DE353670C - Vorderwand bei Faecherschraenken, bei welcher der die Zugangsoeffnung des Faches umschliessende Rahmen aus einem einzigen Blechstueck mit nach innen umgeboerdeltem Rand besteht - Google Patents

Vorderwand bei Faecherschraenken, bei welcher der die Zugangsoeffnung des Faches umschliessende Rahmen aus einem einzigen Blechstueck mit nach innen umgeboerdeltem Rand besteht

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DE353670C
DE353670C DE1920353670D DE353670DD DE353670C DE 353670 C DE353670 C DE 353670C DE 1920353670 D DE1920353670 D DE 1920353670D DE 353670D D DE353670D D DE 353670DD DE 353670 C DE353670 C DE 353670C
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DE
Germany
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compartment
front wall
sheet metal
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access opening
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DE1920353670D
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Gauger & Co F
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Gauger & Co F
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B67/00Chests; Dressing-tables; Medicine cabinets or the like; Cabinets characterised by the arrangement of drawers
    • A47B67/04Chests of drawers; Cabinets characterised by the arrangement of drawers

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 23. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 353670 KLASSE 34 i GRUPPE 20
F. Gauger & Co. in Zürich, Schweiz.
Vorderwand bei Fächerschränken, bei welcher der die Zugangsöffnung des Faches umschließende Rahmen aus einem einzigen Blechstück mit nach innen umgebördeltem
Rand besteht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 7. Juni 1920 beansprucht.
Bei Fächerschränken aus Blech, wie z. B-. Schubladenschränken für sogenannte »Vertikale-Registraturen, besitzt bisher gewöhnlich die Vorderwand einen Rahmen (Schubladenöffnungsrahmen) aus Einzelteilen, welche in den Ecken und Enden aneinanderstoßend Verbindung rinden und scharfe und
spitzige Ecken bilden. Die Verbindungsmittel und Verbindungsgelegenheiten sind sehr ungünstig, weshalb leicht eine Winkelverschiebung und Bewegung des ganzen Schubladenöfinungsrahmens stattfinden kann, welche sich sogar auf den ganzen Schrank überträgt. Durch diese Rahmenverschiebung
wird gewöhnlich das gute Aussehen des Schrankes verunstaltet und die Aus- und Einscbiebbarkeit der Schubladen benachteiligt. . Nun sind zwar auch Fächerschränke belcannt geworden, bei welchen der Schubladenöffnungsrahmen aus einem einzigen Blechstück besteht, wobei dessen die Zugangsöffnunig zum Fache begrenzende Ränder nach innen zu umgebogen sind. Dabei ίο sind aber, um die Umbiegungen zu ermöglichen, die Ecken der Begrenzung der Öffnungsausschnitte in diagonaler Richtung eingeschnitten. Hierdurch entstehen vier scharfe Ecken mit Materiallücken, die die Festigkeit eines solchen Öffnungsrahmens benachteiligen.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Vorderwand sind nun die erwähnten Nachteile dadurch beseitigt, daß der die Zugangsöffnung zum Fach begrenzende Rand des aus einem einzigen Blechstück bestehenden Rahmens eine ringsum laufende, ununiterbrochenie Umbördelung mit ausgerundeten Ecken besitzt. Durch diese Vermeidung von scharfen Ecken und Materiallücken wird eine große Standfestigkeit solcher Schranke erzielt, ohne daß' besondere Beschläge hierfür notwendig werden.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstaudes ein »Vertikal«-Schubladenschrank mit einer solchen Vorderwand dargestellt, wobei Abb. 1 die Vorderansicht, Abb. 2 einen Vertikalschnitt des Schrankes und Abb. 3 bis 5 Einzelheiten zeigen.
Der dargestellte Schrank besitzt drei übereinander angeordnete Schubladen; es könnte indessen auch nur eine oder mehr solcher vorhanden sein. Die Aneinanderordnung kann auch seitwärts nebeneinander erfolgen. Die Vorderwand des Schrankes besitzt einen Rahmen α, welcher die Öffnungen für die Schubladen umschließt. Dieser Rahmen ist aus einer einzigen Blechplatte hergestellt, aus der die Scfaibladenöffniungen ausgestanzt sind, und die durch Pressen längs des Umfangs der Schubladenöffnungen ununterbrochen umgebördelt ist (Umbördelung· b), wobei die j Ecken c ausgerundet sind, um eine Eckver- j steifung des Rahmens zu erzielen, die noch j dazu aus Herstellungsgründen beim Pressen ! erwünscht ist. Die Umbördelung b verläuft ' nach innen konvergierend (s. Abb. 2 und 3), ] wodurch ein gut passender Anschlag für die Schubladenschilder gebildet wird und sich der Vorteil ergibt, daß das Sohubladenschild beim Einstoßen der Schublade genügend Spielraum neben dem Rahmen findet, um in denselben reibungslos einzuschlüpfen. Die Schilder können verschieden ausgebildet sein, z. B. als einfache ebene Platte· wie d1 oder als flach schalenförmig· gepreßte Platte d^ oder auch aus zwei gepreßten, durch Umbördelung zuisiammengefialzten "Blechplatten wie da, wobei die Umbördelungen nach der Innenseite des Schildes zu konvergieren, und so den Anschlagsrand bilden (s. Abb. 4). Das Profil des Randes der Schubladenöffnung kann ebenfalls verschieden ausgeführt werden (S11Z. B. elt e2! e3). Das Schdblaidenschild ist mit dem Schubladenrumpf durch Leisten f (s. Abb. 5), die vermittels der Nietzapf en g an dem Schild befestigt sind, verbunden. Die Schubladenschilder sind entsprechend den Ausrundungen c des Rahmens an ihren Ecken abgerundet.
Außer einer wirksamen \'rersteif.ung der Schranke wird diesen durch die vorliegende Ausführung auch noch eine sehr gefällige Form erteilt. Da die Rahmen durch Ausstanzen und: Pressen hergestellt werden können, ergibt sich eine einfache Herstellung und ein geringer Materialbedarf, wobei die ausgestanzten Stücke für andere Zwecke Verwendung finden können (z. B. für Anschlagsplatten für den Schubladeninhalt).
Solche Vorderwände können auch bei Schränken verwendet werden, bei denen die Fächer nicht Scbiuibladenfächer sind, sondern die z. B. nur mit öffnungen versehen sind, wobei die letzteren ohne Abschluß oder durch Scharnierdeckel abgeschlossen sein können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorderwand bei Fächerschränken, bei welcher der die Zugangsöffnung des Faches umschließende Rahmen aus einem einzigen Blechstück mit nach innen umgebördeltem Rand besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (b) ohne · Unterbrechung an den Ecken (c) umgebördelt ist und die Ecken (c) ausgerundet sind.
2. Vorderwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbördelung des Randes (b) nach innen zu konvergiert..
3. Vorderwand nach Anspruch 1 und 2, dessen Abschlußschild aus zwei Blechplatten besteht, die gegeneinander umgebördelt und inekiandergefalzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbördelungen einen nach der Innenseite des Schildes (ds) zu konvergierenden, an den Ecken abgerundeten Rand bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920353670D 1920-06-07 1920-07-06 Vorderwand bei Faecherschraenken, bei welcher der die Zugangsoeffnung des Faches umschliessende Rahmen aus einem einzigen Blechstueck mit nach innen umgeboerdeltem Rand besteht Expired DE353670C (de)

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