DE457252C - Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle fuer Klebeschuhwerk - Google Patents
Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle fuer KlebeschuhwerkInfo
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- DE457252C DE457252C DEST41215D DEST041215D DE457252C DE 457252 C DE457252 C DE 457252C DE ST41215 D DEST41215 D DE ST41215D DE ST041215 D DEST041215 D DE ST041215D DE 457252 C DE457252 C DE 457252C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/28—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
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Description
- Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle für Klebeschuhwerk. Die Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle nach der Erfindung sichert eine gute Verbindung der Brandsohle mit der Laufsohle.
- Hierbei sind die einzelnen Schichten der Brandsohle und der Laufsohle nach dem Klebeverfahren in üblicher Weise verbunden. Außerdem ist in die Brandsohle eine geteilte dünne Ledersohle eingelegt und von dieser am Rande eingeschlossen, aus welcher Riemen herausgeschnitten sind oder durch welche Riemen hindurchgezogen sind. Diese Riemen sind nach der Laufsohle hingeführt. und ihre Enden sind auf der Lauffläche der Laufsohle aufgekittet. Dadurch wird erreicht, daß die Brandsohle und die Laufsohle durch die Riemen fest miteinander verbunden sind, und daß die zwischengelegten Sohlen, die mit den zugehörigen Schichten durch .das Klebeverfahren verbunden sind, auch noch besonders mit der Laufsohle verbunden sind.
- Die Erfindung bezieht sich also auf Klebeschuhwerk. Sie sichert dadurch, daß die einzelnen Schichten der Brandsohle und der Laufsohle untereinander durch das Klebeverfahren verbunden werden und außerdem noch eine Verbindung mittels Riemen zwischen Brandsohle und Laufsohle unter Zwischenschaltung gegebenenfalls einer Korksohle und einer Untersohle herbeigeführt wird, einen außerordentlich guten, haltbaren. dabei außerordentlich biegsamen Schuh.
- Ein solcher Unterbau nach der Erfindung ist wie folgt eingerichtet: Abb. i zeigt die Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle und die Befestigung des Oberbaues im Längsschnitt nach der Schnittlinie A-B der Abb. 2, Abb.2 die aus Stoff gebildete Brandsohle in Unteransicht in Verbindung mit einer geteilten Ledersohle. Diese Ledersohle trägt die Riemen, die zur Verbindung der Brandsohle mit der Laufsohle dienen.
- Abb.3 veranschaulicht in größerem Maßstab einen Querschnitt durch Brandsohle und Laufsohle in Richtung der Schnittlinie C-D der Abb. 2 und Abb.4 ebenfalls in größerem Maßstab eitlen Querschnitt nach der Schnittlinie F-F der Abb. 2.
- Die Brandsohle i ist aus Stoff gebildet, der über eine Korksohle 2 gezogen ist. Die Stoffsohle i hat einen geschlitzten Rand 3, der die Korksohle einschließt. Über die Korksohle ist nun eine schwache Ledersohle 4 in der Laufgegend und eine ebensolche Ledersohle 5 in der Gelenk- und Absatzgegend, welch letztere gleichzeitig als Gelenkstütze ausgebaut und als solche dienen kann, eingelegt, und der gezackte Rand 3 ist durch dass Klebeverfahren über diese Sohlenteile ¢, 5 übergeklebt, nachdem auch die Korksohle 2 nach dem Klebeverfahren mit der Stoffsohle i verbunden war. Diese Ledersohlen 4 und 5 tragen nun Riemen 6, y, die beispielsweise aus der Ledersohle 4 herausgeschnitten oder die bei der Gelenksohle 5 durch diese hindurchgezogen sind, und zur Verbindung der Laufsohle mit ihren Verstärkungsteilen dienen. Diese Riemen 6, 7 gehen durch enge Schlitze der Laufsohle 8 hindurch und sind auf der Unterseite der Laufsohle umgelegt. Zwischen dem umgelegten Rand 3 der Stoffsohle und der Laufsohle kann insbesondere in der Laufgegend des Schuhwerkes noch eine Korksohle 9 angeordnet sein, welche mit einem Bord io aus dünnem Leder eingefaßt ist und eine beliebige Stärke haben kann, je nach dem Wunsche. oder Bedürfnis. Auch kann zur Verstärkung der Laufsohle 8 noch eine Untersohle i i vorgesehen werden. Alle diese Sohlen werden durch das Klebeverfahren miteinander verbunden, ebenso wird auch die untere Randkante 12 des Oberbaues 13 des Schuhwerkes nach dem Klebeverfahren mit der Brandsohle verbunden, indem die Unterkante 12 sich auf den unteren. Rand 3 der Stoffschicht i legt. Die Riemen 6, 7, die also entweder durch den Sohlenteil s hindurchgezogen oder aus dem Sohlenteil 4 herausgeschnitten sind, sind bei der Verklebung der Sohlen 8, 11, 9 .mit den Sohlen 4, 5 bzw. dem geschlitzten Rand 3 der Stoffsohle i durch Schlitze 14 aller dieser Sohlen hindurchgeführt und liegen mit ihren freien Enden auf der Laufsohle 8 auf, mit der sie durch Kleben verbunden sind.
- Durch diese Riemen 6, 7 wird unter Anwendung des Klebeverfahrens eine außerordentlich gute Verbindung der Laufsohle 8 unter Vermittlung der Korksohle 9 und der Untersohle i i mit der Stoffsohle i herbeigeführt. Die Sohle ist außerordentlich feuchtigkeitsaufsaugend. Die Umbördelung der Korksohle 9 mit dem dünnen Lederrand io bewirkt eine sehr gute Verbindung dieser Korksohle mit der Untersohle und damit der aufgeklebten Laufsohle nach der einen Seite und einen guten Halt und Zusammenhang zwischen dem Rand 3 der Stoffsohle bzw. dem unteren Rand 12 des Oberbaues 13. Die Korksohle 9 kann hierbei beliebig stark gewählt werden, um jeglichen Wünschen zu genügen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle für Klebeschuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stoff gebildete Oberschicht (i) der Brandsohle mit ihrem gezackten Rand (3) eine Ledersohle (¢) für die Lauffläche und eine ' bsatz einschließt, welche Riemen (6, 7) b tzen, die entweder als besondere Stück durch die Sohlen hindurchgezogen oder strahlenförmig aus diesen Ledersohlen herausgeschnitten sind und dazu dienen, die Laufsohle (8) mit der Brandsohle gegebenenfalls unter Einschaltung von Zwischensohlen (9, i i) dadurch zu verbinden, daß diese Riemen durch die durch das Klebeverfahren miteinander verbundenen Sohlen hindurchgezogen und mit ihren Enden auf der Laufseite der Laufsohle aufgeklebt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST41215D DE457252C (de) | 1926-06-29 | 1926-06-29 | Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle fuer Klebeschuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST41215D DE457252C (de) | 1926-06-29 | 1926-06-29 | Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle fuer Klebeschuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457252C true DE457252C (de) | 1928-03-10 |
Family
ID=7463925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST41215D Expired DE457252C (de) | 1926-06-29 | 1926-06-29 | Brandsohle in Verbindung mit der Laufsohle fuer Klebeschuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457252C (de) |
-
1926
- 1926-06-29 DE DEST41215D patent/DE457252C/de not_active Expired
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