Entladungsröhre. Die Erfindung bezieht sich auf die Befes tigung von Elektroden in elektrischen Entla dungsröhren und insbesondere auf die Befes tigung der Anode mit dem Zwecke, die Anode so stark festhalten zu können, dass beim Betrieb der Entladungsröhre eine Ver schiebung der Anode relativ zum Entladungs- röhrenkörper vermieden wird. Zu diesem Zwecke ist gemäss Erfindung die Anode mit- telst mehrerer Stützen an einem einwärtstre- tenden gläsernen,
röhrenförmigen Teil des Entlarlungsröhrenkörpers befestigt, und zwar so; dass die Enden dieser :Stützen- mit einem in einiger Entfernung vom Ende des genann ten röhrenförmigen Teils um denselben an geordneten Ring verbunden sind, wobei die Stützen mit seitlichen Armen versehen sind, deren Enden in das Ende des genannten röhrenförmigen Teils eingeschmolzen sind.
In der beigefügten Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform einer mit einer Glühkathode versehenen Entladungs röhre gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist teils eine Ansicht und teils ein schnitt einer Entladungsröbire mit einer Glühkathode, einer Anode und zwei gitter- förmigen Elektroden; Fig. 2, zeigt die in das Ende des einwärts- tretenden röhrenförmigen Teils eingeschmol zenen seitlichen Arme.
Die in der Zeichnung dargestellte Entla dungsröhre besitzt einen Glaskörper 1, mit dem eine zweimal umgebogene Glasröhre 2 luftdicht verschmolzen ist.
In den Kniff der innersten Einstülpung 3 sind die Zuleitungsdrähte 4 und 5 für die Kathode 6 luftdicht eingeschmolzen. Die Kathode 6 hat die Form eines langgestreck- ten <B>V</B> und ist mit der Spitze an einen Metall haken 7 gehängt, der an einer $-förmig ge bogenen Platte 8 befestigt ist, welche sich durch Federkraft auf Quarzröhren 9 und 10 festklemmt, durch welche Stäbchen 11 und 12 gesteckt sind.
Der Haken 7 ist durch, eine Öffnung einer vom Gerüst der gitterförmigen Elektrode 15 getragenen Metallplatte 16 hindurchgeführt, welche die Glasröhren 9 und 10 vor einer zu starken Erhitzung durch den @Glühf aden schützt und zugleich das verdampfte Mate rial des Glühfadens abfängt. Die Stäbchen 11 und 12 sind an V erlän- gerungsstücken der Stützen 13 und 14 der gitterförmigen Elektrode 15 befestigt, weleh letztere aus einem schraubenförmig auf vier Stützen gewundenen Metalldraht besteht.
Die andern Enden der Stützen sind mit einer federnden Klemme 19 verbunden, die von be kannter Bauart sein kann und über das Ende der tiefer reichenden Einstülpung der Glas röhre \? geschoben ist. Der Stromzuleitungs draht 17 für die Elektrode 15 ist mit der metallenen Klemme 19 verbunden und luft= dicht in die Röhre 18 eingeschmolzen.
Um die zylindrische Elektrode 15 ist eine zweite gitterförmige Elektrode 20 gleichach sig angeordnet. Auch diese Elektrode besteht aus einem Metalldraht, der schraubenförmig auf vier Stützen gewunden ist, zu denen die Stützen 21 und 22 gehören und die an 3fe- tallringen 28 und 29 befestigt sind. Das eine Ende dieser Stützen ist an einer nicht federn den Metallplatte 23 befestigt, die durch die federnde Klemme 24 auf der .Röhre 2 fest- (reklemmt ist. Ein Draht 25, dessen Ende mit der Klemme 24 verbunden ist und der luftdicht in die Glasröhre 41 einge schmolzen ist, dient für die Stromzufuhr Mach der Elektrode 20.
Die Stützen 21 und 22 haben an der andern Seite der Elektroden hakenförmig umgebogene Ver längerungsstücke, so dass die Enden in Flucht mit den Stützen 13 und 14 der Hilfselektrode 15 zu stehen kommen. TUber die Enden der Stützen sind Quarzröhrchen 20 und 27 geschoben, so dass die Elektroden 15 und 20 sich gar nicht oder nahezu nicht relativ aufeinander bewegen können.
L?m die Elektrode 20 ist die zylindrische Anode 30 angeordnet, die von vier Stützen 31, 32', 33 und 34 getragen wird, von welchen die beiden letzteren in der Zeichnung nur teilweise eingezeichnet sind. Die Enden die ser vier Stiftzen sind mit einem um den ein wärts tretenden gläsernen, röhrenförmigen Teil<B>36</B> des Entladungsröhrenkörpers 1 herum angeordneten Metallring 35 verbun den. Die vier Stützen sind ferner mit seit lichen Armen 37, 38, 39 und 40 versehen, die alle in dem Kniff am Ende der Röhre <B>36</B> eingeschmolzen sind. Die S2tromzuführung zu der Anode wird dadurch bewerkstelligt, dass wenigstens einen der seitlichen Arme durch das Glas hindurchgeführt wird.
Die beschriebene Entladungsröhre wird beim Betrieb zweckmässig so angeordnet, dass die Spitze des Glühfadens nach unten hängt, also in der Fig. 1 entsprechenden Lage. Wenn nun beim Betrieb die Glühkathode heiss wird und sich ausdehnt, so kann die Spitze der Kathode im Haken 7 sich frei senken, so dass ein Krummbiegen des Katho dendrahtes vermieden wird.