CH123746A - Maschinenanlage zur Herstellung von Stereotypplatten. - Google Patents

Maschinenanlage zur Herstellung von Stereotypplatten.

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CH123746A
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making
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stereotype
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plates
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Inventor
Corporation Wood New Machinery
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Wood Newspaper Mach Corp
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      Maschinenanlage    zur Herstellung von     Stereotypplatten.       Bei einer Anlage zur Herstellung von       Stereotypplatten,    bei welcher eine Stereotyp  platte in einer Vorrichtung gegossen und  fertiggemacht wird, die also nur eine Giess  vorrichtung und eine Vorrichtung zum Fer  tigmachen der     Stereotypplatte    aufweist, bleibt  die Vorrichtung zum Fertigmachen der Platte  praktisch während der halben Zeit     unausge-          nutzt,    selbst wenn die Giessvorrichtung so  schnell wie     irgendmöglich    betrieben wird.

    Daraus ergibt sich also, dass die Vorrichtung  zum Fertigmachen der     Stereotypplatten    nicht  in vollem Masse ausgenutzt wird, da sie  fähig ist, mehr Platten zu bearbeiten, als die  Giessvorrichtung während der gleichen Zeit  liefern kann. Um diese Schwierigkeit zu  beseitigen, ist bei der Anlage gemäss der  Erfindung eine Vorrichtung zum Fertigma  chen der     Stereotypplatten    mit mindestens  zwei Giessvorrichtungen kombiniert und in be  zug auf jede derselben einstellbar, so dass mit  ihr die von den Giessvorrichtungen gegossenen       Stereotypplatten    abwechselnd bearbeitet und  fertiggestellt werden können.

      Auf der beiliegenden Zeichnung, die  mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes darstellt, ist:       Fig.    1 ein Grundriss einer Anlage nach  der einen Ausführungsform,       Fig.2    teilweise eine Seitenansicht und  teilweise ein Längsschnitt;       Fig.    3 ist eine Vorderansicht des Ausga  beendes der Maschine zum Fertigmachen der       Stereotypplatten,    wobei einzelne Teile im  Schnitt dargestellt sind;       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf einen Teil  der Anlage;       Fig.    5 und 6 zeigen in Draufsicht je  eine andere Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.  



  Bei der in     Fig.    1-4 dargestellten Aus  führungsform ist ein Ofen 10 mit zwei Pum  pen 11 vorhanden, deren Einzelheiten nicht  näher dargestellt und beschrieben sind, da  jede beliebige Pumpe benutzt werden kann.  Jede Pumpe wird unabhängig von der andern  durch einen     Einrückhebel    12 bedient  und liefert das Giessmetall durch eine Lei-           tung    13 an die Giessform einer zugehörigen  Giessvorrichtung. Diese Giessvorrichtungen sind  ebenfalls bekannter Bauart, das Giessen erfolgt  in senkrechter Stellung in einer stehenden  Formschale 14, die zusammen mit einem Kern  15 die Giess- form bildet.

   Der Kern 15 kann auf  dem die Formschale 14 tragenden Gestell 16  durch eine nicht näher erläuterte Antriebsvor  richtung aus der vertikalen in die horizontale  Lage und umgekehrt gekippt und verschoben  werden, um die gegossene     Stereotypplatte     an die     Fertigbearbeitungs-Vorrichtung    abzu  geben. Es kann aber auch jede bekannte  Art von Giessvorrichtungen Verwendung  finden.  



  Die Maschine zum Fertigmachen der  gegossenen     Stereotypplatten    besitzt eine       Grundplatte    20, die einen vertikalen Zapfen 17  und eine zu diesem konzentrische Schiene 21  aufweist. Um den Zapfen 17 ist ein Ge  stell 22 schwenkbar, das mit zwei (oder  mehr) radialen Zapfen 23 ausgestattet ist,  deren jeder eine Tragrolle 24 an seinem Ende  trägt, die auf der Schiene 21 aufruhen. Um  das Gestell 22 in beiden Endstellungen halten  zu können, wie die     Fig.    1 erkennen lässt,  ist jede Giessvorrichtung mit einer gekröpften  Feder 25 ausgestattet, die über einen Vor  sprung 26 des Gestelles 2? der Bearbei  tungsmaschine greift, wenn diese auf die  betreffende Giessvorrichtung eingestellt ist,  um die in der letzteren neu gegossene Platte zu  empfangen.

   Es sind hier keine besonderen  Hilfsmittel zum Abheben der gegossenen  Platte dargestellt, da dies entweder in der  üblichen Weise von Hand oder auch selbst  tätig erfolgen kann, je nachdem, wie es  gewünscht wird, eventuell auch, wenn die  Maschine schräg gestellt ist, lediglich durch  Schwerkraft.  



  Für den Antrieb der     Fertigbearbeitungs-          maschine    ist im gezeichneten Beispiel ein  Elektromotor 30 auf dem Gestell 22 vorge  sehen. Dieser Motor 30 steht durch ein Zahn  radgetriebe     3011    mit einer zum Zapfen 17  senkrechten Welle 31 in Verbindung, die  durch ein Reduktionsgetriebe 46, 47 mit der  Hauptwelle 33 der Maschine verbunden ist.    Diese Hauptwelle trägt, wie üblich, das  Schabemesser 34     zum        Ausschaben    der Innen  fläche der gegossenen Platte P     (Fig.    3).

   Von  der Welle 33 wird ferner Kraft auf     Zuricht-          sägen        3411    für die Platte P übertragen, was  hier nicht im einzelnen beschrieben zu wer  den braucht.  



  Von der Welle 33 wird Kraft durch ein  Kettengetriebe 35 auf eine Welle 36 und von  dieser durch Kegelräder 37 und eine senk  rechte, im Gestell 22 gelagerte Welle 38  übertragen. Diese Welle 88 trägt am obern  Ende einen Kurbelarm 39     (Fig.    4) mit einem  Zapfen 40. Das Gestell 22 hat einen radial  verlaufenden Längsschlitz 41, in den der  Zapfen 40 hineingreift, so dass beim Drehen  der Welle 38 das Gestell 22 um einen be  stimmten Winkel hin- und     hergeschwenkt     wird.  



  In der Verlängerung der Welle 33 über  den Schwenkzapfen 17 hinaus trägt das Ge  stell 22 einen sogenannten Kühlaufsatz 45.  



  Die Übersetzungsverhältnisse von der  Welle 33 auf die Welle 38 sind so gewählt,  dass mit jeder Umdrehung der Welle 33  die Kurbel 39 nur eine halbe Umdrehung  macht. Da nun ein voller Arbeitskreislauf  eine volle Umdrehung der     Schabmesser-          welle    33 umfasst, so ergibt sich, dass die  Bearbeitungsmaschine während jedes vollen  Arbeitskreislaufes sich aus der einen     End-          stellung    in die andere und während des  folgenden Kreislaufes wieder zurückbewegt.

    Auf diese Weise wird die Zeit, die für das  Bearbeiten einer Platte gebraucht wird, aus  genutzt, zur selbsttätigen Bewegung der  Bearbeitungsmaschine aus der einen Stellung  in die andere, und zwar selbsttätig, ohne dass  der     Maschinenführer    in dieser Hinsicht  irgendwie auf die     Maschine    zu achten hat.  



  Wenn es gewünscht ist, eine bestehende  Anlage mit einer einzelnen Einheit in eine  solche nach der Erfindung umzubauen, so  wird die Kombination von drei Giessvorrich  tungen mit einer Bearbeitungsmaschine nach       Fig.    5 vorgezogen. Hier sind drei Schmelz  tiegel 50 mit je einer Pumpe 11 vorgesehen,  welche das Metall durch die zugehörigen      Leitungen 13 zu drei Giessformen 14 liefern.  Diese drei Giessvorrichtungen geben ihre  Platten an eine einzelne Bearbeitungsma  schine 22, welche um einen Zapfen 17  schwenkbar, jedoch- in drei verschiedene  Stellungen einstellbar ist.

     In     Fig.    6 ist eine ähnliche Ausführungs  form wie in     Fig.    5 dargestellt, die jedoch  nur einen Schmelztiegel 51, mit drei Pum  pen 11, drei Giessvorrichtungen 14 und eine  gemeinsame     Platten-Bearbeitungsmaschine    22  aufweist; von denen letztere um den Zap  fen 17 in drei Stellungen schwenkbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschinenanlage zur Herstellung von Stereotypplatten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Fertigmachen von Stereotypplatten mit mindestens zwei Giess- vorricbtungen kombiniert und in bezug auf jede derselben einstellbar ist, so dass mit ihr die von den Giessvorrichtungen gegosse nen Stereotypplatten abwechselnd bearbeitet und fertiggestellt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Maschinenanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrich tung, die dazu dient, die Vorrichtung zum Fertigmachen der gegossenen Platten gegen über den Giessvorrichtungen abwechselnd hin- und herzubewegen. 2.
    Maschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Fertigmachen der Stereotypplatten um einen vertikalen Drehzapfen schwenkbar ist, und dass die Giessvorrichtungen zum genannten Dreh zapfen konzentrisch angeordnet sind. 3. Maschinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Fer tigmachen der Stereotypplatten ein um den vertikalen Drehzapfen schwenkbares Gestell besitzt, das mittelst Rollen auf einer ortsfesten, zum erwähnten Drehzap fen konzentrischen Schiene ruht. 4.
    Maschinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Fer tigmachen der Stereotypplatten eine zum Schwenkzapfen senkrechte Bearbeitungs welle mit einem Schabmesser besitzt, die während der Bewegung der Vorrichtung aus einer bestimmten Stellung in die nächstfolgende vollständige Bearbeitung einer Stereotypplatte bewirkt. 5. Maschinenanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch federnde Organe, durch welche- die Vorrichtung zum Fer tigmachen der Stereotypplatten in den Stellungen gehalten ist, in denen sie mit den Giessvorrichtungen zusammenwirkt. 6.
    Maschinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Welle mit dem Schab messer und das Getriebe zur Hin- und Herbewegung der ' Vorrichtungen zum Fertigmachen der Stereotypplatten eine gemeinsame Antriebsvorrichtung haben. 7. Maschinenanlage nach Patentanspruch und- Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Verlängerung der Schabmesserwelle über den Schwenkzapfen der Vorrichtung zum Fertigmachen der Stereotypplatten hinaus ein Kühlaufsatz angeordnet ist.
CH123746D 1926-07-09 1926-11-03 Maschinenanlage zur Herstellung von Stereotypplatten. CH123746A (de)

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