CH112929A - Petrolgas-Kochherd. - Google Patents

Petrolgas-Kochherd.

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CH112929A
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CH
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fuel
gasifier
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petroleum gas
gas cooker
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Adolph Boesch
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Adolph Boesch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels
    • F24C5/02Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


      Petrolgas-Kochherd.       Den bisher     bekannten        Petrolgas-Ko-ch-          herden    haftet im allgemeinen nebst anderem  auch der Nachteil an, dass die Brennstoffzu  fuhr nicht genügend genau geregelt werden  kann.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein     Petrolgas-Kochherd,    bei welchem  zur Vermeidung dieses Nachteils der Brenn  stoffbehälter in seiner     Höhenlage    dem Ver  gaser gegenüber veränderbar ist, zwecks Re  gulierung des Druckes des Brennstoffdampfes  im Vergaser,

   und     wobei    zur Verhinderung  einer plötzlichen     Einwirkung    des infolge>       Lageveränderung    des     Brennstoffbehälters          veränderten    Druckes des im     Brexinstoffbehäl-          ter        befindlichen    Brennstoffes auf den im  Vergaserrohr     befindlichen        Brennstoffdampf     das Brennstoffzuleitungsrohr zum     Vergaser-          rolir    zu einer Spirale     ausgebildet    ist.  



  Der     Erfinclungsgegenstaiicl    ist in der  Zeichnung in einem     Ausführungsbeispiele     dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1. eine     Vorderansicht    desselben mit  Vertikalschnitten bei niedergelegtem     Brenn-          stoffbehälter,        Fig.    2     einen        Ghundriss        7,u        Fig.       1, und     Fig.    3 eine Seitenansicht zu     Fig.    1  bei hochgeschwenktem Brennstoffbehälter.  



  1 ist. die durch die Längsrippe 2 in ein  vorderes und ein hinteres Becken abgeteilte       Grundplatte    und 3 ein über dem     hintern     Becken schwenkbar angeordneter, mit dem  Füllstutzen 4 und dem     Brenn'stoffstandan-          zeiger    5 versehener Brennstoffbehälter, wel  cher zwecks     Ausschwenkens    desselben auf  der um den Zapfen 6     schwenkbaren    Stange  7 angeordnet ist.

   Zum Ausschwenken des  Brennstoffbehälters 3 dient die am freien  Ende zu einer Gabel B ausgebildete Stütze  9, zu welcher die Welle 10 abgebogen ist, ,  welch letztere in den Lagern 11 und 12 dreh  bar gelagert ist und an ihrem vordern Ende  das     Sperrad    13, sowie den Stellhebel 14 trägt.  In die Verzahnung des Sperrades 13 greift  die Klinke 15 ein.  



  Der Brennstoffbehälter steht     -mittelst    des       Brennstoffrohres-16    mit dem Vergaserrohr 17  in     Verbindung,        \wobei    das Brennstoffrohr  eine rechtwinklige     Abbieb    mg     aufweist    und  am Orte der Abbiegung zu einer Spirale aus  gebildet ist<B>11W1</B> mit<B>U</B>     abgebogenen        Teilg         an dem im     vordern    Becken der Grundplatte.  1 befestigten Fusse 19 des Vergaserrohres 17  mittelst Mutter 20 angeschlossen ist.

   Das       Vergaserrohr    17 ist an seinem obern Ende  unter     einem    Winkel .von<B>90'</B> nach innen ab  gebogen und trägt die Düse 21. Die Alt  biegung des Vergaserrohres 17 ist von einem  unten offenen Gehäuse ?? umschlossen und       unterhalb    des letzteren ist das     Vorwärinege-          fäss    23 am Vergaserrohr 17 angeordnet.     Das     Gehäuse 22, sowie das     Vorwärmegefäss    23  können nach der Höhe verstellbar oder auch  fest am     Vergaserrohr    17 angeordnet sein.  



       Die.        Brennerköpfe    25, 26 sind auf den im       vordern    Becken der Grundplatte 1 vorgese  henen Trägern 27, 28 befestigt und unter  sich durch das Rohr 29 verbunden. Beide  sind nach oben hin durch je ein zwischen  zwei Platten 30, 31     bezw.    32, 33 von     kleine-          rr#m    Durchmesser als dem Innendurchmesser       rler        Brennköpfe    liegendes Sieb 34     bezw.    35  abgeschlossen.

   Dis Platten wie die Siebe  stützen in ihrer Mitte auf Verlängerungen  der Träger 27, 28 auf und die Siebe 34, 35  sind im wettern an ihrem Umfange zwischen       rlen        Brennerköpfen    und den     Pfannenträgern     36, 37 verklemmt. Der     Brennerkopf    25 ist  mit einem Mischrohr 38 ausgestattet und  dieses wenigstens annähernd gleichachsig mit  der Düse 21' dieser vorgelagert, so     dass    der  aus der Düse 21 austretende Brennstoffdampf  in das Mischrohr 38 überströmen und dabei  Luft mitreissen kann, welche sich im Misch  rohr mit dem Brennstoffdampf mischt.

   Der  unterhalb des Mischrohres 38 vorgesehene       Vorwärmestutzen    39 ist zweckmässig ans  Aluminium hergestellt und ragt so in das  Gehäuse 22 hinein, dass nach Entzünden von       durch    die Bohrungen 40 des Stutzens 39  austretenden Brennstoffdämpfen insbeson  dere der obere Teil des Vergaserrohres der  <B> < </B>     rt    erwärmt wird, dass im     Vergaserrohr        br-          findlicher    Brennstoff zur Verdampfung     gr'-          langt.    41 ist eine im     Brennerkopf    25     vorge,

  -          sehene    Führung für die     Brennstoffd#üniif#,     um solche im     Brennerkopf        rnögliclist    gleich  mässig zu verteilen und deren Eintritt in     deri          stutzen    39 zu erleichtern.

   Der     Brenne.rkopf       25 ist gegen das Rohr 29 hin durch ein     Iie-          gelventil    22     (Fig.    1) abgeschlossen, welches       mittelst    der mit Griff 44     versehenen        Schraube     43     verstellt    und so der Zutritt von     Brenri-          stoffdämpfen    nach dem     Brennerkopf    26 ge  regelt werden kann.  



  Bei     Verwendung    des     beschriebenen        Pu-          wird    nach     erfol"ter        Er-          hitzung    des     Vc#rg,ascrrolires    17 durch in     dern          Vorwärnicgefäss    23 entflammten     Brennstoff     durch Ausschwenken des     Brennstoffbehälters     3 nach oben hin     Brennstoff    durch das Brenn  stoffrohr 16 nach dem Vergaserrohr 17 ge  leitet.

   Im Vergaserrohr 17     wird    der     Breiur-          stoff    verdampft     und    der dabei     entsteheiidr#     Druck     bewirkt    einerseits das Ausströmen     von          Brennstoffdampf    durch die Düse 21 und das  Mischrohr 38 in dein     Brennerkopf    25 und  anderseits das     Zuriickdrängen    des     überschiis-          sigen    Brennstoffes durch die Leitung 16  nach dem Brennstoffgefäss 3.  



  Sobald     sielt    genügend     Brennstoffdänilife          ini        Brennerkopf    2 5 angesammelt haben, tre  ten diese nicht nur durch den freien Ringteil  des Siebes 35 aus. wo sie entzündet werden  und zum Kochen     etc.    Verwendung finden  können, sondern auch durch die Bohrungen  40 des Stutzens 39, wo sie entzündet zur  Erhitzung des Vergaserrohres 17 dienen.       1;7m    die     Erhitzun-,    des Vergaserrohres 17 in  tensiver     zii    gestalten, ist der obere Teil des  Vergaserrohres 17 von dem Gehäuse 22 um  schlossen.

   Sofern die Brennstoffdämpfe nach  dem zweiten     Brennerkopf    26 geleitet werden  sollen, so wird durch Drehen der Schraube  43 das Ventil 42 geöffnet und der Durch  gangsquerschnitt dein     benötigten    Brennstoff  dampf entsprechend geregelt. Die     Brenn-          stoffdämpfe    bilden angezündet auch hier eine       ringförmige    Flamme.  



  Je     nach    denn     Anheben    des Brennstoff  behälters 3 ändert     sich    der Druck des     Brenn-          stoffes    auf den im Vergaserrohr 17 befind  lichen Brennstoffdampf und damit auch     rler     Druck des     Brennstoffdampfes    selbst.

   so dass       bei        hoher    geie       geiieni        Brennstoffbehülterdie     Zufuhr des     Breniistoffcs    in das     Vergaser.         rohe und der Abfluss des     Brennstoffdampfes     unter Vergrösserung von dessen     Austritts-          2n    vermehrt wird.  



  Ein bei Veränderung der Höhenlage des  Brennstoffbehälters leicht eintretendes Aus  löschen der Flammen durch verhältnismässig  plötzlich eintretenden Minder- oder Über  druck wird durch die     Ausbildung    des Brenn  stoffrohres 16 zu einer Spirale 18 verhindert,  indem durch diese eine nach und nach erfol  gende Druckausgleichung bewirkt wird.  



  Soll der Kochherd ausser Benützung ge  setzt. werden, so wird das Brennstoffgefäss  3 in seine horizontale Lage wie in     Fig.    1  und 2 ersichtlich, zurückgeschwenkt. Es fin  det nun während des     Zurückschwenkens    ein  Niveauausgleich des Brennstoffes im Brenn  stoffbehälter 3 und im Vergaserrohr 17 statt       bezw.    die Brennstoffsäule im Vergaserrohr  17 vermindert sich dabei     derweise,    dass ein  weiteres Verdampfen von Brennstoff nicht  mehr stattfinden kann und somit auch keine  weiteren Brennstoffdämpfe durch das Misch  rohr 38 in den     Brennerkopf    25 übertreten  können.

   Damit erlöschen sowohl die Rund  flammen auf den     Brennerköpfen,    als auch  die Heizflamme über den Bohrungen 40 ohne  weiteres, sobald der in den     Brennerköpfen     25 und 26, dem Verbindungsrohr 29 und dem  Stutzen 39 befindliche Brennstoffdampf aus  getreten ist. Dabei löschen die Flammen über  den     Brennerkopfsieben    nicht aus, bevor  nicht sämtliche Brennstoffdämpfe ausgetre  ten sind, indem die Flammen infolge des  Siebes nicht in den     Brennerkopf    zurück  schlagen können und dort infolge Mangel an  Sauerstoff ersticken, so dass eine     VeTunreini-          gung    der Luft durch nicht. verbrannte Brenn  stoffdämpfe     ausgeschlossen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Petrolgas-Kochherd mit mindestens einem Brennerkopf und einem Vergaser für den Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Brennstoffbehälter zwecks Regulierung des Druckes des Brennstoffdampfes im Vergaser in seiner Höhenlage dem Vergaser gegenüber veränderbar ist,
    und dass zur Verhinderung einer plötzlichen Einwirkung des infolge Lageveränderungen des Brennstoffbehälters veränderten Druckes des im Brennstoffbe hälter befindlichen Brennstoffes auf den im Vergaserrohr befindlichen Brennstoffdampf das Brennstoffzuleitungsrohr zum Vergaser rohr zu einer Spirale ausgebildet ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die -tiefste Lage des Brennstoffbehälters dem Ver gaser gegenüber so gewählt ist, da.ss beim Verbringen des Brennstoffbehälters in dieselbe von dem im Vergaserrohr befind lichen Brennstoff wenigstens so. viel nach dem Brennstoffbehälter zurückfliesst, dass eine weitere Entwicklwig von Brennstoff dämpfen vermieden wird, so dass durch Verbringen des Brennstoffbehälters in seine tiefste Lage ein Ausserbetriebsetzen des Kochherdes bewirkt wird.
    2. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenn stoffbehälter mittelst einer schwenkbaren Stütze schwenkbar angeordnet ist, wobei Mittel vorgesehen sind,, die Stütze in ver schiedenen Schräglagen festzuhalten. 3. Petrolgas-Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verga serrohr wenigstens teilweise von einem unten offenen Gehäuse umschlossen ist.
    4. Petrolgas-Ko,chherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner kopf nach oben hin durch ein Sieb abge schlossen ist, von welchem nur ein. ring förmiger Teil für den Austritt der Brenn stoffdämpfe frei ist, wodurch eine ring förmige Flamme und durch welches Sieb beim Ausserbetriebsetzen des Herdes ein vollständiges Verbrennen aller im Bren- nerkopf befindlichen Dämpfe erreicht wird, indem die Flammen nicht durch das Sieb in den Brennerkopf eintreten können und alsdann mangels Sauerstoff ersticken.
    5. Petrolga.s-Kochherd nach Patentanspruch, mit mehr als einem Brennerkopf, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung mit dem ersten Brennerhopf mit einem regu lierbaren Abschlussorgan versehen ist.
    6. Yetrolgas-Is.echhcrd nach I'atent < insprucli, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor- Wärmestutzen (3:)) aus lluiliiiiililll b .stellt.
CH112929D 1925-02-04 1925-02-04 Petrolgas-Kochherd. CH112929A (de)

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