CH134237A - Schallfrequenz-Transformator. - Google Patents

Schallfrequenz-Transformator.

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CH134237A
CH134237A CH134237DA CH134237A CH 134237 A CH134237 A CH 134237A CH 134237D A CH134237D A CH 134237DA CH 134237 A CH134237 A CH 134237A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Schallfrequenz-Transformator.            Die        Erfindung        betrifft     wie sie zum Verstärken  elektrischer Schwingungen, unter anderem  bei drahtloser     Telephonie    oder Telegraphie,  verwendet werden. Beim Nachmessen von  Transformatoren dieser Gattung zeigt sich,  dass infolge von Streuung Resonanzspitzen       auftreten,    die, besonders wenn sie im hör  baren Bereich liegen, für die Verwendung  bei drahtloser     Telephonie    grosse Nachteile  ergeben.

   Es ist besonders für drahtlose     Te-          lephonie        erwünscht,    dass alle     Tonfrequenz-          schwingungen    gleichmässig verstärkt werden  und nicht ein bestimmtes Band von Frequen  zen eine grössere Verstärkung erfährt als die  andern Frequenzen. Die Erfindung hat den  Zweck,     einen    Transformator zu bauen, der  die Frequenzen, für die er gebaut ist, alle  gleichmässig oder nahezu gleichmässig ver  stärkt.  



  Nach der Erfindung besteht der Draht  von wenigstens einer der Spulen aus einem  solchen Stoff, dass der durch diesen Draht    herbeigeführte Widerstand das Auftreten  von Resonanzspitzen hintanhält. Der     .Draht     kann sowohl für die Primär-, als auch für  die     Sekundärspule    verwendet werden. Baut  man jedoch Transformatoren für die Zwi  schenschaltung zwischen Verstärkungsstufen  eines Empfangsgerätes, so wird man für den  Draht der .Primärspule zweckmässig einen  Draht mit niedrigem spezifischem Wider  stand wählen und für die Sekundärspule den  Draht nach der Erfindung verwenden.  



  Man kann den Draht aus einem Stoff, wie  zum Beispiel Nickelchrom,     Konstantan,    Neu  silber usw., herstellen, der an sich schon  einen hohen spezifischen Widerstand hat.  Resonanzspitzen werden dann durch diesen  hohen Widerstand abgeflacht, und die Ver  stärkungskurve des Transformators wird bei  guter Wahl des Drahtstoffes allmählich mit  den höheren Frequenzen abfallen. Bei solch  einem Draht ist darauf zu achten, dass der  Widerstand nicht zu hoch gewählt wird,  weil dies zur Folge hätte, dass die Verstär-           kungskurve    zu stark sinken und somit das  Abflachen der Resonanzspitze mit dem Un  terdrücken derjenigen Schwingungen ver  bunden sein würde, für die der Transforma  tor gebaut worden ist, so dass man über das  Ziel hinausschiessen würde.  



  Das Auftreten von Spitzen kann man  auch durch Herstellen des Drahtes aus einem  magnetischen Stoff hintanhalten. Ein solcher  Stoff hat nämlich die Eigenschaft, dass der  Widerstand mit der Frequenz zunimmt, so  dass besonders     Resonanzspitzen,    die bei  hohen     Frequenzen    auftreten     würden,    durch  diesen magnetischen Drahtstoff hintangehal  ten werden. Man kann den Transformator  sogar derart bauen, dass seine Resonanzspitze  auf der höchsten Grenze des Frequenzberei  ches zu liegen kommt, für den der Trans  formator gebaut worden ist.

   Wird ein mag  netischer Drahtstoff verwendet, so kann die       Einrichtung    so getroffen werden, dass der  Widerstand bei dieser Höchstgrenze um so  viel zugenommen hat, dass die Spitze nicht  nur abgeflacht wird, sondern dass auch die       VerstärkungAurve    am Ende des abgeflach  ten Teils scharf abfällt, so dass über der er  wähnten Höchstgrenze liegende Frequenzen  nicht mehr verstärkt werden. Bei einem sol  chen Transformator werden also     ausschliess-          lieh    die innerhalb des Bereiches des Trans  formators liegenden Schwingungen verstärkt.  Das Zweckdienlichste ist, den Sekundärdraht  aus diesem magnetischen Stoff herzustellen.  Gute Ergebnisse werden zum Beispiel mit  Nickel erzielt.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung anhand einer graphischen Dar  stellung näher erläutert. Darin bezeichnen  die Abszissen die Frequenzen und die Or  dinaten die     Verstärkung    in Prozenten der       theoretischen    Verstärkungszahl der betreffen  den Verstärkungsstufe. Vier Kurven sind  aufgetragen, die je mit mit I,     II,        III    und IV  bezeichnet sind. Es wird dabei vorausgesetzt,  dass die Transformatoren auf eine praktisch  unendlich hohe Impedanz arbeiten.  



  Kurve I stellt die V     erstärkungskurve     eines Transformators mit gut leitender Pri-    mär- und Sekundärspule dar, die eine Re  sonanzspitze bei etwa 10000 Schwingungen  in der Sekunde aufweist. Aus der graphi  schen Darstellung ergibt sich, dass eine Fre  quenz von<B>10000</B> etwa zweieinhalbmal so viel  verstärkt wird als eine Frequenz von- 10011  Schwingungen in der .Sekunde. Wird ein  solcher Transformator in einem Empfangs  gerät verwendet, so tritt leicht ein hinder  liches     "Pfeifen"    auf..  



  Kurve     II    bezieht sich auf einen gleichen  Transformator mit einer Sekundärspule aus       Nickelchromdraht.    Wie sich aus ihr ergibt,  ist die Spitze ganz verschwunden, die Kurv  verläuft aber derart, dass bei 1000 Schwin  gungen schon ein allmähliches Abfallen  nach den höheren Frequenzen auftritt. Treibt  man den Widerstand noch höher, so erhält  man den Verlauf der     Nurve        III,    der noch  ungünstiger ist, und wonach zum Beispiel  bei Frequenzen von zirka 7000 die Verstär  kung zweimal geringer ist als bei einer Fre  quenz von 600 Schwingungen in der Se  kunde.

   Wie sich also aus den Kurven     1I     und     III    ergibt, ist die Verstärkung über den  ganzen Bereich gleichmässiger als bei Kurve  1, fällt aber allmählich nach den hohen Fre  quenzen ab.  



  Kurve     IV    stellt schliesslich den Verlauf  eines gleichen Transformators mit einer Se  kundärspule aus magnetischem Stoff dar.  Die Spitze ist ganz abgeflacht, jedoch in  weit günstigerer Weise als bei Kurve     II     und     III,    und die Kurve fällt stark nach dem       Punkte    der Abflachung ab, also ungefähr  bei einer Frequenz von 10000. Infolge der  starken Zunahme des Drahtwiderstandes mit  der Frequenz wird das Abfallen der Kurve  auf einen sehr kleinen Frequenzbereich zu  sammengedrängt, so dass, praktisch gesagt,  Schwingungen von 10000 noch gut und       Schwingungen    von etwa. 15000 wenig ver  stärkt werden.

   Man hat es nach dem letzten  Verfahren in der Hand, vorzügliche Trans  formatoren in der Weise herzustellen, dass  man die Resonanzspitze des Transformators  ungefähr auf die Höchstgrenze des Frequenz-      Bereiches fallen     lä.sst,    für den der Transfor  mator gebaut worden ist, worauf man durch  einen magnetischen Drahtstoff eine Ab  flachung dieser Kurve erzielt, die sich an  den gleichmässigen Verlauf der Verstärkungs  kurve anschliesst, während nach dem Ab  flachuDgspunkt ein so hoher     Widersatnd     auftritt, dass wenig höher liegende Frequen  zen nicht mehr verstärkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schallfrequenz - Transformator, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht von wenig stens einer der Spulen aus einem solchen Stoff besteht, dass der durch diesen Draht herbeigeführte Widerstand das' Auftreten von Resonanzspitzen hintanhält. UNTERANSPRüCHE 1. Schallfrequenz-Transformator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht aus einem Stoff mit hohem spezifischen Widerstand besteht. 2. Schallfrequenz-Transformator nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht aus Nickelchrom besteht.
    3. Schallfrequenz-Transformator nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht aus einem magnetischen Stoff besteht. 4. ,Schallfrequenz-Transformator nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht aus Nickel besteht.
CH134237D 1927-07-30 1928-05-14 Schallfrequenz-Transformator. CH134237A (de)

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