CH166604A - Schlundöffner und Brechreizapparat. - Google Patents

Schlundöffner und Brechreizapparat.

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CH166604A
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rod
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nausea
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Hoehn Hans
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Hoehn Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/14Devices for degassing animals' stomachs

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Description


      SchlundöfPner    und     Brechreizapparat.       Wenn das Vieh Blähungen bekommt, so  muss man darnach trachten, die im Pansen  im Übermass entstandenen Gase aus dem  Körper des Tieres zu     schaffen.    Es geschieht  dies zum Beispiel durch einen     Pansenstich,     oder durch Einführung eines bis in den Magen  reichenden     Schlundrohres.    Dies sind aber nicht  ungefährliche Operationen, die nur vom Tier  arzt ausgeführt werden sollten.

   Man benützt  darum heute sogenannte     Schlundöffner.    Dieser  Apparat besteht aus zwei an den Schenkel  enden     scharnierartig    miteinander verbundenen,  ungleich langen Bügeln, die durch einen  zwischen ihnen verschiebbaren Riegel aus  einandergespreizt werden können. Diesen Ap  parat führt man dem Tier, den längeren  Bügel unten liegend, in das Maul ein, spreizt  die Bügel auseinander und hält oder stellt  den Riegel in der hierzu bedingten Lage fest,  so dass dann dem Tier das Maul     offen    gehalten  wird. Der im Unterkiefer liegende längere  Bügel soll dabei so weit in den Rachen des  Tieres reichen, dass dieses einen Brechreiz  erhält.

   Die bis jetzt bekannten     tipparate       dieser Art haben den Nachteil, dass der Riegel,  wenn er die Bügel in Spreizstellung hält,  nur schwer wieder aus dieser Lage zu lösen  ist. Der Riegel ist nämlich mit einer Schnur  oder einer Kette verbunden, mittelst welcher  er in die Lage, in welcher er die Bügel       auseinandergespreizt    hält, gezogen werden  kann. In dieser Lage legt sich der Riegel  in Kerben ein, die am untern Bügel ange  bracht sind. Wenn dann die Bügel vom Tier,  das sein Maul zu schliessen bestrebt ist,       gegeneinandergedrückt    werden, so wird der  Riegel in den Kerben festgeklemmt und kann  dann nur mit Mühe gelöst werden, um den  Apparat aus dem Maul zu entfernen, wozu  das Zusammenklappen der Bügel nötig ist.  



  Beim     Gegenstand    der Erfindung ist an  den Riegel eine Stange     angelenkt,    mittelst  welcher er in die Stellung gezogen werden  kann, in der er die Bügel     auseinandergespreizt     hält. Zum Feststellen der Steilstange gegen  ungewollte Längsbewegungen sind geeignete  Mittel solcher Art vorhanden, dass sie ge  wollte Bewegungen der Steilstange in ihrer           Längsrichtung    und damit entsprechende Ver  schiebungen des Riegels leicht vorzunehmen  gestatten. Deshalb kann der Riegel leicht  zurückverschoben werden, so dass sich die  Bügel zusammenlegen und der Apparat aus  dem Maul des Tieres herausgenommen werden  kann.

   Die Stange ist     zweckmässigerweise    mit  einem Handgriff versehen und so lang,     dass     letzterer bei Gebrauch des Apparates aus dem  Maul des Tieres herausragt.  



  Die Zeichnung stellt in     Fig.    1 ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  in perspektivischer Ansicht dar, während in       Fig.    2 und 3 eine Einzelheit in verschiedenen  Arbeitsstellungen und in     Fig.    4 und 5 zwei  weitere Ausführungsbeispiele gezeigt sind.       Fig.    6 zeigt eine Variante einer Einzelheit.  



  Ein Drahtbügel 1 bildet an den Schenkel  enden zwei Ösen 2, in denen die Schenkel  enden 4 eines zweiten, kürzeren Drahtbügels  3 drehbar gelagert sind. Die Schenkel des  Bügels 1 werden von Ösen an den Enden  einer Drahttraverse 5 lose umfasst, so dass  diese Traverse 5 auf den Schenkeln des Bü  gels 1 verschiebbar ist. Wird die Traverse  5 gegen das Scharnier der beiden Bügel ver  schoben, so legt sie sich zwischen die beiden  Bügel und spreizt dieselben auseinander. In  dieser Lage festgehalten, bildet sie also einen       Spreizriegel    zu den beiden Bügeln.

   Um diesen  Spreizriegel 5 verschieben und in der     Spreiz-          lage    der Bügel feststellen zu können, ist an  demselben die mit einem Handgriff 7 ver  sehene Stange 6     angelenkt.    Die Stange 6 ist  in einem Loch 8 des verbreiterten, mit einem  Schlitz 11 versehenen Endes 9 des einen  Schenkels des Bügels 1 geführt (siehe     Fig.    3).  Sie besitzt     Ausnehmungen    10 und an den  dadurch gebildeten flachen Stellen kann die  Stange 6 in den Schlitz 11 eingeschoben und  dadurch in ihrer Lage festgestellt werden.

    Durch einfaches seitliches     Verschwenken    der  Stange 6, so dass sie aus dem Schlitz 17 wie  der in das Loch 8 gelangt, wird die Stange  6 und damit der Riegel 5 aus ihrer Fest  haltestellung gelöst. Jetzt kann man den  Riegel 5 durch Stossen an der Stange 6 auf  dem Bügel 1 so verschieben,     da.ss    die Bügel    entriegelt werden und     zusammenklappen     können. Ist dies erfolgt, so kann man den  Apparat wieder aus dem     Maul    des Tieres       herausnehmen.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4  sind Feststellvorrichtung und Stange anders  ausgebildet. In dieser Figur besitzt die Stange  6 statt der flache Stellen bildenden     Ausneh-          mungen    10 eine Anzahl Rillen 10 a. Dem  entsprechend besitzt das verbreiterte flache  Ende 9     a    des einen Schenkels des Bügels 1  lediglich einen Schlitz 17, in welchen die  Stange 6 mit ihren Rillen eingelegt und darin  festgehalten werden kann. Ferner ist die  Stange 6 nicht unmittelbar an den Riegel 5       angelenkt,    sondern reicht ihr mit Gewinde  versehenes Ende in ein an den Riegel 5 an  gelenktes, mit     kluttergewinde        versehenes    Ge  genstück 13.

   Durch Drehen der mit einer  Rille im Schlitz 17 am Bügelende 9a gehal  tenen Stange 6 kann der Riegel 5 infolge  dieser Gewindeverbindung verschoben werden  ohne Herausheben der Stange 6 aus dem  Schlitz. Neben der Grobeinstellung vermittelst  der Rillen     10a    ist bei dieser     Ausführungsar     also noch eine Feineinstellung durch Drehen  der Stange möglich.  



  Bei der Ausführungsart nach     Fig.    5 ist  die Stange 6 auf ihrer ganzen Länge mit Ge  winde versehen. Sie dreht sich, durch den  Kopf 16 gehalten, frei in einem in einer an  den Riegel 5     angelenkten    Drahtöse 15 aas  gebildeten Lager. Das Ende 9 b des einen  Schenkels des Bügels 1 ist bei diesem Bei  spiel zu einem Mutterstück 14 ausgebildet,  in welchem die Stange 6 gedreht werden  kann. Dadurch ist es möglich, den Riegel 5  in die Lage zu ziehen, in welcher er die Bü  gel     auseinandergespreizt    hält, und in dieser  Lage festzuhalten. Durch Zurückdrehen der  Stange kann der Riegel leicht wieder zurück  verschoben werden.  



  Die Feststellvorrichtung für die Stange 6  könnte auch in anderer Weise ausgebildet  sein. Zum Beispiel könnte die Stange 6 flach  sein und Löcher besitzen, mit denen sie an  einen am Ende 9 des einen Schenkels des      Bügels 1 angebrachten Stiften eingehängt  und dadurch festgehalten werden könnte.  



  Wenn das Tier einen langen Schlund hat,  so dass der Bügel 1 nicht bis in den Rachen  reicht, kann der vom Apparat erzeugte Brech  reiz ungenügend sein. Um diesen Nachteil zu  beheben, ist in     Fig.    1 am gebogenen     Stegteil     des Bügels 1 eine Quaste 12 befestigt, die       zweckmässigerweise    so lang gemacht wird,  dass sie in jedem Fall in den Rachen des  Tieres hineinreicht. Diese     Quaste    kann dann  noch bei Gebrauch des Apparates mit einem  Brechreizmittel, zum Beispiel mit einer Na  triumbikarbonatlösung, getränkt werden, wo  durch die Erreichung des doppelten Zweckes  des Apparates in günstiger Weise gefördert  wird.

   In     Fig.    6 ist der Bügel 1 reit zwei  Quasten     12a    und 12<I>b</I> versehen und vorn ist  in demselben ein Querdraht 18 angebracht,  um die Quasten in ihrer Lage am Bügel zu  halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlundöffner und Brechreizapparat für Tiere, bestehend aus zwei an ihren Schenkel enden scharnierartig miteinanderverbundenen, ungleich langen Bügeln, die durch einen zwi- rehen ihnen verschiebbaren Riegel in Spreiz lage zueinander gehalten werden können, da durch gekennzeichnet, dass an dem auf dem beim Gebrauch unten zu liegen kommenden Bügel verschiebbar gelagerten Riegel eine Stellstange angelenkt ist.,
    wobei Mittel zum Feststellen der Stellstange gegen ungewollte Längsbewegungen gegenüber dem letztge nannten Bügel vorhanden sind, die solcher Art sind, dass sie gewollte Bewegungen der Stellstange in ihrer Längsrichtung und damit entsprechende Verschiebungen des Riegels leicht vorzunehmen gestatten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schlundöffner und Brechreizapparat nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass an dem verbreiterten Ende des einen Schenkels des beim Gebrauch unten zu liegen kommenden Bügels ein Schlitz und an der Stellstange Ausnehmungen vor gesehen sind, derart, dass durch einfaches seitliches Verschwenken der Stange die selbe sowohl zwecks Feststellung mit dem Bügelende in Eingriff gebracht, als auch aus dieser Lage gelöst werden kann.
    2. Schlundöffner und Brecbreizapparat nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass am Stegteil des längeren Bügels eine Quaste angebracht ist.
CH166604D 1932-07-20 1932-07-20 Schlundöffner und Brechreizapparat. CH166604A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116421377A (zh) * 2023-04-26 2023-07-14 哈尔滨市第一医院 急诊护理催吐装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116421377A (zh) * 2023-04-26 2023-07-14 哈尔滨市第一医院 急诊护理催吐装置
CN116421377B (zh) * 2023-04-26 2023-09-12 哈尔滨市第一医院 急诊护理催吐装置

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