CH112929A - Petrolgas-Kochherd. - Google Patents
Petrolgas-Kochherd.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description
Petrolgas-Kochherd. Den bisher bekannten Petrolgas-Ko-ch- herden haftet im allgemeinen nebst anderem auch der Nachteil an, dass die Brennstoffzu fuhr nicht genügend genau geregelt werden kann.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Petrolgas-Kochherd, bei welchem zur Vermeidung dieses Nachteils der Brenn stoffbehälter in seiner Höhenlage dem Ver gaser gegenüber veränderbar ist, zwecks Re gulierung des Druckes des Brennstoffdampfes im Vergaser,
und wobei zur Verhinderung einer plötzlichen Einwirkung des infolge> Lageveränderung des Brennstoffbehälters veränderten Druckes des im Brexinstoffbehäl- ter befindlichen Brennstoffes auf den im Vergaserrohr befindlichen Brennstoffdampf das Brennstoffzuleitungsrohr zum Vergaser- rolir zu einer Spirale ausgebildet ist.
Der Erfinclungsgegenstaiicl ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und es zeigt: Fig. 1. eine Vorderansicht desselben mit Vertikalschnitten bei niedergelegtem Brenn- stoffbehälter, Fig. 2 einen Ghundriss 7,u Fig. 1, und Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 1 bei hochgeschwenktem Brennstoffbehälter.
1 ist. die durch die Längsrippe 2 in ein vorderes und ein hinteres Becken abgeteilte Grundplatte und 3 ein über dem hintern Becken schwenkbar angeordneter, mit dem Füllstutzen 4 und dem Brenn'stoffstandan- zeiger 5 versehener Brennstoffbehälter, wel cher zwecks Ausschwenkens desselben auf der um den Zapfen 6 schwenkbaren Stange 7 angeordnet ist.
Zum Ausschwenken des Brennstoffbehälters 3 dient die am freien Ende zu einer Gabel B ausgebildete Stütze 9, zu welcher die Welle 10 abgebogen ist, , welch letztere in den Lagern 11 und 12 dreh bar gelagert ist und an ihrem vordern Ende das Sperrad 13, sowie den Stellhebel 14 trägt. In die Verzahnung des Sperrades 13 greift die Klinke 15 ein.
Der Brennstoffbehälter steht -mittelst des Brennstoffrohres-16 mit dem Vergaserrohr 17 in Verbindung, \wobei das Brennstoffrohr eine rechtwinklige Abbieb mg aufweist und am Orte der Abbiegung zu einer Spirale aus gebildet ist<B>11W1</B> mit<B>U</B> abgebogenen Teilg an dem im vordern Becken der Grundplatte. 1 befestigten Fusse 19 des Vergaserrohres 17 mittelst Mutter 20 angeschlossen ist.
Das Vergaserrohr 17 ist an seinem obern Ende unter einem Winkel .von<B>90'</B> nach innen ab gebogen und trägt die Düse 21. Die Alt biegung des Vergaserrohres 17 ist von einem unten offenen Gehäuse ?? umschlossen und unterhalb des letzteren ist das Vorwärinege- fäss 23 am Vergaserrohr 17 angeordnet. Das Gehäuse 22, sowie das Vorwärmegefäss 23 können nach der Höhe verstellbar oder auch fest am Vergaserrohr 17 angeordnet sein.
Die. Brennerköpfe 25, 26 sind auf den im vordern Becken der Grundplatte 1 vorgese henen Trägern 27, 28 befestigt und unter sich durch das Rohr 29 verbunden. Beide sind nach oben hin durch je ein zwischen zwei Platten 30, 31 bezw. 32, 33 von kleine- rr#m Durchmesser als dem Innendurchmesser rler Brennköpfe liegendes Sieb 34 bezw. 35 abgeschlossen.
Dis Platten wie die Siebe stützen in ihrer Mitte auf Verlängerungen der Träger 27, 28 auf und die Siebe 34, 35 sind im wettern an ihrem Umfange zwischen rlen Brennerköpfen und den Pfannenträgern 36, 37 verklemmt. Der Brennerkopf 25 ist mit einem Mischrohr 38 ausgestattet und dieses wenigstens annähernd gleichachsig mit der Düse 21' dieser vorgelagert, so dass der aus der Düse 21 austretende Brennstoffdampf in das Mischrohr 38 überströmen und dabei Luft mitreissen kann, welche sich im Misch rohr mit dem Brennstoffdampf mischt.
Der unterhalb des Mischrohres 38 vorgesehene Vorwärmestutzen 39 ist zweckmässig ans Aluminium hergestellt und ragt so in das Gehäuse 22 hinein, dass nach Entzünden von durch die Bohrungen 40 des Stutzens 39 austretenden Brennstoffdämpfen insbeson dere der obere Teil des Vergaserrohres der <B> < </B> rt erwärmt wird, dass im Vergaserrohr br- findlicher Brennstoff zur Verdampfung gr'- langt. 41 ist eine im Brennerkopf 25 vorge,
- sehene Führung für die Brennstoffd#üniif#, um solche im Brennerkopf rnögliclist gleich mässig zu verteilen und deren Eintritt in deri stutzen 39 zu erleichtern.
Der Brenne.rkopf 25 ist gegen das Rohr 29 hin durch ein Iie- gelventil 22 (Fig. 1) abgeschlossen, welches mittelst der mit Griff 44 versehenen Schraube 43 verstellt und so der Zutritt von Brenri- stoffdämpfen nach dem Brennerkopf 26 ge regelt werden kann.
Bei Verwendung des beschriebenen Pu- wird nach erfol"ter Er- hitzung des Vc#rg,ascrrolires 17 durch in dern Vorwärnicgefäss 23 entflammten Brennstoff durch Ausschwenken des Brennstoffbehälters 3 nach oben hin Brennstoff durch das Brenn stoffrohr 16 nach dem Vergaserrohr 17 ge leitet.
Im Vergaserrohr 17 wird der Breiur- stoff verdampft und der dabei entsteheiidr# Druck bewirkt einerseits das Ausströmen von Brennstoffdampf durch die Düse 21 und das Mischrohr 38 in dein Brennerkopf 25 und anderseits das Zuriickdrängen des überschiis- sigen Brennstoffes durch die Leitung 16 nach dem Brennstoffgefäss 3.
Sobald sielt genügend Brennstoffdänilife ini Brennerkopf 2 5 angesammelt haben, tre ten diese nicht nur durch den freien Ringteil des Siebes 35 aus. wo sie entzündet werden und zum Kochen etc. Verwendung finden können, sondern auch durch die Bohrungen 40 des Stutzens 39, wo sie entzündet zur Erhitzung des Vergaserrohres 17 dienen. 1;7m die Erhitzun-, des Vergaserrohres 17 in tensiver zii gestalten, ist der obere Teil des Vergaserrohres 17 von dem Gehäuse 22 um schlossen.
Sofern die Brennstoffdämpfe nach dem zweiten Brennerkopf 26 geleitet werden sollen, so wird durch Drehen der Schraube 43 das Ventil 42 geöffnet und der Durch gangsquerschnitt dein benötigten Brennstoff dampf entsprechend geregelt. Die Brenn- stoffdämpfe bilden angezündet auch hier eine ringförmige Flamme.
Je nach denn Anheben des Brennstoff behälters 3 ändert sich der Druck des Brenn- stoffes auf den im Vergaserrohr 17 befind lichen Brennstoffdampf und damit auch rler Druck des Brennstoffdampfes selbst.
so dass bei hoher geie geiieni Brennstoffbehülterdie Zufuhr des Breniistoffcs in das Vergaser. rohe und der Abfluss des Brennstoffdampfes unter Vergrösserung von dessen Austritts- 2n vermehrt wird.
Ein bei Veränderung der Höhenlage des Brennstoffbehälters leicht eintretendes Aus löschen der Flammen durch verhältnismässig plötzlich eintretenden Minder- oder Über druck wird durch die Ausbildung des Brenn stoffrohres 16 zu einer Spirale 18 verhindert, indem durch diese eine nach und nach erfol gende Druckausgleichung bewirkt wird.
Soll der Kochherd ausser Benützung ge setzt. werden, so wird das Brennstoffgefäss 3 in seine horizontale Lage wie in Fig. 1 und 2 ersichtlich, zurückgeschwenkt. Es fin det nun während des Zurückschwenkens ein Niveauausgleich des Brennstoffes im Brenn stoffbehälter 3 und im Vergaserrohr 17 statt bezw. die Brennstoffsäule im Vergaserrohr 17 vermindert sich dabei derweise, dass ein weiteres Verdampfen von Brennstoff nicht mehr stattfinden kann und somit auch keine weiteren Brennstoffdämpfe durch das Misch rohr 38 in den Brennerkopf 25 übertreten können.
Damit erlöschen sowohl die Rund flammen auf den Brennerköpfen, als auch die Heizflamme über den Bohrungen 40 ohne weiteres, sobald der in den Brennerköpfen 25 und 26, dem Verbindungsrohr 29 und dem Stutzen 39 befindliche Brennstoffdampf aus getreten ist. Dabei löschen die Flammen über den Brennerkopfsieben nicht aus, bevor nicht sämtliche Brennstoffdämpfe ausgetre ten sind, indem die Flammen infolge des Siebes nicht in den Brennerkopf zurück schlagen können und dort infolge Mangel an Sauerstoff ersticken, so dass eine VeTunreini- gung der Luft durch nicht. verbrannte Brenn stoffdämpfe ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Petrolgas-Kochherd mit mindestens einem Brennerkopf und einem Vergaser für den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Brennstoffbehälter zwecks Regulierung des Druckes des Brennstoffdampfes im Vergaser in seiner Höhenlage dem Vergaser gegenüber veränderbar ist,und dass zur Verhinderung einer plötzlichen Einwirkung des infolge Lageveränderungen des Brennstoffbehälters veränderten Druckes des im Brennstoffbe hälter befindlichen Brennstoffes auf den im Vergaserrohr befindlichen Brennstoffdampf das Brennstoffzuleitungsrohr zum Vergaser rohr zu einer Spirale ausgebildet ist.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die -tiefste Lage des Brennstoffbehälters dem Ver gaser gegenüber so gewählt ist, da.ss beim Verbringen des Brennstoffbehälters in dieselbe von dem im Vergaserrohr befind lichen Brennstoff wenigstens so. viel nach dem Brennstoffbehälter zurückfliesst, dass eine weitere Entwicklwig von Brennstoff dämpfen vermieden wird, so dass durch Verbringen des Brennstoffbehälters in seine tiefste Lage ein Ausserbetriebsetzen des Kochherdes bewirkt wird.2. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenn stoffbehälter mittelst einer schwenkbaren Stütze schwenkbar angeordnet ist, wobei Mittel vorgesehen sind,, die Stütze in ver schiedenen Schräglagen festzuhalten. 3. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verga serrohr wenigstens teilweise von einem unten offenen Gehäuse umschlossen ist.4. Petrolgas-Ko,chherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner kopf nach oben hin durch ein Sieb abge schlossen ist, von welchem nur ein. ring förmiger Teil für den Austritt der Brenn stoffdämpfe frei ist, wodurch eine ring förmige Flamme und durch welches Sieb beim Ausserbetriebsetzen des Herdes ein vollständiges Verbrennen aller im Bren- nerkopf befindlichen Dämpfe erreicht wird, indem die Flammen nicht durch das Sieb in den Brennerkopf eintreten können und alsdann mangels Sauerstoff ersticken.5. Petrolga.s-Kochherd nach Patentanspruch, mit mehr als einem Brennerkopf, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung mit dem ersten Brennerhopf mit einem regu lierbaren Abschlussorgan versehen ist.6. Yetrolgas-Is.echhcrd nach I'atent < insprucli, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor- Wärmestutzen (3:)) aus lluiliiiiililll b .stellt.
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