CH124752A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gesichtsmasken, Attrappen und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gesichtsmasken, Attrappen und dergleichen.

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CH124752A
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Sen Kuepper Joseph
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Sen Kuepper Joseph
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G7/00Masks or dominoes for concealing identity, e.g. for theatrical use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gesichtsmasken,     Attrappen     und dergleichen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Her  stellung von Gesichtsmasken, Attrappen und  ähnlichen Gegenständen.     Bäsher    wurden zum  Beispiel Masken auf folgende Weise her  gestellt: Ein entsprechend grosses Stück       Schirtingstoff    oder ähnlicher Stoff wurde  angefeuchtet, mit Leim auf einer entsprechen  den, erhabenen Form aus Gips -oder anderem  Material angedrückt, und dann wurde fest  darauf     gerieben.    Auf dieses Stück wurde  dann auf der Form die Auflage aus Satin  oder dergleichen aufgerieben und durch  Drücken mit der Hand damit verbunden.

    Eventuell wurden zur Versteifung noch wei  tere Stoffstücke dazwischen gelegt. Durch  längeres     Massieren    auf der Form -wurden die  einzelnen Stoffe verbunden, der     darunter     liegenden Form roh angeglichen     und    hier  auf vollständig getrocknet. Die so vorbear  beitete Maske wurde dann auf einer Presse  fertig gepresst. Ein .direktes Pressen des       fertig    verleimten flachen Stoffstreifens auf  der Presse war nicht möglich, da dann Fal  tenbildung und Verziehen des Stoffes nicht    zu vermeiden war. Dies Verfahren war na  türlich umständlich und zeitraubend, da das  Herstellen jeder     einzelnen    Maske selbst bei  grosser Übung längere Zeit erforderte.  



  Nach dem Verfahren und mittelst der  Vorrichtung nach der Erfindung wird als  Herstellungsmaterial fertig verleimter Stoff  verwendet, wobei die Formgebung in nur  einem Arbeitsgang durch Pressung erfolgt.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform einer Vorrichtung  nach der Erfindung im     Schnitt    schematisch  dargestellt.     a    ist die obere, an der Unter  seite einer auf Säulen k ruhenden Kopf  platte l befestigte Form     (Patrize)    der ge  zeichneten Presse, b die entsprechende un  tere Form     (Matrize),    die in einem auf und  nieder beweglichen Kolben m versenkt ist.

    Der Kolben<I>m</I> trägt ausserhalb der Matrize<I>b</I>  einen abnehmbaren dreiseitigen Spannrahmen  <I>e, f,</I> dessen     Seitenleisten    zum Halten der  Schmalseiten eines fertig verleimten, läng  lichen     Stoffstreifens    d     dienen,    derart, dass  der letztere über der Matrize lose durch  hängt.

        In     Fig.    2 ist der Rahmen in Ansicht  von oben     herausgezeichnet.    Die beiden Sei  tenleisten e laufen nach der Querleiste f hin  schräg gegeneinander, und die letztere be  findet sich auf der grössere Vertiefungen auf  weisenden Seite der untern     Pressform.    Die  beiden Formen werden zur Erleichterung der  Formgebung und Trocknung des feuchten  Stoffstreifens durch in Heizröhren     lt    vor  handene Gasflammen erhitzt.  



  Bei der Durchführung     desi    Verfahrens  mit der beschriebenen Vorrichtung wird der  lose durchhängende, etwas angetrocknete  Stoffstreifen beim Hochgehen des Kolbens m  zwischen den beiden     Pressformen        t,    und b       eingepresst,    bis er völlig trocken ist. Da der       Stoffstreifen        vorerst'    lose durchhängt und  sieh so der gebogenen Form der fertigen  Maske schon nähert, entsteht erst. beim Pres  sen des Stoffes Spannung in demselben, wo  bei jede Faltenbildung verhindert und dem  Stoff eine glatte Form gegeben wird.

   Es  liegt auf der Hand, dass dieses Verfahren  zur Herstellung von Masken und ähnlichen       Gegenständen    wesentlich einfacher und da  her billiger ist als das. frühere Verfahren.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH I:</B> Verfahren zur Herstellung von Gesichts masken, Attrappen oder dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass als Herstellungs material fertig verleimter Stoff verwendet wird und die Formgebung in nur einem Ar beitsgang durch Pressung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch .I, da durch gekennzeichnet, dass der zu pressende Stoff zwischen Teilen des Pressorganes lose -durchhängend so gehalten wird, dass er der Form der fertigen Maske, Attrappe usw. angeglichen wird, um erst beim Pressen gespannt. zu werden.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stoffstreifen an seinen Schmal seiten in Seitenleisten eines Spannrahmens eingespannt wird, die schräg gegenein ander laufen. PATENTANSPRUCH 1i Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Formpresse, deren Ober- und Unterform (Patrize und Matrize) mit Heiz- röhren versehen sind, und welche zwischen die beiden Formen tragenden Teilen einen abnehmbar am einen derselben befestigten Rahmen aufweist, der zum Halten des zu pressenden Stoffstreifens dient. UNTERANSPRUCH: .'3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen an zwei Seitenleisten zur Befestigung des Stoffes eingerichtet ist, wobei diese Lei sten nach einer grvissf#re Vertiefungen auf weisenden Seite der einen Pressform hin schräg ge,-- einander laufen.
CH124752D 1926-12-27 1926-12-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gesichtsmasken, Attrappen und dergleichen. CH124752A (de)

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