CH124142A - Verfahren zur Herstellung von homogenen Niederschlägen aus wässerigen Dispersionen auf metallischen Niederschlagungsunterlagen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von homogenen Niederschlägen aus wässerigen Dispersionen auf metallischen Niederschlagungsunterlagen.

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CH124142A
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Limited The Anode Rubb Company
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  Verfahren zur Herstellung von homogenen Niederschlägen aus wässerigen Dispersionen  auf metallischen     Niederschlagungsunterlagen.       Im Schweizerpatent Nr.<B>111789</B> haben  wir angegeben, dass bei der Herstellung von  Kautschukniederschlägen auf elektrischem  Wege gleichzeitig mit der Niederschlagung  des Kautschuks auch eine Elektrolyse der  in der     Dispersionsflüssigkeit    der Kautschuk  milch     enthaltenen    Elektrolyte stattfindet,  welche eine Gasentwicklung an der Anode  zur Folge hat, und dass es dieser     anodischen     Gasentwicklung     zuzuschreiben    ist, dass man  auf diesem Wege keinen homogenen Kaut  schukniederschlag erzielen konnte.

   Auf dieser  Erkenntnis beruhte der in dem oben bezeich  neten Patente angegebene Vorschlag, durch  örtliche Trennung der Entstehungsstelle der       anodischen    Gase von der Bildungsstelle des  Kautschukniederschlages dem an der Anode  freigesetzten Gase eine     Entweichungsmöglich-          keit    zu bieten. Diese örtliche Trennung er  folgte mittelst einer porösen Unterlage, die  als     Niederschlagungsunterlage    zwischen die  Anode     trnd    die Kathode eingeschaltet wurde.  



  In dem späteren Patent Nr.<B>119995</B> wurde  eine weitere Möglichkeit der Erzielung homo-         gener    Niederschläge, beziehungsweise der  Beseitigung des schädlichen Einflusses der  elektrolytischen Gasausscheidung an     derAnode     angegeben, welche in der Unterdrückung  der     Freisetzung    von Gasen bestand.

   Dies soll  dadurch erzielt werden, dass man in der       elektrophoretischen    Vorrichtung     Stoffe    ver  wendet, welche das Freiwerden der Gase  verhindern, insbesondere wurde auch die  Verwendung von Anoden unter Schutz ge  stellt, die Stoffe enthalten, oder- aus Stoffen  bestehen, welche die     anodischen    Gase in  irgend einer Weise binden, um homogene  Kautschukniederschläge auch unmittelbar an  der Oberfläche von elektrisch leitenden Ano  den erhalten zu können.  



  Eine andere Möglichkeit der Vermeidung  der Gasentwicklung bei der Niederschlagung  auf metallischen Unterlagen besteht darin,  dass man zur     Präservierung    des Latex statt  Ammoniak andere alkalisch wirkende     Stoffe     verwendet, welche während der elektrischen  Niederschlagung des Kautschuks überhaupt  nicht zur Gasbildung neigen, oder nur in so      geringen Mengen verwendet werden müssen,  dar diese bei der elektrischen Niederschla  gung keine Gasbildung hervorrufen.

   Man  kann auch zur     Präservierung    des Latex statt  der alkalischen Zusätze stark     bakterioid    wir  kende     Stoffe,    wie zum Beispiel     Eukopin          (Isoamylhydrocupreirr),    V     ucin        (Octylliydro-          cuprein),        Thymol,    Chinin,     Optochin    verwen  den, von denen so geringe Mengen     genügen,     dar diese für eine elektrolytische Gasent  wicklung nicht in Betracht kommen.  



  Auch wenn der mit Ammoniak präser  vierte Latex vor seiner Verarbeitung von  seinem     Ammoniakgehalt    bis auf die     zulässige     Grenze befreit worden ist, so wird es meistens  zweckmässig sein, dem Latex ein für die  Gasentwicklung unschädliches Desinfektions  mittel zuzusetzen.  



  Mit den in den oben beschriebenen Weisen  vorbereiteten     Latices    konnten unmittelbar auf       Zink-,    Cadmium-, Eisen- und Bleianoden, so  wie auf Anoden, die aus bestimmten Legie  rungen bestanden, welche obige Metalle ent  hielten (zum Beispiel eine Legierung mit  90 0,/o Zn und 10     ofo    Sb) tadellose, vollständig  homogene Kautschukniederschläge erhalten  werden.  



  Zur näheren Erläuterung sei bemerkt,  dass im allgemeinen die als     Präservierungsmittel     verwendeten     Stoffe    selber keine oder nur  eine niedrige     spezifische        koagulationsfördernde     Wirkung     besitzen        dürfen,    die Wirkung von  eventuell vorhandenen direkt oder indirekt  koagulierenden     Stoffen    beziehungsweise Orga  nismen unterdrücken und die Entstehung be  ziehungsweise Entwicklung von solchen ver  hindern müssen. Alle diese Eigenschaften  können sowohl einem einzigen     Stoffe,    als  auch einer entsprechenden Mischung von  mehreren Stoffen zukommen.

   So wirkt zum  Beispiel ein Zusatz von Natronlauge, allein  oder noch besser in einer     sogenannten        Puffer-          mischung,    das heisst zusammen mit einer ent  sprechenden Menge eines seiner Salze, zum  Beispiel     Natriumacetat,    stabilisierend auf den       pH-Wert    der organischen Suspension, während  ein Zusatz von Formaldehyd sowohl durch  seine     bakteriziden    und     fungiziden    Eigen-         schaften    als auch durch Verminderung der  Löslichkeit der vorhandenen Protein- und       Eiweissstoffe    wirkt.  



  Selbstverständlich     in        u1    das     Präservierungs-          mittel    so gewählt werden, dass durch den  Zusatz desselben zur Dispersion der     pH-Wert     des letzteren nicht über einen bestimmten  Wert steigt.  



  Es ist zu bemerken,     dalä    neben natür  licher Kautschukmilch, auch konzentrierte,  oder künstliche, von Füllmaterialien freie.  sowie auch     Füllstoffe,        Vulkanisationsmittel,          Acceleratoren,        Farbstoffe    oder andere Zusatz  stoffe enthaltende, vulkanisierte oder     unvril-          kanisierte    Dispersionen von Kautschuk oder  kautschukähnlichen     Stoffen    wie     Gutapereha     oder     Balata    oder andern     organisehen    Stoffen,  die sich in wässeriger Dispersion der Kaut  schukmilch ähnlich verhalten, zum Beispiel  Kasein,

   oder künstliche Harze oder     Zellulose-          ester,    in Frage kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von homogenen Niederschlägen auf elektrischem Wege aus wässerigen Dispersionen auf metallischen Niederschlagungsunterlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Dispersion verarbeitet wird, die mit einem Präservierungsmittel präserviert ist, welches, wenigstens in denjenigen Zu satzmengen, die zur Wirkung erforderlich sind, unter der Einwirkung des die Nieder schlagung des dispergierten Stoffes bewirken den elektrischen Stromes keine Gase an der Niederschlagungsunterlage freisetzt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit solchen Präservierungsmitteln präservierte Milch verarbeitet wird. die schon in sehr kleinen Mengen wirksam ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dah eine Milch verarbeitet wird, die neben einem Präservierungsmittel von der angegebenen Art, noch eine so geringe Menge Ammoniak enthält, dass unter der Wirkung des die Niederschla gung bewirkenden elektrischen Stromes an der Niederschlagungsunterlage keine Gasbildung auftritt.
CH124142D 1925-09-04 1926-08-27 Verfahren zur Herstellung von homogenen Niederschlägen aus wässerigen Dispersionen auf metallischen Niederschlagungsunterlagen. CH124142A (de)

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