DE1905723A1 - Steifer,kastenfoermiger Behaelter - Google Patents

Steifer,kastenfoermiger Behaelter

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DE1905723A1
DE1905723A1 DE19691905723 DE1905723A DE1905723A1 DE 1905723 A1 DE1905723 A1 DE 1905723A1 DE 19691905723 DE19691905723 DE 19691905723 DE 1905723 A DE1905723 A DE 1905723A DE 1905723 A1 DE1905723 A1 DE 1905723A1
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DE
Germany
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container
lid
side walls
pair
container part
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691905723
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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Samsom N V N
Original Assignee
Samsom N V N
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
SOSG
N. SAMSOM K. V.
Wilhelminalaan 1
Alphen a.d. Ri.jn
Holland
Steifer, kastenförmiger Behälter
Die Erfindung betrifft einen steifen kastenförmigen Behälter mit einem schwenkbar befestigten Deckel. Solche Behälter sind an sich bekannt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, einen Behälter der genannten Art zu schaffen, der insbesondere zur Verwendung als Kaitei-Kasten geeignet ist und der auf einfache und kostensparende Weise hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Behälter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst» daß sowohl der Deckel zusammen mit einem ersten Paar einander gegenüberstehender Seitenwände als auch der Boden zusammen mit einem zweiten Paar einander gegenüberstehender Seitenwände jeweils einen an beiden Enden offenen Behälterteil von ü-förmigem Querschnitt bilden, wobei bei geschlossenem Behälter ein behälterteil jeweils die offenen Enden des anderen Behälterteils verdeckt, daß weiter die Behälterteile auf zwei
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Seiten mit yerbindungsmitteln derart verbunden sind, daß der den Deckel umfassende Behälterteil aus seiner Schließstellung, in der das erste Paar von Seitenwänden die offenen Enden des den Boden umfassenden Behälterteils verschließen;; und in der der Deckel auf den oberen Rändern des zweiten Paars von Seitenwänden und/oder die unteren Ränder des ersten Paars von Seitenwänden auf einer Oberfläche.aufliegan, auf der der Behälter ruht, um einen rechten Winkel in eine Öffnungsstellung schwenkbar ist, in der der Deckel außen hinter einer Seitenwand des zweiten Paars von Seitenwänden aufliegt und in der das erste Paar von Seitenwänden des den Deckel umfassenden Behälterteils weiterhin die offenen Enden des den Boden umfassenden Behälterteils verdecken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verbindungsmittel in Schlitzen geführte Stifte.
Es hat sich erwiesen, daß die Behälterteile auf schnelle, einfache und kostensparende Art aus Platten aus Plastikmaterial hergestellt werden können, von denen jede nach vorangehender Erhitzung lediglich an zwei Stellen gebogen werden muß, um einen Behälterteil zu schaffen. Jedoch schließt die Erfindung nicht andere Materialien, beispielsweise Metalle, aus.
Der erfindungsgemäße Behälter, die genannten Ausgestaltungen und weitere Ausgestaltungen seien im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. In ihnen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der Behälter als Kartei-Kasten verwendet ist. Der Erfindungsgedanke beschränkt sich jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel.
Fig.1 zeigt eine perspektivische Darstellung des Behälters in geschlossenem Zustand.
2 zeigt den Behälter in perspektivischer Darstellung,
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wobei sich, der Deckel in seiner üblichen Öffnungsstellung befindet.
Pig.3 zeigt perspektivisch den Behälter, wobei sich der Deckel jetzt in einer zweiten Öffnungsstellung befindet.
Der Behälter besteht aus einem oberen Behälterteil 3,5 und einem unteren Behälterteil 2,4,6, die insgesamt vier •ufrechtstehende Seitenwände 3,4,5,6 umfasst. In dem Behälter sind Karteikarten 7 allseitig umschlossen sicher aufbewahrt. Bei geschlossenem Behälter liegt das erste Paar von Seitenwänden 3*5 auf beiden Seiten auf den aufrechtstehenden Stirnseiten des zweiten Paars von Seitenwänden 4,6an, während der Deckel 1 auf den oberen Rändern dieses Paars von Seitenwänden 4,6 aufliegt. Die lichte ¥eite des treten Paars von Seitenwänden 3,5 und des Deckels 1 sind mindestens gleich der größten Breite des den Boden 2 umfassenden Behälterteils 2,4,6. Daher ist der Behälter in geschlossenen Zustand etwa quaderförmig und weist keine hervorstehenden Teile auf, da dann der den Boden 2 umfassende Behälterteil 2,4,6 sich vollkommen innerhalb des oberen Behälterteils 1,3t5 befindet. Damit wird gleichzeitig ein ästhetisch befriedigendes Aussehen des Behälters erreicht.
Auf zwei Seiten sind die beiden Behälterteile mittels in Schlitzen 9 geführter Stifte 8 verbunden. Diese Verbindungsmittel sind dazu bestimmt und angeordnet,daß der den Deckel 1 umfassende Behälterteil 1,2,5 aus seiner in 3?ig.i gezeigten Stellung um einen rechten Winkel in eine: Öffnungsstellung schwenkbar ist, wie dies in Fig.2 dargestellt ist.In der Öffungsstellung ist der Deckel außen hinter der hinteren Seitenwand 6 untergebracht, während das erste Paar von Seitenwänden 3,5 weiterhin die offenen Enden des den Boden 2 umfassenden Behälterteils 2,4,6
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verdecken. Weiter eind in der in Pig.2 gezeigten Öffnungestellung die Karteikarten leicht von oben eugÄnglich.
In den dargeatellten Auafübruneabeiepiele befinden eioh die Stifte 8 auf den aufrechtstehenden Stirnseiten derjenigen Seitenwand 4, die der Seitenwand 6 gegenübereteht, hütte* der eich, der Deckel 1 in der Öffnuugeetellunf befindet, ι Sie Stifte erstrecken eich eeitlioh durch Sohl it se 9 aindmroh, in denen β ie geführt eind, ia eraten Paar τοη StitenitJDAea 3,5. Die Schlitae 9 verlaufen entsprechend einer a*theaatieohen Kurve. Dleee Kurve ist βο geführt, daS in der Schließeteilung (?ig.1) βloh die Stifte θ in den oberen Enden der Sohlitee befinden und daß βie eich bei geeohloeeenem Behälter an den anderen* unteren, de« Deckel 1 gegenüberliegenden Enden der Sohlitee 9 befinden. Der sichtbare Schlitz 9 hat einen parabolischen Verlauf, wobei der Höhenunterschied von dem oberen Endedee Schlitzes 9 zu den unteren Rändern dee ersten Paar· von Seitenwänden 3,5 (Pig.1) in denen diese Schlitze9 vorgesehen sind, gleich dem seitlichen Abstand der unteren Enden der Schlitze 9 (in Pig.1) von den ihnen gegenüber aufrechtstehenden Stirnseiten dieser Seitenwände 5,5, d.h. von den in Pig.1 der hinteren Seitenwand 6 benachbarten Stirnseiten der Seitenwände 3,5 sind. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß beim Umklappen des Deokele 1 des Behälters aus seiner in Pig.1 gezeigten in die:inPig.2 dargestellten Position die untere rückwärtige Xante der beiden ersten Seitenwände 3,5 in Pig. 1 im wesentlichen in einer waagerechten Ebene nach vorne geführt wird, bis sie die Stellung in Pig.2 erreicht. Im Gebrauch ist diese waagerechte Ebene eine den Behälter tragende Oberfläche, auf die er gestellt ist. Obwohl der parabolische Verlauf der Schlitze9 hinsichtlich eines reibungslosen und leichtgängigen Schwenkens des den Deckel 1 umfassenden Behälterteils vorteilhaft is±, sind andere Kurvenführungen der Schiitze9, beispielsweise entsprechend einem Kreisbogen, nicht ausgeschlossen. " .
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In Fig. 3 ist eine weitere Öffnungsstellung des Behälters dargestellt, die dadurch erreicht wird, daß der den Deckel 1 umfassende Behälterteil 1,3,3 nicht nach rückwärts, wie in Fig.2, sondern nach vorwärts geschwenkt wird. Während dieser Bewegung wird der obere Behälterteil 1,3,5 um die Stifte 8 geschwenkt.In seiner geschwenkten Stellung läßt der Behälterteil 1,3,5 die offenen Enden des den Boden 2 umfassenden Behälterteiis im wesentlichen frei. Die Katrteikarten 7 sind dabei nicht nur von oben, sondern auch von beid^en Seiten her frei zugänglich. Bei einer Schwenkung des den Deckel 1 umfassenden Behälterteils aus der in Pig. 1 dargestellten Lage in die Stellung nach Pig.3 fahren die Stifte 8 entlang der Schlitze 9 von deren oberem Ende (Fig.1) zu deren unterem Ende (Fig.3), jedenfalls dann, wenn die Abmessungen des Behälters ähnlich dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind. Bei einer höheren Ausführung des Behälters verbleiben die ursprünglich oberen Enden der Schlitze, wenn der den Deckel 1 umfassende Behälterteil in die in der Fig. 3 dargestellten Stellung geschwenkt wird, in größerer Nähe zu den Stiften 8. In diesem Fall genügt eine runde öffnung an der Stelle der Schlitze, was nicht näher dargestellt ist.
Die Seitenwand 4, die bei geschlossenem Behälter die Vorderwand bildet, ist mit einer Bezeichnungsfläche 10 versehen.
In der Zeichnung sind die Seitenwände 4,6 des unteren Behälterteils 2,4,6 als nach oben hin etwas auseinanderstrebend gezeigt. Diese schräge Anordnung der Seitenwände 4>6 macht die Handhabung der Karteikarten in ansich bekannter Weise leichter. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist jedoch beim Ausführungsbeispiel, daß beim Anheben des Behälters, wobei eine Hand über den Beckeil streift und die vordere und die hintere Seitenwand 4,6 erfasst, die Gefahr verringert ist, daß der untere Behälterteil 2,4,6 gegenüber einer Lösung mit senkrechten Seitenwänden 4»6 weniger leicht nach unten entgleitet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Steifer, kastenförmiger Behälter mit einem schwenkbar befestigten Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Deckel (1) zusammen mit einem ersten Paar einender gegenüberstehender Seitenwände (3,5) als auch der Boden (2) zusammen mit einem zweiten Paar einander gegenüberstehender Seitenwände (4,6) jeweils einen an beiden Enden offenen Behälterteil (1,3,5; 2,4,6) von U-förmigem Querschnitt bilden, wobei bei geschlossenem Behälter ein Behälterteil jeweils die offenen Enden des anderen Behälterteils verdeckt, daß weiter die Behälterteile auf zwei Seiten mit Yerbindungsmitteln (8,9) derart verbunden sind, daß der den Deckel (1) umfassende Behälterteil aus seiner Schließstellung (Pig.1), in der das erste Paar von Seitenwänden
    (3.5) die offenen Enden des den Boden (2) umfassenden Behälterteils verschließen und in der der Deckel (1) auf den oberen Rändern des zweiten Paars von Seitenwänden
    (4.6) und /oder die unteren Ränder des ersten Paars von Seitenwänden (3»5) auf einer Oberfläche aufliegen, auf der der Behälter ruht, um einen rechten Winkel in eine Öffnungsstellung (Fig.2) schwenkbar ist, in der der Deckel (1) außen hinter einer Seitenwand (6) des zweiten Paars von Seitenwänden (4>6) aufliegt und in der das erste Paar von Seitenwänden des den Deckel (1) umfassenden Behälterteils weiterhin die offenen Enden des den Boden (2)umfassenden Behälterteils verdecken.
    2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel in Schlitzen (9) geführte Stifte (8) sind. ■ :
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    Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (8) eich von den aufreohtstehenden Stirnseiten derjenigen Seitenwand (4), die der Seitenwand (6) gegen übersteht, hinter der sich der Deckel (1) in der öffnungsettllang (flg.2) befindet, auswärts erstrecken und daß die Schlitze (9) , in denen die Stifte (8) geführt sind, la. ersten Paar von Seitenwänden (3,5) vorgesehen sind und derartig bogenförmig verlaufen, da β sich In der Schließ stellung die Stift· (8) In dan oberen lüden dar SohlIt«β (9) und In dar Öffnungestellung dl· StIfta (8) in den •nieren, ufettraM·· Deckel (1) gegenüberliegenden Enden ßohlltse (9) befinden.
    4· Behälter nach Anspruoh 3t dadurch gekennzeichnet, daß dar Höhanunterschied von den oberen Enden der Schlitze (9) au den unteren Rändern des ersten Paare von Seiten wänden (3,5)» in denen die·· Sohlitee (9) vorgesehen sind, gleioh den seitlichen Abstand der unteren Enden der Schlitze (9) von den ihnen gegenüber aufrechtstehenden Stirnseiten der Seitenwände (3,5). sind.
    5* Behälter nach Anspruch 2,3 oder 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (9) jeweils entsprechend einer mathematischen Kurve, beispielsweise eines Parabel- oder Kreisbogens, verlaufen, die bei der Schließstellung von dem Stift (8) nach unten ausgehend allmählich zu der dem Deckel (1) gegenüberliegenden Stirnseite einer Seitenwand (3,5) hingeführt ist.
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    6. Behälter nach einem der ihm vorangegangenen Anspi dadurch gekennzeichnet, daß der den Deckel (1)umfassende Behälterteil außen in die Öffnungsstellung hinter einer Seitenwand (6) (Pig.2) zusätzlich in entgegengesetzter Richtung in eine zweite ÖJSiungs stellung schwenkbar ist (Fig.3) j in der der den Deckel (1) umfassende Behälterteil gegenüber dem den Boden (2) umfassenden Behälterteil soweit nach außen um Stifte (8) herum geschwenkt ist, daß der den Deckel (1) umfassende Behälterteil die offenen Enden des den Boden (2). umfassenden Behälterteils im wesentlichen freilässt.
    Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Behälterteile (1,3,5i 2,4»6) aus in plastischem Zustand gebogenem Material hergestellt sind. : /_.\- ;.'-. ..'..- - . - τ.ν.
    8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Karteikasten.
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