CH167159A - Konservenglas. - Google Patents

Konservenglas.

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CH167159A
CH167159A CH167159DA CH167159A CH 167159 A CH167159 A CH 167159A CH 167159D A CH167159D A CH 167159DA CH 167159 A CH167159 A CH 167159A
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CH
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sealing ring
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Inventor
Penziger Glashuettenwerke M Co
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Penziger Glashuettenwerke Meis
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  Konservenglas.    Bei den handelsüblichen Konservengläsern  erfolgt der luftdichte Abschluss der     Einfüll-          öffnung    dadurch, dass der lose aufgelegte  Glasdeckel infolge der im Gefässinnern durch  Abkühlung erzeugten Luftverdünnung einen       Flaehgummiring    auf den     sogenannten    Gefäss  rand presst. Unter Gefässrand     wird    ein aussen  am Glasgefäss angeordneter     ringsumlaufender,     Planschartiger Vorsprung verstanden.

   Die Er  findung betrifft ein Konservenglas, bei wel  chem der Gefässrand mit einer Nut versehen  ist, die halbkreisförmigen Querschnitt besitzt  und deren Tiefe grösser ist als die Wand  stärke des     Plachgummiringes,    wobei der  Deckel so ausgebildet ist, dass er den Flach  hummiring in die Nut des Gefässrandes ein  presst.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass der  Gefässrand den gleichen Durchmesser besitzt  wie der     Dichtungsring    und dass zu beiden  Seiten der Nut Auflageflächen für den Dich  tungsring vorhanden sind, wobei der äussere    Rand des Dichtungsringes bei     geschlossenem     Gefäss vollkommen frei liegt und die Dich  tungsfläche des Deckels,     sowie    die Auflage  fläche und die     Nutwände    unbearbeitet sind.  



  In der Zeichnung ist     eine    beispielsweise  Ausführungsform des Konservenglases ge  mäss der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt halb im     Schnitt    und halb in  Ansicht den     obern    Teil eines Konserven  glases gemäss der Erfindung vor dem Auf  legen des Deckels;       Fig.2    zeigt dasselbe Konservenglas in  geschlossenem Zustande.  



  Das Glasgefäss a ist mit dem üblichen  Gefässrand b versehen, der etwas     tiefer    liegt  als der Rand c der     Einfüllöffnung.    In der  Mitte des Gefässrandes ist eine     ringsumlau-          fende    Nut d angeordnet, die halbkreisför  migen Querschnitt besitzt und von Auflage  flächen     e,    und     e2    flankiert wird. Auf diesen  Flächen ruht der     Flachgummiring    f. Der  Durchmesser des Gefässrandes ist gleich dem      Durchmesser des     Flachgummiringes.    Die  Tiefe der Nut d ist grösser als die Wand  stärke des     Flachö        ummiringes    f.

   Der Glas  deckel g hat die übliche Form; er besitzt       eine        abgerundete,    der     Querschnittsform    der  Nut<I>d</I> entsprechende Dichtungsfläche     g,.    Die  Flächen e,,     e2    und g, sind     unbearbeitet,    also  weder abgeschliffen noch abgedreht; sie be  finden sich in dem Zustand, den sie beim  Blasen oder Pressen des Deckels und Gefässes  erhalten. Der äussere Rand f, des Flach  gummiringes     f    liegt auch bei geschlossenem  Gefäss     (Fig.    2) ringsum völlig frei.

   Das Öff  nen des Glases geschieht also in der üblichen  Weise dadurch, dass in Richtung des Pfeils     h     am     Gummiring    gezogen wird. Da die un  bearbeiteten     Auflageflächen    e,,     e.    und g,       glatt    sind und der Gummiring ohne     Knick     gewölbt ist, kann das Glas ohne Schwierig  keit geöffnet werden, ohne dass der Gummi  ring zerstört oder beschädigt wird.

   Die Dich  tungsfläche g, des Deckels ragt bei geschlos  senem Gefäss in die Nut d hinein und liegt  unterhalb der Auflageflächen e, und     e2.    In  folgedessen findet selbst dann ein einwand  freier     Luftabschluss        statt,    wenn der Deckel  uneben oder durch Beschädigungen ein-    gekerbt ist, wie dies in     Fig.    2 mit gestrichel  ten Linien bei i angedeutet ist. Für das Kon  servenglas gemäss der Erfindung lässt sieh  genau derselbe Deckel verwenden, der bei  den handelsüblichen Gläsern mit ebener Dich  tungsfläche des Gefässrandes benutzt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Konservenglas mit einer halbkreisför migen Querschnitt besitzenden Nut im Ge fässrand, deren Tiefe grösser ist als die Wand stärke des Flachgummiringes, und mit einem den Dichtungsring in diese Nut einpressen den Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefässrand (b) den gleichen Durchmesser be sitzt wie der Dichtungsring<B>(f),</B> zu beiden Seiten der Nut<I>(d)</I> Auflageflächen<I>(e,,</I> e2) vorhanden sind und der äussere Rand (f,) des Dichtungsringes bei geschlossenem Gefäss vollkommen frei liegt, und dass ferner die Dichtungsfläche (g,) des Deckels, die Auf lageflächen (e,, e._) -und die Nutwände un bearbeitet sind.
CH167159D 1932-11-05 1932-12-16 Konservenglas. CH167159A (de)

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DE167159X 1932-11-05
DE171132X 1932-11-17

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ID=25754409

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CH167159D CH167159A (de) 1932-11-05 1932-12-16 Konservenglas.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4366913A (en) * 1980-10-17 1983-01-04 Baxter Travenol Laboratories, Inc. Plastic closure system with an annular rib gasket retention means

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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