DE601337C - Niederfrequenzuebertrager - Google Patents

Niederfrequenzuebertrager

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Publication number
DE601337C
DE601337C DEN27773D DEN0027773D DE601337C DE 601337 C DE601337 C DE 601337C DE N27773 D DEN27773 D DE N27773D DE N0027773 D DEN0027773 D DE N0027773D DE 601337 C DE601337 C DE 601337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
low frequency
curve
frequencies
transformer
Prior art date
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Expired
Application number
DEN27773D
Other languages
English (en)
Inventor
Popleo Reinder Dyksterhuis
Yme Bouwinus Folker Groeneveld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE601337C publication Critical patent/DE601337C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type
    • H01F19/02Audio-frequency transformers or mutual inductances, i.e. not suitable for handling frequencies considerably beyond the audio range

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Niederfrequenzübertrager Die Erfindung betrifft Transformatoren, die als Übertrager beim Verstärken elektrischer Schwingungen u. a. in der drahtlosen Telegraphie oder Telephonie verwendet werden. Beim Nachmessen der üblichen Niederfrequenzübertrager zeigt sich, daß infolge von Streuung Resonanzspitzen auftreten, die, besonders wenn sie im hörbaren Frequenzbereich liegen, für die Verwendung in der drahtlosen Telephonie große Nachteile ergeben. Es ist besonders für die Zwecke der drahtlosen Telephonie erwünscht, daß alle Hörfrequenzen gleichmäßig verstärkt werden und nicht ein bestimmter Frequenzbereich eine größere Verstärkung erfährt als die anderen Frequenzen. Die Erfindung hat den Zweck,. einen Übertrager zu schaffen, der die Frequenzen, für die er. gebaut ist, alle gleichmäßig oder nahezu gleichmäßig verstärkt.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zweck die eine oder beide Wicklungen aus Widerstandsdraht herzustellen, und es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Wicklungen von Niederfrequenztransformatoren aus Eisendraht herzustellen.
  • Bei dem Übertrager gemäß der Erfindung wird zur Unterdrückung der Resonanzspitzen an der oberen Grenze der Hörfrequenzen der Draht für wenigstens eine der Wicklungen aus hTickel hergestellt. Nickel ebenso auch Eisen haben nämlich die Eigenschaft, daß infolge einer Erhöhung der Hautwirkung die Impedanz mit der Frequenz zunimmt, so daß besonders Resonanzspitzen, die bei den hohen Frequenzen auftreten -würden, durch den Draht aus dein. magnetischen Stoff unterdrückt werden.
  • Nickel weist gegenüber Eisen den wesentlichen Vorteil. auf, daß auf Grund seiner vorzüglichen mechanischen Eigenschaften die aus ihm hergestellten Drähte derart dünn ausgezogen werden können, daß die-- Resonanzspitze leicht an die obere Grenze der Hörfrequenzen verlegt werden kann, was mit Eisendraht nicht möglich ist. Der Übertrager kann dabei derart ausgebildet werden, daß die Impedanz an dieser oberen Grenze um so viel zugenommen hat, daß die Spitze nicht nur abgeflacht wird, sondern daß auch die Verstärkungskurve am Ende des abgeflachten Teils scharf abfällt, so daß über der erwähnten Höchstgrenze liegende Frequenzen nicht mehr verstärkt werden. Bei einem solchen Übertrager werden also ausschließlich die innerhalb des Bereichs des Übertragers liegenden Schwingungen verstärkt. Der Draht aus Nickel kann sowohl für die Primär- als auch für die Sekundärwicklung verwendet werden. Baut man jedoch Transformatoren, die als Zwischenübertrager zwischen den Verstärkerstufen eines Empfangsgeräts verwendet werden, so wird man für die Primärwicklung zweckmäßig einen Draht mit niedrigem spezifischem Widerstand und für die Sekundärwicklung den Draht nach der Erfindung verwenden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer graphischen Darstellung näher erläutert. Darin bezeichnen die Abszissen die Frequenzen und die Ordinaten die Verstärkung. Vier Kurven sind aufgetragen, die j e mit I, II, III und IV bezeichnet sind.
  • Kurve I stellt die Verstärkungskurve eines gewöhnlichen Übertragers mit einer Resonanzspitze bei etwa io ooo Hertz dar. Aus der graphischen Darstellung ergibt sich, daß eine Frequenz von ioooo Hertz etwa zweieinbalbmal soviel verstärkt wird als eine Frequenz von iooo Hertz. Wird ein solcher Übertrager m einem Empfangsgerät verwendet, so tritt das hinderliche Pfeifen auf.
  • Kurve Il bezieht sich auf einen Übertrager mit einer Sekundärwicklung aus Widerstandsdraht (Nickelchrom). Wie sich aus ihr ergibt, ist die Spitze ganz verschwunden, die Kurve verläuft aber derart, daß bei iooo Hertz schon ein allmähliches Fallen nach den höheren Frequenzen hin auftritt. Treibt man den Widerstand noch höher, so erhält man den Verlauf der Kurve III, die noch ungünstiger ist und bei der z. B. Frequenzen von Sooo Hertz zweimal sowenig verstärkt werden als eine Frequenz von 6oo Hertz. Wie sich aus den Kurven II und III ergibt, ist die Verstärkung zwar über den ganzen Bereich gleichmäßiger als bei Kurve I, fällt aber allmählich nach den hohen Frequenzen hin ab.
  • Kurve IV stellt schließlich den Verlauf eines Übertragers mit einer Sekundärwicklung aus magnetischem Stoff dar. Die Spitze ist ganz abgeflacht, jedoch weit günstiger als bei Kurve Il und III. Die Kurve fällt an der oberen Grenze des hörbaren Bereichs, also ungefähr bei einer Frequenz von io ooo Hertz, steil ab. Infolge der starken Zunahme des Drahtwiderstandes mit der Frequenz wird das Abfallen der Kurve auf einen sehr kleinen Frequenzbereich zusammengedrängt, so daß, praktisch gesagt, Schwingungen von io ooo Hertz noch gut, Schwingungen von ii ooo Hertz aber nur wenig verstärkt werden. Durch richtige Wahl des Drahtes hat man es in der Hand, vorzügliche Übertrager in der Weise herzustellen, daß man die Resonanzspitze des Übertragers ungefähr an die Höchstgrenze des Frequenzbereichs verlegt, für den der Übertrager gebaut worden ist, während man durch den magnetischen Drahtstoff, wie oben erwähnt, eine Abflachung der Kurve erzielt, die sich an den gleichmäßigen Verlauf der Verstärkungskurve anpaßt, wobei oberhalb der oberen Hörgrenze eine so hohe Impedanz auftritt, daß alle noch höher liegenden Frequenzen nicht mehr verstärkt werden.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH Niederfrequenzübertrager, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung der Resonanzspitzen an der oberen Grenze der Hörfrequenzen der Draht für wenigstens eine der Wicklungen des Übertragers aus Nickel besteht.
DEN27773D 1927-06-30 1927-09-01 Niederfrequenzuebertrager Expired DE601337C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL601337X 1927-06-30

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DE601337C true DE601337C (de) 1934-08-17

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ID=19787792

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DEN27773D Expired DE601337C (de) 1927-06-30 1927-09-01 Niederfrequenzuebertrager

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