CH129604A - Schreibmaschine mit Wagenumschaltung. - Google Patents

Schreibmaschine mit Wagenumschaltung.

Info

Publication number
CH129604A
CH129604A CH129604DA CH129604A CH 129604 A CH129604 A CH 129604A CH 129604D A CH129604D A CH 129604DA CH 129604 A CH129604 A CH 129604A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switching
carriage
ribbon
axis
arms
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kaeppler
Original Assignee
Paul Kaeppler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Kaeppler filed Critical Paul Kaeppler
Publication of CH129604A publication Critical patent/CH129604A/de

Links

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description


      Schreibmaschine    mit     Wagenumschaltung.       Im Gegensatz zu Schreibmaschinen, bei  denen nur die Schreibwalze umgeschaltet  wird, entsteht bei solchen Schreibmaschinen  mit Wagenumschaltung die Aufgabe, die  störende Wirkung, die die     Wagenumschalt-          bewegung    auf die übrigen Bewegungen aus  übt, zu eliminieren.  



  Die Erfindung sucht diese     Auf(yabe    zu  lösen, dadurch, dass die für die     Betätigung     der Wagenschaltung,     rarbbandhebung    und  Tastensperre bestimmten, an die Umschalt  bewegung des Wagens gebundenen Teile mit  den den gleichen Aufgaben dienenden, im  Gestell gelagerten Teilen durch lose Anlage  und Druck derartig zusammenarbeiten, dass  ,je einer der     unmittelbar    zusammenarbeiten  den Körper eine Arbeitsfläche besitzt, wel  che Arbeitsflächen parallel sind zu der  Ebene, die durch die     Schreibwalzenachse    in  der Grundstellung und durch die Schreib  walzenachse in der Umschaltstellung be  stimmt ist, das Ganze derart,

   dass den Ar  beitsflächen entlang die Gegenkörper die Um  schaltbewegung frei ausführen können, ohne    die besondere Bewegungsübertragung, der  sie dienen, zu stören.  



  Das Ganze kann derart ausgebildet sein,  dass für die Wagenschaltung, die Tastensper  rung und die     Farbbandhebung    der Druck auf  die an die Wagenumschaltung gebundenen  Teile durch     Arme    einer Achse erfolgt, die  von der ebenfalls von Armen dieser Achse  getragenen Universalschiene angetrieben  wird. Ferner kann die zu schützende Schreib  maschine so ausgebildet sein, dass beim An  schlagen einer Akzenttaste ein die Wagen  schaltung bedienender und auf der gemein  samen Achse seitlich schwenkbar angeordne  ter Schaltarm unter Wirkung von Organen,  die durch die Akzenttasten angetrieben wer  den, seitlich ausschwingt, so dass nur die       Farbbandhebung    und der     Farbbandtransport,     nicht aber die Wagenschaltung betätigt wird.  



       bZat    hat bisher nur für den Antrieb der       Farbbandbewegung    durch die Akzenttaste  und für den des Hemmwerkes von der     Zwi-          schenraumtaste    aus je einzeln lose Anlage  und Druck verwendet.      In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel. des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 bis 4 sind Längsschnitte durch  dasselbe, und zwar zeigen je unter Weglas  sung der     übrigen    Übertragungselemente:       Fig.    1 die     Übertragung    der     Tastenhebel-          bewegung    auf die Typenhebel, die Einwir  kung der     Zwisclienraumtaste    und die     Tasten-          sperrung'          .Fig.    ? die     Wagenumsclialt        vorrichtung,          Fig.    3 die Teile zur     Fa.rbbandhebuny,

       und       Fig.    -- den     Akzenttastenmechanismus;          Fig.    5 ist ein Grundriss unter Weglassung  der Typenhebel, sowie des Wagens.  



  Die Tasten 1 bis 4 werden durch Lenker  5 und 6 annähernd parallel zu sich selbst ge  führt. Da. sämtliche Tasten gleichen Tief.'  gang haben, führen auch sämtliche Lenker  gleiche     M7inkelwege    aus. Die untern Lenker  6 sind als mehrarmige Winkelhebel ausge  bildet. Die Arme 7 dienen zum     Antrieb    der  Typenhebel 15     mittelst    Zugstangen 14 und  Federn     17,    während die Arme 12 die Univer  salschiene 13 betätigen. Diese ist an zwei       Seitenarmen    21 befestigt, die fest auf einer  Achse 22 sitzen. Die Achse 22 ist an den  beiden Zapfen 23 schwenkbar gelagert.

   Fest  mit der Achse 2 2 verbunden sind der Sperr  arm 24, der Arm 25 für die     Farbbandhebung          (Fig.    3) und der Arm 26 für die Farbband  längsbewegung     (Fig.    3). Der     Schaltarm    27       (Fig.    4) ist fest mit der     Achse    22 verbunden  und infolgedessen mit ihr schwenkbar, kann  aber um die Achse 28 seitlich     ausschwingen.     



  Der     \'Vagen    29 wird von den Schienen     30     getragen     (Fig.    2) und beim Niederdrücken  der     Umschalttasten    31 an den Enden     der     Tastenreihe 1 unter Vermittlung der Organe  32, 33, 34, 35 :durch .die am     Maschinengestell     1.1 auf den Achsen 36 und 3 7     gelagerten     Lenker 38 und 39     parallel    zu sich selbst der  art geführt, dass die Ebene, die durch die       Schreibwalzenachse    in der Grundstellung und  die     Schreibwalzenachse    in der Umschaltstel  lung bestimmt ist, mit :der     Wagrechten    einen  Winkel a bildet.

   Dieser Richtung entspre-         chend    liegen auch die Arbeitsflächen der       _Arme    24, 25, 2 7 unter dem     -Winkel    a gegen  die     Wagrechte,    und zwar bei den Armen 25  und 27 in der Endstellung, weil beim Schal  ten sowohl wie bei der     Farbba.ndhebundir     gleiche Endstellung erreicht werden     muss,     gleichgültig, ob sich der Wagen in der  Grundstellung befindet oder umgeschaltet  ist. Die sich ergebenden geringen Wegunter  schiede werden durch toten Gang zu Anfang  der Bewegung der Universalschiene aus  geglichen.

   Beim     'Sperra.rin    24 ist der Winkel  a in der Anfangsstellung vorhanden, weil die  Sperrung sofort beim Beginn des     Tastena.n-          sehlages    wirken muss.  



  Die Wagenschaltung erfolgt in der Weise,  dass beim Anschlagen einer Taste I-4 die  Arme 12 der untern Lenker 6 an die Univer  salschiene 13 stossen und die Achse 22 zum  Ausschwingen bringen.     Infolgedessen    stösst  der Schaltarm<B>-97</B> gegen den Stift 40 des auf  der Achse 41     befestigten    Schaltzahnes -12.  der dadurch zum Ausschwingen kommt. Der  lose     Schaltzahn    43 ist auf der Achse 41  schwenkbar gelagert, wird aber, wenn die  Achse 41 unter dem Einfluss des Armes 27       aussehwingt,    von     dein    festen Schaltzahn 42  durch den     Anschlagstift    44     mitgenomrnen,     wodurch in bekannter Weise die Schaltung  bewirkt wird.  



  Die     Zwischenraumta.ste    19     isi    auf den  Hebeln 1.8 befestigt. Diese schwingen     beim     Anschlagen der     Zwiscbenraumtaste    19 um die  Achse 8 und mit ihnen die Hebel     ?0        (Fig.    3).  Diese     übertragen    durch Rollen 45, die an  Armen 21 der Universalschiene 13 gelagert  sind, die     Bewegung    auf die Achse 22, wo  durch die     Schaltung    in genau der gleichen  Weise erfolgt wie beim Anschlaggen der Ta  sten 1 bis 4.  



  Beim Anschlagen einer     Akzenttaste        (Fig.     4) wird durch einen Arm 12 des betreffen  den untern Lenkers 6 der entsprechende, für  diese Taste vorgesehene Hebel 47 mitgenom  men und die im     Maschinengestell    schwenkbar       gelagerte    Achse 48     geschwenkt.    Durch den  auf ihr     befestigten    Nocken 49 wird der       Schaltaren   <B>9.7</B> entgegen :der Wirkung der Fe-      der 50 seitlich ausgeschwungen.

   Da zwischen  Schaltarm 2 7 und Stift 40 des die Schaltung  betätigenden Schaltzahnes 42 toter     Gang     vorhanden ist, so ist, ehe der Schaltarm 2 7  den Stift 40 trifft. durch den Nocken 49 der  Schaltarm soweit zur Seite geschwungen,       da.ss    er den     -StiTt    40 nicht mehr trifft.     Das     hat zur Folge, dass durch den Arm 25 wohl  die     Farbbandliabung,    nicht aber die Wagen  schaltung     betätigt    wird.  



  Die     Farbbandhebung    erfolgt durch den  Arm 25. Dieser betätigt den für die verschie  denen Farben seitlich verschiebbaren     7wi-          schenhebel    51, der durch den     Mitnehmer        5\?     den Winkelhebel 53 antreibt. Dieser über  trägt die Bewegung auf den     Farbbandheber     54.  



  Die     Farbbandlängsbewegung        erfolgt,    von  der Universalschiene 13 gesteuert, durch die       *Schubklinke    55, welche auf einem Arm 26       1ieweglicli        gelagert    ist, der auf der Welle 22  festsitzt.. Die Schubklinke 5 < 5 treibt das  Sperrad 56 und damit die     Farbbandtransport-          welle    57 an. Von -dieser wieder werden durch  Kegelräder die     Farbba.ndspulen    in Bewegung  gesetzt.  



  Die     Tastensperrung    arbeitet so, dass der  Sperrarm 24 gegen den Stift 58' stösst, der  an     einem    Winkel 58 des Sperrschiebers 59  vorgesehen ist, sobald dieser durch den       Randstelleranschlag   <B>60</B> verschoben wird,  wenn der Wagen an der entsprechenden Stel  lung angelangt ist. Dadurch wird die     LTni-          cersalscliiene    13 am     Ausschwingen    und somit  auch ein Tastenniederdruck verhindert.

   Die  Ausführung kann auch so getroffen werden,       class        die    schräge Arbeitsfläche an dem Sperr  schieber 59 und der mit ihr zusammenarbei  tende Stift oder     Winkel        .58    an dem Sperrarm  angebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibmaschine mit Wagenumschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Be- tätigung der Wagenschaltung, Farbbandhe- bung und Tastensperre bestimmten, an die Umschaltbewegung des Wagens gebundenen Teile mit den den gleichen Aufgaben dienen den, im Gestell gelagerten Teilen durch lose Anlage und Druck derart zusammenarbeiten, dass je einer der unmittelbar zusammenarbei tenden Körper eine Arbeitsfläche besitzt, welche Arbeitsflächen parallel sind zu der Ebene, die durch die Sehreibwalzenachse in der Grundstellung und durch die Schreibwal zenachse in der Umschaltstellung bestimmt ist, das Ganze derart,
    dass den ArbeitsfIä- chen entlang die Gegenkörper die Umschalt bewegung frei ausführen können, ohne die Bewegungsfibertragu,ng, der sie dienen, zu stören. UNTERAN SPPZCHE 1. Schreibmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Wagen schaltung, die Tastensperre und die Farb- bandliebung der Druck auf die an die Wagenumschaltung gebundenen Teile durch Arme einer Achse erfolgt die von der ebenfalls von Armen dieser Achse ge tragenen Universalschiene angetrieben wird.
    Schreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm für die Wagenschal tung auf der für die Universalschiene und die übrigen Arme gemeinsamen Achse seitlich schwenkbar gelagert ist und beim Anschlagen einer Akzenttaste unter der Wirkung von Organen, die durch die Ak zenttaster- angetrieben werden, seitlich ausschwingt, so dass nur die Farbband hebung und der Farbbandtransport be tätigt wird, während die Wagenschaltung in Ruhe bleibt.
CH129604D 1926-12-01 1927-09-26 Schreibmaschine mit Wagenumschaltung. CH129604A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE129604X 1926-12-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH129604A true CH129604A (de) 1929-01-02

Family

ID=5663167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH129604D CH129604A (de) 1926-12-01 1927-09-26 Schreibmaschine mit Wagenumschaltung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH129604A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1034661B (de) Zahnstangenschrittschaltwerk fuer den Papierwagen von Schreib- und aehnlichen Maschinen
DE1152115B (de) Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreib- oder aehnlichen Bueromaschinen zum Antrieb von Funktionseinrichtungen
CH129604A (de) Schreibmaschine mit Wagenumschaltung.
DE482194C (de) Schreibmaschine mit Wagenumschaltung
DE1274594B (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Typenanschlagfolge bei von Hand betaetigbaren, kraftangetriebenen Schreib- und aehnlichen Maschinen
DE507709C (de) Hackmaschine, bei der die Steuerstange den Hackrahmen traegt und das Ausheben durch eine mit ihrem Ende auf einer Gleitbahn verschiebliche Zugfeder unterstuetzt wird
DE364185C (de) Schaltschloss fuer den Wagen
DE405738C (de) Tastensperrung fuer Rechenmaschinen
DE2159071B2 (de) Vorrichtung zum Daueranschlag
DE963731C (de) Steuer- und Freigabevorrichtung an Registrierkassen und aehnlichen mit Einzelbetrag- und Mehrpostenaddierwerken versehenen Maschinen
AT108509B (de) Zehnerschaltung für das Querzählwerk von Schreibrechenmaschinen.
DE566787C (de) Vorrichtung an Schreibmaschinen zum selbsttaetigen Zurueckfuehren des Papierwagens
DE284020C (de)
DE506743C (de) Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen
DE412928C (de) Umschaltvorrichtung der Schreibwalze an Schreibmaschinen fuer Kraftantrieb
DE905742C (de) Vorrichtung an Schreibmaschinen zur Bedienung durch Einarmige
DE366727C (de) Umstellvorrichtung fuer die Hubbewegung des Farbbandes
DE944372C (de) Vorrichtung an Druckmaschinen zur Vorbereitung und automatischen Ausfuehrung zeilenweisen Druckes
DE648239C (de) Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange
DE353877C (de) Registerstreifenlochmaschine
DE378040C (de) UEberholmaschine
DE889822C (de) Selbsttaetige Versatzvorrichtung fuer die Nadelbetten von Flachstrickmaschinen
DE453094C (de) Zehnerschaltung fuer das Querzaehlwerk von Schreibrechenmaschinen
DE1436687C (de) Verriegelungsvorrichtung an kraftangetriebenen Schreibmaschinen
DE397708C (de) Druckwerk fuer Thomassche Rechenmaschinen mit Tasteneinstellung