CH138118A - Hochspannungsisolator, insbesondere für Freileitungen. - Google Patents

Hochspannungsisolator, insbesondere für Freileitungen.

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CH138118A
CH138118A CH138118DA CH138118A CH 138118 A CH138118 A CH 138118A CH 138118D A CH138118D A CH 138118DA CH 138118 A CH138118 A CH 138118A
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CH
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Schabelitz William
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Schabelitz William
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/32Single insulators consisting of two or more dissimilar insulating bodies

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  • Insulators (AREA)

Description


      Hoebspannungsisolator,        insbesondere    für Freileitungen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein insbesondere für Freileitungen bestimm  ter Hochspannungsisolator, bei welchem die  elektrische Oberflächenfestigkeit durch einen  Hohlzylinder aus keramischer Masse erzielt  wird, welcher seinerseits einen die erforder  liche mechanische Festigkeit besitzenden  Kern aus hochwertigem Isoliermaterial um  schliesst.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dar.  



       Fig.    1 zeigt einen für Hochspannungsfrei  leitungen bestimmten     stabförmigen    Isolator;       Fig.    2 zeigt in grösserem     Massstabe,    teils  im Längsschnitt und teils in Seitenansicht,  die eine Hälfte jenes Isolators;       Fig.    3 zeigt in einer andern Seitenansicht  eine Leitungsarmatur.  



  Ein zylindrischer, als Vollstab ausgebil  deter Kern 2 aus zugfestem, in bezug auf  Durchschlagsfestigkeit hochwertigem vegetabi  lischem Isoliermaterial, beispielsweise impräg-         niertem    Holz, gepresstem Holzstoff, Vulkan  fiber,     Häfelit    oder     Dellit    (letzteres handels  übliche Bezeichnungen für aus Hartpapier  bestehendes Isoliermaterial) und dergleichen,  ist an den beiden Enden mit     eingepressten,     rundum laufenden Rillen versehen, die ge  gebenenfalls als Gewindegänge     ausgebildet     sein können. Die Oberfläche des Kernes ist       vorteilhafterweise    glatt, kann aber auch     ge-          rieft    sein.

   Jedes     Stabende    ist an einem dicht  anschliessenden und     unverschiebbaren        hülsen-          förmigen    Ansatz 4 einer Leitungsarmatur 6  gefasst, der an der Innenseite mit in die ge  nannten Rillen des Stabes 2 eingreifenden,  gegebenenfalls     muttergewindeförmig    verlaufen  den Vorsprüngen versehen ist. Der dichte und  feste Anschluss kann am besten durch Ein  walzen der Hülsen 4 in die Rillen des Sta  bes 2 bewerkstelligt werden.

   Der Kern 2  ist mit einigem Zwischenraum 7 von einem  verhältnismässig dünnwandigen Hohlzylinder  1 aus keramischer Masse mit der erforder  lichen elektrischen     Oberfläcbenfestigkeit,    zum  Beispiel Porzellan, -Steingut oder Glas, um      geben; die Oberfläche dieses zugleich zum  Schutz gegen atmosphärische Einflüsse die  nenden Hohlzylinders kann gewellt oder mit  rundum laufenden Querrippen oder Rillen  versehen sein.

   Der Zwischenraum 7 ist mit  einer mindestens ursprünglich plastischen  und     vorteilhafterweise    auch plastisch bleiben  den Isoliermasse ausgefüllt und an beiden  Enden     luft-    und feuchtigkeitsdicht je mit  einer     muffenförmigen    Metallkapsel 3 ver  schlossen, die     vorteilhafterweise    ein<B>Z-</B> oder       $-förmiges    oder     sonstwie    geschweiftes Längen  profil besitzt und zum Beispiel aus Blei oder  einem andern weichen und nachgiebigen Me  tall bestehen kann .;

   das eine Ende der Kap  seln 3 wird an die hier mit     einem    kurzen  Metallstreifen versehene Aussenseite des Hohl  zylinders 1, das andere Ende an die Aussen  seite der Metallhülsen 4 dicht, zum Beispiel  durch     Lötung,    angeschlossen. Über dieser  Metallkapsel 3 ist noch eine Schutzkappe 5  aus gut leitendem Metall, zum Beispiel Alu  minium oder Kupfer, angeordnet, die den  Zweck hat, bei allfälligen Überschlägen längs  dem Hohlzylinder 1 das Schmelzen der Me  tallkapseln 3 zu verhindern. Wenn infolge  von Überschlägen der Hohlzylinder 1 der  Zertrümmerung     anheimfiele,    so würde doch  die Leitung nicht herunterfallen, da die Be  festigungsarmaturen 6 an dem durchgehen  den Kern 2, also ganz unabhängig vom  Hohlzylinder, angeschlossen sind.  



  Der beschriebene Hochspannungsisolator  eignet sich noch ganz besonders für     wagrechte          Anbringung    in     Fahrleitungen,    elektrischer  Bahnen, wo Isolatoren beispielsweise  als     Spurhalter    zur seitlichen Feststel  lung der Fahrleitung, als     Streckentrenner     zur Leitungsunterteilung,.

   in     Leitungsab-          fangungen,    zur Isolierung von     Querdräliteni     und Drahtjochen, erforderlich sind und wo  es darauf ankommt, bei möglichst geringem  Eigengewicht und geringem Umfang der Iso  latoren     (xewähr    zu haben sowohl für grosse  Sicherheit gegen Zerreissen, als auch für eine  den Betriebsverhältnissen angemessene     tber-          schlagsfestigkeit.    Die erforderliche mechani  sche Festigkeit dieses Isolators leistet ganz    allein der Kern 2: der     Hohlzylinder    1 wird  weder auf Zug noch auf Druck     oderBiegung     beansprucht.

   In Fahrleitungen der schwei  zerischen Bundesbahnen angebrachte Isolato  ren der beschriebenen Art besitzen bei einem  äussern Durchmesser von höchstens 60     inne     des Hohlzylinders und bei     21/z    kg Eigenge  wicht eine Zugfestigkeit von reichlich 4000 kg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungsisolator, insbesondere füi Freileitungen, gekennzeichnet durch einen von der Leitungsarmatur am einen Ende bis zu derjenigen am andern Ende reichenden, die erforderliche mechanische Festigkeit be sitzendem Kern aus in bezug auf Durchlags- festigkeithochwertigem, vegetabilischem Iso liermaterial, der von einem Hohlzylinder aus keramischer Masse umgeben ist, durch wel chen die erforderliche elektrische Oberflächen festigkeit erzielt wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Hochspannungsisolator gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Kernes in unverschiebbaren und dicht anschliessenden Metallhülsen gefasst sind; an welche die Leitungsarma turen angeschlossen sind. 2. Hochspannungsisolator gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem Kern und dem Hohlzylinder ein Zwischenraum vorhanden ist, der mit mindestens ursprünglich plastischer Isolier masse ausgefiillt ist. 3.
    Hochspannungsisolator gemäss Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der er wähnte Zwischenraum an beiden Enden mittelst Metallkapseln Luft- und feuchtig keitsdicht verschlossen ist, deren eines Ende am Hohlzylinder und das andere Ende an der Metallhülse, in welcher je des Kernende gefasst ist, angeschlossen ist. 4.
    Hochspannungsisolator gemäss Patentan spruch und -den Unteransprüchen 1, 2, und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Zwischenraum zwischen lern und Hohlzylinder abschliessenden Metallkapseln je von 'einer Schutzkappe aus leitendem 11Ietall umschlossen sind, zwecks Verhin- derung des Schmelzens jener Metallkap seln bei allfälligen Überschlägen längs dem Hohlzylinder.
CH138118D 1931-09-02 1929-04-19 Hochspannungsisolator, insbesondere für Freileitungen. CH138118A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018121B (de) * 1954-04-08 1957-10-24 Albert Ag Chem Werke Freiluft-Hochspannungsverbundisolator aus Kunststoff
DE1163417B (de) * 1953-04-21 1964-02-20 Electric Transmission Ltd Rotationssymmetrischer Durchfuehrungsisolator oder auf Zug beanspruchter Haengeisolator
DE1178917B (de) * 1960-02-19 1964-10-01 Cie Generale Electro Ceramique Isolator, insbesondere Haengeisolator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018121B (de) * 1954-04-08 1957-10-24 Albert Ag Chem Werke Freiluft-Hochspannungsverbundisolator aus Kunststoff
DE1178917B (de) * 1960-02-19 1964-10-01 Cie Generale Electro Ceramique Isolator, insbesondere Haengeisolator

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