CH119735A - Tastengestänge von Schreib- oder Setzmaschinen. - Google Patents

Tastengestänge von Schreib- oder Setzmaschinen.

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CH119735A
CH119735A CH119735DA CH119735A CH 119735 A CH119735 A CH 119735A CH 119735D A CH119735D A CH 119735DA CH 119735 A CH119735 A CH 119735A
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CH
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rails
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dependent
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rods
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Inventor
Typar Co. Aktiengesellschaft
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Typar Co Ag
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  Tastengestänge von Schreib- oder     SetzmaschInen.       Die Erfindung bezieht sich auf ein  Tastengestänge von Schreib- oder Setz  maschinen, bei denen von einer Tastatur aus  zur Übertragung der Tastenanschläge auf  andere Organe der Maschine in ihrer Längs  richtung bewegbare Stangen mit quer dazu  verlaufenden Schienen zusammenwirken,, und  kennzeichnet sich dadurch, dass' die     mit-An-          schlägen    ausgestatteten Längsstangen und  die von deren Anschlägen     erfassbaren    Quer  schienen derart relativ zueinander verstell  bar sind, dass die Längsstangen wahlweise  auf die eine oder andere der Querschienen  bewegend einwirken können.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt durch ein Tasten  gestänge nach der Linie     A-B    der     Fig.    3,  unter Beschränkung auf eine Taste mit zu  gehöriger Längsstange,       Fig.    2 einen Schnitt durch den Seitenteil  des Tastengestänges nach der Linie     C-D     der     Fig.    3,       Fig.    3 eine Draufsicht auf einen Teil  des Tastengestänges unter Beschränkung auf    drei Längsstangen und     Fortlassung    der zu  gehörigen Tasten,

         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     E-I'     der     Fig.    2, ebenfalls unter Beschränkung auf  nur drei Längsstangen.  



  In der Zeichnung bedeutet a eine Taste  einer Schreib- oder     Setzmaschinentastatur,     b die zu dieser Taste gehörige und zwangs  läufig mit ihr verbundene Längsstange, und  zwar ist die Einrichtung so zu denken, dass  zu jeder der zahlreichen Tasten eines Ta  stenbrettes eine besondere Längsstange ge  hört. Jede der Längsstangen b weist     drei     Ansätze c auf. Quer zu den Längsstangen b  sind eine Anzahl Querschienen d gelagert,  von denen in     Fig.    1 drei dargestellt sind.  Diese Querschienen d werden bei einer Be  wegung der Längsschienen (in     Fig.    1 von  links nach rechts) von den Anschlägen     e    an  gestossen.

   Die Querschienen sind nun mit  Zapfen     f    in Öffnungen der     Seitenteile    g  eines Rahmens so gelagert, dass sie bei An  stoss durch einen Anschlag c auf- und ab  wärts schwingen können, wie in     Fig.    1  punktiert dargestellt, dass sie aber ausserdem  durch eine noch zu beschreibende Vorrich-      tun- eine axiale Verschiebung in Richtung  quer zu der Bewegungsrichtung der Längs  stangen erfahren können (in     Fig.    3 zum Bei  spiel von oben nach unten).  



  Die Vorrichtung zur axialen Verschie  bung der Querschienen d besteht aus Längs  schienen da     (Fig.        3:    und 4), die in Schlitze  der obern     bezw.    untern Querschienen d ein  greifen. Die Längsschienen     h    sind mit Aus  schnitten auf exzentrische Ansätze i zweier  Vertikalspindeln     k    aufgesteckt, deren     auf-          gekeilte    Zahnräder 211 mit einer Zahnstange     .n     kämmen.

   Diese Zahnstange n ist an den  doppelarmigen Schalthebel o     angelenkt        und     im     Rahmen    g     längsverschiebbar    gelagert.  



  Die Wirkungsweise der     Verschiebevorrich-          ist    nun folgende: Durch Umlegen des Schalt  hebels o erfährt die Zahnstange     rz    eine  Längsverschiebung     (Fig.    2 nach rechts) und  dreht durch die Zahnräder<I>n1</I> die Spindeln     1c     um etwa 90  . Dabei erteilen die Exzenter     i.     den aufgesteckten Längsschienen     h    eine  Seitenverschiebung um einige Millimeter.  Dadurch werden die Querschienen gleich  zeitig um den gleichen Betrag seitlich ver  schoben. Wird der Schalthebel o wieder zu  rückgelegt,. so werden in gleicher Weise alle  Querschienen auch wieder in die vorherige  Lage zurückgezogen.

   Die Einrichtung kann  so ausgebildet sein, dass der Schalthebel o  aus einer Mittellage sowohl nach vorn, als  auch nach hinten umgelegt werden kann,  so     da,ss    die Querschienen d aus einer ent  sprechenden Mittelstellung einmal nach  rechts, das andere Mal nach links relativ zu  den Längsstangen b verschoben werden  können.  



  Die Querschienen d sind zur Erzielung  verschiedener Schaltungen mit Ausschnitten p  versehen, wie in     Fig,    4 an einer obern Quer  schiene dargestellt ist. Dadurch wird die  Einwirkung der Anschläge c in bestimmten  Stellungen verhindert. Bei der in     Fig.    4  beispielsweise dargestellten Mittellage kann  nur der Anschlag c der mittleren Längs  stange<I>b</I> auf die Querschiene<I>d</I> einwirken,       u        ,ä        'hrend        die        beiden        äussern        Längsstangen        t'     trotz vorhandener Anschläge     c    "leer" durch-    gehen.

   Bei     Verschiebung    der Querschiene d  nach rechts würde nur die rechte Längs  stange b wirksam werden, bei Bewegung der  Querschiene (Z nach links könnte nur die linke  Längsstange b zur     Wirkung    gelangen. Es  sind aber noch eine ganze Anzahl anderer  Kombinationen möglich. Zum Beispiel  könnten jeweils zwei Längsstangen auf  Querschienen der     obern    Reihe wirksam wer  den, oder alle drei, oder gar keine, während  gleichzeitig von andern Ansätzen c Quer  schienen der untern Reihe abwechselnd er  fasst werden.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  kann beispielsweise für die Einstellung von  mechanischen Registern an Schreibsetz  maschinen Verwendung finden und     gestattet     den schnellen     Wechsel    von einer Schriftart  zur andern, zum Beispiel von einer Antiqua  zu der passenden halbfetten oder kursiven       Antiqua-Schrift,    so dass auch gemischter Satz  hergestellt werden kann.  



  In ähnlicher Weise können verschiedene       Kombinationen    an     Addierwerken    für     t#\-T)o-          graphische    Zwecke,     sogena.nnten    typographi  schen Punktzählern, geschaltet werden, zum  Beispiel beim Setzen verschieden breit lau  fender Schriften.  



  Ebenso kann die Einrichtung an     Per-          forierapparaten    für Setz- und Giessmaschinen  Verwendung finden,     bc,i    denen verschiedene  Arten von Lochkombinationen     notwendi,-          werden.     



  An     Chiffriermaschinen    und Schnell  sind     ähnliche        Einrichtungen    -  wenn auch zu andern Zwecken - bereit  bekannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tastengestänge von Schreib- oder Setz maschinen, bei denen von einer Tastatur aus zur Übertragung der Tastenanschläge auf andere Organe der Maschine in ihrer Längs richtung bewegbare Stangen mit quer dazu verlaufenden Schienen zusammenwirken, da durch gekennzeichnet, dass die mit Anschlä gen ausgestatteten Längsstangen und die von deren Anschlägen erfassbaren Querschienen derart relativ zueinander verstellbar sind, dass die Längsstangen wahlweise auf die eine oder andere der Querschienen bewegend einwirken können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Tastengestänge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Querschie nen gemeinsam axial in Richtung quer zu der Bewegungsrichtung der Längsstangen verschiebbar sind. 2. Tastengestänge nach Patentanspruch und Unteranspruch l,. dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Querschienen mit Hilfe von in Einschnitte derselben eingreifenden Längsschienen geschieht, welche mit Schlitzen auf verstellbare Ex zenter aufgesteckt sind. Tastengestänge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Exzenter durch Umlegen eines Schalthebels mit Hilfe von Zahnstangen und Zahnrädern verstellt werden können. 4.
    Tastengestänge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis d, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalthebel aus einer AZittelstellung in verschiedene Rich tungen umgelegt werden kann. 5. Tastengestänge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsstangen gleichzeitig auf verschiedene Reihen von Querschienen einwirken können.
CH119735D 1925-05-06 1926-04-17 Tastengestänge von Schreib- oder Setzmaschinen. CH119735A (de)

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