CH166138A - Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen. - Google Patents
Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/32—Arrangement of devices for charging
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Description
Düse zuin Versprühen von Sehlamm in Drelirohröfen. Den Drehrohröfen, die zum Brennen von Zement oder ähnlichen Stoffen benutzt wer den, wird das Brenngut, wenn nach hem Nass verfahren gearbeitet wird, in Form eines Schlammes zugeführt. Hierbei ist es bekannt, dass die Masse zweckmässig nicht im zusam menhängenden Zustand in den Ofen gebracht wird, da dieselbe auf diese Weise in zu schwachem Masse der Einwirkung der Feuer gase ausgesetzt ist.
Es ist daher vorgeschla gen worden, das Brenngut, beispielsweise also den Zementschlamm, nicht in einem zusam menhängenden Strom, sondern in feinverteil tem Zustand dem Ofen zuzuführen. Zu die sem Zwecke spritzt man den Zementroh schlamm durch eine oder mehrere Düsen in den Ofen ein. Die Düsen, insbesondere die Düsenmundstücke werden naturgemäss bei dieser Arbeitsweise stark mechanisch ange griffen. Der praktischen Ausführung stan den demnach bislang grosse Schwierigkeiten entgegen, da ein solches schlammförmiges Gut einen starken Verschleiss der zur Zertei lung bestimmten Vorrichtung bewirkt. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Verschleissstrecke möglichst klein zu halten.
Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen, ein sehr hochwertiges und teures Material, das nur einer geringen Abnutzung unterliegt, wie beispielsweise das Widia-Metall oder andere besonders, widerstandsfähige Metallsorten, zu verwenden.
Die Erfindung sei anhand beiliegender . Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes betrifft, näher er läutert. Das schlammförmige Gut wird ge mäss Fig. 1 durch die Rohrleitung a, sowie .den Schlauch b dem Rohr c zugeführt, in dessen freies Ende eine Abschlussscheibe g mit einer zentrisch ausgesparten Öffnung d eingeschraubt ist (Fig. 2).
Um für eine mög lichst feine Verteilung des Materials ausser halb der Düse Sorge zu tragen, ist in dieser ein Drallkörper e vorgesehen, durch den die in die Düse eintretende Masse eine Drehbewe gung erhält, bevor sie aus der engen Aus trittsöffnung<I>d</I> in den Drehrohrofen <I>f</I> ge langt. Hierdurch wird bewirkt, dass der Schlamm dem Drehrohrofen in fein verteil- tem Zustand zugeführt wird.
Der Drallkörper ist in einer Zone von relativ weitem Querschnitt angeordnet und wird ferner auch so ausgebildet sein, dass in ihm selber- keine hohen Strömungsgeschwin digkeiten auftreten. Auf diese Weise wird erreicht, dass das schlammförmige Gut erst beim Durchtritt durch die in .der Abschluss- scheibe vorgesehene Öffnung die zerstörend wirkenden Geschwindigkeiten erhält.
Die In nenwandung des Raumes zwischen dem Drallkörper und der in der Abschlussscheibe vorgesehenen Austrittsöffnung wird zweck mässig -durch geschweifte Ausbildung dem Strömungsverlauf des schlammförmigen Gutes angepasst, um eine wirbelfreie Strö mung zu erzielen, sie (die zitierte Innenwan dung) kann infolge der dem Schlamm hier noch innewohnenden geringen Strömungs geschwindigkeit aus gewöhnlichem Werk stoff bestehen.
Naturgemäss können zur Einführung des Gutes eine oder auch mehrere Düsen dienen. Durch die Anwendung einer Düse, wie ge- zeichnet,die eine im Verhältnis zu dem übri gen Querschnitt stark verengte Austrittsdff- nung besitzt, ist die Strecke, die hauptsäch- lieh dem Verschleiss ausgesetzt ist, nur eine relativ kleine und entspricht der Stärke der Abschlussscheibe g, weil nur die Wandungen der in der Scheibe vorgesehenen Öffnung einer starken mechanischen Beanspruchung unterworfen sind.
Dadurch ist wiederum die Anwendung eines besonders harten Metalles, wie beispielsweise des Widia-Metalles an die ser der mechanischen Abnutzung besonders ausgesetzten Stelle trotz der hohen Kosten dieses Metalles möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrem Austrittsende mit einer Ab schlussscheibe (g) versehen ist, in der zentral die verengte Austrittsöffnung (d) der Düse ausgespart ist, so, dass die hauptsächlich dem Verschleiss ausgesetzte Strecke nur relativ klein ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Düse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abschlussscheibe (g) auswechselbar angebracht ist und aus einem hochverschleissfesten Werkstoff be steht. 2.Düse nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle geringer Strömungsgeschwin digkeit des Schlammes in der Düse, also vör deren Abschlussscheibe (g), eine Drall einrichtung (e) eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH166138T | 1932-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166138A true CH166138A (de) | 1933-12-31 |
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ID=4418766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166138D CH166138A (de) | 1932-11-19 | 1932-11-19 | Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166138A (de) |
-
1932
- 1932-11-19 CH CH166138D patent/CH166138A/de unknown
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