CH123760A - Vorrichtung zur Schallaufnahme und -Wiedergabe. - Google Patents
Vorrichtung zur Schallaufnahme und -Wiedergabe.Info
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Description
Vorrichtung zur Schallaufnahme und -Wiedergabe. Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Schallwellen.
In der Zeichnung sind zwei beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht zum Teil im Schnitt einer Aufnahme- und Wiedergabe- Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Querschnitt des Wiedergabe apparates nach Fig. 1; Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer zweiteta Ausführungsform des Wiedergabe apparates; Fig. 4 ist ein Detail im Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt im Detail das Ende des Nadelarmes.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 ein gelochtes, schalenförmiges Gehäuse, in welchem eine Membrane 2 zwi schen nachgiebigen Ringen 3 und einer Platte 4 gehalten ist. Diese Platte 4 selbst wird mittelst einer Ringmutter 5, die mit dem Ge häuse 1 verschraubt ist, gegen die Ringe 3 gedrückt. Die Membrane 2 ist aus leichtem, dünnem Material, zum Beispiel ans -einer Aluminiumlegierung hergestellt und auf ge eignete Art versteift. Die Membrane ist etwa 0,05 mm dick und mit einer Anzahl ver hältnismässig tiefer, konzentrisch verlaufender rillen von verschiedener Höhe versehen.
Auf der starren Zone der Membrane ruht ein Aruistern 6 mit einem schalenförmigen, starren mittleren Teil? und mit einerAnzahl biegsamer Arme 8, die vom Umfange des mittleren Teiles aus radial nach Aussen verlaufen und die an einer der Nuten der Membrane zum Bei spiel mittelst Nieten durch Punktschweissung oder durch Rötung verbunden sind.
Die Masse des Sternes ist mindestens annähernd gleich der Masse der Membrane, zum Beispiel ist die Masse je 0,18 gi-. Die Abmessungen der Luftkammer hinter der Membrane sind so, dass die charakteristische Impedanz der Membrane und der Luftkammer praktisch gleich derjenigen des Armsternes ist, welcher die Membrane mit dem Nadelarm verbindet, und zwar über den ganzen für die Praxis wichtigen Bereich der Frequenzen für Sprache und Musik. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegen die biegsamen Arme 8 normalerweise in einer Ebene, um gleichmässiges Durchbiegen in beiden Richtungen zu gestatten.
An die Vorderwand des Gehäuses 1 ist mittelst Schraube 9 eine Konsole 10 mit einer Platte 11 befestigt. Diese trägt zwei nach innen vorspringende Arme 12 und 13, deren Enden mit Schneiden 14, 15 versehen sind.
Durch einen Schlitz in der Platte 11 der Konsole 10 und zwischen den Armen der Platte 11 ragt der Nadelarm 17. dessen oberes Ende in gelenkiger Verbindung mit der Mitte des Sternes 6 steht, und zwar mittelst einer U-förmigen Feder 16. Ein Ende der Feder greift am Nadelarm an, und zwar in einer dazu vorgesehenen Rille, während das andere Ende die durchbohrte Erhöhung 18 in der Mitte des Armkreuzes 6 fasst. Dadurch wird eine nachgiebige Befestigung des Nadelarmes am Armstern hergestellt. Das untere Ende des Nadelarmes 17 ist mit einer Büchse und einer Klemmschraube versehen, um eine Nadel 19 auswechselbar zti halten.
Eine Querstange 20, die zum Tragen des Nadelarmes 17 vorgesehen ist, sitzt passend in einem Loch, das im Nadelarm 17 vorge sehen ist. In derselben Bohrung wie die Querstange ist ein nachgiebiges Stäbchen vorgesehen, das sich parallel zur Stange 20 erstreckt. In der obern Seite der Querstange sind Nuten vorgesehen, in welche die Schneiden 14, 15 eingreifen und mittelst des nachgiebigen Stäbchens 21 in dieser Lage gehalten werden. Zu diesem Zwecke sind die Enden der Stange 21 so ausgebildet, dass sie normalerweise höher liegen als der Mittelteil und stehen in Eingriff mit den Zapfenlagerschrauben 22, 23, die in Lappen 24, 25 der Konsole 10 sitzen.
Die Enden des nachgiebigen Stäbchens sind konisch und die Zapfenlagerschrauben sind mit konischen Aussparungen versehen, so dass der Druck gegen die Schneiden leicht eingestellt werden kann durch Drehung der Schrauben in der einen oder andern Rich tung. Um eine minimale Elastizität in den Zapfenlagern zu erhalten, müssen die Trag- punkte des elastischen Stäbchens mindestens annähernd in einer Linie mit den Kanten der Schneiden liegen.
Die Platte 4 der Wie- der,yabevorrichtung ist mit einer von einem Stutzen umgebenen Öffnung versehen, uni die Vorrichtung an den Schallarm oder an den Trichter anschliessen zu können. Die innere Fläche der Platte 4 ist mit Wellen versehen, welche mit denjenigen der Mem brane übereinstimmen, die aber eine sich ver mindernde Steigung aufweisen. Zwischen der Membrane und der Riiekwand der Schalldose ist auf diese Weise eine Luftkammer gebildet, die im Querschnitt zickzackförmig ist.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Variante, wobei zum gröf')ten Teil das Gehäuse 1 weggelassen ist. Der Nadelarm 1 7 ist gelenkig in einem Kugellager eines U-förmigen Bügels 26 aus magnetischem Material gelagert und am Gehäuse in geeigneter Weise befestigt.
Der obere Teil des ladelarmes 17 ist aus dünnem Blech und besitzt U-förniigeii Querschnitt. Das Material der Membrane ist vorzugsweise eine Aluminium-Legierung voll etwa 0,0042 min Stärke und ist mit konzen- trisch verlaufenden Rillen versehen, so dass der mittlere Teil :'.7 starr ist.
Der zu klein- mende Rand 28 ist flach und der Teil 29 zwischen der klemmenden Kante und dem Mittelteil ist finit einer Anzahl konisch ver laufender Rillen versehen, die im wesentlichen tangential an die iiussere Rille des mittleren Teiles verlaufen.
Es wurde gefunden, dafi diese Form der Rillen die Membrane sehr biegsam an dieser Stelle macht und die Tendenz zur Resonanz vermindert, soweit es sich um das Frequenzband der menschlichen Stimme handelt.
Das obere Ende des 1 adel- armes 17ist mit einer nachgiebigen, gegabelten Verstärkung all - versehen, die im rechten Winkel zur Membrane steht. Diese Gabelung ist auf der Aussenseite nahe ihren Enden mit zwei Rillen versehen.
Die starre Zone der Membrane trägt den Armstern 6, wie in Bezug auf Fig. 1 beschrieben, nur hat dieser in diesem Falle eine grof, e zentrale Öffnung zur Aufnahme des gabelfiii-migen Endes des Nadelarmes. Der Rand der.zentralen Öffnung im Armstern liegt in den Rillen im gabel- ft')rinigen Ende des Nadelarmes, wie in Fig. 5 dargestellt.
Dadurch wird eine Schneiden lagerung an dieser Stelle geschaffen, welche eine v ernachlässigbare Elastizität besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Schallaufnahme und -)Vie- dergabe mit Nadelarm und einer Membrane, welche eine annähernd starre Zone besitzt, gekennzeichnet durch einen Armstern, der mit seinem Mittelpunkt nachgiebig am Nadel arm und mit seinen sich radial über die Membrane erstreckenden biegsamen Armen an der starren Zone der Membrane befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Armstern in seinem mittleren Teil eine schalenförmige starre Erhöhung aufweist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Zone der Membrane durch rillenförmige Vertiefun gen in derselben gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die 'Membrane eine Reihe konzentrischer Rillen aufweist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen von verschiedener Tiefe sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenzeichnet, dass der mittlere Teil des Armsternes die Form einer durchlochten Schale besitzt und der mit diesem Arm stern nachgiebig verbundene Nadelami in ein Loch des erstern ragt. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Loch des Armsternes ragende Arm an dieser. Stelle gegabelt ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Membrane gegenüberliegende Wand einer Luftkammer, in welcher die Membrane eingespannt ist, mit den Rillen der Membrane entsprechenden Wellen ver sehen ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Armstern im wesent lichen dieselbe charakteristische Impedanz besitzt, wie Membrane und Luftkammer für den für Sprache und Musik in Be tracht kommenden Frequenzbereich. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die sich über die Membrane erstreckenden; biegsamen Arme normalerweise in einer Ebene liegen, um gleichmässiges Durchbiegen in beiden Richtungen zu gestatten. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme des schalenförmigen Arm sternes annähernd in der Mitte zwischen Mittelpunkt und Rand der Membrane an dieser befestigt sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Membrane zwischen den Befestigungspunkten der Arme und ihrem Umfang mit kreisförmigen Rillen versehen ist. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Membrane über den Rand des Armsternes hinausragt. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der Nadelarm auf der gonvehseite des schalenförmigen Arm sternes liegt.
Applications Claiming Priority (4)
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