CH178583A - Einrichtung an Schlittschuhen zum lösbaren Befestigen derselben an Schuhen. - Google Patents

Einrichtung an Schlittschuhen zum lösbaren Befestigen derselben an Schuhen.

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CH178583A
CH178583A CH178583DA CH178583A CH 178583 A CH178583 A CH 178583A CH 178583D A CH178583D A CH 178583DA CH 178583 A CH178583 A CH 178583A
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Georg Tappe Frank
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Georg Tappe Frank
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Description


  Einrichtung an Schlittschuhen zum lösbaren     Befestigen    derselben an Schuhen.    Der Zweck vorliegender Erfindung ist,  eine leicht zu handhabende Einrichtung zum  lösbaren Befestigen von Schlittschuhen an  Schuhen zu schaffen. Bisher ist man ge  wöhnlich in der Weise vorgegangen,     dass,der     Schlittschuh mit dem Schuh entweder     mit-          telst        Schraubvorrichtungen    und Riemen ver  bunden wurde, oder dass der Schuh ein für  alle Mal direkt am Schlittschuh mit Hilfe  von Schrauben befestigt wurde. Beide diese  Verfahren haben Nachteile, die .durch die  Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung  zu vermeiden versucht werden.  



  Die Einrichtung gemäss vorliegender Er  findung ist nun gekennzeichnet durch Zehen  backen am Vorderende des Schlittschuhes  und     einen    nach oben federnd nachgiebig be  festigten Haltekörper, welcher sich von einem  Punkt nahe beim Mittelpunkt des     Schlitt-          schuhes    nach     rücl#:wä,rts    erstreckt, und mit  Mitteln zum Ergreifen des herabkommenden  Schuhabsatzes versehen ist.

      Das Ganze wird     zweckmässigerweise    der  art eingerichtet, dass die ganze, für das     Be-          festigem    des Schuhes auszuführende Arbeit  darin besteht, dass derselbe gegen den .Schlitt  schuh gedrückt wird, wodurch die am federn  den Haltekörper vorgesehenen Mittel um den  Schuhabsatz greifen, während gleichzeitig  sich die Zehenbacken an der Schuhsohle an  heften.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen     Seitenriss    eines erfindungs  gemässen Schlittschuhes mit einem am Platz  angebrachten Schuh, und       Fig.    2 einen     Grundriss;          Fig.    3 zeigt eine Einzelheit einer Än  derung, und       Fig.    4 eine andere Einzelheit  Es bezeichnet 1 einen gewöhnlichen  Schlittschuh, der mit einer teilweise wie die      Unterseite einer :Schuhsohle geformten Fuss  platte 2 versehen sein kann.  



  Am Vorderende der Fussplatte 2 sind  zwei Zehenbacken 3, 4 vorgesehen, die an  der Platte 2     mittelst    Schrauben 5 befestigt  sind, welche Schrauben durch die Platte, zum  Beispiel in Schlitzen 6 geführt sind, so dass  die Zehenbacken 3, 4 in :der Querrichtung des  Schlittschuhes zwecks     Anpassens    an Schuh  sohlen verschiedener Breite eingestellt werden  können.  



  Die Zeheneisen 3, 4 sind entweder etwas  nach innen gebogen oder sie können mit       Knaggen    (in der Zeichnung nicht gezeigt)  versehen sein, die gegen die Oberseite der  Schuhsohle anliegen. Ferner sind die Zehen  backen 3, 4 mit der Platte 2     mittelst    Ver  zahnungen 7, 8 in der Fussplatte 2 bezie  hungsweise den Zehenbacken 3, 4 verbunden.  Diese Verzahnungen sind vorgesehen, damit  eine Einstellung der Zehenbacken in ver  schiedenem Winkel zu der Längsachse des  Schlittschuhes ermöglicht ist. Gleichzeitig  verhindern sie, dass die Zehenbacken nach  Anziehen der Schrauben 5 ihre Stellung  ändern.  



  Diese Befestigungseinrichtung weist fer  ner eine Platte 9 auf, die an der     Platte    2  eine Strecke vor .dem hintern ]ende des       Schlittschuhes    nahe der Mitte desselben     bf-          festigt    ist. Die     Platte    9 ist am zweckmässig  sten     aia    einem federnden     Material    hergestellt.  kann aber auch aus einem starren Material  hergestellt sein, wobei besondere federnde  Mittel vorgesehen sind, die bewirken, dass sie  sich stets gegen die Platte 2 zu     bewegen    ver  sucht.

   An dem hintern Ende der Platte 9 sind  aufstehende federnde Zungen 10, 11 vorge  sehen, deren obere Kanten 12, 13 nach aussen  gebogen sind, so :dass der Absatz leicht in  diese Zungen     eingepresst    werden kann. Im       Schuhabsatz    ist zweckmässig eine Vertiefung  4' vorgesehen, in welche die Zungen ein  greifen können.  



  Falls nun die oben beschriebenen federn  den Zungen 10, 11 direkt an der Platte 2  befestigt sein würden,     würden    sie nicht zum  Sichern der     Befestigung    des Schuhes am    Schlittschuh dienen können, indem der Schuh  aus seiner Verbindung mit den Zungen  schnappen würde, wenn auf den Absatz ein  Zug vom Schlittschuh weg ausgeübt wird.

    Dadurch, dass diese Zungen an der Platte 9  befestigt sind, welche wiederum nahe der  Mitte der Platte 2 an dieser befestigt ist, er  reicht man indessen die Wirkung, dass, falls  man .den Absatz vom hintern Ende des  Schlittschuhes abzuheben versucht, die Platte  9     etwas    nachgeben wird, und dieses federnde  Nachgeben .der Platte 9 sichert weiterhin  den Eingriff zwischen den Zungen 10, 11       fand    der Vertiefung 4' im Schuhabsatz. Um  zu verhindern, dass die Platte 9 zu weit vom  Schuh abgehoben wird, können Sperrorgane,  zum Beispiel - wie in der Zeichnung ge  zeigt - nach unten ragende Lappen 14, 15  mit nach innen gebogenen Zungen 16, 17 vor  gesehen sein, die unter die Platte 2 greifen  und der Platte 9 erlauben, sich nur ein be  grenztes Stück von der Platte 2 wegzubewe  gen.

   Diese Zungen bewirken gleichzeitig,  dass -die erste nach oben gerichtete Bewegung  der Platte 9 als Drehpunkt den Punkt haben  wird, wo die     Platte    9 an der     Platte    2 be  festigt ist, während die weitere nach oben  gerichtete Bewegung als Drehase eine Linie  zwischen den Sperrorganen 14; 15 haben  wird.  



  Um ,den Abstand zwischen den Zehen  backen 3, 4 und den Zungen 12, 13 in     Über-          einstimmung    mit dem am Schlittschuh zu  benutzenden Schuh einstellen zu können, ist  in der Platte 2 ein Schlitz 19 mit Verzah  nung 20 ausgeschnitten. Auf der     Platte    9 ist  eine .Schliessvorrichtung 21 vorgesehen, die  dazu dient, :die Platte 9 mit der     Platte    2 in       auslösbare    Verbindung zu bringen. Diese  Schliessvorrichtung ist für sich in     Fig.    4 ge  zeigt, und eine weitere Beschreibung der  selben erscheint unnötig, ,da sie zum Bei  spiel .durch das schwedische Patent Nr. 81219  bekannt ist.

   Man kann indessen auch in der  Weise verfahren, dass man die Platte 9 an  der Platte 2 mittelst einer federnden Ab  stützung 22, wie in Fis. 3 gezeigt, befestigt.  Hier ist die Platte 9' mit einer nach unten      ragenden Zunge 23 versehen, die durch den  Schlitz 19' in der Platte 2' geht. Die Feder  2 versucht jederzeit, die Platte 9' möglichst  weit nach rechts hinüber in der Zeichnung  zu drücken, und wenn der Schuh an Platz  gebracht wird,     muss    die Feder 22 zusammen  gepresst werden. Die Feder bewirkt somit,  dass die Zungen 10, 11 zu jeder Zeit dicht  gegen den Schuhabsatz anliegen, ungeachtet,  ob Schuhe mit variierenden Abmessungen be  nutzt werden.  



  Die Platte 9 ist ferner mit einer nach  hinten ragenden Verlängerung 24 versehen,  die dazu bestimmt ist, den Schuh vom  Schlittschuh zu lösen. Durch Herabdrücken       der    vorstehenden Zunge 24 ist es leicht, den  Eingriff der Zunge 12, 13 mit dem Schuh  absatz zu lösen.  



  Es ist zu     verstehen"dass,    wenn vorstehend  ein Schlittschuh von gewöhnlichem Typus be  schrieben worden ist, die Erfindung nicht auf  diese Art Schlittschuhe beschränkt ist, indem  ,jeder Typus Schlittschuhe mit einer Befe  stigungseinrichtung für den Schuh der oben  beschriebenen Art versehen sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Schlittschuhen zur lös baren Befestigung derselben an Schuhen, ge kennzeichnet durch Zehenbacken am Vorder ende des Schlittschuhes und einen nach oben federnd nachgiebig befestigten Haltekörper welcher sich von einem Punkt nahe beim Mittelpunkt des Schlittschuhes nach rück wärts erstreckt, und mit Mitteln zum Er greifen des herabkommenden Schuhabsatzes versehen ist. UNTERA@TSPRtrCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zehen backen einstellbar an einer am Schlitt schuh befestigten Fussplatte in einer sol chen Weise befestigt ist, dass sie je für sich sowohl in der Richtung quer zur Längs achse des Schlittschuhes, als auch im Win- kel zu dieser Achse eingestellt werden können. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer am Schlitt schuh befestigten Fussplatte nahe beim Mittelpunkt des Schlittschuhes eine nach hinten und oben ragende federnde Platte befestigt ist, die mit aufstehenden federn den Zungen versehen ist, die zum Ein greifen in dazu geeignete Vertiefungen in einem .Schuhabsatz bestimmt sind. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Zungen an ihrem obern Ende zurück gebogen sind, so dass sich der herabkom mende Schuhabsatz leicht zwischen die Zungen hineinpressen lässt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass .die genannte Platte nach hinten über .die genannten Zungen hinaus in eine Zunge ausläuft, die von Hand leicht zugänglich ist, um den Eingriff der Zungen mit dem Schuh zu lösen. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der genannten Platte und eine,; am Schlitt schuh befestigten Fussplatte Mittel vor gesehen sind, :die das freie Verschwenken der Platte nach oben begrenzen.
    6 Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Platte in der Achsenrichtung des Schlitt- schuhes an einer am Schlittschuh befestig ten Fussplatte einstellbar befestigt ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Platte an einer am Schlittschuh befestig ten Fussplatte nach hinten federnd nach giebig verschiebbar befestigt ist, damit die Platte beim Anpressen des Schuh absatzes an die Zungen entgegen Feder druck nach hinten ausweichen kann.
CH178583D 1934-10-05 1934-12-20 Einrichtung an Schlittschuhen zum lösbaren Befestigen derselben an Schuhen. CH178583A (de)

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SE178583X 1934-10-05

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