DE546253C - Filmpackgehaeuse aus Metall - Google Patents
Filmpackgehaeuse aus MetallInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/32—Locating plates or cut films
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Description
Die Erfindung betrifft ein Filmpackgehäuse aus Metall, dessen Rückwand aus einem besonderen,
am Kastenteil befestigten Blechstück besteht. Um dem Gehäuse große Festigkeit
und Lichtdichtheit zu geben, ist erfindungsgemäß die Rückwand an den beiden Längsseiten und an der unteren Schmalseite
durch Ineinanderfalzen der Blechränder unlösbar mit dem Kastenteil verbunden. Das
• o Gehäuse hat ferner Einrichtungen mit dem
Ziele, bei der Einzelentnahme bereits belichteter Filme die Trennung der Bestandteile des
Filmpackgehäuses voneinander zu vermeiden. Die bei sonstigen Filmpackgehäusen aus Metall
vom Ganzen lostrennbaren Verschlußteile sind beim Erfindungsgegenstand durch eine
nach dem Aufsetzen festsitzende Kappe und durch eine angelenkte verschließfähige Klappe
ersetzt. Die Abbildungen zeigen den praktisch aus sehr dünnem, daher nur flächenhaft
wirkenden Werkstoff ausgeführten Erfindungsgegenstand in körperhafter Gestaltung.
Dementsprechend erscheinen die Verhältnismaße der einzelnen Gestaltungsformen gegenüber
den aus dem Normblatt DIN 4507 bekannten Hauptmaßen eines Filmpackgehäuses
vielfach überhalten, die Gestaltungsformen selbst sind jedoch "umrißgetreu dargestellt.
Es zeigen:
Es zeigen:
Abb. ι Vorderansicht des ganzen Filmpackgehäuses
mit Füllung (durch das Zuglaschenbündel 11 angedeutet),
Abb. 2 Rückansicht ohne Füllung,
Abb. 3 den offenen Kasten ohne Klappe 3, Abb. 4 die Klappe 3,
Abb. 5 die Kappe 4,
Abb. 6 die Mittelwand 5,
Abb. 7 den offenen Kasten mit eingeführter Mittelwand 5,
Abb. 8, wie Abb. 7, mit aufgesetzter Kappe,
Abb. 9 einen Schnitt am Oberteil des Ganzen,
Abb. 10 die Eckengestaltung 19 am Ende
der Bördelnaht 22, gleichzeitig Schnittfigur der Falzung.
Das Filmpackgehäuse besteht äußerlich aus dem Kastenteil i, Rückwand 2, Klappe 3,
Kappe 4, innen aus der Mittelwand 5, sämtlich aus Walzblech hergestellt, welchen sich
an Zubehör die Lichtabdichtung 6 und 7 aus schwarzem Plüsch hinzugesellt; ferner erscheint
die Drucklasche 8 aus schwarzer Pappe und in sonst bekannter Ausführung,
als eigentlich zum "Filmpack gehörend zwischen diesem und der Mittelwand 5 gelagert
(Abb. 9), schließlich ist eine Schutzkappe 9 aus undurchsichtiger oder rubinrot durchscheinender
Masse im unteren Teil des Gehäuses untergebracht und fördert ein beschädigungsfreies
Vorbeigleiten der Filme am unteren Rand des Bildfensters 10.
Kastenteil ι und Rückwand 2 bilden den Kasten und nehmen, wie später beschrieben,
in ihrer Vereinigung die Klappe 3 adf;
Das Kastenteil 1 ist aus einem Stück" gezogen,
ist demnach an drei Vorderkanten,
seitlich und unten, desgleichen an den unteren schmalen Seitenkanten ohne Werkstofftrgnnung.
Durch Entfernung der oberen kurzen Schmalwand des Kastenteils ι erscheint der
Kasten, wie aus den Abb. 3 und 7 ersichtlich, nach oben offen. Diese öffnung dient zur Einführung
der mit Filmpack und Drucklasche 8 vereinten Mittelwand S in den Kasten.
Kastenteil 1 trägt, wie in Abb. 3 dargestellt, dreieckige Formdrücke. Wie später beschrieben,
dient das untere, nach einwärts gedruckte Paar 12, 13 zur Hemmung der
Mittelwand 5 in der Abwärtsbewegung; das obere, aus den Schmalwänden des- Kastenteils
ι heraustretende Paar 16, 17 bezweckt
die Befestigung der Kappe 4 am Kasten»
Das Kastenteil 1 ist mit der Rückwand 2 durch lichtdichte doppelte Falzung vereint.
Die Art der Falzung ist teils aus den Abb. 1 und 2 bei 18 und 19 (Eckenbildung) zu ersehen,
teils erscheint Form und Werkstoffüberlagerung aller Falznähte, 20, 21 und 22
in der Abb. 10 dargestellt, in welcher die Bodennaht 22 im Schnitt und die Eckenbildung
bei 19 der Abb. 2 gezeigt ist
Wie aus den Abb. 3, 7, 8 und 9 ersichtlich, ist die Rückwand 2 kürzer gehalten als das
Kastenteil 1. Die bei aufgesetzter Kappe 4 zwischen deren Zinken 38 und 39 untereinander
und zwischen diesen und dem oberen Rand der Rückwand 2 frei bleibende Lücke 23 in Abb. 8 wird durch die Klappe 3 verdeckt
(Abb. 2).
Abb. 4 zeigt die Klappe 3 vor dem Zusammenbau. In die Bugfalte 24 ist eine Drahtachse
eingebettet, um welche die Klappe 3 nach erfolgtem Zusammenbau im Halbkreis
drehbar ist Die freien Achsenden 25 und 26 sind in die langen Falznähte 20 und 21 gelagert.
Letztere verbinden Kastenteil 1 und Rückwand 2 und bleiben, damit sich die
Klappe'3 im hochgeschlagenen Zustand von außen vollkommen der Rückwand 2 anschließen
kann, von deren oberen freien Rand mit ihren Enden etwas zurück. In gewissem Abstand
von den Falznahtenden ist das Nahtmaterial der Rückwand 2 ganz, jenes des
Kastenteils 1 zum Teil entfernt, so daß in die
entstehenden Lücken die Achsenden; 25 und 26 von oben eingeführt werden können. Durch
den bei 45 in der Abb. 3 gezeigten Formdruck an beiden Enden der langen Falznähte 20 und
2i werden die Achsenden 25 und 26 der Klappe 3 festgehalten. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit ist die Klappe selbst in der Abb. 3 fortgelassen.
Am oberen freien Rand der Rückwand 2 ist durch Umbiegen des Lappens 27 für Zwecke
der Lichtdichtung ein Plüschstreifen 7 befestigt (Abb. 9), sonst fortgelassen.
Die hintere Hauptwand der Klappe 3 setzt sich seitlich in den Backen 28 und 29 fort,
in welche die Sicken 30 und 31 eingedrückt sind.
Das aus Kastenteil 1, Rückwand 2 und Klappe 3 zusammengefügte Gebilde, der
Kasten, ist an der oberen Schmalseite ganz und am oberen Teil der Rückseite teilweise
offen, wie in Abb. 3 dargestellt. In diesem Zustand des Zusammenbaues erfolgt die Ein- ~p
führung des mit der Mittelwand 5 vereinten Fitmpacks nebst Drucklasche 8 von oben, wie,
bei Fortlassung der letzteren, in Abb. 7 gezeigt.
Die Mittelwand 5 zeigt Abb. 6 in Rückansicht. Aus einem Stück gearbeitet sind an
ihr zwei Teile unterscheidbar. Durch entsprechendes Umbiegen schon im Schnitt vorgesehener
Lappen und deren Gestaltung zu den Backen 14 und 15 entsteht das starre
Oberteil, welches durch Formung weiterer Lappen zu den Anschlagstücken 32 und 33
in seiner Festigkeit erhöht wird, wozu noch das Umbiegen des Lappens 34 zum Zwecke
der Befestigung des lichtdichten Plüsch-Streifens 6 beiträgt. Wie aus Abb. 9 ersichtlich,
in welcher jedoch die Anschlagstücke 32, 33 der Mittelwand 5 fortgelassen sind, ist ein
weiterer Lappen 35 nach vorn gebogen und dient außer· zum. Aufhängen der Drucklasche
8 zum Stützen des in der Abb. 9 fortgelassenen Filmpacks beim Füllen. Die Anschlagstücke
32 und 33 verhindern das Überziehen gewechselter Filme, auch halten sie
den Plüschstreifen 6 an der Mittelwand 5 fest. Der Plüschstreifen 6 ist aus Gründen
der Übersichtlichkeit in der Abb. 6 nur durch das Grundgewebe, in der Abb. 7 durch Grundgewebe
und durch eine gezackte Linie angedeutet, welche den Flor des Plüsches be- ioo
grenzt. In der Abb. 9 sind das Grundgewebe und die Florhaare der Plüschdichtungen 6
und 7 schematisch dargestellt, dagegen sind diese Teile in den übrigen Abbildungen, auch
wenn sie sichtbar wären, fortgelassen,
Für das klaglose Wechseln der auf den Zuglaschen nach bekannter Art befestigten
Blattfilme ist eine pendelartige Bewegungsmöglichkeit der Mittelwand 5 im unteren
freien Teil notwendig. Diese ist durch die federnde Nachgiebigkeit des Werkstoffes in
den Punkten 36, 37 gewährleistet.
Beim Zusammenbau gerät die Mittelwand 5 mit den Unterkanten der Backen 14, 15 auf
die obere Innenkante der Eindrücke 12, 13
und ruht auf diesen auf, wodurch eine Lagenversetzung nach unten verhindert ist Da die
Backen 14, 15 und die inneren Schmalseiten des Kastenteils 1 in. waagerechter Richtung
von gleicher Abmessung sind,, so ist bei schließend aufgesetzter Kappe 4, wie in
Abb. 8 gezeigt, eine Verschiebung der Mittel-
wand 5 auch nach vorn oder hinten unmöglich.
Durch das Aufsetzen der Kappe 4 wird der Kasten von oben verschlossen.
Die Kappe 4 ist, wie in Abb. 5 gezeigt, aus einem Stück gezogen, daher an sämtlichen Bugkanten ohne Werkstofftrennung. Die kürzer als Seiten- und Vorderwand gehaltenen rückwärtigen Zinken 38 und 39 schließen
Die Kappe 4 ist, wie in Abb. 5 gezeigt, aus einem Stück gezogen, daher an sämtlichen Bugkanten ohne Werkstofftrennung. Die kürzer als Seiten- und Vorderwand gehaltenen rückwärtigen Zinken 38 und 39 schließen
to beim Zusammenbau mit ihren Unterkanten
mit jenen der Anschlagstücke 32 und 33 der Mittelwand 5 in gleicher Höhe ab. Eine rechteckige
Ausnehmung 40 im Boden der Kappe 4 beschränkt die obere, bislang ganz freie Öffnung
des Kastens auf jenes Maß, daß der Zuglaschenbündel 11 in ihr noch Platz findet,
wie in Abb. 1 gezeigt. Die kurzen Seitenwände der Kappe 4 sind zweifach durchbrochen.
Von diesen Durchbrechungen dienen 41 und 42 dazu, um sich, beim Aufsetzen der
Kappe 4, an den nasenförmig aus den Schmalseiten des Kastenteils 1 heraustretenden
Drücken 16 und 17 zu verankern. Hierdurch wird nicht nur die Kappe 4 befestigt, sondern
auch eine Lagenversetzung der Mittelwand 5 nach oben verhindert.
Die Durchbrechungen 43 und 44 an der Kappe 4 haben den Zweck, um beim Hochschlagen
der Klappe 3 die Sicken 30 und 31 in sich aufzunehmen.
Durch das Hochschlagen der Klappe 3 wird der Plüschstreifen 7 gegen den Plüschstreifen
6 gedrückt, wodurch, wie in Abb. 9 schematisch im Schnitt gezeigt, eine vollkommene
Lichtdichtung erzielt wird.
Claims (3)
1. Filmpackgehäuse aus Metall, dessen Rückwand aus einem besonderen, am
Kastenteil befestigten Blechstück besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand
(2) an den beiden Längsseiten und an der unteren Schmalseite durch Ineinanderfalzen
der Blechränder unlösbar mit dem Kastenteil (1) verbunden ist.
2. Filmpackgehäuse nach Anspruch 1 mit einer nach unten und rückwärts
schwenkbaren Verschlußkappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (25, 26) der Klappe (3) in den beiden Längsfalzen
(20, 21) gelagert ist.
3. Filmpackgehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der
schwenkbaren Verschlußklappe (3) und am Kastenteil (1) an sich bekannte Vor-Sprünge
(16, 17; 30, 31) angebracht sind, die in entsprechende Ausnehmungen (41,
42; 43, 44) einer das Gehäuse an der Laschenseite abschließenden Kappe (4) eingreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE546253T | 1930-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE546253C true DE546253C (de) | 1932-03-11 |
Family
ID=6561115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930546253D Expired DE546253C (de) | 1930-02-18 | 1930-02-18 | Filmpackgehaeuse aus Metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE546253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3756133A (en) * | 1972-07-05 | 1973-09-04 | Eastman Kodak Co | Film cartridge |
-
1930
- 1930-02-18 DE DE1930546253D patent/DE546253C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3756133A (en) * | 1972-07-05 | 1973-09-04 | Eastman Kodak Co | Film cartridge |
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