CH147804A - Verfahren zur Darstellung einer Kunstmasse. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Kunstmasse.

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CH147804A
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Aktiengesellschaft Atla Fabrik
Victor Dr Scholz
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Atlas Ago Chem Fab Aktiengesel
Victor Dr Scholz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D191/00Coating compositions based on oils, fats or waxes; Coating compositions based on derivatives thereof
    • C09D191/04Linoxyn

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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur     Dar"stellunb    einer Kunstmasse.         Cxegenstancl        vorliegender        Erfindung;    ist  ein Verfahren zur Darstellung eines oxy  dierte und polymerisierte Öle, welche unge  sättigte Gruppen enthalten, als Grundsub  stanz enthaltenden     Produktes,        dadurch    ge  kennzeichnet, dass man diese     Polymerisate     mit     Zelluloseestern    vermischt.  



  Zur Herstellung dieser     Produkte    kann  man insbesondere     Linoxyn    verwenden. Vor  zugsweise verarbeitet man ein solches     Lin-          oxyn,    das durch     Knetbehandlung    unter     Luf    t  zutritt von durch Blasen     voroxydiertein     Leinöl erhalten wurde.

   Gleicherweise eignet  sich auch ein     Linoxyn,    das durch Behand  lung von auf irgend eine     'reise    hergestell  tem     Linoxyn    mit organischen     Lösungsmitteln     und     nachherige    Entfernung derselben teil  weise     depolymerisiert    wurde, das     sogenann        j.        e          Lösungslinoxy    nöl, das dieselbe Jodzahl hat  wie     Linoxyn,    nämlich. 40 bis 60 statt einer       Leinöljodzahl    von 186.

   Es trocknet an der  Luft nicht und     repolymerisiert    bei 180 bis  <B>250</B>   spontan. Da das     Lösungslinoxynöl    in         Alkohol    und andern     organiseben    Lösungs  mitteln in jedem Verb     ültnis        glalt        löslich    ist.  eignet: es sich     besonders        g;lit    für die Herstel  lung der     Produkte        gemäss        dein    Verfahren     der          Erfindung.     



  Als     Grundsubstanzen    eignen sich     au(:li     die     Polymerisationsprodukte    von nicht     trock-          nenden    Ölen der     0x3-ölsäurereilie,    wie Rizi  nusöl, sowie von     Holzöl,        Heveaöl,        Perillaöl,     Sonnenblumenöl,     Nusstil,    Mohnöl,     Hanfrl     oder von Gemischen dieser Stoffe unterein  ander, vorzugsweise aber     iin    Gemisch mit  Leinöl.  



  Den     Produkten    können bei ihrer Herstel  lung die verschiedensten     Zusatzstoffe,        will,     Farbstoffe, Faserstoffe, Harze, Öle der     Oxy-          ölsäurereihe,    Gummilösung, sowie andere  Füllstoffe zugesetzt werden.  



  Sehr gute Produkte,     insbesondere    für  weiche     Kunstlederüberzüge,    werden erhalten  bei Verwendung von     Lösungslinos3-nöl,    das  in Gegenwart von einigen Prozenten     Anilinöl     hergestellt wurde.

        Die Vermischung der Komponenten     kann     auf ,jede     gewünschte    Weise, zum Beispiel  durch     Zusammenrühren    der gelösten     Poly-          inerisate    mit den gelösten     Zelluloseestern    und       nachherige    Entfernung der Lösungsmittel,       zweckmässig    in     -Vakuum    oder durch     Durch-          .saugen    von Luft,

   oder durch Kneten der       Polymerisate    mit einer     Zelluloseesterquellun-Z          lind        nachherbe        Entfernung        des        Qnellnng,'t-          mittels,        zweckmässig        itii        Vakuum    oder durch       Durchsaugen    von Luft erfolgen,     wobei    man  die verschiedensten Füllstoffe zumischen  kann.

   Je nach Art und     prozentualem        Ter-          b.ältnis    der Komponenten     kann    man Produkte  der     verschiedensten    Eigenschaften herstellen,  deren Konsistenz flüssig, streichbar bis       gummielastisch.    lederzäh oder hornhart ist.  Sie sind     luft-,    Wasser- und lichtbeständig.  



  Auch lassen sie sich wieder in Lösung  bringen und zum     Spritzen,    Streichen usw.       verwenden.     



  Nachstehend     werden    einige Beispiele für  die     I3erstellung    solcher Massen gegeben, ohne  die     Erfindung    jedoch darauf zu     beschranken.     So     lassen    sieh     beispielsweise    die     Lösungs-          linoxyn(Sle    leicht und in     ,jedem    Verhältnis mit       Scliiesswollösungen    oder .

       Zelluloidlösungen          vermischen,        Wodurch        inan,    wenn man Farb  stoffe zusetzt,     LTberzugsmassen    für die     Flci--          stellung    von     Xunstlederbedeckungen    erhält,        < lie    an     Kältefestigkeit        und    Güte dem nor  malerweise aus Schiesswolle, Rizinusöl und  Farbe hergestellten Kunstleder nicht nach  stehen. Dabei lässt sich die     ScliiessWolle    mit  viel grösseren Dosen     Lösungslinoxynö    l be  lasten als mit Rizinusöl ohne auszuschwitzen.

    Eine zur     Kunstlederherstellung    geeignete  Masse besteht zum Beispiel aus  40     Lösuu,,slinoxynöl     plus 20 Russ oder Kaolin  plus 10     Schiesswolle        (Nitrozellulose)    gelöst in:  10 Essigäther  plus<B>50</B> Alkohol  und über diesen weicheren Anstrichen, mit  denen man das Gewebe dreimal bestreichen  kann, kann man noch einen Aufstrich aus       beispielsweise       25     Lösungslinoxynöl     10     Farbe,    zum Beispiel     Lederbraun     10 Nitrozellulose gelöst in:  10 Essigäther  plus 50 Alkohol,       vcr    wenden.  



  Je nach der Menge des     verwendeten        Lin-          oxynöls    hat man es in der Hand,     Produkte          berzustellen,        die        weichrrc:    oder     steifere    T'       deckungen    liefern.  



  Ähnlich     zusammengesetzte    Massen eignen  sich zur     Herstellun(Y    von Lederersatz für  Schuhteile.  



  Sollen die Massen besonders weiche  Kunstleder ergeben, so sorgt man heim Lösen  der festen     Linoxyne    im     Autohlaven    mit der  gleichen oder doppelten Menge Spiritus für  einen Zusatz von     1/,    bis     170        Anilinöl    vom       Linoxyngewicht.    oder man     verkuppelt    hei der  Lösung des     Knetlinoxyns    im     Autoklaven     durch einen Zusatz von     ?#,    bis 1 %     Anilinöl     eine Menge von 75/o     Knetlinoxyn    mit     -257,,

       frischem Rizinusöl zu     Kuppelölen,    welche  das     Rizinusöl    nicht     ausschwitzen.    oder aber.  man     verwendet        Knetlinoxyne.        her;.gestellt    aus  zusammengeblasenen     75%    Leinöl und 25       iUzinusöl    und     1-9o'    der Mischung     Anilinöl.     



  Will man eine     Nasse    erzeugen. die     rin     Kunstleder von besonderer     Nagelhärte    ergibt.  so kann man die erwähnten     D1        ischungen    aus       Nitrozelhiloselösung        und        Lösunr,slinoxyntil     noch     niit    geringen     Mengen    einer     Lösung    von  Altkautschuk in organischen Lösungsmitteln       kombinieren.     



  Massen aus  <B>90%</B>     Lösungslinoxynöl     plus 10% Schiesswolle.     @@eltist    in  10 Essigäther  50 Alkohol  sind nach dem Verdunsten der Lösemittel in  einer     absaugbaren    Knetmaschine     zähfest    und       starkklebrig,    so dass sie zum     Aufkleben    von  Linoleum, Lederbestandteile usw. verwendet  werden können und zu dergleichen     Zwecken     mehr.  



  Diese Massen aus 90     Lösungslinoxy        nöl     und 10 Schiesswolle halten nach     Verdunst@-i     der     Schiesswoll-Löser    die Nitrozellulose     bi         klarer homogener Lösung im     Lösungslinoxyn-          til    und diese     zähdicken        Linoxynöl-Nitrozellu-          loselösungen    werden in der Wärme ohne Zer  setzung weich und dünnflüssig, so dass sie  zum Imprägnieren, Zurichten,     Appretieren     von Ledern, Geweben,

   Treibriemen     ete.    ver  wendet     werden    können und als     Klebmittel     für Leder     und    Lederwaren, Stoffe, Pappen,       holz        etc.,    sowie als Adhäsionsmittel für  Treibriemen     etc.       Das     Lösungslinoxynöl        lässt    sich, wie be  schrieben, in ,jedem Verhältnis mit Schiess  wolle (Nitrozellulose) kombinieren, und es  gehen Mischungen aus 80 %     Lösungslinoxyn-          öl    plus     ?0%    Nitrozellulose nach dem Ver  dunsten von deren Lösemitteln noch völlig  trockene, kältefeste Filme.

   Daher eignet sich       Lösungslinoxy    nöl auch sehr gut zur Herstel  lung elastischer     Nitrozelluloselacke,        Nitro-          zellulosefarben    und     Nitrozellulosegrundierun-          gen    und Porenfüller aller Art, sowie von       Rostschutz    und     Schiffsbodenfarben.       Mit dem     Liisungslinoxynöl    lassen sich so  mit;

       Zelluloidabfall.    Filme. oder auch Nitro  zellulose in allen möglichen Verhältnissen  verbinden, und man kann unter Zuhilfenahme       von    Farbstoffen und Füllstoff Massen her  stellen, die sich zur Erzeugung von Kunst  leder,     Wachstuchen,    Lederersatz für Schuh  teile, Bucheinbänden, Tapeten,     Wandbeklei-          dungen,        Bedachungsstoffen    und dergleichen  mehr eignen oder als     Nitrozelluloselacke,    Ni  trozellulosefarben und     I\Titrozellulosegrundie-          rungen,    Klebstoffe, Imprägniermittel,     Ap-          pretiermittel,

      Adhäsionsmittel verwendet wer  den können.    Es gibt aber auch noch einen andern  Weg, die     Polymerisate    direkt mit Zelluloid  abfällen oder Nitrozellulose zu festen     gummi-          ?lastisehen    bis lederzähen bis hornharten  Stoffen zu verbinden und sind auch diese  neuen Massen je nach der Art des Katalysa  tors und nach der Wahl der Öle oder Öl  gemische bei der Herstellung der     Polyme.ri-          sate    in organischen Lösungsmitteln in Lö  sung zu bringen, und zwar direkt und ohne       Autoklavenlösung    durch einfaches Auflösen    der frisch hergestellten Produkte in organi  schen Lösemitteln,

   zum Beispiel Essigäther       und    Spiritusgemischen in der Knetmaschine  oder im Rührwerk, so dass auch     -,ins    diesen  gelösten Massen man zu Streichmassen,  Spritzmassen, Imprägniermassen und Kleb  massen kommen kann, für alle die Gebiete,  welche vorher angeführt wurden.

   Diese  gummielastischen bis     lederzähen        transparezt-          ten    Massen, die beispielsweise aus Knet  linoxyn und Nitrozellulose, in beliebigem  Verhältnis kombiniert, bestehen, sind sehr  wohl brauchbare Stoffe, die zum Beispiel zur  Erzeugung von Fussbodenbedeckung     unrl          Wandbedeckung    und zur Herstellung von       Pressartikeln    und Lederersatz für Schuhteile  verwendet werden können.

      Sie werden zum Beispiel so hergestellt,  dass man in einer Knetmaschine festes Knet  linoxyn direkt mit einer dicken     ausstechbaren     Schiesswolle oder     Zelluloidquellung    mischt.,  und, sobald homogene Verbindung eingetre  ten ist, das Lösungsmittel der     fiehiesswolle     durch Absaugen oder     Durellsalhren    von Luft  entfernt und     zurückgewinnt.    Es     binterbleibt     in der Knetmaschine eine     plastiselie    bis     krii-          melige    Masse,

   welche durch     -\@Talzenclruelc.          Kalanderdruck    oder Pressendruck in eine völ  lig durchsichtig     werdende    homogene     Masse     übergeht. Während sich zum Beispiel mit  2 % Bleiglätte hergestelltes     Linoxyn    nur im       Autoklaven    in Spiritus oder Essigäther oder  Gemischen löst, löst sich das Gemisch mit       Zelluloseester    ganz glatt im Rührwerk in  einer Mischung aus Essigäther und Spiritus  ohne Anwendung von Druck und Hitze.  



  Je nach dem Verhältnis von     Knetlinoxyn     und Schiesswolle bei der Herstellung entsteht  ein gummielastisches bis lederzähes Produkt.  Diese Produkte sind alle leicht löslich, gleich  gültig, ob die     Linoxyne    mit oder ohne Ka  talysator hergestellt werden. Es ist auch  gleichgültig, was für ein Katalysator zur  Verwendung gelangte und ob es sich um reine       Leinöllinoxyne    oder um solche aus Mischölen  handelt.  



  Massen nach dieser Erfindung aus      1000     Knetlinoxyn    mit 2 % Bleiglätte  plus 150 bis     300        Nitrozellulose-Trocken-          substanz     sind nach Homogenisieren,     Abdunsten    der       Quellmittel    der Nitrozellulose und Vereini  gung der Masse durch Walzendruck,     Kalan-          derdruck    oder     Pressdruck    gummielastische,       durchsichtige    Körper.  



  1000     Knetlinoxyn    mit<B>3%</B>     leinöl-          saurem    Blei  plus     300    bis<B>600</B>     Nitrozellulose-Trocken-          substanz    oder    <B>50%</B> Leinöl plus<B>50%</B> Rizinusöl  oder<B>70%</B> Leinöl plus<B>15%</B> Rizinusöl plus     15/'0    Holzöl oder  25% Rizinusöl plus     75%    Holzöl    und verarbeitet solche     Mischlinoxyne    in be  schriebener Weise mit     Schiesswollquelluugen     (1 Nitrozellulose zu IM, Lösungsmittel) zu  den Massen, so kann     man,

          abgesehen    vom  Prozentgehalt zwischen     Linoxyntrockensub-          stanz    und     Schiesswolltrockensubstanz    im fer  tigen Produkt     beobachten,    dass     Rizinusöl-          Mischlinoxvne    die Elastizität der Massen er  höhen,     während        Holzölmiscshlinox3#iie    die       Zähi:gheit    und Festigkeit derselben     erhöhen.     



       Diese        transparenten        gummielastischen    bis       lederzähen        Massen    lassen sich, frisch     herge-          stellt,        beliebig        plastizieren        und    wie Kaut  schuk direkt auf dem     Kalander    auf Gewebe       aufwalzen.    Bei der Herstellung der Produkte  kann man Farbstoffe und Füllstoffe und Fa  serstoffe     (Unters)    zusetzen und     zii        Produl-,-          ten    kommen,

   die zähe,     schärfbar    und schleif  bar sind, wie Leder, und sich daher vorteil  haft zu Lederersatz für Schuhteile verarbei  ten lassen oder, auf entsprechende Stärke aus  gewalzt, auch zu Bodenbelägen und     Wand-          bedeckungsstoffen    eignen.  



  Die Lösungen der Massen lassen sich fär  ben, spritzen und streichen und führen eben  falls zu     Nitrolacken,    Nitrofarben und     Nitro-          grundierun(,en    zu Massen, die für die Her  stellung von Kunstleder, Wachstuch,     Be-          dachungsstoffen,    Lederersatz für Schuhteile  und andere, für     Lösungslinoxynöl    bereits ge  nannte Zwecke geeignet sind. Auch Textil-         Zelluloidtrockensubstanz     sind nach Homogenisierung, Verdunsten der  Lösungsmittel der Nitrozellulose und Ver  einigung durch Walzarbeit transparente  lederzähe Massen.  



  Mit weitersteigendem Gehalt an Nitro  zellulose in der Masse erhält man harte,  hornartige Produkte, die sich direkt zu Form  artikeln und     ureijartikelii    verarbeiten lassen.  



  Verwendet man zur     Linoloidherstellung     statt     Linoxynen    aus reinem Leinöl     Linoxyne     aus Mischölen, zum Beispiel         treibriemen    kann man mit Lösungen von  lederzähem     Linoloid        imprägnieren    und be  decken und in hervorragender Weise luft  beständig und wasserbeständig machen.  



  Sowohl die Verbindungen aus     Lösungs-          linoxynöl    und Nitrozellulose, als auch die di  rekte Verbindung von festem     Linoxyn    mit       Nitrozellulosequellung    geben also Spritzmas  sen, Streichmassen,     Imprägniermassen,    Kleb  massen,     Appretiermassen    für Gewebe, Pa  piere, Pappen, Leder, Hölzer, Bleche     etc.        1)a     in beiden Fällen Verhältnisse von 80     Lin-          oxyn    oder     Lösungslinoxynöl    plus 20 Nitro  zellulose noch trockene, gummielastische  Körper sind, die, wie die Beobachtung ge  zeigt hat, luftbeständig,

   wasserbeständig und  lichtbeständig sind, bann man bei Zusatz von  Stoffen, die die Entzündungsgrenze noch  mehr herabmindern, als schon der hohe Ge  halt an     Linozyn    oder     Linoxynöl,    zum Bei  spiel bei Zusatz von     Phosphaten,        Boraten,     Karbonaten, Silikaten, auch Produkte herstel  len, die zur Erzeugung von feuersicheren     Be-          deckungsstoffen    für Waggons     etc.    geeignet  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines oxy dierte und polymerisierte Öle, welche unge sättigte Gruppen enthalten, als Grundsub stanz enthaltenden Produktes, dadurch ge- kennzeichnet, dass inan diese Polymerisations- produkte mit lelluloseestern vermischt. UNTLRANSPP,irczrE 1.
    Verfahren naeli Patentanspruch, dadurch belLennzeichnct, dass inan ein solches Polymerisationsprodukt verwendet, das durch I@chancllun < ; von Linosyn mit or- r;a.n@s@hen Lösungsmitteln und nach- lieri"e @ntf@:
    rnun derselben teilweise de- polymerisiert wurde. _?. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch "ekennzeichnet, dass man als Polyineri- sationsprodukt ein Linotyn verwendet, das durch hnetbeliandlung unter Luf t- zutritt:
    von durch Blasen vorotydierteni Leinöl erhalten wurde. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass man eine Nitrozellri- loselösunn verwendet und nach beendig ter Vermischundas Lösun@@-sinittel ent fernt.
    ;l#. Verfahren nach Patentanspruch. d < iclure 1i ehennzcichnet, dass inan eine Nitrozellu- loseducllun,(,- verwendet. und nach be- encli;(,t;er Verrnischun- Glas Quellun.-s;- inittel entfernt. :
    1. Verfahren nach Patentansprircli und IT,i- 1-eranspruch 3. dadurch gehennzciclmct. EMI0005.0071 dass <SEP> die <SEP> Entfernung <SEP> des <SEP> @ü-sunhmittcls <tb> im <SEP> @'al:uuin <SEP> erfolgt. <tb> t). <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> I1ii terausprueli <SEP> 4, <SEP> cliidurcli;
    ehcnnzeichnct. <tb> dass <SEP> die <SEP> Entfernung <SEP> dcs <SEP> Oucllniiltc.ls <SEP> ini <tb> Vakuum <SEP> crfol"t. <tb> 7. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> P < itentiiuslirnch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> 1_1 < 1n <SEP> Füllstoffe <SEP> zu se <SEP> tzt. <tb> B. <SEP> Verfalircn <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> cl_ennzriclulet, <SEP> dass <SEP> inan <SEP> Farbstoffe <SEP> zw <tb> setzt. <tb> J. <SEP> @"erfahrcn <SEP> nach <SEP> Patentansürucli, <SEP> dadu <tb> bel@erin <SEP> zeichnet, <SEP> dass <SEP> nian <SEP> Faserstoffe <SEP> 7n setzt. <tb> <B><U>10.</U></B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch. <SEP> daclurcl_, <tb> gehennzeichnet. <SEP> class <SEP> inan <SEP> Ole <SEP> der <SEP> s <SEP> äurereilie <SEP> zusetzt. <tb> 11.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> cladiii@i-li <tb> gekennzeichnet. <SEP> class <SEP> man <SEP> Harze <SEP> zusetzt. <tb> 19. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> daduri#?1 <tb> kennzeichnet. <SEP> dass <SEP> inan <SEP> @@Ithautschul; lösun-- <SEP> zusetzt. <tb> 13. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Piitentanslirueli, <SEP> dadnreli <tb> (rekerinzeiclinct. <SEP> class <SEP> die <tb> einer <SEP> Knetmaschine <SEP> erfolgt.
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