CH166138A - Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen. - Google Patents

Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen.

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CH166138A
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CH
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Uhde Friedrich
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Uhde Gmbh Friedrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/32Arrangement of devices for charging
    • F27B7/3205Charging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Düse     zuin    Versprühen von Sehlamm in     Drelirohröfen.       Den     Drehrohröfen,    die zum Brennen von  Zement oder ähnlichen Stoffen benutzt wer  den, wird das     Brenngut,    wenn nach     hem    Nass  verfahren gearbeitet wird, in Form eines  Schlammes zugeführt. Hierbei ist es bekannt,       dass    die Masse zweckmässig     nicht    im zusam  menhängenden Zustand in den Ofen gebracht       wird,    da dieselbe auf diese Weise in zu  schwachem     Masse    der Einwirkung der Feuer  gase ausgesetzt ist.

   Es ist daher vorgeschla  gen worden, das Brenngut, beispielsweise also  den Zementschlamm, nicht in einem zusam  menhängenden Strom, sondern in feinverteil  tem Zustand dem Ofen zuzuführen. Zu die  sem Zwecke spritzt man den Zementroh  schlamm durch eine oder mehrere Düsen in  den Ofen ein. Die Düsen, insbesondere die  Düsenmundstücke werden naturgemäss bei  dieser Arbeitsweise stark mechanisch ange  griffen. Der praktischen Ausführung stan  den demnach bislang grosse Schwierigkeiten  entgegen, da ein solches schlammförmiges  Gut einen starken Verschleiss der zur Zertei  lung bestimmten Vorrichtung bewirkt. Die    vorliegende Erfindung bezweckt nun, die  Verschleissstrecke möglichst klein zu halten.

    Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen, ein  sehr hochwertiges und teures Material, das  nur einer geringen Abnutzung unterliegt, wie  beispielsweise das     Widia-Metall    oder andere  besonders, widerstandsfähige Metallsorten, zu  verwenden.  



  Die Erfindung sei anhand beiliegender .  Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes betrifft, näher er  läutert. Das schlammförmige Gut wird ge  mäss     Fig.    1 durch die     Rohrleitung    a, sowie  .den Schlauch b dem Rohr c zugeführt, in  dessen freies Ende eine     Abschlussscheibe    g  mit einer zentrisch     ausgesparten    Öffnung d  eingeschraubt ist     (Fig.    2).

   Um für eine mög  lichst feine     Verteilung    des     Materials    ausser  halb der Düse Sorge zu tragen, ist in dieser  ein     Drallkörper    e vorgesehen, durch den die  in die Düse eintretende Masse eine Drehbewe  gung erhält,     bevor    sie aus der engen Aus  trittsöffnung<I>d</I> in den     Drehrohrofen   <I>f</I> ge  langt. Hierdurch wird bewirkt, dass der      Schlamm dem     Drehrohrofen    in fein     verteil-          tem    Zustand zugeführt wird.

     Der     Drallkörper    ist in einer Zone von  relativ weitem Querschnitt angeordnet und  wird ferner auch so ausgebildet sein, dass in  ihm selber- keine hohen Strömungsgeschwin  digkeiten auftreten. Auf diese Weise wird  erreicht, dass das schlammförmige Gut erst  beim Durchtritt durch die in .der     Abschluss-          scheibe    vorgesehene Öffnung die zerstörend  wirkenden Geschwindigkeiten erhält.

   Die In  nenwandung des     Raumes    zwischen dem       Drallkörper    und der in der     Abschlussscheibe     vorgesehenen Austrittsöffnung wird zweck  mässig     -durch    geschweifte Ausbildung dem  Strömungsverlauf des schlammförmigen  Gutes angepasst, um eine wirbelfreie Strö  mung zu erzielen, sie (die zitierte Innenwan  dung) kann infolge der dem Schlamm hier  noch innewohnenden geringen Strömungs  geschwindigkeit aus gewöhnlichem Werk  stoff     bestehen.     



  Naturgemäss können zur Einführung des  Gutes eine oder auch mehrere Düsen dienen.  Durch die Anwendung einer Düse, wie     ge-          zeichnet,die    eine im Verhältnis zu dem übri  gen     Querschnitt    stark verengte     Austrittsdff-          nung    besitzt, ist die Strecke, die     hauptsäch-          lieh    dem Verschleiss ausgesetzt ist, nur eine  relativ     kleine    und entspricht der Stärke der       Abschlussscheibe    g, weil nur die Wandungen  der in der     Scheibe    vorgesehenen Öffnung    einer starken mechanischen Beanspruchung  unterworfen sind.

   Dadurch     ist    wiederum die  Anwendung eines besonders harten     Metalles,     wie beispielsweise des     Widia-Metalles    an die  ser der mechanischen Abnutzung besonders  ausgesetzten Stelle trotz der hohen     Kosten     dieses     Metalles    möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrem Austrittsende mit einer Ab schlussscheibe (g) versehen ist, in der zentral die verengte Austrittsöffnung (d) der Düse ausgespart ist, so, dass die hauptsächlich dem Verschleiss ausgesetzte Strecke nur relativ klein ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Düse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abschlussscheibe (g) auswechselbar angebracht ist und aus einem hochverschleissfesten Werkstoff be steht. 2.
    Düse nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle geringer Strömungsgeschwin digkeit des Schlammes in der Düse, also vör deren Abschlussscheibe (g), eine Drall einrichtung (e) eingebaut ist.
CH166138D 1932-11-19 1932-11-19 Düse zum Versprühen von Schlamm in Drehrohröfen. CH166138A (de)

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