CH150952A - Filmpackgehäuse. - Google Patents

Filmpackgehäuse.

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CH150952A
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CH
Switzerland
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film pack
rear wall
pack housing
film
housing
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English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Maschinenfabrik
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
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Description


      Filmpaekgehäuse.       Die Erfindung     betrifft    ein     Filmpackge-          häuse    aus Blech. Solche Gehäuse, die eine       Vorder,    und     Hinterwand    aufweisen,     zwischen     welchen ein Federrahmen zur Aufnahme der  Filmblätter sich befindet, .sind an sieh     b'e-          kannt.    Bei diesen besteht jedoch der Nach  teil,     da-ss,    zum Herausnehmen     eines    belich  teten.

   Filmes ein     abnehmbares        Verschlussteil     vorgesehen ist, dessen Handhabung in der  Dunkelkammer sich     äusserst        .schwierig    ge  staltet, -da dasselbe nur .schwer wieder auf  gesetzt werden kann und     leicht    in     der    Dun  kelheit verlegt wird.

   Es ist auch schon ver  sucht worden,     Filmpackgehäuse    ohne ein ab  nehmbares     Vers-chlussteil    herzustellen, bei  welchem zum Herausnehmen     belichteter     Filme entweder das     Filmpackgehäuse        aufge-          klappt    wird oder aber die beiden     Gehäuseteile     gegeneinander verschoben werden. Bei der  ersteren Ausführung besteht     jedoch,der    Nach  teil, dass beim Herausnehmen eines belich  teten Filmes leicht ein Auseinanderfallen    des Gehäuses     eintreten    kann.

   Im     zweiten     Falle erfolgt durch die     Verschiebung    der bei  den Gehäuseteile zueinander leicht ein Ver  schieben oder Stauchen     dem    Filme, so dass die  selben beschädigt werden. Zur Vermeidung  dieser Übelstände hat man schon versucht,  vollkommen     ,geschlossene        Filmpackgehäuse     herzustellen, welche oben einen Klappdeckel  tragen.

   Bei diesen besteht jedoch der Nach  teil, dass ein Herausnehmen der belichteten  Filme     bezw.    ein Einlegen derselben, sehr er  schwert ist, da das     Filmpackgehäuse    zum  Einlegen nicht auseinander genommen wer  den     kann    und belichtete Filme zum     Heraus-          nehmen    an ihrem     obern    Ende nicht     freigelegt     werden können.  



  Durch die vorliegende     Erfindung    sollen   diese Nachteile beseitigt werden. Das ihren       Gegenstand    bildende     Filmpackgehäuse    aus  Blech gehört zu jenen Gehäusen, deren Teile  nach dem Einlegen ,der Filmblätter     mittelst          umlegbarer    Zungen fest miteinander verbun-      den werden; seine Eigenart     besteht    :darin,  dass der das Herausnehmen belichteter Filme  ermöglichende     Verschlussschieber    so auf dem  Gehäuse geführt ist, dass er, ohne vom     Ge-          bäuse        gelöst    zu werden, verschoben werden  kann.  



  Der Vorteil dieses     Filmpackgehäuses    be  steht darin, dass zum Herausnehmen belich  teter F     ilmi@    lediglich der     Verschlusssthieber     zu verschieben ist, so dass das Abnehmen  eines losen Gehäuseteils in Fortfall kommt.  



  Die Zeichnung stellt den Erfindungsge  genstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dar, und zwar zeigen:       Fig.    1 die Rückwand des     Filmpaekge-          häuses    mit dem verschiebbaren     Verschluss-          schieber    in Ansicht,       Fig.    ? einen Schnitt     A-B    der     Fig.    1,       Fig.    3 das     zusammengesetzte    geschlossene       F'ilmpackgehäuse    in Ansicht,         Fig.    4 einen Schnitt     C-D    der     Fig.    3,

           Fig.    5 das     Filmpackgehäuse    in Ansicht  mit     heruntergeschobenen:        Verschlussschieber     zum Herausnehmen     belichteter    Filme,         Fig.    6 einen     Schnitt        E-F    der     Fig.    5,         Fig.    7 den     Verschlussschieber    in perspek  tivischer Darstellung.  



  Das     Filmpackgehäuse    besteht aus der  Rückwand a, mit den daran befindlichen  Seitenwänden<I>b.</I> An den Seitenwänden<I>b</I>       wind    Zungen c     vorgesehen,    welche nach dem  Einlegen des die Filme d     haltenden,    Feder  rahmens e mit den Seitenwänden f der Vor  derwand g durch     Umleben    verbunden werden,  indem dieselben in entsprechende Schlitze der       Seiten@vände        f    eingreifen. Unten wird die  Vorderwand mit der Rückwand durch eine  umgebogene Blechkante h verbunden, so dass  insgesamt ein vollkommen geschlossenes Ge  häuse entsteht.

   Auf der Rückwand a be  findet sich der mit einem Filzstreifen i ver  sehene     Verschlussschieber        1c,    welcher aus  einem U-förmig gestalteten Blechstück be  steht, das über die Rückwand gesteckt wird  und so geführt ist, dass dasselbe, ohne vom    Gehäuse gelöst zu werden, nach unten ver  schoben werden kann. Die     Verschiebung    des       Verschlussschiebers    nach unten ist durch eine  Aussparung 1 der Rückwand' a begrenzt.

   Ein  Abziehen des     Versehlussschiebers    nach oben  wird     durch    die Zungen c, welche diesem  gleichzeitig als Anschlag dienen, verhindert,  da dieselben in Aussparungen     n2    des seitlich  umgebogenen     Verschlussschiebers    eingreifen.

    Durch die U-förmige Ausführung des     Ver-          schlussschiebers    ist derselbe     federnd,    wobei  die Federung noch durch an der Innenwand       angebrachte    Ausbuchtungen n verstärkt     wird.     Die Aussenwand des     Verschlussschiebers    wird  also immer an die Rückwand     a    des Gehäu  ses herangezogen, welche kleine Vorsprünge  r trägt, worauf die     Unterkante    desselben auf  steht, so dass ein selbsttätiges Verschieben  nach unten vermieden wird.

   Erst :durch Vor  ziehen des     Verschlussschiebers    von der Rück  wand     a    -des     Filmpackgehäuses    ist ein Her  unterschieben     desselben    und somit ein Frei  legen der obern Filmkante zum Herausneh  men der     Filmblätter    möglich. Beim Herum  ziehen der Filme von vorne nach     hinten    wer  den dieselben am Herausziehen aus :dem Ge  häuse durch die an dem     Federrahmen;    ange  brachten Vorsprünge t     gehindert,    über wel  chen     sich;        wiederum    ein Filzstreifen s zum       Abdichten    des Gehäuses befindet.

   Damit die  Filme sich mit Sicherheit gegen die Vor  sprünge t legen., ist     an.    :dem     Verschlussschie-          ber    eine besondere Erhöhung     u    vorgesehen,  welche die Filme gegen die Rückseite des       Federrähmens    drückt. Durch Verschieben  des     Verschlusss.chiebers    in der oben beschrie  benen     Weise    werden die     Varsprünge        t        frei-          gelegt,    so     dass    ein leichtes Herausnehmen der       belichteten    Filmblätter möglich ist.

   Um beim  Herumziehen der Filme von :der     Vorder-    nach  der     Rückseite    die Schichtseite nicht mit der       scharfen    Kante p der     Vorderwand    und über  haupt nicht mit     Blech        in    Berührung zu brin  gen, wird ein entsprechend gefalztes Papier       q    in die Rückwand eingelegt, welches auch  die Seitenwände b der Rückwand a seitlich  überlappt, wodurch noch die Lichtdichtheit  des Gehäuses     gesichert    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filmpackgehäuse aus Blech, dessen Teile nach dem Einlegen der Filmblätter mittelst umlegharer Zungen fest miteinander verbun den werden, dadurch gekennzE;ichnet, tlass der das Herausnehmen belichteter Filme ermögli chende Verschlussachieber so auf dem Ge häuse geführt ist, dass er, ohne vom G're- häuse "lös,' zu werden, verschoben werden kann.
    UNTERANSPR üCHE 1. Filmpackgehäuse nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die vordere Wand mit der Rückwand ver bindenden Zungen so angeordnet sind, dass sie das Abziehen des Verschlusssehiebers nach oben verhindern.
    2. Filmpackgehäuse nach dem Patentan- spruch und: dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,,dass ;der Verschlussschieber die Form eines U-förmig ,gestalteten Blech stück-es hat, das von .oben über die Rück wand gesteckt ist.
    <B>3</B>. Filmpackgehäuse nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, ,dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückwand kleine Vorsprünge angebracht sind, die den Verschlusssehieber in ge- s,chl.ossener Stellung festhalten.
CH150952D 1930-08-04 1930-11-15 Filmpackgehäuse. CH150952A (de)

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DE150952X 1952-09-15

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