DE526786C - Filmpackgehaeuse - Google Patents

Filmpackgehaeuse

Info

Publication number
DE526786C
DE526786C DE1930526786D DE526786DD DE526786C DE 526786 C DE526786 C DE 526786C DE 1930526786 D DE1930526786 D DE 1930526786D DE 526786D D DE526786D D DE 526786DD DE 526786 C DE526786 C DE 526786C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear wall
film pack
pack housing
housing
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930526786D
Other languages
English (en)
Inventor
Adam Weider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Application granted granted Critical
Publication of DE526786C publication Critical patent/DE526786C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AK 10. JUNI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 526786 KLASSE 57a GRUPPE
SJa2B 505. Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: si.Mai
Barmer Maschinenfabrik A. G. in Wuppertal-Oberbarmen )
Filmpackgehäuse Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1930 ab
Gegenstand der Erfindung ist ein Filmpackgehäuse aus Blech, dessen Vorder- und Rückwand nach dem Einlegen der Filmblätter mittels umgelegter Zungen fest miteinander verbunden werden. Bei diesen Filmpackgehäusen bestand bisher der Nachteil, daß die Lichtsperre zum Herausnehmen eines belichteten Films abgenommen werden mußte, was für die Handhabung in der Dunkelkammer
ίο äußerst nachteilig ist, da die Lichtsperre nach dem Abnehmen nur schwierig wieder aufgesetzt werden kann und leicht in der Dunkelheit verlegt wird. Es ist jedoch auch schon versucht worden, Filmpackgehäuse ohne abnehmbare Lichtsperre herzustellen, und zwar derart, daß zum Herausnehmen belichteter Filme entweder das gesamte Filmpackgehäuse aufgeklappt wird oder aber daß die ganze Rückwand nach unten verschoben wird. Bei der ersten Ausführung besteht jedoch der Nachteil, daß beim Herausnehmen des belichteten Films leicht ein Aus einander fallen des Gehäuses eintreten kann. Im zweiten Fall erfolgt durch Verschiebung der beiden Gehauset eile zueinander leicht ein Verschieben oder Stauchen der Filme, so daß dieselben in irgendeiner Weise beschädigt werden. Um dieses alles zu vermeiden, hat man auch schon versucht, vollkommen geschlossene Filmpackgehäuse herzustellen, welche oben mit einem Klappdeckel versehen waren. Hierbei besteht jedoch der Nachteil, daß ein Herausnehmen der belichteten Filme bzw. ein Einlegen derselben sehr erschwert ist, da das Filmpackgehäuse zum Einlegen nicht auseinandergenommen werden kann und zum Herausnehmen belichteter Filme diese nicht an ihrem oberen Ende zum Anfassen freigelegt werden können.
Durch die vorliegende Erfindung werden alle die vorerwähnten Nachteile beseitigt. Der Zweck der Erfindung ist der, ein Filmpackgehäuse zu schaffen, welches erst nach dem Einlegen der Filme zusammengesetzt wird, dann aber ein geschlossenes Gehäuse bildet, bei welchem aber doch ein leichtes Herausnehmen der Filme ohne abnehmbare Lichtsperre möglich ist und in welchem eine vollkommene Schonung der Filme beim Umziehen erreicht wird. Die Neuerung besteht darin, daß der das Herausziehen belichteter Filme ermöglichende Verschlußschieber so auf dem Gehäuse geführt ist, daß er, ohne vom Gehäuse lösbar zu sein, nach unten verschoben werden kann. Hierbei verhindern die an der Hinterwand angebrachten Zungen, welche in Schlitze der Vorderwand eingreifen, ein Abziehen der Lichtsperre nach oben. Die Lichtsperre selbst ist federnd ausgebildet und schiebt sich über die Rückwand des Gehäuses,
*) Von dem Patentsucher ist als-der Erfinder angegeben worden:
Adam Weider in Remscheid-Lennep.
wobei die Außenseite der Lichtsperre auf kleinen Vorsprüngen feststeht und die Verschiebung derselben nach unten durch eine Aussparung in der Rückwand begrenzt ist. Die Vorteile der Erfindung bestehen also darin, daß das Filmpackgehäuse ein geschlossenes Gehäuse bildet, bei welchem ein leichtes Herausnehmen der belichteten Filme ohne Abnahme der Lichtsperre möglich ist und in ίο welchem die Filme beim Herumziehen von der vorderen nach der hinteren Seite vollkommen geschont und vor Belichtung bewahrt werden.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dar, und zwar zeigt:
Abb. ι die Rückwand des Filmpackgehäuses mit der verschiebbaren Lichtsperre, von innen gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt A-B der Fig. 1,
Fig. 3 das zusammengesetzte geschlossene Filmpackgehäuse in Ansicht,
Fig. 4 .einen Schnitt C-D der Fig. 3, Fig. S das Filmpackgehäuse in Ansicht mit zum Herausnehmen eines belichteten Films heruntergeschobener Lichtsperre, Fig. 6 einen Schnitt E-F der Fig. 5, Fig. 7 die Lichtsperre für sich in Ansicht, Fig. 8 einen Schnitt G-H der Fig. 7. Das Filmpackgehäuse besteht aus der Rückwand α mit den daran befindlichen Seitenwänden b. An den Seitenwänden b sind oben Zungen c vorgesehen, welche nach dem Einlegen des die Filme d haltenden Federrahmens e mit den Seitenwänden / der Vorderwand g dadurch verbunden werden, daß dieselben in entsprechende Schlitze der Seitenwände / durch Umbiegen eingreifen, so daß hierdurch ein festes geschlossenes Gehäuse gebildet ist, da unten durch die umgebogene Blechkante h das Vorderteil mit dem Hinterteil verbunden ist. Auf der Hinterwand β befindet sich die mit einem Filzstreifen / versehene Lichtsperre k, welche aus einem doppelt gelegten Blech besteht, das über die Hinterwand greift und bis zum Anschlag an einer Aussparung t der Rückwand α nach unten geschoben werden kann. Ein Abziehen der Lichtsperre nach oben wird durch die Zungen c, welche als Anschläge dienen, verhindert, indem dieselben in Aussparungen m der seitlich umgebogenen Lichtsperre eingreifen. Durch die doppelte Ausführung der Lichtsperre ist dieselbe federnd, wobei die Federung noch durch an der Innenwand der Lichtsperre angebrachte Ausbuchtungen η verstärkt wird. Die Außenwand der Lichtsperre wird also immer an die Rückwand α des Filmpackgehäuses herangezogen, an welcher kleine Vorsprünge r sich befinden, auf denen die Unterkante der Lichtsperre steht, so daß sich dieselbe nicht selbsttätig nach unten verschieben kann. Erst durch ein Anheben der Lichtsperre von der Rückwand des Filmpackgehäuses nach hinten zu ist ein Herunterschieben derselben und somit ein Freilegen der oberen Filmkante zum Herausnehmen möglich. Damit nun durch Öffnungen, die möglicherweise beim Einpressen der an der Rückwand befindlichen Vorsprünge r entstanden sind, kein Licht in das Innere des Filmpackgehäuses eintreten kann, wird die innere Seite der Lichtsperre etwas länger ausgebildet wie die Vorderseite, so daß sie diese kleinen Öffnungen überragt und abdeckt. Um beim Herumziehen des Films von der Vorder- nach der Hinterseite die Schichtseite nicht mit der scharfen Kante ρ der Vorderwand und überhaupt nicht mit Blech in Berührung zu bringen, wird ein entsprechend gefalztes Papier q in die Hinterwand eingelegt, welches die Seitenwände b der Hinterwand α seitlich überlappt, wodurch noch die Lichtdichtheit ohne komplizierte Gehäuseausbildung gesichert wird. Beim Her- 8s umziehen der Filme von vorn nach hinten werden dieselben am Herausziehen aus dem Gehäuse durch die an dem Federrahmen angebrachten Vorsprünge t gehindert, über welchen sich ebenfalls ein Filzstreifen s zum Abdichten des Gehäuses befindet. Damit die Filme nun sich mit Sicherheit gegen die Vorsprünge t legen, ist an der Lichtsperre eine besondere Erhöhung 11 vorgesehen, welche die Füme an die Hinterseite des Federrahmens andrückt. Durch Hinunterschieben der Lichtsperre in der oben beschriebenen Weise werden die Vorsprünge t freigelegt, so daß ein leichtes Herausnehmen von belichteten Filmblättern möglich ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Filmpackgehäuse aus Blech, dessen Vorder- und Rückwand nach dem Einlegen der Filmblätter mittels umgelegter Zungen fest miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß der das Herausnehmen belichteter Filme ermöglichende Verschlußschieber so auf dem Gehäuse geführt ist, daß er, ohne vom Gehäuse lösbar zu sein, nach unten verschoben werden kann.
2. Filmpackgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die vordere Wand (g) mit der Rückwand (a) verbindenden Zungen (c) so ausgebildet sind, daß sie das Abziehen des Verschlußschiebers nach oben verhindern.
3. Filmpackgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschieber (k) aus einem infolge Um-
biegens doppelt liegenden federnden Blechstück besteht, das von oben nach Art einer Klammer über die Rückwand («) gesteckt ist, und daß auf der Rückwand (a) kleine Vorsprünge (r) angebracht sind, gegen die der Verschlußschieber (k) in geschlossener Stellung anschlägt, wofern er nicht zwecks Herunterschiebens durch Anheben seines äußeren Teiles über diese Vorsprünge hinweggeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930526786D 1930-08-04 1930-08-04 Filmpackgehaeuse Expired DE526786C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE526786T 1930-08-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE526786C true DE526786C (de) 1931-06-10

Family

ID=6553092

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930526786D Expired DE526786C (de) 1930-08-04 1930-08-04 Filmpackgehaeuse

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT128991B (de)
DE (1) DE526786C (de)
FR (1) FR706558A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR706558A (fr) 1931-06-25
AT128991B (de) 1932-06-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE526786C (de) Filmpackgehaeuse
DE1962836B2 (de) Filmpackkassette für Selbstentwickler-Filmeinheiten
DE644612C (de) Vorrichtung zur zwangslaeufigen Verriegelung des Verschlussausloesers
DE442790C (de) Briefkasten mit elektrischer Einwurfmeldung
DE646741C (de) Vorrichtung zum Einfuehren von zwischen Spiralrillenscheiben abgespulten Rollfilmen in einen Tageslichtentwicklungsbehaelter
CH150952A (de) Filmpackgehäuse.
DE559980C (de) Filmpackgehaeuse
DE255895C (de)
DE173708C (de)
DE527912C (de) Filmpackgehaeuse
DE406122C (de) Feuerschutztrommel fuer Kinovorfuehrungsapparate
DE293807C (de)
DE392747C (de) Photographische Kassette
DE527507C (de) Blechgehaeuse fuer photographische Filme (Filmpack)
DE286894C (de)
DE551489C (de) Gehaeuse fuer das Getriebe eines Baskuelverschlusses
DE2401895C2 (de) Schlüsselführungsteil in einem Kofferschloß o.dgl.
DE661375C (de) Photographischer Objektivverschluss
AT231195B (de) Diapositivrahmen
DE353670C (de) Vorderwand bei Faecherschraenken, bei welcher der die Zugangsoeffnung des Faches umschliessende Rahmen aus einem einzigen Blechstueck mit nach innen umgeboerdeltem Rand besteht
DE1905723A1 (de) Steifer,kastenfoermiger Behaelter
AT147825B (de) Zweiteilige Taschendose für Zigaretten oder Zigarren.
DE374120C (de) Doppelkassette
DE473499C (de) Filmpack
DE2265186C3 (de) Vorrichtung für das Wechseln eines Stapels Aufzeichnungsmaterial in einem Kopiergerät