CH150680A - Trockenanlage für keramische Formlinge. - Google Patents
Trockenanlage für keramische Formlinge.Info
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Description
Trockenanlage für keramische Formlinge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Trockenanlage, bestehend aus mehreren nebeneinander liegenden Kammern, zum Trocknen von keramischen Formlingen aller Art, zum Beispiel Ziegelwaren, unter<B>An-</B> wendung von Trockenluft, zum Beispiel Rauchgasen, Heissluft oder Feuchtluft oder einem Gemisch derselben. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Zu- und Ableitungsöffnungen für die Trockenluft so angeordnet sind, dass die Trockenluft von der Kammersohle aufsteigend, das Trockengut durchstreicht und, sich an der Decke über schlagend, wieder nach unten zieht, um an der Sohle abgeführt zu werden.
Durch den zuerst auf- und dann wieder abwärts ge richteten Luftstrom wird eine gleichmässige Umspülung des Trockengutes und damit eine gleichmässige Trocknung des ganzen Kam merinhaltes erzielt. Die Heissluft, die nach Durchspülung einer Kammer noch nicht ganz ausgenützt ist, kann als Feuchtluft einer beliebigen andern Kammer zum An- trocknen frisch eingesetzter Forrnlinne zu- geführt werden. Durch diese zweimalige Verwendung der Trockenluft kann eine sehr gute Ausnützung der zur Verfügung stehen den Trockenwärme und gleichzeitig eine schonende Antrocknung, namentlich emp findlicher Waren, erreicht werden.
Die Luftbewegung kann durch einen Ventilator bewirkt werden, der die Trocken luft entweder durch den Hauptkanal in die Trockenkammern drückt: oder durch den Abzugskanal saugt.
In beiliegender Zeichnung sind verschie dene beispielsweise Ausführungsformen der Trockenanlage schematisch dargestellt. Es stellen dar Fig. 1, 2, 3 und 4 verschiedene Ausfüh rungsformen des Kanalsystems der Trocken anlage im Querschnitt; Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig.l bis 6;
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt durch die Kammern, und zwar sind die Kammern I-III nach der Linie <B>C -D</B> in Fig. 2 und die Kammern IV -V nach der Linie E-F in Fig. 1 geschnitten.
Bei den in den Fig. 1 und 3 dargestellten Trockenkammern steigt die Trockenluft aus den Heissluftkanälen e bezw. e,, die sich an den Längsseiten der Kammerwände unter der Sohle erstrecken, durch die Öffnungen s bezw. s, nach oben. Nach Umspülung des Einsatzes zu beiden Seiten überschlägt sich die Luft im obern Teil der Kammer und wird der in der Mitte abwärts gerichtete Luftstrom durch die in der ganzen Kammer länge angeordneten Sohlöffnungen Ia dem Abzugskanal g zugeführt. Vollkommen aus genützte Nassluft kann durch den Haupt abzugskanal b ins Freie befördert werden.
Falls die Luft noch weiter aufnahmefähig ist, wird die Luft in dem Feuchtluftsammler c, durch den Verbindungskanal d dem Feuchtluftsammler c zugeführt. Aus diesem kann dann die Feuchtluft zur Antrocknung frisch eingesetzten Kammern zugeführt wer den.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 zeigt die Eintrittsöffnungen s und s, in der Kam mersohle, während die Ausführungsart nach Fig. 3 die seitlichen Eintrittsöffnungen q und q, in den Trennwänden darstellt. Die Verbindung der Öffnungen q und q, mit den Sohlkanälen e und e, geschieht durch die Aussparungen v in den Fundamenten der Mauern.
Der Lufteintritt erfolgt dicht un terhalb des Trockengutes und ist die Luft bewegung ähnlich wie in Fig. 1 entsprechend den Pfeilen.
Die Fig. 2 und 4 stellen eine vereinfachte Ausführungsform dar, da nur zwei Sohl- kanäle vorhanden sind. Durch den Kanal wird die Trockenluft durch die Sohlöffnun- gen s, (Fig. 2) eingeführt, steigt an der einen Seite bis zur Decke hoch und fällt auf der andern nach der Sohle, um durch die Sohl- öffnungen s abgezogen zu werden.
Der wei tere Verlauf ist derselbe wie oben beschrie ben. Fig.4 zeigt die Öffnungen q in den Trennungswänden. Die Zuführungskanäle e und e1 iri his. 1 und 3 können durch Ventile, Klappen oder dergleichen bei i. und<I>k</I> sowohl init dein Heissluftsammler a, als auch dem Feuchtluft- sammler c regulierbar verbunden werden.
In der Kammer ii frisch eingesetzte Formlinge werden durch Öffnen der Klappe 1g mit Feuchtluft angetrocknet. Der Vorgang ist derselbe bei den Fig. 2 und 4. Die Trocken luft durchströmt wie oben beschrieben den Kammerinhalt und wird durch den Sohl- kanal <I>p</I> entweder durch die Klappe<I>l</I> dem Feuchtluftsammler e, oder durch Öffnung ift. dem Nassluftsammler b zugeführt.
Ersteres, wenn sie, weil ausgenützt, zur Trocknung nicht mehr verwendet werden kann. Durch den Abzugskanal b gelangt sie dann ins Freie. Die Feuchtluft wird aus dem Sammel kanal cl durch den Verbindungskanal d in den Sammlerkanal c geführt, um von dort, wie oben erwähnt, frisch besetzten Kam mern zugeführt zu werden. Sofern unemp findliche Tonwaren zu trocknen sind und die restlose Ausnützung der Wärme nicht erforderlich ist, kann das Kanalsystem c, cl, d, das zur Überführung der Feuchtluft von einer Kammer zur andern dient, weggelassen werden.
Es werden dann nur die Haupt kanäle a und b mit den Längskanälen e, e, und h bezw. o und<I>p</I> ausgeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trockenanlage, aus mehreren neben ein ander liegenden Kammern zum Trocknen von keramischen Formlingen aller Art be stehend, unter Anwendung von Trockenluft, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitungsöffnungen für die Trockenluft so angeordnet sind, dass die Trockenluft von der Kammersohle aufsteigend das Trockengut durchstreicht und, sich an der Decke über schlagend, wieder nach unten zieht, um an der Sohle abgeführt zu werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Trockenanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Trockenkammern (n) in der Längsrich- tung verlaufend zwei Kanäle (e und e,) für Trockenluft und dazwischen ein Ab zugskanal (g) vorgesehen sind, die durch Öffnungen (s, s1 und h) in der Kammer sohle mit der Kammer verbunden sind, .owie einen Querkanal (a) am Kopfende als Zuführungskanal für Trockenluft und einen Querkanal (b) für den Abzug, so wie Feuchtluftsammelkanäle (c, c,), die unter einander durch Kanal (d) verbun den sind, besitzen,wobei die Kanäle (e und e1) durch Klappen, Ventile oder der gleichen sowohl mit dem Heissluftsammler (a.), als auch mit den Feuchtluftsammlern (e. cl) wahlweise in Verbindung gebracht werden können.?. Troekenanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die V er- te.ilerkanäle (e und e1) durch Seiten öffnungen (q und q1) und Aussparungen (-r1) in den Trennwänden dicht über der Sohle mit den Trockenkammern verbun den sind, während der Abzugskanal (y) mit Sohlöffnungen (h) versehen ist. 3.Trockenanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Ver teilerkanal (o) an einer Kammerlänhsseitcl und daneben ein Kanal (p) für den Ab zug der Feucht- oder Nassluft vorgesehen sind, die durch Öffnungen in der Sohle mit der Kammer verbunden sind. 4. Trockenanlage nach denn Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verteilerkanäle (o) und die Abzugskanäle (p) durch Aus- sparungen <I>(v)</I> und Seitenöffnungen <I>(q</I> und q1) in den Trennwänden dicht über der Sohle mit den Trockenkammern ver bunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE150680X | 1929-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH150680A true CH150680A (de) | 1931-11-15 |
Family
ID=5674048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150680D CH150680A (de) | 1929-09-19 | 1930-09-19 | Trockenanlage für keramische Formlinge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH150680A (de) |
-
1930
- 1930-09-19 CH CH150680D patent/CH150680A/de unknown
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