CH163218A - Einrichtung zur künstlichen Erzeugung von Wellen in Bassins. - Google Patents

Einrichtung zur künstlichen Erzeugung von Wellen in Bassins.

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CH163218A
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Baur Henry
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Baur Henry
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0006Devices for producing waves in swimming pools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description


  Einrichtung zur     künstlichen    Erzeugung von wellen in Bassins.    Die Erfindung     betrifft    eine Einrichtung zur  künstlichen Erzeugung von Wellen in Bassins,  insbesondere von Badeanstalten, und sie be  steht darin, dass mindestens eine in einem  mit dem Bassin kommunizierenden Raum  periodisch angetriebene Druckfläche im Wel  lenrhythmus gegen das Wasser bewegt wird.  Zur Erzeugung der Wellen können zweck  mässig hohle Druckstempel in einem mit dem  Bassin nur am     'Unterrand    kommunizierenden  Schacht kolbenartig bewegt werden, oder es  können auch am einen Ende um horizontale  Achsen drehbar gelagerte, am andern Ende  pendelnd angetriebene, im Wasser versenkte       Sehwingplatten    im Wellenrhythmus gegen das  Wasser gedrückt werden.

   Zur Erzeugung  einer den natürlichen Verhältnissen nahe  kommenden, variablen Wellenbewegung kön  nen für ein Bassin zwei oder mehrere Druck  flächen     nebeneinander    in verschiedenem Rhyth  mus angetrieben werden. Ferner kann der  Boden des Bassins, um die gewünschten Wel  lenbewegungen zu erhalten, hinter der Ein  mündungsstelle des Druckschachtes in das  Bassin schräg nach aufwärts gerichtet sein,    und die Tiefe des Bassins kann an der für  eine Sturzwelle geforderten Stelle höchstens  das Mass einer halben Wellenhöhe     besitzen.-          Auf    der Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise und schematisch dargestellt,  und zwar zeigt:

         Fig.    1 einen Längsschnitt durch     üin    Bade  bassin und die zur künstlichen Erzeugung  von Wellen in diesem Bassin dienende Ein  richtung;       Fig.    2 einen in grösserem Massstab ge  zeichneten Grundriss einer zwei Druckstempel  aufweisenden Einrichtung zur Erzeugung der  künstlichen Wellen;       Fig.    3 ein Detail, welches die Führung  der Druckstempel     betrifft;          Fig.    4 eine andere Ausführung der Druck  fläche für die Wellenerzeugung im Längs  schnitt durch das Badebassin, und       Fig.    5 einen Längsschnitt durch ein Bade  bassin mit besonderer Bodengestaltung.  



  Die Erzeugung künstlicher Wellen in einem  Badebassin B wird bei der in     Fig.   <B>1</B> gezeig-           ten    Ausführung durch periodisch angetriebene,  hohle Druckstempel     a    bewirkt, welche in  einem hohlen, kastenförmigen Schacht b ohne  Bodenfläche kolbenartig auf- und     abbewegt     werden. Der Schacht<I>b</I> ist vom Badebassin<I>B</I>  durch eine Wand c teilweise getrennt, steht  aber an seinem untern Ende bei d mit dem  Bassin B in Kommunikationsverbindung. Je  nach der Abmessung der     Offnung    d wird die  Geschwindigkeit des durch den Druckstempel       a    aus dem Schacht<I>b</I> in das Bassin B ge  pressten Wassers verschieden werden.

   Bei be  stimmter Geschwindigkeit des Stempels a kann  daher die Wellenhöhe durch Bemessung des  Verbindungsquerschnittes d zwischen Druck  schacht b und Badebassin B reguliert werden.  



  Bei breiten Bassins können mehrere Stem  pel     a    nebeneinander angeordnet werden, in  welchem Falle dann der Schacht     b    zweck  mässig durch eine Trennwand     bi    in zwei  Schächte unterteilt wird. In     Fig.    2 sind zwei  nebeneinander liegende Druckstempel     a    ein  gezeichnet. Jeder Druckstempel a wird durch  zwei Balancier e, welche um eine Achse f  schwenkbar sind, angetrieben, deren Kurbel  wellen g von einem gemeinsamen Zentral  antrieb<I>lt</I> bewegt werden. Zufolge verschie  dener Dimensionierung zweier Übersetzungs  getriebe il und i2 werden die beiden Stempel       a    in verschiedenem Rhythmus angetrieben,  wodurch die Wellenbewegung im Bassin  naturgetreuer belebt wird.

   Bei dem in     Fig.    2  veranschaulichten Antrieb werden daher zu  einem bestimmten Zeitpunkt beide Stempel a  gleichzeitig auf das Wasser drücken, zu einem  anderen Zeitpunkt wieder im Gegentakt       gegeneinader    arbeiten, welches Spiel sich  kontinuierlich verändert. Dadurch wird das  Wellenbild im Bassin B abwechslungsreich  gestaltet, weil einmal an der rechten Längs  seite des Bassins die Wellen am höchsten  werden, dann in der Mitte und dann an der  linken     Längsseite    des Bassins, um sodann  gleichzeitig über die ganze     Bassinbreite    kurz  zeitig auch gleichmässig zu verlaufen.  



  An Stelle des veranschaulichten     Balancier-          antriebes    kann naturgemäss jeder beliebige  andere Antrieb für die Stempel a vorgesehen    werden. So kann zum Beispiel der Druck  stempel a auch durch eine darüber befindliche  Kurbelwelle bewegt werden. Diese kann ihrer  seits unmittelbar oder     über    ein     Vorgelege    von  einem Motor angetrieben werden.  



  Da zur     Vermeidung    von Spritzwasser die  Stempel     a    im Schacht<I>b</I> möglichst dicht sitzen  sollen und ferner zur Vermeidung von Ge  räuschbildung präzise geführt werden müssen,  können an der Schachtwandung lotrechte  Winkelschienen k     (Fig.    3) ortsfest befestigt  sein, an welchen die Stempel     a    mittelst je  zweier Rollen     d    während ihrer Bewegung ge  führt werden. Jeder der Stempel     a    kann mit  acht derartigen Rollen versehen sein.  



       Durcb    eine solche präzise Führung einer  seits, sowie durch die im Zusammenhang mit       Fig.    2 beschriebene, verschiedene Hubzahl  der beiden Stempel     a    anderseits wird der  Kraftverbrauch für die Erzeugung der künst  lichen Wellen weitgehend herabgesetzt, da  der Schlag auf die Wasseroberfläche für ge  wöhnlich nicht gleichzeitig bei beiden Stem  peln a auftritt, sondern zeitlich verschieden.

    Zur Reduzierung dieses     Schlages    sind ferner  hin die Stempel     a    als hohle Druckstempel  ausgebildet, deren eingeschlossene Luftkissen       ebensowohl    eine Schalldämpfung bewirken als  auch ein elastisches Kupplungsglied zwischen  Wasseroberfläche und der eigentlichen Druck  fläche bilden.

   Ausserdem wird durch diese  besondere Ausbildung der Druckstempel eine  gleichmässige Wellenbildung gesichert, da  beim Zurückgehen dieser Stempel das Wasser  im Schacht b nicht stossartig zurückfluten  kann, sondern durch die Expansion der in  den hohlen Druckstempeln komprimierten Luft  gebremst wird.     Gewünschtenfalls    kann im  Stempel auch noch ein Ventil vorgesehen  werden, das beim Aufwärtsgang des Stempels  Luft in den .darunter befindlichen Raum ein  strömen lässt, sobald in diesem ein Unterdruck  auftritt. Dadurch hat man die Gewähr, dass  immer ein die gleichmässige Wellenbildung  sicherndes Luftkissen vorhanden ist.  



  Eine zweite Art der     Druckflächenausbil-          dung    ist in     Fig.    4 dargestellt. In diesem Fall  wird eine Schwingplatte in, die um eine      horizontale Achse ja drehbar ist, im Bassin B  versenkt gelagert und an ihrem obern Ende  durch einen Antrieb o beliebiger Art pendelnd  angetrieben, das heisst im Wellenrhythmus  gegen das Wasser gedrückt, dessen Bewegung  durch ein Gitter<I>p</I> in das Badebassin<I>B</I> sich  fortsetzt.

   In ähnlicher Weise wie im Zu  sammenhang mit     Fig.    2     'beschrieben    wurde,  können auch in diesem Fall mehrere Schwing  platten in in einem Bassin<I>B</I> nebeneinander  angeordnet und in verschiedenem Rhythmus  angetrieben werden, wobei wieder dadurch       ebensowohl    das Wellenbild bereichert, als  auch die Leistung des Antriebsmotors ver  kleinert und dessen Gang ruhiger gestaltet  werden kann, da bei der Inbetriebsetzung  nur Teile der Wassermassen in Bewegung  zu setzen sind.

   Kommt dann während des  Ganges der Einrichtung einmal ein Zeitpunkt,  wo beide Schwingflächen gleichzeitig treibend  wirken, so ist der Stoss auf die Maschine  nicht mehr so gross, da bei bereits bewegtem  Wasser die zur Aufrechterhaltung der Be  wegung notwendige Energie wesentlich ge  ringer ist, als die bei der Inbetriebsetzung  der Einrichtung zur Erzeugung der Wasser  bewegung erforderliche Energie.  



       Fig.    5 zeigt eine besondere Bodengestal  tung des Badebassins B zum Zwecke der       Hervorbringung    einer Sturzwelle an einer  bestimmten Stelle des Badebassins. Zur     Her-          vorbringung    von Wellen einer gewünschten  Grösse ist der Boden des Bassins B hinter  der     Einmündungsstelle    d des Druckschachtes  b bei     Bi    schräg nach aufwärts gerichtet, so  dass die durch die     Öffnung    d     durchgepressten     Wassermassen in ihrer Bewegung nach auf  wärts gerichtet werden und dadurch höhere  Wellen erzeugen.

   Es wurde erkannt, dass zur       Hervorbringung    einer Sturzwelle an der ge  forderten Stelle die     Bassintiefe    höchstens das  Mass einer halben Wellenhöhe an dieser Stelle  betragen darf. Besitzt demnach an einer be  stimmten Stelle die Wellenhöhe das Mass x,  so entsteht an jener Stelle eine Sturzwelle,  wenn die     Bassintiefe    bei ruhigem Wasser  spiegel höchstens     x/2    beträgt. An dieser Stelle  stürzt der Wellenkamm (in     Fig.    5 bei     y    ein-    gezeichnet), und es entsteht dadurch eine der  natürlichen Meeresbrandung ähnliche Wasser  zerstäubungserscheinung.  



       Gewünschtenfalls    können bei den weiter  oben beschriebenen     Ausführungsformen    auch  noch Mittel vorgesehen werden, welche er  lauben, die Tauchkörper in Form von Stem  peln, Schwingplatten oder dergleichen mehr  oder weniger tief in das Wasser eintauchen  zu lassen, oder die Tauchgeschwindigkeit oder  den Hub und dergleichen zu verändern, um  die Höhe, Geschwindigkeit oder die Natur  der Wellen beeinflussen zu können.  



  Kommen mindestens zwei Stempel, Schwing  platten oder dergleichen zur Verwendung, so  können die zwischen je zwei solchen Druck  flächen vorhandenen Zwischenpfeiler, die als  Trennwand und Gleitfläche für die Wellen  dienen, zweckmässig auch noch als Wasser  rutschbahn oder Springturm, oder zugleich  als beides, ausgebildet werden. Ein solcher  Zwischenpfeiler, der bei Anlagen mit zwei       Druckflächen    zweckmässig immer vorgesehen  wird, kann auch als Mittelstützpunkt für  einen von einem     Bassinufer    zum andern her  überführenden Steg verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur künstlichen Erzeugung von Wellen in Bassins, insbesondere von Badeanstalten, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine in einem mit dem Bassin kommunizierenden Raum periodisch angetrie bene Druckfläche im Wellenrhythmus gegen das Wasser bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hohle Druckstempel in einem mit dem Bassin nur am Unter rand kommunizierenden Schacht kolben artig bewegt werden. 2. EinrichtungnachPatentanspruchundUnter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstempel aussen mit Rollen ver sehen sind, welche auf ortsfesten Führungs schienen des Schachtes während des Hubes geführt werden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch am einen Ende um hori zontale Achsen drehbar gelagerte, am andern Ende pendelnd angetriebene, im Wasser versenkte Schwingplatten, welche im Wellenrhythmus gegen das Wasser gedrückt werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, welche die Eintauch- tiefe der Druckflächen in das Wasser zu verändern gestatten, um die Wellennatur beeinflussen zu können. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, welche die Tauch geschwindigkeit der Druckflächen zu ver ändern gestatten, um die Wellennatur be einflussen zu können. ö.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, welche den Hub der Druckflächen zu verändern .gestatten, um die Wellennatur beeinflussen zu können. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bassin mindestens zwei nebeneinander angeordnete und in verschiedenem Rhythmus angetriebene Druckflächen aufweist. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den zwei Druckflächen vorgesehener Zwischenpfeiler als Wasser rutschbahn ausgebildet ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den zwei Druckflächen vorgesehener Zwischenpfeiler als Spring turm ausgebildet ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den zwei Druckflächen vorgesehener Zwischenpfeiler als Mittel stützpunkt für einen von einem Bassin ufer zum andern herüberführenden Steg ausgebildet ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Bassins hinter der Einmündungsstelle eines Druck schachtes in das Bassin schräg nach auf wärts gerichtet ist und an der für eine Sturzwelle geforderten Stelle die Tiefe des Bassins höchstens das Mass einer halben Wellenhöhe besitzt.
CH163218D 1932-07-16 1932-07-16 Einrichtung zur künstlichen Erzeugung von Wellen in Bassins. CH163218A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4507018A (en) * 1982-06-24 1985-03-26 Andersen Per F Wave making machines
US4515500A (en) * 1983-11-15 1985-05-07 Ecopool Design Limited Combustion powered wave generator
US4539719A (en) * 1984-02-08 1985-09-10 Automated Swimpools, Inc. Pneumatic surf wave production for pools
US4558474A (en) * 1982-10-08 1985-12-17 Ecopool Design Limited Wave generator
US4810129A (en) * 1986-12-04 1989-03-07 Principia Recherche Developpement S.A. Arrangement for generating waves in a body of water

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