CH178382A - Einrichtung zum Füllen von Verpackungen mit pulverförmigem Gut. - Google Patents

Einrichtung zum Füllen von Verpackungen mit pulverförmigem Gut.

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CH178382A
CH178382A CH178382DA CH178382A CH 178382 A CH178382 A CH 178382A CH 178382D A CH178382D A CH 178382DA CH 178382 A CH178382 A CH 178382A
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Verkstad Aktiebolage Mekaniska
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Gerh Arehns Mekaniska Verkstad
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  Einrichtung zum Füllen von     'Verpackungen    mit     pulverförmigem    Gut.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ein-          r:        clitung    zum Füllen von     Verpac1iungen    mit  pulverförmigen Stoffen, zum Beispiel Mehl.  



  Es ist sehr wichtig, vor allem     beim    Her  -dellen von Originalverpackungen,     dass    diese  ein regelmässiges und gefälliges     Aussehen     erhalten, so dass ihre Eigenschaft. als Origi  nalverpackung auffällig ist. Kann die regel  mässige Form erzielt werden, wird in der  Regel auch ein gefälliges Aussehen erhalten.  



  Bei der     l,las        senherstellung    von     Verpak-          kungen,    die pulverförmige Stoffe enthalten,  war es mittelst der bisherigen Einrichtungen  mit Schwierigkeiten verbunden, dem Beutel  oder dergleichen den Füllstoff in der Weise  zuzuführen, dass die erstrebte, regelmässige  Form erhalten wurde. Dies war insbesondere  der Fall beim Herstellen von Mehlverpackun  gen, da das Mehl grosse Neigung zeigt, seine  Dichte dauernd zu verändern, und ausserdem  bedeutende innere     Reibung    aufweist.

      Um diese Nachteile zu beseitigen, ent  hält die Fülleinrichtung gemäss der Erfin  dung ein mit mehreren nebeneinander ange  ordneten, mechanisch angetriebenen     Förder-          schrauben        versehenes    Schraubenförderwerk,  dessen die Förderschrauben umschliessendes  Auslaufende unmittelbar in eine aus Stütz  organen für die Wände der Verpackung be  stehende Formeinrichtung mündet.  



  Falls die Förderorgane ganz oder teil  weise in einem gemeinsamen, im Querschnitt  ihnen und der     Formeinrichtung    angepassten  Förderkanal angeordnet sind, scheidet der  Füllstoff aus dem Schraubenförderwerk als  ein annähernd der Form der     herzustellenden          Verpackung    geformten     Füllstoffetrang    aus,  der, nachdem er in die Formeinrichtung hin  ein gelangt ist, die Wände der Verpackung       seitzv        ärts        gegen        die     presst,

    so dass der Verpackung die von dem Quer  sclmitt der     Formeinrichtung        vorbestimmte          Querschnittsform    erteilt wird.      Auf den Zeichnungen ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und es     ist:          Fig.    1 eine teilweise geschnittene Seiten  ansicht der Einrichtung,       Fig.    2 eine Vorderansicht dieser Einrich  tung,       Fig.        \'3    ein Längsschnitt durch eine Ein  zelheit, und       Fig.    4 ein Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3.  



  Der Beutel 1 wird durch ein Förderwerk  2 schrittweise in Richtung des Pfeils in       Fig.    2 bewegt, bis er eine Lage vor .der  Wand 3 einnimmt. Hierauf wird der Beutel  1 von drei weiteren miteinander verbundenen  Wänden 4 umschlossen, die zusammen mit  der Wand 3 einen oben offenen, den Beutel  in der aus     Fig.    1 in strichpunktierten Linien  ersichtlichen Weise umgebenden, im Quer  schnitt viereckigen Raum bilden. Auf dem  obern Rand einer jeden Wand ist eine ein  Stützorgan für die     Beutelwände    bildende  Walze 5 drehbar gelagert. Die Walzen 5 bil  den einen viereckigen Rahmen, in welchen  das Förderwerk mündet.  



  An einer Kolbenstange 7 ist ein Kolben  6 zum Heben des     Beutels.    1 vorgesehen. Die  Kolbenstange 7 ist an einem Hebel 8 ange  schlossen, der schwingbar auf einer im     3'Ia-          schinengestell    10 befestigten Welle 9 gela  gert ist. Der Hebel 8 trägt einen     Ansatz     11 und steht mit einem Hebel 12 in Verbin  dung. der einen schwingbaren, unter Wir  kung einer Feder 14 stehenden Finger 13  trägt. Der Finger 13 wird für gewöhnlich       durch,die    Feder 14 gegen eine an dem Hebel  12 befestigte     ,Stellschraube    15 gedrückt.

         Dieser    Finger 13 dient     zuT    Bewegung eines  elektrischen     '1msrhalteTS    16 nach rechts in       Fig.    1, wenn der Hebel 12 nach dieser Rich  tung hin geschwungen wird. An der Welle  9     ist    weiter ein     dreiarmiger    Hebel 17, 2,3, 26  schwingbar gelagert. Der Arm<B>17</B> dieses  Hebels ist gelenkig mit einem Lenker 18       verbinden,    der durch eine auf der Kurven  welle 19 befestigte     Kurvenscheibe    20     hin-          und    herbewegt wird.

   Zu diesem Zweck ist    an dem Lenker 18 eine Rolle 21 vorgesehen,  die unter Wirkung einer Feder 22 gegen den  Umfang der     Kurvenscheibe    20 gedrückt  wird. Die Feder 22 greift an den Arm 23  des dreiarmigen Hebels an, und dieser Arm  23 trägt eine     .Stellschraube    24, die mit dein  Ansatz 11 des Hebelarmes 8 zusammenar  beitet, um den Arm 8 entgegen     ,der    Wirkung  einer Feder 25 in der     Tiefstlage    zu halten.  Der dritte Arm 26 des dreiarmigen Hebels  trägt eine Anschlagschraube 27, durch wel  che der Umschalter 16 nach links bewegt  werden kann.  



  Die oben erwähnten drei Wände 4     wer-          ,den    von einer     Gleitstange    \28 getragen, die  mit Hilfe eines Winkelhebels 32 hin- und  herbewegt werden kann. Der mit der     Gleit-          stange    28 verbundene     Arm    des Winkelhe  bels 32 steht unter Wirkung einer Feder 30,  während der andere Arm dieses Winkel=       hebels    eine gegen eine auf der Welle 19 be  festigte     Kurvenscheibe    2,9 sich     stützende     Rolle 31 trägt. Infolge dieser Anordnung  werden die Wände 4 regelmässig gegen die  Wand 3 und von dieser fort     bewegt.     



  Oberhalb der Bahn des Förderwerkes  für die Beutel 1 befindet sich ein Füllrohr  33 mit Trichter     ;34.    Das Rohr 33     umschliesst     eng zwei in der gleichen Richtung umlau  fende Förderschrauben 35, die durch ein ge  meinsames     Zahnrädergetriebe    3,6 von einem  Elektromotor 37 gedreht werden. Die Dre  hung der Motorwelle wird über ein Kegel  rädergetriebe und eine     ausrückbare    Reibungs  kupplung 38 auf das     Zahn.rädergetriebe    36       übertragen.    Durch die Reibungskupplung 38  wird -die dauernd umlaufende Welle 39 mit  einem Kegelrad 40 verbunden, welches mit  einem Kegelrad 41 kämmt.

   Zur     Herbeifüh-          rung    der Kupplung ist auf einer Welle 12  ein eine Kupplungshülse 44 verstellender  Hebel 43     befestigt.     



  Die Ausbildung der Antriebsvorrichtung  ist für das Wesen der Erfindung übrigens  ohne Bedeutung.  



  Ein ebenfalls auf der Welle 42 befestig  ter Hebel 45 ist gelenkig mit einer     Stange     46 mit einem Anschlag 47 und einem Mag-           netkern    48 verbunden. Um den Magnetkern  48 herum liegt ein     Solenoid    49, in dessen       Si        romkreis    der bereits erwähnte Umschalter  16 liegt. Wenn das     Solenoid    erregt wird,  zieht es den Magnetkern 48 abwärts, wo  durch auch .die Stange 46 entgegen der Wir  kuhr einer Feder 50 nach unten gezogen  wird.  



  Die Förderschrauben 35 greifen, wie ins  besondere aus     Fig.    3 und 4 ersichtlich ist.  teilweise ineinander ein, und die Wandung  des diese     Förderschrauben    umgebenden Roh  res 33 ist an diesen Stellen mit verengten  Teilen 51 versehen.  



  An den Enden von Armen 53 sind die  Rollen 52 angeordnet, und die Arme 53 sind  fest auf je einer schwingbaren Welle 54  befestigt und .durch Arme 55 mit Zahnseg  menten 56 verbunden. Auf einer der Wellen  54 ist ein Hebel 57     befestigt,    und an diesem  ist eine Stange 58     angelenkt,    welche durch  eine Feder 59 gegen eine auf der Welle 19  befestigte Kurvenscheibe 60 gedrückt und       durch    diese verstellt wird, so dass sie regel  mässig hin- und hergehende Bewegungen wäh  rend der Drehung der Welle 19 erhält.  



  Das untere Ende des Rohres 33 weist  zwei einander gegenüberliegende, gegen die       verengten    Teile 51 gerichtete     Absührägungen     61 auf, so dass das untere Ende des     Rohres     zwei Spitzen 62 aufweist. Das untere Ende  des Rohres 33 trägt ein Sieb 63 oder der  gleichen.  



  An einem Arm 65 ist ein Fühler 64 vor  gesehen, der in der<I>Nähe</I> einer der verengten  Teile 51 der Wandung des Rohres 33 liegt.  Der den Fühler 64 tragende Arm 65 sitzt auf  einer Welle 66, auf welcher weiter ein unter  Wirkung einer Feder 67 stehender Hebel 68  befestigt ist. Der Hebel 68 kann durch eine  unter .dem Einfluss einer Feder 69 stehenden       Kontali#tstange    70 verstellt werden, die ihrer  seits von einer auf der Welle 19 befestigten       Kurvenscheibe    71 bewegt wird. Ein weiterer,  ebenfalls auf der Welle 66 befestigter Hebel  72 steht mit einem Lenker 73 in Verbindung,  dessen freies Ende     unter    Wirkung der Kur-         venscheibe    71 gegen die Stange 46 und von  dieser fort bewegt werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung ist kurz wie folgt:  Wenn der Beutel 1 von dem Förderwerk  2 in die Lage vor der Wand 3     gebracht     worden ist, werden durch die Gleitstange 28  die Wände 4 gegen :die Wand 3 bewegt, so       da.ss    der Beutel 1 durch die vier einen im  Querschnitt viereckigen Raum umschliessen  den Wände :3, 4 umfasst wird. Durch die  Feder 2,5 wird alsdann der Arm 23 und .da  durch auch der Hebel 8 aufwärts bewegt.  so dass durch den Kolben 6 der Beutel 1 auf  wärts gegen das Rohr 3,3, auf welches er  aufgezogen werden soll, geführt wird.

   Da  das Rohr 33 in     vorbes,chriebener    Weise abge  schrägt ist, kann der Beutel 1, auch wenn er  nur ein wenig grössere     Abmessungen    als das  Rohr 33 hat, leicht auf     dieses    aufgezogen  werden. Das Ruhr 33 ist im untern Teil  stets mit Füllstoff, zum Beispiel Mehl; ge  füllt, wobei jedoch durch das Sieb 63 ein  Herausfallen des Füllstoffes verhindert wird.  Der Umstand, dass .das Rohr 33 gefüllt ist  und mithin Luft .durch dieses Rohr hindurch  nicht     abgeleitet    werden kann, hat keine nach  teiligen Folgen, da die Luft den auf das  Rohr aufgezogenen Beutel durch die Kanäle  hindurch verlässt, die zwischen dem     Beutel     und der Aussenwandung des Rohres an den  verengten Teilen 51 gebildet werden.

   Wenn  das Füllen beginnen soll, werden die Rollen  52     selbsttätig    in die in     Fig.    2 in     strichpunlt-          tierten        Linien    veranschaulichte Lage     ge-          bra-cht,    das heisst gegen den Beutel 1 bewegt,  und drücken einen Teil des Beutels gegen die  verengten Teile 51. Der Beutel 1 umschliesst  dann das Rohr 3'3 eng, und zwar ohne dass  er hierbei zerknittert oder gefaltet wird. Es  wird dann verhindert, dass Füllgut, das in  dem Beutel während :der Füllung leicht hin  aufgeschleudert wird, aus dem Beutel hin  ausgelangt und auf die Formeinrichtung  hinunterfällt.  



  Wenn der Hebel 8 aufwärts bewegt wird,  wird durch den Hebel 2,6 und den an diesem  vorgesehenen Anschlag 27 der Stromkreis      des     Solenoides    49 unterbrochen, so dass .die  Stange 46 durch die Feder 50 aufwärts be  wegt, die Reibungskupplung 38 eingeschaltet  und durch den stetig umlaufenden Motor 3 7  die Förderschrauben 35 in Umdrehung ver  setzt werden, worauf das Füllen beginnt.  Da die     Förderschrauben    35 in der gleichen  Richtung umlaufen, wird der Füllstoff über  den ganzen Querschnitt am Auslaufende des  Auslaufkanals besonders gleichförmig ver  teilt.

   Nach Massgabe der Zufuhr des zu ver  packenden Gutes nach dem Beutel 1 wird  der Kolben 6 infolge des Gewichtes und der       Füllstoffpressung        abwärts    bewegt, wobei die  Feder 25 gespannt wird. Wenn der Füllstoff  strang, der die in     Fig.    4 veranschaulichte       Querschnittsfo-rm    des Förderkanals hat, aus  der Kanalmündung hinaus gelangt, wird er  von dem noch in dem Kanal befindlichen  Füllstoff gegen den dem Beutel schon zuge  führten Füllstoff gepresst, und die     Press-          wirkung    wird von der     nachgiebigen    Wir  kung des     abwä:rtsgehenden    Kolbens 6 be  dingt.

   Die einzelnen     Füllstoffpartikel    wer  den deshalb unter mässiger     Presswirkung    nach  aussen     verschoben,    so dass der Querschnitt  des Beutels unmittelbar unterhalb der Aus  laufmündung des Förderkanals bestrebt ist,  sich etwas zu     erweitern.    Bei der Abwärts  bewegung des Beutels wird der Füllstoff  strang durch die von den Walzen 5 gebildete       Offnung    in dem von den Wänden 3 und 4       gebildeten    Kanal abwärts     gepresst,    und die  länglich     runde    Form des     Füllstoffstranges     wird in eine viereckige Form umgewandelt.

    Dasselbe Ergebnis würde erzielt werden,  wenn der aus dem Förderkanal hinausge  langende runde     Füllstoffstrang    sofort beim       Seitwärtsverschieben    der     Füllstoffpartikel     von .den Wandungen 3 und 4 gestützt wür  den. Die Wände 3 und 4 oder die Walzen 5  oder alle zusammen bilden also eine Form  einrichtung, deren     Wirkung        der,;enigen    einer       Pressform    oder eines     Ziehwerkzeuges    für Pro  filstangen ähnlich ist. Die Rolle 21 stützt  sich bei der Abwärtsbewegung des     Beutels     gegen den abgeflachten Teil der Kurven  scheibe 20.

   Bei Beginn. der Zufuhr     .des    Gutes    kommt der Anschlag 11 anfangs ausser Be  rührung mit dem Anschlag 24 des Hebel  23. Wenn der Beutel 1 gesenkt wird, liegen  die Walzen 5 unter Druck gegen seine Seiten  an. Das Füllen des Beutels wird unterbro  chen, bevor der Hebelkolben 6 seine tiefste  Lage erreicht hat. Letzteres erfolgt dadurch,  dass     dureh    den Hebel 12 und den von ihm  getragenen Finger 13 der Kontakt 16 nach       rechts    in     Fig.    1 umgelegt wird, wodurch der  Stromkreis des     Solenoides    49 geschlossen.  der Magnetkern 48 mit der Stange 46 ab  wärts gezogen und die Kupplung 38 aus  gerückt wird.

   Die federnde Abwärtsbewe  gung des Kolbens 6 bis zum Ende des Füll  vorganges fördert die gleichmässige Konzen  tration des Füllstoffes in der Verpackung.  Nach Beendigung des Füllvorganges werden  die Wandungen 4 zurückgeführt. Damit der  Kolben 6 unmittelbar danach seine Bewe  gung nach unten fortsetzen kann, wird nun  mehr durch den erhöhten Teil der Kurven  scheibe 20 der Hebel 23 abwärts gedrückt  und die Anschlagschraube 24 in Berührung  mit dem Anschlag 11 gebracht. Der Finger  13 federt dann, wie     Fig.    1 erkennen lässt,  weg, bis, der Kolben 16 so tief gesenkt     wor-          .den    ist, dass die Verpackung auf dem För  derwerk 2 ruht.

      Wenn aus irgend einem Grunde dem För  derwerk 2 kein Beutel 1 zugeführt werden  sollte und infolgedessen bei der Aufwärts  bewegung des Kolbens 6 auch kein Beutel  auf das Rohr 33 aufgezogen würde, würde  die aus dem Rohr 33     herausgelangende    Menge  Füllstoff auf die Wände 3 und 4 fallen.  Letzteres wird mit Hilfe einer     Abfühlvor-          richtung    verhindert, die wie folgt arbeitet:  Die Stange 70 wird von der Feder 69 ab  wärts     bewegt,    sobald der Beutel 1 auf das  Rohr 33     aufgeschoben    wird.

   Der Fühler 64  des Hebels 65 wird dabei durch     eineschwache     Feder 67 verstellt, doch wird seine Bewe  gung durch den die verengten Teile 51 (siehe  strichpunktierte Linien in     Fig.    4)     überdek-          kenden    Teil des Beutels 1 unterbrochen. Die  Bewegung der     .Stange    73 nach rechts in           Fig.    2 wird daher unterbrochen, bevor ihr  freies Ende oberhalb des Anschlages 47 der  Stange 46 sich befindet, und wenn der  Stromkreis des     Solenoides    49 unterbrochen  wird, kann die Stange 46 durch die Feder  50 aufwärts bewegt und die Kupplung 38  eingeschaltet werden.

   Ist dagegen auf das  Rohr 33 kein Beutel 1 aufgezogen worden,       bewegt    sich der Fühler Gin den verengten  Teil 51 hinein, so dass das freie Ende der  Stange 73, wie in strichpunktierten Linien  in     Fig.    2     veranschaulicht    worden ist, in die  Bahn des     Anschlages    47     hineinbewegt    und  der Antriebsmotor 37 durch die bis zum  nächsten Arbeitsgang gesperrt bleibende  Stange 46 nicht eingeschaltet werden kann.  



  Die Erfindung soll nicht. auf die darge  stellte und beschriebene     Ausführungsform     beschränkt sein, vielmehr können Abände  rungen mannigfacher Art getroffen werden.  ohne von dem     Weaen    der Erfindung abzu  weichen. Die Schrauben 35 können so kurz  sein, dass sie propellerförmig sind. Weiter  brauchen die .Schrauben nicht notwendiger  weise ineinander zu greifen, und die Schrau  ben können wenigstens teilweise in von ein  ander getrennten     Auslasskanälen    wirksam  sein. Auch die äussere Gestalt :des Rohres  3:3 kann in verschiedener Weise aasgebildet  werden, während die verengten Teile 51  gegebenenfalls     fortgelassen    werden können.

    Die Anzahl der nebeneinander angeordneten       Förderschrauben    kann beliebig gewählt wer  den, um :der endgültigen Form des zu füllen  den Beutels angepasst zu werden. Die Ab  fühlvorrichtung 64, 6,5 usw. kann auch durch  eine Einrichtung ersetzt werden, welche  gegen die Oberkante des Beutels bewegt  wird, oder aber diese Vorrichtung kann ohne  Antriebsorgane, gegebenenfalls federnd aus  gebildet werden. Es lässt sich auch denken,  die     Abfühlvorrichtun:g    derart     anzuordnen,     dass durch sie die Antriebsvorrichtungen ein  geschaltet oder angelassen werden.

   Im  letzteren Falle kann die     Abfühlvorrichtunb     beispielsweise entweder in der     Längsrichtung          des    Beutels oder     quer    zu dieser Richtung fe  dernd     ausgebildet    werden.         Es,    ist nicht notwendig, sowohl die Rol  len 5 wie die Wandungen als zusammenwir  kende Stützorgane zu benutzen. Die Rollen  5 oder die Wandungen 3, 4 können gegebe  nenfalls fortgelassen werden.     Auch    können  die Wandungen 3 und 4 schwingbar ange  ordnet sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Füllen von Verpackun gen mit pulverförmigem Gut, gekennzeich net durch ein mit mehreren nebeneinander angeordneten, mechanisch angetriebenen För- derschrauben (35) versehenes SchraLibenför- derwerk, dessen die Förderschrauben um schliessendes Auslaufende unmittelbar in eine aus Stützorganen für die Wände der Ver packung bestehende Formeinrichtung mün det. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch hin- und herbeweg- liche Wandungen (4), die Stützorgane darstellen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Walzen (5) als Stützorgane vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unterausspruch 2, gekennzeichnet durch hin- und herbewegliehe Walzen (5). 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Förder- organe (35) in einem gemeinsamen im Querschnitt ihnen und der Formeinrich tung angepassten Förderkanal angeordnet sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass: die Wandung des Förderkanals gegenüber dem zwischen den Förder- eehrauben (3-5) sich erstreckenden Teil des Förderkanals verengte Teile (51) aufweist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, gekennzeich net durch eine in der Nähe der Wan dung .des Förderkanals angeordnete Ab- fühlvorrichtung (64, 65), um bei fehlen der Verpackung die Antriebsvorrich tung (39, 40, 41) für die Förderschrau- ben (35) ausgerückt zu halten. 7.
    Einrichtung nach -Patentanspruch und Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abfühlvorrichtung (64, 65) mit .dem verengten Teil (51) der Wandung des Förderkanals zusam menwirkt und das Einschalten der An- triebsvorriehtung (36, 40, 41) für die Förderorgane (3,5) sperrt, wenn sie sich innerhalb eines bestimmten Abstandes von der Kanalwandung befindet. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine in der Nähe .der Wandung des För derkanals angeordnete Abfühlvorriüh- tung, um beim Aufschieben eines eine Verpackung zu bildenden Beutels auf die Wandung die Antriebsvorrichtung (39, 40, 41) für die Förderschrauben (35) einzuschalten.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, gekennzeich net durch eine Andrückvorrichtung (52, 53), durch welche die die verengten Teile (51) der Wand des Förderkanals ab deckenden Teile der Verpackung wäh rend des Füllens angedritekt werden.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge- kennzeiohnet, dass die Wandung (33) des Förderkanals unten zwei einander gegen überliegende, gegen die verengten Teile der Wandung (33) des Förderkanals gerichtete Ahschrä.gungen aufweist, so dass das Ende der Wandung (33) an den verengten Teilen (51) Spitzen (62) auf weist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Förder schrauben (3.5), die in einem gemein samen Förderkanal wirksam sind, in der gleichen Richtung umlaufen.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen nachgiebigen Mechanismus (6, 7, 8) zum Aufschieben eines zu füllenden, die Verpackung bil denden Beutels auf die Wandung (33) des Förderkanals. 13.
    Ein.riehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass der nachgiebige Aufschiebe- mechanismus (6, 7, 8) mit einer den Treibmechanismus des Förderwerkes be herrschenden Schaltvorrichtung (13, 1,6) in der Weise in Wirkungsverbindung steht, dass diese Vorrichtung (13, 16) bei einer vorbestimmten Höhenlage des federnd abwärts bewegten Aufschiebe mechanismus (6, 7, 8) umgeschaltet wird.
CH178382D 1933-01-12 1934-01-10 Einrichtung zum Füllen von Verpackungen mit pulverförmigem Gut. CH178382A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742026C (de) * 1938-04-15 1943-11-20 Walter Jahr Vorrichtung zum Pressen von Haecksel, Trockenschnitzeln und aehnlichen locker gelagerten Guetern und zum Einfuellen in Saecke

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DE742026C (de) * 1938-04-15 1943-11-20 Walter Jahr Vorrichtung zum Pressen von Haecksel, Trockenschnitzeln und aehnlichen locker gelagerten Guetern und zum Einfuellen in Saecke

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