DE196331C - - Google Patents

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DE196331C
DE196331C DENDAT196331D DE196331DA DE196331C DE 196331 C DE196331 C DE 196331C DE NDAT196331 D DENDAT196331 D DE NDAT196331D DE 196331D A DE196331D A DE 196331DA DE 196331 C DE196331 C DE 196331C
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DE
Germany
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socket
incandescent lamp
channels
condensation
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DENDAT196331D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 196331 -. KLASSE 21/. GRUPPE
Glühlampenarmatur für feuchte Räume. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Fassungsmänteln bekannter Ausführung in Glühlampenarmaturen für feuchte Räume, zum Zwecke, das oberhalb der Kontaktteile sich bildende Kondenswasser von diesen abzuleiten, um dem Entstehen von Isolationsfehlern bzw. Kurzschlüssen vorzubeugen.
Die Erfahrung hat gelehrt, daß es besser
ίο ist, an Glühlampenarmaturen, hauptsächlich an solchen, welche in Verbindung mit Glasglocken im Freien oder in feuchten Räumen (beispielsweise in Brauerei- oder Weinkellern, Sudhäusern usw.) angebracht werden, die Drähte frei einzuführen, ohne die Einführungsstellen (Einführungspfeifen) durch Vergießen mit Isoliermasse abzudichten und dann nur Glasglocken zu verwenden, welche an ihrer tiefsten Stelle mit einem Loch, versehen sind, um das nach Ausschalten der Glühlampen sich stets im Innern der Glasglocke bildende Kondenswasser abzuleiten.
Bei den bisher bekannten Glühlampenarmaturen mit auswechselbaren Fassungen, bei welchen die an einem Porzellankörper befestigten Metallteile entweder durch eine hohle Mutter oder eine Porzellanglocke (Fassungsmantel) berührungssicher umhüllt
. und eingekapselt wurden, ist in keiner Weise dem Umstände Rechnung getragen, daß sich auch oberhalb der Fassung und an deren Kontaktteilen Kondenswasser niederschlägt, welches eine stromleitende Brücke zwischen den Drahtanschiußstellen bildet und so Neben-Schlüsse oder sogar Kurzschlüsse verursacht.
Besonders an Armaturen, welche an Wandarmen oder Pendeln im Freien installiert werden, wurde wiederholt beobachtet, daß das im Innern der Rohre sich bildende Kondenswasser bis zu der Fassung im Innern der Armatur vordrang, dort keinen Ausweg fand und schließlich ein vollständiges' Zerstören der? Fassung durch Kurzschluß verursachte. Auch ein Vergießen der Leitungsdrähte mit Isoliermasse an den Einführungsstellen half diesem Ubelstande nicht ab.
Durch die mit vorliegender Erfindung gekennzeichnete Ausführungsart des Fassungsmantels an derartigen Glühlampenarmaturen wird verhütet, daß die oben geschilderten Wassersäcke bzw. Schaden entstehen.
Es wird zu diesem Zwecke der Fassungsmantel mit Rinnen und Kanälen versehen, um das Wasser von den Kontaktstellen fernzuhalten und abzuleiten. N
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Anordnung in einem Längsschnitt dargestellt. α ist die Glühlampenarmatur aus Isoliermaterial, und zwar eine solche zum Anschluß an das Rohr eines Pendels oder Wandarmes. Die Drähte· sind in bekannter Weise durch die Öffnungen b und &j nach dem Innern geführt und mit den Abschlußklemmen der Fassung c verbunden, welche von einer Glocke d aus Isoliermaterial umschlossen wird. An dieser Glocke d ist eine Rinne e angebracht, in welche an geeigneten Stellen nach außen führende Querkanäle g, gl einmünden, die zweckmäßig rinnsteinartig ausgebildet sind und überstehen,
t
um das Kondenswasser abzuleiten. Die Glasglocke h ist in bekannter Weise .mit einem sogenannten Kondensloch i versehen. Selbstverständlich könnten die Kanäle g, gl auch achsial im Fassungsmantel d verlaufen, doch würden in diesem Falle die Wassertropfen die Glühlampe benetzen, oder aber es könnte der Fassungsmantel d noch einen besonderen isolatorartigen Tropfrand erhalten,
ίο Durch die vorbeschriebene Anordnung erreicht man, daß stets das oberhalb der Fassung sich niederschlagende Kondenswasser von den Kontaktteilen abgeleitet wird, anderseits aber ist durch die Kanäle im Fassungsmantel ein natürlicher Luftzug geschaffen, welcher die ganze Fassung trocken hält und auch das lästige Beschlagen des Schutzglases mit Wasserdampf verhindert. -

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    - Glühlampenarmatur für feuchte Räume, dadurch gekennzeichnet, daß an · dem Fassungsmäntel der Glühlampe Rinnen ,und Kanäle angeordnet werden, welche das sich ansammelnde Kondenswasser von den Kontaktteilen ableiten und eine Luftzirkulation ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
DENDAT196331D Active DE196331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU744718B2 (en) * 1998-04-15 2002-02-28 Phoenix Product Development Ltd Toilet apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU744718B2 (en) * 1998-04-15 2002-02-28 Phoenix Product Development Ltd Toilet apparatus

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