CH147409A - Abstellvorrichtung für Rundwirkmaschinen. - Google Patents

Abstellvorrichtung für Rundwirkmaschinen.

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CH147409A
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Terrot Soehne G M B H C
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Terrot Soehne G M B H C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions
    • D04B35/20Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions responsive to defects, e.g. holes, in knitted products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


      Abstellvorrichtung    für     Rundwirhmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine     Abstellvor-          richtung    für     PLundwirkmaschinen    und hier  bei insbesondere eine Einrichtung, die beim  Auftreten eines Loches im Warenschlauch  das Abstellen der Maschine bewirkt.  



  Die Arbeitsweise der     bekannten        Abstell-          v        orrichtungen,    die als Innen- oder     Aussen-          loehabsteller    ausgeführt werden und die mit       Fühlerhebel,        Fühlerstift    oder     Fühlerstern     arbeiten, ist folgende:  Wenn durch Maschenfall oder aus anderer  Ursache im Warenschlauch ein Loch. auftritt.

    so verfängt sich der Fühler darin und löst  durch seine     Lagenveränderung    einen Kupp  lungskörper aus, der dann mit einem sich be  wegenden Maschinenteil zum     Eingriff    kommt  und nunmehr ein     Abstellorgan    bewegt, das  seinerseits zum Beispiel durch Lösen einer  Kupplung den Antrieb unterbricht, wodurch  die Maschine zum. Stillstand kommt.

   Nach  dem der Fehler im Warenschlauch, der die  Abstellung hervorgerufen hat; beseitigt ist,  wird bei den bisherigen Bauarten von Hand  das     Abstellorgan        wieder    zurückbewegt, dann    der Fühler zurückgezogen und     verriegelt,     hierauf der Kupplungskörper wieder in Be  reitschaftsstellung gebracht und dort ge  sperrt, und zuletzt der in seine Ruhelake  verriegelte Fühler gelöst und in Arbeitsstel  lung auf die Ware gebracht.  



  Diese Arbeitsweise ist recht umständlich  und auch zeitraubend, denn der Arbeitende  muss sich jedesmal zur     Abstellvorrichtung     begeben und dann dort die geschilderten Ar  beiten vornehmen. Bei billigen Garnen oder  unpünktlicher     Spulung    tritt der     Lochabsteller     recht häufig in Tätigkeit, so dass besonders  bei Maschinen mit grossem Durchmesser viel  Zeit vergeudet wird.  



  Hier verbessert nun die Erfindung durch  eine Vorrichtung, bei der bis auf das Zu  rückschieben des     Abstellorganes    in seine  Anfangsstellung keinerlei Betätigung nötig  ist.  



  Erreicht wird dies erfindungsgemäss da  durch, dass das     Abstellorgan    den durch die       Fühlerbewegung    ausgelösten Kupplungskör  per sogleich wieder in seine Ruhelage zu-           rückführt,    wobei die Verriegelung des Kupp  lungskörpers wieder wirksam wird. Wenn  dann das     Abstellorgan    wieder in seine An  fangsstellung gebracht wird, so ist die ganze  Vorrichtung wieder in Arbeitsstellung, und  es kann weiter gearbeitet werden. Dabei ist  es leicht möglich, das     Abstellorgan    so zu ge  stalten, dass es von allen Seiten der Maschine  zugänglich ist. Damit ist ein sehr schnelles  Arbeiten ermöglicht.

   Die Bewegung des     Ab-          stellorganes    wird im allgemeinen eine ziem  lich schnelle sein, und es wird deshalb nach  bewirkter Abstellung noch weiter bewegen.  Es kann deshalb die Ausführung so ge  schehen, dass das     Abstellorgän    über seinen  eigentlichen     Abstellweg    hinaus noch eine  Bewegung ausführt und dass erst hierbei der  Kupplungskörper wieder in seine Ruhelage ,  (Bereitschaftsstellung) zurückgeführt wird.  Es kann aber auch ein Teil des     Abstellweges     hierzu benützt werden.  



  In den Zeichnungen ist eine erfindungs  gemässe Einrichtung beispielsweise dar  gestellt unter Verwendung eines von aussen  auf den Warenschlauch einwirkenden     Füh-          lerstiftes,    und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der     Lochab-          stellereinrichtung,    bei welcher Fühler und       Kupplungskörper    in Bereitschaftsstellung  sind, bei laufender Maschine;       Fig.    2 ist in teilweiser Darstellung eine  Aufsicht zu     Fig.    1;

         Fig.    3 ist eine Seitenansicht entsprechend       Fig.l    und zeigt die Vorrichtung in einer  Stellung, in der der Fühler wirksam gewor  den ist und der Kupplungskörper eben be  ginnt, das     Abstellorgan    zu bewegen;       Fig.4    ist entsprechend     Fig.    2 eine Auf  sicht zu     Fig.    3;

         Fig.5    ist     eine    Seitenansicht zu     Fig.1          bezw.    3 und zeigt die Vorrichtung in der  jenigen Stellung, in der der     Kupplungskörper     durch das     Abstellorgan        wieder    in Bereit  schaftsstellung gebracht ist, wobei der     Fiih-          ler    aus seiner Arbeitsstellung in die Ruht:       stellung    zurückgezogen ist;       Fig.    6 ist entsprechend     Fig.    2 und 4 eine  Aufsicht zu     Fig.    5.

      Auf dem Maschinenkörper     a        (Fig.    1) sitzt  die Nadel b, die von einer Pratze c durch  eine     Vierkantschraube    d gehalten wird und  den Warenschlauch e trägt. Auf dem Waren  schlauch e ruht unter Wirkung der Feder f  der Fühler     g,    der von einem schwenkbaren  Lager     h,    getragen wird. An dem     Arm        il    eines  Trägers<I>i</I> ist ein Sperrhebel<I>k</I> in einer Achse       k3    schwingbar gelagert. Das untere Ende     k,     des Sperrhebels     k    liegt vor der Nase     l    des  Fühlers g.

   Das obere Ende     k,    des Sperr  hebels k ist als Nase ausgebildet. Diese Nase  hält bei der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung  das Ende     in,    eines zweiarmigen Kupplungs  hebels     ni,    der um eine Achse ms auf dem  Träger i schwingbar gelagert ist. Das an  dere Ende     m:    des Hebels<I>m</I> greift in eine  Aussparung n, eines     Kupplungskörpers     (Falle)     n    ein und hält damit diesen über dem       Vierkantkopf    d in Bereitschaftsstellung. Der  Kupplungskörper n ist durch seinen Schlitz       7i=    an einem Abstellhebel o     verschieblich    ge  lagert.

   Er kann in seiner Stellung     dureh     Schrauben     n",    gesichert werden. Dieser Ab  stellhebel o ist um einen Zapfen     i.2    am Träger  i schwingbar und besitzt nach oben eine Ver  längerung. Das obere Ende o, dieser Ver  längerung lehnt sich durch sein     eigenes     Übergewicht an einen Stift p des     Abstell-          organes,    der als Ring     q    ausgebildet ist, an       (Fig.    2).  



  An dem Träger<I>i</I> ist um eine Achse     i.,,     schwingbar gelagert ein Steuerhebel r. der  unter Wirkung einer Feder s gegen den An  schlagstift<I>t</I> am Arm<I>i,</I> des Trägers i an  liegt. Dieser Steuerhebel r greift mit seinem  untern Ende     -it    in den Bereich einer Schulter  fläche g, des Fühlers g ein. Er trägt nahe  seinem untern Ende einen Vorsprung     i:,    der  auf das untere Ende     k,    des Sperrhebels     k.     einzuwirken vermag. Ferner trägt er einen  Stift w, der auf das kulissenartig ausgebil  dete Ende     na,    des     Fallenhebels   <I>m,</I>     einzuwirken     vermag.

   Der Steuerhebel r ist weiter in sei  nem     obern    Teil mit einem Arm .x, versehen.  auf den der     Abstellring    q einzuwirken ver  mag, und zwar mit Hilfe eines     Abstellstiftes     <I>p,</I> der an seinem Ende als Steuerkörper<I>p,</I>      ausgebildet ist. Dieser Stift p ist     auf    dem       Abstellring    ein- und feststellbar gelagert.  



  Die Vorrichtung arbeitet     wie    folgt:  Der Maschinenkörper a dreht sich wäh  rend des Arbeitens in Richtung des Pfeils       (Fig.    2), der Fühler g     (Fig.    1) steht unter  leichtem Federdruck der Feder f auf dem  Warenschlauch e auf. Der Kupplungskörper       n    wird durch den Hebel m in Bereitschafts  stellung gehalten, der seinerseits durch die  Sperrhebel     lc    gesichert gehalten ist. Der  Steuerhebel r liegt in Ruhestellung gegen den  Anschlagstift     t.     



  Tritt nun im Warenschlauch e ein Loch  auf, so tritt der Fühler g unter Wirkung  der Feder f in dasselbe ein     (Fig.    3). Die Nase       l..    trifft dabei auf den Sperrhebel k und be  wegt diesen, so dass seine Nase     k2    den Kupp  lungshebel     m    freigibt. Durch sein Eigen  gewicht fällt nun der damit freigewordene  Kupplungskörper     (Abstellerfalle)    n herab  und wird durch den Kopf der Vierkant  schraube d, die sich mit dem Maschinenkör  per. a in Umdrehung befindet, mitgenommen.

    Da die     Abstellerfalle        n    mit dem Abstellhebel  o verbunden ist, so wird der letztere um     seine,     Drehachse     i2    geschwenkt und verschiebt da  bei den     Abstellring    q in Pfeilrichtung       (Fig.    4). Der     Abstellring    bewirkt nun durch  die Bewegung in Pfeilrichtung     (Fig.4)    die  Abstellung der Maschine. Die Einleitung der  Abstellung der Maschine ist in dem Augen  blick beendet, in dem das als Steuerkörper  ausgebildete Ende des Stiftes p gegen den  Arm     .x    des Steuerhebels     r    anläuft.

   Da der       Abstellring    q jedoch weiter verschoben wird  (vergleiche     Fig.    6), so schwenkt der Kulissen  teil des Stiftes<I>p</I> den Steuerhebel<I>r</I> nach  rechts     (Fig.    5). Dadurch wird der Fühler     q     aus dem Warenschlauch heraus gezogen und  zurückgeschoben, und zugleich wird durch  den Stift w auf das kulissenartig ausgebildete  Ende     ml    des Kupplungshebels m eingewirkt,  und es wird der letztere mit seinem Ende m,  nach abwärts geschwenkt. Dabei hebt der  Kupplungshebel m das Kupplungsstück (Ab  stellerfalle) n aus dem Bereiche des mit-    nehmenden     Vierkantkopfes    d.

   Da der Ab  stellring q sich in rascher Bewegung befin  det, wird er durch seine Massenkräfte bis zu  einem Anschlag g weiter geschoben und so  auch der Steuerhebel r. weitergeschwenkt. Der  Vorsprung v trifft auf den Sperrhebel k  und schwenkt diesen, so dass der Kupplungs  hebel     m    verriegelt wird. In dieser Stellung  der     Vorrichtung    kommt die Maschine zur  Ruhe.  



  Der Fehler, der das Loch am Waren  schlauch erzeugt hat, wird nun beseitigt und  dann der     Abstellring    q in der in     Fig.    6 ge  strichelt eingezeichneten Pfeilrichtung von  Hand zurückgeschoben bis in die Anfangs  stellung     (Fig.1    und 2). Dabei gibt der  Steuerteil des Stiftes<I>p</I> den Steuerhebel<I>r</I>  wieder frei, und der letztere legt sich durch  seine Feder s gegen den Anschlagstift     E          (Fig.    1). Der Fühler g setzt sich wieder auf  den Warenschlauch auf, während das Kupp  lungsstück     (Abstellerfalle)        n    seine Bereit  schaftsstellung beibehält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abstellvorrichtung für Rundwirkmaschi- nen, bei welcher ein Fühler auf der Ware aufsitzt und beim Auftreten eines Loches in der Ware durch seine Bewegung einen Kupp lungskörper auslöst, der mit einem sich be wegenden Maschinenteil zum Eingriff kommt, der ein die Abstellung der Maschine bewirkendes Organ in Bewegung versetzt.
    dadurch gekennzeichnet, dass das Abstell- organ (q) bei seiner Bewegung den durch die Fühlerbewegung (g) ausgelösten Kupp lungskörper (n) wieder in seine Ruhelage zurückführt, wobei die Verriegelung (k2, in,, 7122) des Kupplungskörpers wieder wirksam wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das durch einen umlaufenden Maschinenteil (d) in Bewegung versetzte Abstellorgan (q) über seinen Abstellweg hinaus eine Bewegung ausführt und hierbei den Kupplungskör per (n) wieder in seine Ruhelage zurück.. führt.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass während der durch die Fühlerbewegung veranlassten Bewegung des Abstellorganes auch der Fühler (g) wieder in seine Ruhelage zurückgeführt wird. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass beim Zurück schieben des Abstellorganes in seine An fangsstellung der Fühler (g) wieder in seine Arbeitsstellung gelangt, bei der er unter Wirkung einer Feder (f) auf der Ware (e) aufsitzt, so dass sowohl der Füh ler in Arbeitsstellung, als auch der Kupp lungskörper (n) in Ruhestellung,
    das heisst in Bereitschaftsstellung gegenüber dem umlaufenden Maschinenteil (c) ist. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Kupplungskörper bei seiner Mitnahme durch den umlaufenden Maschinenteil (d) bewegte Abstellorgan (q) einen Steuerstift <I>(p)</I> trägt, der einen Steuerhebel <I>(r)</I> beein flusst, der bei der Bewegung des Abstell- organes den Kupplungshebel (nz) in seine Ruhestellung zurückführt, die Nase des Verriegelungshebels (k) mit ihm zum Ein griff bringt und auch den Fühler (g)-in seine Ruhelage zurückführt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (r) durch einen Steuerstift (w) auf das kulissenartig ge staltete Ende (ml) des Kupplungshebels (na) einwirkt und mit einem Vorsprung (v) auf den Arm (k1) des Verriegelungs- hebels (k) einwirkt, dem ein Anschlag (l) am Fühler zugeordnet ist und dass der Steuerhebel weiter mit seinem freien Ende (u) auf eine Schulterfläche (g1) des Füh lers (g) einzuwirken und diesen in die Ruhestellung zu führen vermag: G.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass der Kupplungs körper (n), der in seiner wirksamen Stel lung hülsenartig einen umlaufenden Ma schinenteil (d) umfasst, um eine wageechte Achse (i.2) schwenkbar an dem Arm eine Trägers (i) gelagert ist, der auch das La ger für den Steuerhebel (r) bildet und jen seits seiner Schwenkachse eine Verlänge rung aufweist und mit dieser Verlänge rung auf den Steuerstift des Abstell- organes (Abstellring q) einwirkt. 7.
    Vorrichtung nach dem Patentansprueh und dem Unteranspruch G, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuerhebel<I>(r</I>) durch den Steuerstift (p1) des Abstell- ringes entgegen Federwirkung (s) den Kupplungshebel (m) in die Bereitschafts stellung überführt und verriegelt.
CH147409D 1930-06-20 1930-06-20 Abstellvorrichtung für Rundwirkmaschinen. CH147409A (de)

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