CH146249A - Sportschuh. - Google Patents
Sportschuh.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Sportschuh. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Sportschuh, welcher insbesondere als Berg- und Skischuh benutzt werden kann.
Bei diesem Sportschuh sind gemäss Er findung Sohlen- und Absatzfläche je durch Leder und durch Rohgummi gebildet.
Zweckmässig ist hierbei der Mittelteil der Sohlenfläche, sowie der Absatzfläche durch eine Rohgummisohle gebildet, welche durch eine mit Beschlag, wie Randnägeln, Kopfnägeln und dergleichen versehene Le derumrahmung eingefasst ist. Dank dieser Anordnung findet die Schuhsohle den erfor derlichen Halt gegen Ausgleiten und besitzt trotzdem die erforderliche Widerstandsfähig keit und Randfestigkeit.
Auch ist der Rand der Rohgummiteile durch die Lederumrah mung gut geschützt, so dass dieselben eine weit bessere Dauerhaftigkeit besitzen als zum Beispiel gewöhnliche Rohgummisohlen, bei welchen bei Begehen von steinigem Ter rain und insbesondere beim Klettern die Zer störung durch Zerschneiden des Randes be ginnt und dann nach innen fortschreitet. Dank der Haftfähigkeit des Rohgummis kön- nen derartig ausgebildete Sohlen selbst die Sohlen mit den üblichen schweren Beschlä gen für Fels- und Gletscherbegehung er setzen, da hierbei, insbesondere am Steilhang doch meistens Steigeisen benützt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfinclun@gs- gegenstandes ist in der Zeichnung dar gestellt, und zwar zeigt: Fig.l eine Sohlenansicht des Schuhes. und Fig.2 einen Schnitt nach Linie II-11 in Fig. 1.
Der dargestellte Bergschuh hat, wie üb lich, eine Brandsohle 1, eine Ledcrzwischen- sohle 3 und eine zwischen den beiden an geordnete Isoliereinlage 2, zum Beispiel eine Teerfilzsohle. Das Oberleder d ist, wie bei der sogenannten Gaiserart der Rahmen- nähung, auf die Ränder der Lederzwischeii- sohle aufgesetzt.
Die Zwischensohle 3 ist mit einer über die gesamte Sohlen- und Absatz fläche sich erstreckenden Rohgummischicht 5 bedeckt, deren Ränder durch eine rings um die Sohle und den Absatz laufende Leder leiste 6 gehalten sind, und das Ganze isi durch die Rahmennaht 7 zusammengehalten, wobei zur Erzielung eines besseren Haltes des innern Randes der Lederleiste 6 noch Messingstifte 8 in dieselbe eingeschlagen sind. Die Randnägel 9 und Kopfnägel 10 sind auf übliche Weise in die Randleiste 6 eingeschlagen.
In den Öffnungsraum des Lederrahmens 6 ist eine dicke Rohgummi sohle 11 eingesetzt, welche auf die Roh gummischicht 5 aufgeleimt ist, und zwar ist zwischen ersterer und der Lederleiste 6 ringsum zirka 1 mm Spiel gelassen, damit beim Quellen des Leders durch Feuchtig keitszutritt die Ränder der Rohgummisohle 11 nicht herausgepresst werden. Dank der Rohgummischicht 5 wird eine ausgezeichnete Wasserdichtigkeit der gesamten Sohle erzielt, und zugleich ist die daraufgeklebte Roh gummisohle 11 gut festgehalten. Nebstdem sind die Ränder der letzteren durch die Kopfnägel 10 festgehalten. Die Dicke der Rohgummisohle 11 ist derart bemessen, dass dieselbe annähernd bündig mit dem Beschlag ist.
Der Absatz ist auf ähnliche Weise auf gebaut. Die die Absatzfläche bedeckenden Teile der Rohgummisohle 11 und der Leder leiste 6 sind geglättet und tragen zwei oder mehrere rahmenförmige Lederleisten 12, wel che durch Randnägel 14 befestigt sind. In den dadurch gebildeten Lederrahmen ist ein Rohgummistück 1.3 eingesetzt, welches auf der geglätteten Fläche der Rohgummisohle 11 festgeleimt ist, wobei ebenfalls ringsum etwas Spiel am Rande vorgesehen ist. Die iiederleiste 12, ist noch mittelst Metallstiften 15 befestigt.
Die Oberfläche des Rohgummi absatzes 13 ist annähernd bündig mit den Beschlagnägeln 14.
Ein so ausgeführter Bergschuh erleich tert das Begehen von plattigem Fels und stei len Grashalden.
Anstatt wie dargestellt, könnte die Roh gummischicht 5 auch aus einem Stück mit der Rohgummisohle 11 gebildet sein, so dass das Aufleimen in Wegfall käme.
Auch könnten kleine Lederrahmen mit an der Rückseite angeklebtem Rohgummi- stück, welches aus der Rahmenöffnung her ausragt, auf der Laufsohle aus Leder mit- telst Stiften oder Schrauben befestigt sein.
Eine weitere Ausführung des Sport schuhes wäre die, dass derselbe als Skischuh ausgebildet wäre, welcher sich von dem oben erläuterten Bergschuh nur dadurch unter scheiden würde, dass er keine Beschläge be sitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sportschuh, dadurch gekennzeichnet, da.ss Sohlen- und Absatzfläche je durch Leder und durch Rohgummi gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE: Sportschuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leder der Sohlen- und Absatzfläche mit Beschlag versehen ist, zum Zwecke, den Schuh als Berg schuh verwenden zu können.Sportschuh gemäss Patentanspruch und -Unteranspruch 1, mit Rahmennaht, da durch gekennzeichnet, dass eine über die ganze Sohlen- nebst Absatzfläche sich er streckende Rohgummischicht durch eine ringsumlaufende Lederleiste, mit welcher sie durch die Rahmennaht gehalten ist, teilweise zugedeckt ist, wobei die Rand- und Kopfnägel des Beschlages in die Le derleiste eingeschlagen sind, und dass die Rohgummischicht mit einem erhöhten Mittelteil aus der Öffnung der Lederleiste herausragt, so dass ihre Lauffläche an nähernd bündig mit den Beschlagnägelr: ist.Sportschuh gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da,ss auf einem geglätteten Teil der Rohgummisohle und der Leder leiste einen Teil des Absatzes bildende, rahmenförmige Lederleisten mittelst Nä geln befestigt sind, welche in ihrer Öff nung ein Rohgummistück einschliessen. dessen Lauffläche annähernd bündig mit den den Beschlag bildenden Randnägeln liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH146249T | 1930-02-25 |
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|---|---|---|---|
| CH146249D CH146249A (de) | 1930-02-25 | 1930-02-25 | Sportschuh. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH146249A (de) |
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1930
- 1930-02-25 CH CH146249D patent/CH146249A/de unknown
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