AT128991B - Filmpackgehäuse. - Google Patents

Filmpackgehäuse.

Info

Publication number
AT128991B
AT128991B AT128991DA AT128991B AT 128991 B AT128991 B AT 128991B AT 128991D A AT128991D A AT 128991DA AT 128991 B AT128991 B AT 128991B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
film pack
slide
rear wall
pack housing
locking slide
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschf filed Critical Barmag Barmer Maschf
Application granted granted Critical
Publication of AT128991B publication Critical patent/AT128991B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Filmpaekgehäuse. 



   Die Erfindung betrifft ein   Filmpackgehäuse   aus Blech, welches aus einer Vorder-und einer Rückwand besteht und welches einen zwischen diesen Wänden angeordneten Federrahmen zur Aufnahme der Filmblätter enthält. 



   Derartige   Filmpackgehäuse   sind an sich bekannt, haben jedoch, soweit zum Herausnehmen eines belichteten Films ein abnehmbarer Versehlussteil vorgesehen ist, den Nachteil, dass dessen Handhabung in der Dunkelkammer sich äusserst schwierig gestaltet, da er in der Dunkelheit nur schwer wieder aufgesetzt und leicht verlegt werden kann. Es ist auch schon versucht worden,   Filmpackgehäuse   ohne einen abnehmbaren   Verschlussteil   herzustellen. Bei   Filmpackgehäusen   dieser Art werden zum Herausnehmen der belichteten Filme entweder die Gehäuse aufgeklappt oder die beiden Gehäuseteile gegeneinander verschoben. Bei der ersteren Ausführung besteht der Nachteil, dass beim Herausnehmen eines belichteten Films leicht ein Auseinanderfallen des Gehäuses eintreten kann.

   Im letzteren Falle erfolgt durch die Verschiebung der beiden Gehäuseteile zueinander leicht ein Verschieben oder Stauchen der Filme, so dass dieselben beschädigt werden können. Zur Vermeidung dieser Übelstände hat man auch schon versucht, vollkommen geschlossene Filmpackgehäuse herzustellen, welche oben einen Klappdeckel tragen. 



  Bei diesen Filmpackgehäusen besteht jedoch der Nachteil, dass ein Herausnehmen der belichteten Filme bzw. ein Einlegen derselben sehr erschwert ist, da   das'Filmpaekgehäuse   zum Einlegen nicht auseinandergenommen werden kann und belichtete Filme zum Herausnehmen an ihrem oberen Ende nicht freigelegt werden können. 



   Durch die Erfindung werden die erwähnten Nachteile beseitigt. Das   Filmpackgehäuse   gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen an der   Rückwand   verschiebbar angeordneten und bei geschlossenem Filmpackgehäuse das Herausnehmen belichteter Filme ermöglichenden Verschlussteil   (Verschlussschieber)   aufweist, der bei der Filmentnahme mit dem Gehäuse unlösbar verbunden bleibt. 



   Das Abziehen des Verschlussschiebers vom Gehäuse nach oben ist durch Anschläge verhindert, die an der Rückwand des Gehäuses oder bzw. und am   Verschlussschieber   angeordnet sind. Die Vorzüge des erfindungsgemässen   Filmpaekgehäuses   bestehen darin, dass zum Herausnehmen belichteter Filme lediglich der Verschlussschieber verschoben wird, so dass das Abnehmen eines losen Gehäuseteiles entfällt. 



  Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass beim Verschieben des   Verschlussschiebers   die Filmblätter geschont werden, so dass ein Verschieben oder Stauchen der Blätter nicht eintreten kann. 



   Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dar. 



  Es zeigen Fig. 1 die   Rückwand   des   Filmpackgehäuses   in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 die Vorderwand desselben ebenfalls in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 den zur Aufnahme der Filmblätter dienenden Federrahmen in perspektivischer Darstellung, Fig. 4 den Federrahmen geschnitten, mit aufgehängtem Druckdeckel, Fig. 5 den auf der Rückwand des Gehäuses befindlichen Verschlussschieber in perspektivischer Darstellung, Fig. 6 den Verschlussschieber, jedoch nach der Linie A-B der Fig. 5 geschnitten, Fig. 7 das zusammengesetzte Filmpackgehäuse in geschlossenem Zustande in perspektivischer Darstellung, wobei die Seitenwand weggeschnitten ist, und Fig. 8 das   Filmpackgehäuse   mit heruntergeschobenem Verschlussschieber zum Herausnehmen belichteter Filme, in der Mitte geschnitten. 



   Das Filmpaekgehäuse besteht aus der Rückwand a mit den daran befindlichen   Seitenwänden,     an welchen oben Zungen c vorgesehen sind. Über die Rückwand a wird der Verschlussschieber k geschoben, welcher aus einem doppelt gefalzten Blech besteht und in seiner Verschlussstellung durch Vorsprünge r   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 festgehalten wird. Im Innern des Verschlussschiebers k sind Ausbuchtungen   n   angebracht, die dazu bestimmt sind, den Verschlussschieber an der Rückwand des Gehäuses fest zu führen, so dass der Verschlussschieber nur durch Abheben der vorderen Blechwand über die Vorsprünge hinweg nach unten verschoben werden kann. Die Verschiebung nach unten ist durch die Aussparung   I   in der Rückwand a begrenzt.

   In die Rückwand a wird der die Filme d aufnehmende Federrahmen e eingesetzt, der zum   gleichmässigen   Anpressen der Filme einen lose aufgehängten Druckdeckel e'trägt. Der Druckdeckel e'dient dazu, ein Anliegen der Filme an der Vorderwand, in welcher die Bildöffnung vorgesehen ist, zu gewährleisten. Die Rückwand a mit dem Federrahmen e werden zusammen in die die Bildöffnung g'tragende Vorderwand g eingesetzt und unten durch einen an der Vorderwand befindlichen umgebogenen Blechstreifen h festgehalten. Zum Verschliessen des Gehäuses sind in den   Seitenwänden t der   Vorderwand g Aussparungen l' vorgesehen, in welche die Zungen e, wenn sie umgelegt und mit den   Seitenwänden t der   Vorderwand g verbunden werden, eingreifen.

   Durch diese Verbindung wird ein Auseinanderfallen bzw. das Auseinandernehmen des Gehäuses verhindert. Gleichzeitig verhindern die umgelegten Zungen ein Abziehen des auf der Rückwand a befindlichen Verschlussschiebers k nach oben, da sie auch in Aussparungen m des seitlich umgebogenen   Verschlussschiebers/c   eingreifen und diesem so nach oben hin als Anschlag dienen. 



  Am oberen Ende des Verschlussschiebers   k   sowie am Federrahmen e sind zwecks Lichtdichtheit des Gehäuses, da an dieser Stelle der Durchtritt der mit den   Filmblättern d   zusammenhängenden Papierstreifen v stattfindet, Filzbänder i und s angeordnet. Ausserdem trägt der Federrahmen e noch Vorsprünge t, wogegen auf der gegenüberliegenden Seite am Verschlussschieber k besondere Erhöhungen   u   vorgesehen sind. 



   Die durch den Druckdeckel e'gegen die Bildöffnung g'gepressten Filme d werden nach der Belichtung nacheinander mittels der aus dem Gehäuse herausragenden Papierstreifen v um die Unterkante des Federrahmens nach hinten gezogen und durch die an dem Verschlussschieber k angebrachten Erhöhungen   u   gegen den Federrahmen e gedrückt, so dass dieselben durch die an dem letzteren befindliehen Vorsprünge t am Herausziehen gehindert werden. Soll nun aber trotzdem ein Herausnehmen belichteter Filme d erfolgen, so wird lediglich der Verschlussschieber k durch Abheben über die Vorsprünge   r   hinweg nach unten verschoben, wodurch ein Freilegen der Vorsprünge t des Federrahmens e erfolgt. Nunmehr kann ohne Schwierigkeit das Herausnehmen der belichteten Filmblätter d vorgenommen werden.

   In gleicher Weise erfolgt das   Verschliessen des   Gehäuses, indem der Verschlussschieber   k   wieder nach oben geschoben wird, wobei derselbe durch die umgebogenen Zungen c am Abziehen vom Gehäuse gehindert wird. 



   Die Erfindung sieht ein vollkommen geschlossenes und festes Gehäuse vor, bei welchem, ohne dass irgendwelche Teile abgenommen werden, ein leichtes Herausnehmen belichteter Filmblätter möglich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filmpackgehäuse aus Blech, welches aus einer Vorder-und einer Rückwand zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass es einen an der Rückwand verschiebbar angeordneten und bei geschlossenem Filmpackgehäuse das Herausnehmen belichteter Filme ermöglichenden Verschlussteil (Verschlussschieber) aufweist, der bei der Filmentnahme mit dem Gehäuse unlösbar verbunden bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Filmpackgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Rückwand oder bzw. und der Verschlussschieber Anschläge besitzen, die das Abziehen des Verschlussschiebers vom Filmpackgehäuse nach oben verhindern.
    3. Filmpackgehäuse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusssehieber (k) aus einem U-förmig gestalteten Blechstück gebildet wird und von oben über die Rück- wand (a) des Filmpackgehäuses aufgesteckt ist.
    4. Filmpackgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Verschlussschiebers nach unten durch in der Rückwand (a) des Gehäuses vorgesehene Aussparungen begrenzt wird.
    5. Filmpackgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abziehen des Verschlussschiebers (k) nach oben durch die Vorderwand (g) mit der Rückwand (a) verbindende Zungen (e) verhindert wird, die bei aufwärtsgeschobenem Verschlussschieber dadurch als Anschlag dienen, dass sie in in den Seitenteilen des Verschlussschiebers vorgesehene Aussparungen (m) eingreifen.
    6. Filmpackgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (k) an der Innenseite angeordnete Ausbuchtungen (n) aufweist.
    7. Filmpaekgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Versehlussschieber (k) an der Innenwand angeordnete Erhöhungen (u) und der Federrahmen (e) Vorsprünge (t) aufweist.
    8. Filmpackgehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen Rück- wand (a) kleine Vorsprünge (r) vorgesehen sind, durch die eine selbsttätige Verschiebung des Verschlussschiebers (k) nach unten verhütet wird.
AT128991D 1930-08-04 1930-11-17 Filmpackgehäuse. AT128991B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE526786T 1930-08-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128991B true AT128991B (de) 1932-06-25

Family

ID=6553092

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128991D AT128991B (de) 1930-08-04 1930-11-17 Filmpackgehäuse.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT128991B (de)
DE (1) DE526786C (de)
FR (1) FR706558A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR706558A (fr) 1931-06-25
DE526786C (de) 1931-06-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT128991B (de) Filmpackgehäuse.
DE703921C (de) Diapositivfassung
DE644612C (de) Vorrichtung zur zwangslaeufigen Verriegelung des Verschlussausloesers
CH150952A (de) Filmpackgehäuse.
DE81768C (de)
DE532277C (de) Filmpackgehaeuse
DE527912C (de) Filmpackgehaeuse
DE559980C (de) Filmpackgehaeuse
DE416179C (de) Filmpack
DE446789C (de) Filmpackgehaeuse
AT16482B (de) Photographische Camera für Platten und Films.
DE468694C (de) Fuehrungsrahmen fuer Kassetten oder Mattscheiben an photographischen Kammern
DE445234C (de) Abschlussdeckel fuer die zusammenlegbare Lichtschutzklappe photographischer Reflex-Kameras
DE578523C (de) Kastenkamera fuer Rollfilm
DE587264C (de) Filmpackhuelle
DE657086C (de) Rolladenschrank
DE392747C (de) Photographische Kassette
AT35529B (de) Packung für photographische Platten oder Flachfilms mit Einrichtung zur Tageslichtwechslung.
DE335969C (de) Filmpackrahmen
DE386087C (de) Filmpackbehaelter aus Blech
DE596948C (de) Rollfilm- und Plattenkamera mit Mattscheibeneinstellung
AT231195B (de) Diapositivrahmen
AT55816B (de) Packfilmkamera.
DE174619C (de)
DE173708C (de)