DE1632523C - Tasche fur Münzen und Papiere - Google Patents

Tasche fur Münzen und Papiere

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DE1632523C
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Germany
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flap
bag
pocket
papers
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl W Harwood Heights IU Lewis Herman L Detroit Mich Schieutermann, (V St A )
Original Assignee
Arvey Corp , Chicago, 111 (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Tasche für Münzen.und Papiere wie Bankbuch, Schecks und Geldscheine, die insbesondere im Verkehr mit Geldinstituten und insbesondere wiederum bei der Abfertigung an Autoschaltern geeignet ist. Eine derartige Tasche soll billig herstellbar sein und die Münzen und Papiere sicher aufnehmen, andererseits jedoch auch ein leichtes Entnehmen durch den Empfänger der gefüllten Tasche ermöglichen. Diesen Anforderungen genügen die bekannten offenen Taschen nicht, weil aus ihnen leicht Münzen herausfallen.
Aus der USA.-Patentschrift 2 281452 ist bereits eine als Briefumschlag verwendete Tasche bekannt, die aus einem Flachmaterialzuschnitt mit einem Mittelteil besteht, an das über Faltlinien zwei Seitenteile und eine Bodenklappe angelenkt sind, die auf den Mittelteil umgelegt und unter Bildung einer Aufnahmetasche miteinander verbunden sind, die durch eine an der Taschenoberseite über eine Faltlinie angelenkte Verschlußklappe verschließbar ist. Bei dieser Ausbildung besitzen die. Seitenteile eine geringere Breite als der Mittelteil, der von den umgelegten Seitenteilen nur teilweise überdeckt wird, die zusammen mit der umgelegten Bodenklappe den Mittelteil unter Bildung einer einzigen Aufnahmetasche überdecken. Diese bekannte Tasche ist zwar verschließbar; dient die einzige Aufnahmetasche jedoch der Aufnahme sowohl von Münzen wie von Papieren, so steht zu befürchten, daß mit dem Entnehmen der Papiere auch Münzen unbemerkt aus der Tasche herausgleiten. Im übrigen sind die mit den Münzen in der einzigen Aufnahmetasche eingeschlossenen Papiere in nachteiliger Weise schlecht zugänglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Tasche auf einfache Weise so auszubilden, daß sie zum getrennten Aufnehmen sowohl von Papieren wie von Münzen geeignet ist und ein leichtes Einführen und Entnehmen der Papiere sowie auch ein Verschließen der Münzen'gestattet.
Erfindunsgemäß ist die Tasche für Münzen und Papiere wie Bankbuch, Schecks und Geldscheine, die aus einem Flachmaterialzuschnitt mit einem Mittelteil besteht, an das über Faltlinien zwei Seitenteile und eine Bodenklappe angelenkt sind, die auf den Mittelteil umgelegt und unter Bildung einer Aufnahmetasche miteinander verbunden sind, die durch eine andere Taschenoberseite über eine Faltlinie angelenkte Verschlußklappe verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Seitenteil den Mittelteil unter Bildung einer oben offenen Aufnahmetasche für die Papiere überdeckt und unter Bildung einer Münzenaufnahmetasche von dem anderen Seitenteil überdeckt und mit diesem unter seitlichem Verschließen beider Taschen verbunden ist, wobei die Bodenklappe unter Verschließen des unteren Endes beider Aufnahmetaschen mit dem anderen Seitenteil verbunden ist und die Verschlußklappe an der Oberseite des einen Seitenteils angelenkt ist und unter Verschließen der Münzenaufnahmetasche auch an ihrem oberen Ende mit dem anderen Seitenteil verbindbar ist.
Eine solche Tasche ist aus einem Flachmaterialzuschnitt einfach und mit geringen Kosten herstellbar. Sie weist in zweckmäßiger Weise eine verschließbare Münzenaufnahmetasche sowie eine weitere offene Tasche auf, in die Papiere wie Bankbuch, Schecks und Geldscheine leicht eingeschoben werden können, so daß sie gegen ein unerwünchtes Herausgleiten aus der Aufnahmetasche gesichert sind.
Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, daß längs eines Teils der Faltlinie zwischen dem Mittelteil und dem einen Seitenteil die Kantenbereiche dieser beiden Teile unter Bildung einer Seitenöffnung der Papieretasche weggeschnitten sind. Durch diese Maßnahme wird das Einführen der Papiere erleichtert. Da der Mittelteil und der eine Seitenteil noch längs eines Teils der Faltlinie miteinander verbunden sind, besteht keine Gefahr, daß die Papiere leicht aus
ίο der Aufnahmetasche herausgleiten.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform weist der Mittelteil einen über die Oberseiten der beiden Seitenteile hinausragenden Fortsatz zum Unterstützen von aus der Papieretasche vorstehenden Papieren auf. Dadurch ist die Tasche auch zum Aufnehmen von Papieren größerer Länge geeignet, die sich leicht einschieben und entnehmen lassen, da sie an einem Ende aus der Aufnahmetasche hervorragen und auf dem Fortsatz freiliegen.
Es hat sich ferner eine Ausführung als vorteilhaft herausgestellt, bei der die Bodenklappe die unteren Kanten der beiden Seitenteile und die Verschlußklappe die obere Kante des anderen Seitenteils übergreift.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist das eine Seitenteil im inneren Seitenkantenbereich einen Klebstreifen und die Verschlußklappe auf der Wölbenzuschnittseite einen Klebstreifen auf, und der andere Seitenteil weist auf derselben Zuschnittseite im oberen und unteren Kantenbereich Klebstreifen und auf der anderen Zuschnittseite im äußeren Seitenkantenbereich einen Klebstreifen auf. Die Klebstreifen ermöglichen ein einfaches Herstellen der Tasche aus dem Zuschnitt, in, dem die umgelegten Zuschnittteile durch Andrücken bzw. Zusammendrücken der Klebstreifen in ihrer Lage verankert werden. In gleicher Weise läßt sich die Münzentasche nach dem Einfüllen der Münzen mit Hilfe der Klebstreifen verschließen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt den Behälter bzw. die Tasche mit offener Münzentaschenklappe in perspektivischer Darstellung;
F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1; Fi g. 3 zeigt in kleinerem Maßstab im Grundriß einen Zuschnitt für einen erfindungsgemäßen Behälter.
Gemäß den Zeichnungen umfaßt der aus Papier, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material bestehende Zuschnitt 11 eine langgestreckte mittlere Fläche 12 und zwei seitliche Flächen 13 und 14, die sich von den Längsk'anten der mittleren Fläche weg nach außen erstrecken. Der Zuschnitt ist mit zwei in der Längsrichtung verlaufenden Faltlinien 15 und 16 versehen, um das Umlegen der seitlichen Flächen 13 und 14 zu erleichtern. Die seitlichen Flächen 13 und 14 sind etwas schmaler als die mittlere Fläche 12, so daß jede seitliche Fläche ohne Störung durch das Einwärtsfalten der anderen Fläche nach innen gefaltet bzw. umgelegt werden kann.
Die mittlere Fläche 12 trägt eine untere Klappe 17, die gegenüber der Fläche 12 durch eine waagerechte Faltlinie 18 abgeteilt ist und sich unterhalb der Unterkanten 19 und 21 der seitlichen Flächen erstreckt. Die seitliche Fläche 13 trägt eine obere Klappe 22, die gegenüber der Fläche 13 durch eine waagerechte FaIt-
linie 23 abgeteilt ist, welche etwas höher liegt als die Oberkante 24 der anderen seitlichen Fläche 14, damit die Klappe 22 über die Oberkante der Fläche 14 hinweg umgelegt werden kann, wenn sich die Teile der Tasche in ihrer Gebrauchsstellung befinden. Die mittlere Fläche 12 erstreckt sich über die Oberkante 25 der oberen Klappe 22 hinaus, um eine zusätzliche Unterstützung für Schecks und Geldscheine zu bilden, die von dem Behälter aufgenommen werden sollen. Die Flächen 12 und 13 sind vorzugsweise auf beiden Seiten des oberen Teils der Faltlinie 15 so ausgeschnitten, daß eine langgestreckte Öffnung 26 vorhanden ist, der das Einführen und Entnehmen von Papieren erleichtert.
Gemäß F i g. 3 trägt der Zuschnitt 11 einen Streifen 27 aus Latexgummi oder einem anderen geeigneten Klebstoff, der sich längs der Außenkante der seitlichen Klappe 14 auf einer Fläche dieser Klappe erstreckt. Ähnliche Streifen 28, 29, 31 und 32 aus Latexgummi oder einem anderen geeigneten Klebstoff sind auf der anderen Seite des Zuschnitts 11 im Bereich des inneren Randabschnitts der seitlichen Fläche 13 nahe der Faltlinie 15, am oberen und unteren Rand der seitlichen Klappe 14 und auf der oberen Klappe 22 vorgesehen.
Die Tasche läßt sich auf sehr einfache Weise in seine endgültige Form bringen. Man kann die Reihenfolge der Faltvorgänge variieren, doch wird es vorgezogen, zunächst die seitliche Fläche 13 an der Faltlinie 15 nach innen umzulegen, so daß sie die mittlere Fläche 12 überdeckt, wobei die mit Klebstoff versehene Fläche nach oben weist, so daß die Fläche 13 die Vorderwand einer am oberen Ende offenen Tasche 33 bildet und diese Tasche teilweise abschließt.
Dann wird die seitliche Fläche 14 an der Faltlinie 16 nach innen umgelegt, um die Tasche 33 auf der entgegengesetzten Seite zu verschließen und die seitliche Fläche 14 auf der Oberseite der seitlichen Fläche 13 anzuordnen. Hierbei arbeitet der Klebstoffstreifen 27 mit dem Klebstoffstreifen 28 zusammen, so daß die seitlichen Flächen 13 und 14 in der Nähe der durch die Faltlinie 15. gebildeten Kante miteinander verklebt werden, um eine Münzentasche 34 an zwei voneinander abgewandten Seiten zu verschließen. Wenn die seitliche Fläche 14 nach innen umgelegt worden ist, befinden sich die Klebstoffstreifen 29 und 31 auf der Oberseite der seitlichen Fläche 14 nahe der Oberkante 24 bzw. der Unterkante 21.
Hierauf wird die untere Klappe 17 an der Faltlinie 18 nach oben umgelegt, um das untere Ende der Tasche 33 und das untere Ende der Münzentasche 34 zu verschließen. Bei diesem Arbeitsgang arbeitet die Klappe 17 mit dem Klebstoffstreifen 31 zusammen, um die Klappe 17 mit der seitlichen Fläche 14 zu verbinden. Die Tasche 33 dient zum Aufnehmen von Schecks, von Geldscheinen, eines Bankbuchs und eines Einzahlungszettels, die so weit in seitlicher' Richtung und nach unten in die Tasche eingeführt werden, wie dies ohne Falten möglich ist. Die geschlossene eine Seite und die teilweise geschlossene andere Seite der Tasche 33 ermöglichen es, daß die Tasche die genannten Papiere so aufnimmt, daß nur eine minimale Gefahr einer Verlagerung der Papiere gegenüber der Tasche besteht.
Die Tasche 34 kann Münzen aufnehmen, nachdem die Klappe 17 mit der seitlichen Fläche 14 verklebt worden ist. Nachdem die Münzen in die Tasche 34 eingeführt worden sind, wird die obere Klappe 22 an der Faltlinie 23 nach unten umgelegt und dadurch mit der Fläche 14 verbunden, daß die selbstklebenden Latexgummistreifen 29 und 32 zusammenarbeiten.
Nachdem die Tasche vom Empfänger in Empfang genommen worden ist, kann der Empfänger die Münzentasche durch Hochziehen der Klappe 22 öffnen, wobei die beiden selbstklebenden Klebstoffstreifen 29 und 32 voneinander getrennt werden, wenn eine ausreichende Kraft aufgebracht wird, woraufhin der Inhalt aus der Tasche 34 entnommen werden kann. Die Geldscheine und der Einzahlungszettel können über die Öffnung 26 und das offene obere Ende der Tasche 33 seitwärts und nach außen aus der Tasche herausgezogen werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Tasche für Münzen und Papiere wie Bankbuch, Schecks und Geldscheine, die aus einem Flachmaterialzuschnitt mit einem Mittelteil besteht, an das über Faltlinien zwei Seitenteile und eine Bodenklappe arigelenkt sind, die auf den Mittelteil umgelegt und unter Bildung einer Aufnahmetasche miteinander verbunden sind, die durch eine an der Taschenoberseite über eine Faltlinie angelenkte Verschlußklappe verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Seitenteil (13) den Mittelteil (12) unter Bildung einer oben offenen Aufnahmetasche (33) für die Papiere überdeckt und unter Bildung einer Münzenaufnahmetasche (34) von dem anderen Seitenteil (14) überdeckt und mit diesem unter seitlichem Verschließen beider Taschen verbunden (mittels Klebstreifen 27, 28) ist, wobei die Bodenklappe (17) unter Verschließen des unteren Endes beider Aufnahmetaschen mit dem anderen Seitenteil verbunden (mittels Klebstreifen 31) ist, und die Verschlußklappe (22) an der Oberseite (23) des einen Seitenteils angelenkt ist und unter Verschließen der Münzenaufnahmetasche auch an ihrem oberen Ende mit dem anderen Seitenteil verbindbar (mittels Klebstreifen 29, 32) ist.
2. Tasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß längs eines Teils der Faltlinie (15) zwischen dem Mittelteil (12) und dem einen Seitenteil (13) die Kantenbereiche dieser beiden Teile unter Bildung einer Seitenöffnung (26) der Papieretasche (33) weggeschnitten sind.
3. Tasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (12) einen über die Oberseiten (23,24) der beiden Seitenteile (13, 14) hinausragenden Fortsatz zum Unterstützen von aus der Papieretasche (33) vorstehenden Papieren aufweist.
4. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenklappe (17) die unteren Kanten (19, 21) der beiden Seitenteile (13,14) und die Verschlußklappe (22) die obere Kante (24) des anderen Seitenteils (14) übergreift.
5. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Seitenteil (13) im inneren Seitenkantenbereich einen Klebstreifen (28) und die Verschlußklappe (22) auf derselben Zuschnittseite einen Klebstreifen (32)
aufweist und daß der andere Seitenteil (14) auf derselben Zuschnittseite im oberen und unteren Kantenbereich Klebstreifen (29, 31) und auf der anderen Zuschnittseite im äußeren Seitenkantenbereich einen Klebstreifen (27) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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