CH129094A - Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Kontaktapparate. - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Kontaktapparate.

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CH129094A
CH129094A CH129094TA CH129094A CH 129094 A CH129094 A CH 129094A CH 129094T A CH129094T A CH 129094TA CH 129094 A CH129094 A CH 129094A
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Ernst Boder
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Ernst Boder
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description


  Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Kontaktapparate.    Die Fernsteuerung elektrischer Kontakt  apparate mittelst Schaltrelais ist bekannt.  Es ist auch für zu bestimmten Zeiten zu       betätigende    Apparate in der Schwachstrom  technik bekannt, steuernde Stromstösse aus  einer Hauptuhr (Mutteruhr) abzunehmen  und sie in Nebenuhren an den Verbrauchs  stellen zu Schaltzwecken zu verwenden.  Die Verwendung solcher Nebenuhren ist  kostspielig, führt vielfach zu verwickelten  Anlagen und bringt namentlich für den Fall,  dass sie ausser Taktschritt mit der Haupt  uhr gelangen, beim Nachregulieren der Ne  benuhren gewisse     Schwierigkeiten,    nament  lich deshalb, weil meist ein selbsttätiges  Nachschalten derselben auf synchronen Lauf  von der Station aus unmöglich ist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Einrichtung zur Fernsteuerung elektri  scher Kontaktapparate, die sich sowohl für  die Schwachstrom-, als auch für die Stark  stromtechnik eignet und bei welcher von  solchen     Nebenuhren    Umgang genommen und  unter Verwendung eines Motorgetriebes, zum  Beispiel einer Schaltuhr, an der Station und  (an sieh bekannter) Fernschaltrelais bei         Aussertaktkommen    derselben mit Bezug auf  das Motorgetriebe ein selbsttätiges Nach  schalten der Relais von der Station aus her  beiführbar ist.

   Dies wird dadurch erreicht,  dass das Motorgetriebe an der Station, wel  ches die Sendung elektrischer Stromstösse       zur    Steuerung der     Fernschaltrelais    an den  Verbrauchsstellen vermittelt, einen Hilfs  schalter zu einem mit diesen     Fernschaltrelais     synchron laufenden     Stationsschaltrelais    der  art fortlaufend in Bewegung hält, dass er  für den Fall, dass diese Schaltrelais zum       Motorgetriebe    ausser Taktschritt kommen,

    sich relativ zum     Stationsschaltrelais    verstellt  und dadurch auf Vorbereitung der Schlie  ssung eines das     selbsttätige        Nachschalten    der  Schaltrelais bewirkenden Stromkreises     beein-          flusst        wird.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch zur Darstellung gebracht.  



       Fig.    1 zeigt den in einer Generatoren  oder     Transformatorenstation        angeordneten     Teil der     Einrichtung,    wobei zur Verein  fachung der Darstellung einzelne umlaufende      Organe in perspektivischer Anordnung ge  zeichnet sind;  Fig. 2 stellt die entfernt liegenden  Schaltrelais an den Stromverbrauchsstellen  dar.  



  Mit 1 (Fig. 1) ist die Zeitscheibe einer  hier als Motorgetriebe dienenden Schaltuhr  an der Station bezeichnet, welche ihren An  trieb von einem nicht dargestellten Uhrwerk  erhält und in 24 Stunden eine Umdrehung  ausführt. Die Schaltscheibe 1 sitzt fest auf  der Welle 2, welche verschiedene Schalter  beherrscht. 3 ist eine drehbare Zeitscheibe,  welche     vermittelst    eines Zahnräderwerkes 4  angetrieben wird, dessen Bewegung von  einem ihm vorgelagerten Schaltrad 5 erfolgt,  auf das ein mit Schaltklinke versehener  Schalthebel 6 einwirkt, sobald ein mit die  sem verbundener Eisenkern 8 durch Er  regung einer Solenoidspule 9 angezogen  wird.  



  Während mit<I>A, A</I><B>'</B> die     Speiseleitungen     für die Verbraucher an den Verbrauchs  stellen bezeichnet sind, stellt B den Steuer  stromkreis dar, der die Kontaktapparate an  den Verbrauchsstellen zu steuern hat. Dieser  Steuerstromkreis wird von zwei um 90  zu  einander versetzten Schaltbrücken 24, 26  beherrscht, deren schrittweise Bewegung von  einem Elektromotor 10 herbeigeführt wird.  Der Stromkreis des letzteren wird von einem  Drehschalter 12 gesteuert, dessen Achse in  der Verlängerung der Welle 2liegt und der  seine Drehbewegung von der Welle 2 aus  mittelst eines Übersetzungsgetriebes 1a und  einer schematisch angedeuteten Springkupp  lung 14 erhält. Diese Kupplung soll bei  Drehung der Scheibe 1 und mit ihr der Welle  2 eine sprungweise Drehbewegung des Schal  ters 12 um jeweils 90   herbeiführen.  



  Im Stromkreis des Motors 10 liegen ferner  zwei Überbrückungskontakte 16, 18, deren  bewegliche Teile 16a, 18a auf einer Welle 17  sitzen und in der aus Fig. 1 ersichtlichen  Weise je     zwei    um 90   zueinander versetzte       Kontaktarme    aufweisen, wobei die Kontakt  arme des Teils 16a zu den entsprechenden    des Teils 18a um<B>180'</B> versetzt liegen. Zwi  schen dem Motor 10 und der Welle 17 ist  ebenfalls eine     schematisch    angedeutete  Springkupplung 20 mit einem     wie    oben ge  schilderten Zweck vorgesehen.

   Die Welle 17  trägt ausser den beweglichen Teilen der Kon  takte 16, 18 die oben erwähnten Schalt  brücken 24, 26, die abwechslungsweise den  Steuerstromkreis über die Leitung 21     bezw.     22     vermitteln.     



  Auf der Welle 2 der Schaltuhr sitzen  isoliert zwei Schleifringe 28, 30, die mit  einem Hilfsschalter 32 in einem Hilfsstrom  kreis C liegen. Dieser Hilfsschalter 32 sitzt  an einem Träger 50, der auf der Welle 2  befestigt ist.     Sein    beweglicher Teil ist unter       Zwischenschaltung    einer Isolation auf der  in Augen des Trägers 50 um sich selbst dreh  bar gelagerten Achse 51 befestigt. Beim an  dern Ende ist die Achse 51 mit einer auf  derselben losen Fingerscheibe 34 versehen,  die mittelst einer schematisch angedeuteten  Kupplungsfeder 52 mit einer auf der Achse       festsitzenden        Rastenscheibe    53 verbunden  ist, mit der ein Schnappriegel 54 zusammen  wirkt.

   Diese Einrichtung soll ein     sprung-          weises    Schalten des Hilfsschalters 32 ermög  lichen. Die Fingerscheibe 34 steht unter  dem Einfluss der Zeitscheibe 3, wozu diese  am Umfang mit einem     Schaltstift    36 versehen  ist.  



  38, 40 sind Handschalter und 42, 44 Kon  trollrelais. Der Zweck dieser Organe ergibt  sich aus der Beschreibung der Wirkungs  weise.  



  An den Verbrauchsstellen - es sind  hier in     Fig.    2 deren zwei gezeichnet - be  findet sich je ein     Fernschaltrelais    60, dessen  Zeitscheibe 61 mittelst daran einstellbarer  Finger 62 zu vorausbestimmten Zeiten mit  Hilfe eines oder mehrerer Drehschalter 63  den oder die vorhandenen Verbrauchsstrom  kreise D     bezw.    den oder die vorhandenen  Hilfsstromkreise     D'    öffnen und schliessen  kann. Diese Relais werden, ähnlich wie die  Zeitscheibe 3, mittelst eines Schaltklinken  getriebes 64 absatzweise betätigt, sobald ein      damit     verbundenes    elektrisches Antriebs  organ einen Stromstoss empfängt.

   Bei einer  der zwei gezeichneten Verbrauchsstellen be  steht dieses Antriebsorgan in einer Solenoid  spule 65, ähnlich der in Fig. 1 bei 9 an  gedeuteten, während an der andern Ver  brauchsstelle das Schaltklinkengetriebe 64  im Sinne einer Abänderung von einem klei  nen Elektromotor 66 angetrieben wird.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  An der Station läuft die Zeitscheibe 1  entsprechend der Bewegung des Uhrwerkes  mit gleichförmiger Geschwindigkeit um  und bewirkt mittelst der Springkupplung 14  schrittweise, beispielsweise alle fünf Mi  nuten, eine Umstellung des Schalters 12,  währenddem der an dem Träger 50 sitzende,  an der Drehbewegung der Scheibenwelle 2  teilnehmende Hilfssehalter 32 mit der Stif  tenscheibe 34 die Zeitscheibe 3 umkreist. Die  Umstellung des Schalters 12 hat folgende  Wirkung. Unter der Annahme. es sei eben  eine solche Umstellung erfolgt, hat der  Schalter 12 den Stromkreis des Motors 10  über a, b, c, d, 16, e, 12, f, g geschlossen,  der Motor 10 setzt mittelst der Springkupp  lung 20 die Welle 17 in Bewegung, die sich  um 90' dreht, womit die Schaltbrücke 26  geöffnet und jene 24 geschlossen wird.

    Die Folge davon ist, dass der Steuerstrom  kreis B über Leitung 21 geschlossen wird,  um sowohl die Solenoidspule 9 an der Sta  tion, als auch die elektrischen Antriebs  organe 65, 66 der Schaltrelais an den Ver  brauchsstellen mit Strom zu speisen, so dass  hier wie dort eine gleichgeartete Vorschal  tung der Zeitscheiben erfolgt. Während also  die Schaltuhrscheibe 1 in fortlaufender Be  wegung sich dreht, werden die Zeitscheibe 3  an der     Station    und die Zeitscheiben 61 an  den Verbrauchsstellen periodisch bezw. absatz  weise betätigt.

   Die Drehung der Welle 17  um 90   lässt den zweiten Arm des Kontakt  teils 16a erneut den Stromkreis a--g über  den Motor 10 schliessen, so dass dieser an  der Welle 17 eine zweite Schaltbewegung  um 90   hervorbringt und dadurch die    Schaltbrücke 24 öffnet, jene 26 dagegen  schliesst, während jetzt der Kontaktteil 16a  den Motorstromkreis über a-g unterbricht,  dafür aber am Überbrückungskontakt 18  der Kontaktteil 18a den Motorstromkreis  über     a,   <I>b,</I>     e,   <I>d,</I> 18,     e'    vorbereitet.

   Die Öff  nung der Schaltbrücke 24 und die Schlie  ssung der Schaltbrücke 26 schaltet die An  triebsorgane 9, 65, 66 der Schaltrelais aus       bezw.    schliesst deren Stromkreis über die  Leitung 22     in    sich kurz, so dass alle Schalt  relais verriegelt sind. Dieser Zustand der  Dinge bleibt so lange bestehen, bis nach  fünf Minuten ein neuer Stromimpuls statt  findet.

   Sobald nämlich nach Ablauf von fünf       Minuten    die Schaltuhr an der     .Station    den  Schalter 12     mittelst    der Springkupplung 14  um weitere 90   vorschaltet, wird der vor  hin vorbereitete Stromkreis des Motors 10  über<I>a, b, e, d,</I> 18,     e',   <I>12, f,</I>     g        geschlossen     und der Motor 10 bewirkt wieder, wie vorhin,  in zwei aufeinanderfolgenden Schaltbewe  gungen von je 90   zunächst die     Unterspan-          nungsetzung    der Schaltrelais über Leitung 21  und dann wieder deren Verriegelung über  Leitung 22,

   um die     Zeitscheiben    der Schalt  relais an der Station und an den Verbrauchs  stellen mittelst ihrer     Antriebsorgane    9, 65  und 66     selbsttätig        nachzuschalten.    Dieser Vor  gang wiederholt sich periodisch alle fünf Mi  nuten; und die Zeitscheiben der Schaltrelais  folgen so synchron der Zeitscheibe 1 der  Stationsuhr, nur dass ihre Bewegung     inter-          mittierend        stattfindet;    aber zeitlich werden  sie in ihren Stellungen von fünf zu fünf  Minuten     übereinstimmen.     



  Die Funktion der     Schaltklinkengetriebe     an den Schaltrelais ist ohne weiteres klar;  beim Drehen der     Schaltklinkenhebel    in  einem Sinne gleitet deren Klinke über die  Zähne des betreffenden Schaltrades hinweg,  bei Drehung im entgegengesetzten Sinne  wird das Schaltrad um so     viel    vorgeschaltet,  als der     Vorwärtsbewegung    der Zeitscheibe 1  der Stationsuhr entspricht, so     dall    die- Zeit  scheiben aller Schaltrelais von fünf zu fünf  Minuten auf derselben Zeig stehen wie die  Zeitscheibe der     Stationsuhr.         Alle diese Vorgänge gehen normal von  statten und auch der Hilfsschalter 32, der  mit der Welle 2 sich drehend die Zeit  scheibe 3 umkreist,

   erfährt keine Änderung  in seiner relativen     Raumstellung    zur Zeit  scheibe 3. An den Verbrauchsstellen kom  men in bekannter Weise die Zeitscheiben 61  der Schaltrelais derart zur Wirkung, dass zu  bestimmter Zeit mittelst der Drehschalter 63  die Verbraucher     eingeschaltet    und zu einer  andern bestimmten Zeit wieder ausgeschaltet  werden.  



  Wird der so sich abspielende synchrone  Lauf der Schaltrelais an der Station und  den Verbrauchsstellen mit der Stationsuhr  an der Station gestört. wenn etwa das Netz  beispielsweise zu Reparaturzwecken abge  schaltet wird, so dass zwar die Stationsuhr  mit gleichförmiger Geschwindigkeit weiter  läuft, die stromlosen Schaltrelais aber ausser  Taktschritt zur Stationsuhr kommen, so wird  der mit der Welle 2 sich drehende Träger 50  mit dem Hilfsschalter 32 nach kurzer Zeit  die Fingerscheibe 34 zur Zeitscheibe 3 der  art räumlich verschieben, dass ihr Finger 34a  am Schaltstift 36 der Scheibe 3 anstösst.  um die Schliessung des bis dahin geöffnet  gewesenen Hilfsschalters 32 zu veranlassen.  Derselbe bleibt geschlossen, währenddem der  Träger 50 seine Umlaufbewegung zur fest  stehenden Zeitscheibe 3 fortsetzt.

   In dem  Augenblick aber, wo das Netz wieder ein  geschaltet wird, wird auch schon ein Strom  kreis über a, 10, b, c, i., 30, 32, 28, f, ,g ge  schlossen, so dass sofort der Motor 10 an  läuft und durch     Betätigung    der Schalt  brücken 24, 26 die Stromkreise der zurück  gebliebenen Schaltrelais derart steuert, dass  diese selbsttätig ihre Zeitscheiben schritt  weise     nachschalten,    bis der taktmässige Gang  der Schaltrelais mit der Stationsuhr     wieder     hergestellt worden ist, was dann der Fall  sein wird, wenn die Zeitscheibe 3 an der  Station die Fingerscheibe 34 eingeholt hat,  um sie wieder auf Öffnen des Hilfsschalters  32 zu verdrehen. Damit sind die Teile wie  der in zur     Stationsuhr    synchronen Gang zu  rückgebracht.

   Nach dem     erfolgten    Nach-    schalten des Schaltrelais liegt es schliesslich  dem Motor 10 noch ob, die geschlossene  Schaltbrücke 24 zu öffnen, dafür jene 26 zu  schliessen, um so die Einrichtung für die  Auswirkung des nächsten Steuerimpulses in  Bereitschaft zu setzen.  



  Um für den Fall, dass der eine oder an  dere Verbrauchsstromkreis A oder     A1    an der  Unterbrechungsstelle x in allen Leitern ab  geschaltet worden ist, nachher ein     Nach-          schalten    der Schaltrelais an den Verbrauchs  stellen zu synchronem Lauf mit der Stations  uhr herbeiführen zu können, sind die den  Verbrauchsstellen entsprechenden Handschal  ter 38, 40 vorgesehen, deren abwechselndes  Schliessen und Öffnen bei ausgeschaltetem  Netz     aufeina.nderfolgende    Stromimpulse über  einen     Nebenstromkreis    m durch die Antriebs  organe der .Schaltrelais an den Verbrauchs  schaltrelais sukzessive nachgeschaltet wer  den,

   wobei zur Kontrolle des synchronen  Laufes dieser Relais gleichzeitig ein weiterer  Stromkreis     7a    über die Kontrollrelais 42, 44  geschlossen wird, die eine ähnliche Bauart  aufweisen wie das     Stationsschaltrelais,    aus  welchem Grunde sie hier auch nur schema  tisch angedeutet sind.  



  Wie ersichtlich, liegt ein Vorteil der be  schriebenen Einrichtung darin,     da.ss'    an der  Station eine Schaltuhr die zeitgerechte Be  tätigung der Verbrauchsschalter an den  Verbrauchsstellen nicht etwa     mittelst    ein  zelner auf die Stationsuhr ansprechender  Nebenuhren, wie in der Schwachstromtech  nik, sondern mittelst durch Stromimpulse ge  steuerter, mit Zeitscheiben versehener Fern  schaltrelais bewirkt, so dass an den Ver  brauchsstellen empfindliche und kostspielige       Uhrwerke    vermieden werden können.

   Dies  gibt die Möglichkeit, beliebig den einen oder  andern Netzzweig aus- und wieder einzu  schalten und dabei stets den synchronen  Gang der     Apparate    an den Verbrauchsstel  len mit der Stationsuhr zu     gewährleisten.     Im     ferneren    bilden die Schaltrelais an den  Verbrauchsstellen im Grunde genommen  eine .Schaltuhr, aber ohne Uhrwerk, indem  sie durch beliebige Einstellung der Schalt-      Organe 62 an den Zeitscheiben 61 beliebig  viele Schaltungen voneinander unabhängig  zu vorausbestimmten, einstellbaren     Zeiten          herbeizuführen    gestatten, zum Unterschied  von den bisherigen     Ausführungen,

      wo solche  Zeitschaltungen an den Verbrauchsstellen  nur von einem Uhrwerk aus bewirkt werden  konnten.  



  Vom Gesichtspunkte der Montage aus  lässt sich sagen, dass mit einem einzigen Fern  stromkreis mehrere Schalter zugleich unab  hängig voneinander gesteuert werden kön  nen, was eben daran liegt, dass die Fern  schaltrelais mit Zeitscheiben versehen sind,  von denen die Schaltungen zu beliebigen  einstellbaren Zeiten abgenommen werden.  



       Statt    einer Schaltuhr an der Station liesse  sich auch irgend ein anderes Motorgetriebe  verwenden. Ebenso kann an Stelle eines       Fernschaltrelais    mit Zeitscheibe ein Fern  sehaltrelais mit vom     Motorgetriebe    aus syn  chron einstellbarem Getriebe treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernsteuerung elektri scher Kontaktapparate mittelst Motorgetrie bes und Fernschaltrelais, dadurch gekenn zeichnet, dass das Motorgetriebe an der Sta tion, welches die Sendung elektrischer Strom stösse zur Steuerung der Fernschaltrelais an den Verbrauchsstellen vermittelt, einen Hilfsschalter zu einem mit diesen Fern schaltrelais synchron laufenden Stations schaltrelais derart fortlaufend in Bewegung hält, dass er für den Fall, dass diese Schalt relais zum Motorgetriebe ausser Taktschritt kommen,
    sich relativ zum Stationsschalt- reiais verstellt und dadurch auf Vorberei- tung der Schliessung eines das selbsttätige Nachschalten der Schaltrelais bewirkenden Stromkreises beeinflusst wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steuer stromkreis zur Sendung der elektrischen Stromstösse von zwei um<B>90'</B> zueinander versetzten Schaltbrücken beherrscht wird, die in Abhängigkeit von dem Motor getriebe periodisch durch einen von die sem eingeschalteten Elektromotor wechsel weise zur Sendung der Stromstösse nach den Schaltrelais (Leitung 21) und zur Verriegelung derselben (Leitung 22) ge schlossen werden.
    22 <B>.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Hilfs schalter auf einem Träger, der auf der Welle des Motorgetriebes befestigt ist, angeordnet und sein in jenem Träger drehbar gelagertes Schaltglied mit einem Anschlag versehen ist, der bei Relativver drehung des Hilfsschalters zur Zeitscheibe des Stationsschaltrelais mit einem Stift derselben derart zusammenstösst, dass er die Schliessung des Hilfsschalters auf Vor bereitung der Schliessung des Nachschalt- stromkreises herbeiführt. 3.
    Einrichtung nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet. dass die Fernschalt- relais an den Verbrauchsstellen mit je einer zur beliebigen zeitlichen Schaltung eines oder mehrerer Nutzstromkreise die nenden Zeitscheibe versehen sind.
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