CH129779A - Tankanlage zur Abzapfung von dünn- und dickflüssigen Ölen und Fetten aus einem Behälter in abgemessenen Mengen. - Google Patents

Tankanlage zur Abzapfung von dünn- und dickflüssigen Ölen und Fetten aus einem Behälter in abgemessenen Mengen.

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CH129779A
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Peter Huber
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Peter Huber
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type
    • G01F11/023Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type with provision for varying the stroke of the piston

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Description


  Tankanlage zur     Abzapfung    von dünn- und     dickflüssigen    Ölen     und    Fetten aus einem  Behälter in abgemessenen     Hengen.    .         Vorliegende    Erfindung betrifft eine Ver  besserung des Erfindungsgegenstandes nach  dem Patentanspruch     II    des Hauptpatentes,  der sich auf eine Tankanlage zur     Abzapfun     von dünn- und dickflüssigen     Ölen    und Fetten  aus einem Behälter in abgemessenen Mengen  bezieht.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass trotz der  angewendeten     Druckluft    zur Förderung der  Öle und     Fette    .diese beiden Substanzen an  den Wänden der     Messgefässe    kleben     bleiben,     so dass also jeweils     nicht    :das ganze abgemes.  sene Quantum 01 oder     Fett    zur     Abzapfstell_e     gelangt.  



  Vorliegende zusätzliche Erfindung sucht.  nun diesen Übelstand zu beseitigen und die       Tankanlage    noch weiter zu vervollkommnen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf beilie  gender Zeichnung in zwei beispielsweisen  Ausführungsformen je teilweise dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    einen Längsschnitt durch ein       Messgefäss    der einen Tankanlage;       Fig.    2 stellt zwei miteinander zusammen  arbeitende     Messgefässe    der andern Tankanlage  dar,     -während            Fig.    3     und    4 die zu letzterer gehörenden  Hahnen zeigen.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte     Messgefäss    1       einer        Tankanlage        besitzt    unten, sowie oben  je einen Hahn 2, 3, die unter sich in zwangs  läufiger Bewegungsverbindung stehen (in der       Zeichnung        nicht    näher dargestellt). Am Stut  zen 4 des Hahnes 2     wird    die ,01- oder     Fettzu-          fuhrleitung    angeschlossen, während am Stut  zen 5 die     Abzapfleitung    angebracht wird.  Der Stutzen 6 wird mit der     Druckluftleitung     in Verbindung gebracht.

   Das bis hierher be  schriebene entspricht genau den     Tankanlagen,     welche im Hauptpatent dargestellt sind.  



  Um nun das Klebenbleiben der Öle und       Fette    an den Wänden des     Messgefässes    zu ver  hindern, ist     nun    in letzteren ein auf- und ab  wärts bewegbarer Kolben 7 angeordnet. Die  ser Kolben 7 besitzt eine in einem Führungs  rohr 8     geführte    Kolbenstange 9. Das Füh  rungsrohr 8 besitzt an seinem Umfange ver  schieden lange, Rasten bildende Nuten 10,  die unterhalb in eine     Ringnute    11 des Füh  rungsrohres auslaufen.

   Letzteres ruht     drehbar     in einer auf dem     Messgefäss    1 fest -angeordn:e-           ten    Hülse 12, -die oberhalb durch einen Deckel  13 verschlossen     ist.    In diesem ist das Füh  rungsrohr 8     mittelst    eines konischen Dreh  körpers 14 geführt, welcher Drehkörper den  Deckel 13 durchsetzt und ein Handrad 15       trägt.    Dieses trägt eine Literskala 16.

       Mit-          telst    dieses Handrades 15 kann die Führungs  hülse zu dem Zwecke gedreht werden, dass  ein Zapfen 17 der Kolbenstange 9 abwechs  lungsweise in die Bahnen der Nuten 10 ein  gestellt werden kann, welcher Zapfen 17 in  der Tiefstellung des Kolbens 7 sich in der  Ringnute 1.1 befindet. Ferner wird der Kol  ben 7     "bezw.    die Kolbenstange -9 durch einen  Zapfen 18 des obern     Niessgefässdeckels    am  Verdrehen verhindert,     welcher    Zapfen 18 in  eine Längsnute 19 der Kolbenstange 9 ragt.

    Die Längsnuten 10, die Zapfen 17 und die  drehbare     Führungshülse    8 sind dazu be  stimmt, um     verschiedene    Mengen von genau  gemessenen     Quantums    01     bezw.        Fett    abzapfen  zu können.  



  Soll nun zum Beispiel 11/2 Liter 01 aus  dem Tank genommen werden, dann wird das  Handrad 15 gedreht     bezw.    mit Hilfe der  Skala 11/2 Liter eingestellt. Durch diese     Ein-          stellung    gelangt die entsprechende Nute 10  über den Zapfen 17. Alsdann wird,     wie    im       Hauptpatent        erläutert,        Druckluft    in den  Tank eingelassen, die von diesem Öl durch  den Hahn 2 in das     Messgefäss    1 drückt.

   Das  unter Druck ins     Xessgefäss    eintretende -01     be-          wegt    -den Kolben 7 soweit nach-     aufwärts,    bis  der Zapfen 17 am obern Ende der     entspre-          ehenden    Nute 10 anschlägt, welche Stellung  alsdann dem gewünschten     Quantum    von     11/2     Liter Öl entspricht.

   Die beiden     Hahnkücken     werden nun umgestellt, so dass .die im     Tank     sich befindende Druckluft durch den Hahn  3 über dem Kolben 7 ins     Messgefäss    einströ  men kann, den letzteren abwärts in     sein(-          Ausgangsstellung    zurück bewegt und da  durch das abgemessene     Ölquantum    .der     Ah-          zapfstelle    zuführt.

   Infolge des genau passen  den Kolbens 7 kann das Öl nicht mehr an  den Wänden des     31essgefä-sses    kleben bleiben,  sondern das gemessene 01 gelangt praktisch  restlos zur     Abzapfung.    Werden zum     Beispiel       3 Liter Öl gewünscht, dann wird die entspre  chend lange Nute 10 über den Zapfen 17  durch Drehen des Handrades     bezw.    der Füh  rungshülse 8 eingestellt,     welche    Verdrehung  also nur     in    der Tiefstellung des Kolbens aus  geführt werden kann. Die Kolbenstange 9  kann (siehe     Fig.    2) Träger eines über einer  Skala 22 spielenden Zeigers 23 sein.  



  In     Fig.    2 bis 4 sind nun zwei miteinander       kombinierte        Messgefä.sse    20, 21 einer Tankan  lage, wie oben beschrieben, dargestellt. Diese       Messgefässe    20, 21 stehen     mittelst    Hahnen 2',  3' miteinander in Verbindung, welche Hah  nen zwangsläufig miteinander     betätigt    wer  den.

   An den obern Hahn 3' ist     zugleich    die       Druckluftleitung    24 vom Tank angeschlossen,  während in den Hahn 2' die Öl-     bezw.    Fett       leitung    25 vom Tank mündet.     Die    Kücken  der Hahnen 2', 3' sind nun derart steuerbar,  dass die     Messgefässe    vom Tank aus abwechs  lungsweise mit zu messendem Öl     bezw.        Fett          gespiesen    und alsdann     wiederum    abwechs  lungsweise     entleert    werden.

   Gemäss den     Kük-          kenstellnngen    der     Hahnen    gemäss     Fig.    3, 4  gelangt, -wenn     Druckluft    in den Tank strömt,  Öl oder Fett in das     Messgefäss    21, während  gleichzeitig     Druckluft    durch den Hahn 3' in  das     Messgefäss    20 gelangt und dieses entleert.

    Es erfolgt also gleichzeitig die Füllung des  einen     Messzylinders    und die     Entleerung    des  andern, wobei wiederum beliebige abgemes  sene Mengen zur     Abzapfstelle    gelangen.     Mit-          telst    :dieser Kombination zweier     Messgefässe          können    grössere Mengen 01     bezw.        Fett    sehr  rasch dem Tank in genau gemessener Menge       entnommen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tankanlage nach Patentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinderung des Klebenbleibens des Messgutes an den Innenwänden .des Messge- fässes in letzterem ein genau dichtender Kol ben auf- und abwärts bewegbar eingebaut ist, auf welchen einerseits das Messgut und anderseits die Druckluft abwechslungsweise beim Abzapfen von genau gemessenen Men gen des Messgutes einwirken kann,
    wobei der Hub des Kolbens mittelst eines drehbaren, mit Rasten versehenen Führungsrohres für die Kolbenstange veränderbar ist. UNTERANSPRMIIE 1. Tankanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Füh rungsrohr als Rasten verschieden lange Längsnuten aufweist, in deren Bahnen abwechslungsweise ein Zapfen der Kolben stange durch Drehen des Führungsrohres bringbar ist. 2.
    Tankanlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr in einer auf -dem Messgefäss fest angeordneten Hülse lagert und mit einem Handrad, das eine Liter skala trägt, drehbar ist. 3.
    Tankanlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet. dass zwei Messgefässe einer Tank anlage derart mittelst Hahnen in Verbin dung stehen, dass beim' Füllen des einen Mess,gefässes zum Abmessen des abzuzap fenden Messgutes gleichzeitig das andere bereits mit abgemessenem Messgut gefüllte Gefäss entleert wird.
CH129779D 1927-09-29 1927-09-29 Tankanlage zur Abzapfung von dünn- und dickflüssigen Ölen und Fetten aus einem Behälter in abgemessenen Mengen. CH129779A (de)

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