CH112797A - Maschine zum Schälen und Polieren von Körnerfrüchten. - Google Patents

Maschine zum Schälen und Polieren von Körnerfrüchten.

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CH112797A
CH112797A CH112797DA CH112797A CH 112797 A CH112797 A CH 112797A CH 112797D A CH112797D A CH 112797DA CH 112797 A CH112797 A CH 112797A
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peeling
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beater
bars
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Inventor
G M B H Getreideschaelmaschine
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Kaspar Getreideschaelmaschine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


  Maschine zum Schälen und Polieren von Körnerfrüchten.    Die bisher bekannten Maschinen zum  Schälen und Polieren von Körnerfrüchten mit  mehreren untereinander in Verbindung stehen  den Schälkammern haben den Nachteil, dass  mindestens eine, bei einer grösseren Anzahl  von Schälkammern aber auch zwei oder  mehrere Schälkammern ständig leer stehen,  da das Schälgut immer absatzweise von einer  Kammer in die andere befördert wird. Da  durch kann die Maschine während der Schäl  periode nicht voll ausgenutzt werden, so dass  ihre Leistung beschränkt ist.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende Maschine zum Schälen und  Polieren von Körnerfrüchten, die ebenfalls  mehrere untereinander in Verbindung stehende  Schälkammern aufweist, arbeitet im Gegen  satz hierzu so, dass während der Schälperiode  stets sämtliche Schälkammern gefüllt sind  und das Schälen in sämtlichen Kammern  gleichzeitig stattfindet.

   Dann erfolgt gleich  falls während einer bestimmten Zeitdauer,  während welcher die Schälorgane in Tätig  keit bleiben, eine Förderung des Gutes von  einer Kammer in die andere, und zwar so,    dass während dieser Zeit das Gut zunächst  aus der letzten Schälkammer in den Auslauf,  darauf von der vorletzten Schälkammer in  die letzte Schälkammer     usf.,    darauf von der  ersten Schälkammer in die zweite und schliess  lich vom Einlauf in die erste Schälkammer  gelangt. Somit schreitet durch sämtliche  Kammern eine der jeweiligen     Zulaufmenge     entsprechende Menge des Gutes hindurch.

    Dabei kann eine besondere Regelungsvor  richtung angeordnet sein, mittelst deren die  Zeitdauer der     Schälwirkung    genau festgelegt  wird; und zwar     unabhängig    von der Zeit  dauer der Förderung des Gutes von einer       Kammer    in die andere.  



  Eine Ausführungsform der Maschine und  einige Detailvarianten sind in den Zeich  nungen dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 in  Vorderansicht und     Fig.    2 in Seitenansicht  diese Ausführungsform, wobei verschiedene  in     Fig.    1 ersichtliche Teile in     Fig.    2 nicht  dargestellt sind;

       Fig.    3 und 4 zeigen in etwas  grösserem     Massstabe    die Seitenansicht einer  am obern Teil der Maschine angebrachten  Steuer- und einer Reguliereinrichtung zur      Steuerung des Überganges des Gutes von  einer Kammer in die andere, beziehungsweise  zur Regulierung der Zeitdauer der Bearbei  tung des Gutes in den einzelneu Kammern,  wobei in     Fig.    3 die Steuervorrichtung still  steht und die     Regelungsvorrichtung    in Arbeits  stellung sich befindet, während in     Fig.    4 sich  die Steuervorrichtung in Arbeitsstellung und  die Regelungsvorrichtung im Stillstand be  findet;

   die     Fig.    5-8 zeigen die Regelungs  vorrichtung für sich, und zwar zeigt     Fig.    5  einen Schnitt nach Linie     a-b    der     Fig.    13,       Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     c-d    der       Fig.    7;     Fig.7    zeigt eine Seitenansicht der  Regelungsvorrichtung, und     Fig.    8 stellt ehren  Schnitt nach e - f der     Fig.    7 dar;

   die     Fig.    9,  11 und 12 zeigen in Seitenansicht, und die       Fig.    10 und 13 im Querschnitt verschiedene       Ausbildungen    einer Schältrommel der Maschine;  die     Fig.    14 und 15 zeigen einen     Füllkorb     der Maschine, und zwar zeigt     Fig.    14 den  Füllkorb in     Offenstellung    seiner Bodenklappe,  und     Fig.    15 in     Schlussstellung;        Fig.    16 zeigt  in grösserem     Massstabe    ein Detail.  



  Die Schälmaschine besteht aus einer An  zahl, im vorliegenden Falle aus drei, zylin  drischer Schälkammern 1, 2, 3, die neben  einander angeordnet und durch     gusseiserne     Zwischenwände 4 und 5 voneinander     getrennt     sind, in welchen     Überlaufkanäle    4'     bezw.    5'  eingeschnitten sind. Diese eingeschnittenen  Ü     berlaufkanäle    dienen dazu, das Schälgut  von der Seite den Schälkammern zuzuführen.  Jede Schälkammer besitzt eine     Öffnung    9'       (Fig.    4), welche durch eine Klappe 6, 7       bezw.    8 abschliessbar ist.

   Die Klappen werden  durch eine später zu erläuternde Steuervor  richtung betätigt, die es ermöglicht, dass das  Grit von einer Schälkammer in einen am  Umfang derselben angebrachten Schnecken  trog 8' und vorn diesem durch eine     Überlauf-          öffnung    9, einen     Überlaufkanal    4' oder 5'  und den Überlauf 9" von innen her in die  folgende Kammer gelangen kann. Der Ein  lauf in die Maschine ist mit 69 bezeichnet.  



  Die Umstellung der Klappen 6, 7 und 8  erfolgt     durch    eine über ihnen liegende Steuer-    welle 1.0, auf der die     Nocken    11, 12 und 13  angeordnet sind, die     auf        entsprechende    An  sätze an den     Klappen        einwirken.    Am einen  Ende der Steuerwelle 10 sitzt ein Zahnrad  14, das bei 15 eine exzentrische Stelle hat  und das seinen Antrieb durch ein kleineres  Zahnrad 16 erhält, welches auf einem uni. 17  drehbaren     Winkelhebel    18 sitzt.

   Dieser  Winkelhebel wird durch die Feder 19 so  bewegt,     dalj    das     Zahnrad    16 gegen das Zahn  rad 14     gedrückt    wird. Der Antrieb des Zahn  rades 16 erfolgt durch ein auf seiner Welle  sitzendes grösseres     Zahnrad    20, das     rnit        einem     Zahnrad 21 kämmt, das durch den Riemen  antrieb     2'2    von der Hauptantriebswelle     23     der     Maschine    in     Umdrehung    versetzt wird.  



  Die Steuerwelle 10     wird    also in der     Rich-          tung    des     Pfeils        (Fig.    ' und 4) in     Umdrehung     versetzt, so lange das Zahnrad<B>16</B>     rnit        dein          Zahnrad    11     kämmt.    Hat das Zahnrad     1-1     und mit ihre die     Steuerwelle    eine vollstün  dige Umdrehung ausgeführt, so hat der ex  zentrische Teil 15 das Zahnrad 16 abgedrückt,  so dass der Hebel 18 ausschwingt.

   Durch die  gleich zu beschreibende Regelungsvorrichtung  wird der Hebel dann in dieser     ausgeschwun-          genen    Lage gehalten, was zur Folge hat,  dass nunmehr das Zahnrad 16 in das     Zahn-          rad    14 nicht mehr     eingreift    und somit die  Steuerwelle zum Stillstand kommt.  



  Das Festhalten des Hebels 18 in der aus  geschwungenen Stellung geschieht durch eine  an seinem Ende sitzende Zunge 24, die sich  auf ehre mit     Schraubengewinde    versehene  Welle 25 aufstützt     (Fig.    5 bis 8). Diese  Welle 25 wird durch ein auf ihr sitzendes  Schneckenrad 26 von einer     Selrneckenwelle     27 in Umdrehung versetzt, die von der Welle  des Zahnrades 21 mittelst des     Riemens    28  in     Umdrehung        versetzt    wird.

   Durch die  Drehung wandert die Zunge 24 des Hebel  18     adf    dein Gewinde 25 entlang, bis sie das  Ende der Gewindewelle erreicht     Lind    von ihr       heruntergleitet.    Dadurch wird der     Winkel-          hebel    18 wieder frei, und das Zahnrad 16  kann unter der     Wirkung    der Feder 19 in  das Zahnrad 14 eingreifen und eine aber  malige einmalige     Umdrehung    der Steuerwelle      10 bewirken. Darin fängt die Gewindewelle  <B>2</B>5 die     Zunge    24 wieder auf und hält     daurit     den Hebel 18 in der ausgeschwungenen Lage  fest.

   Die     Zungr;    21 ist an den Hebel 18 bei  29     angelenkt    und steht unter der     Wirkung     einer kleinen Feder 30. Sie schwingt daher  so weit aus, bis sie sich gegen eine Stell  mutter 31 legt, die auf dem mit Gewinde       versehenen,    die     Gewindereelle    25 umgebender.  Gehäuse 32 sitzt. Dieses Gehäuse 32 ist unten  bei 33     offen        (Fig.    5 und 8), so dass die Zunge  eingreifen kann. Je nach der Stellung der       Iluttei,    31 wird also die Zunge 24 mehr oder  weniger weit vorn Ende der Gewindewelle  abstehen.

   Damit ist aber der von ihr zurück  zulegende Weg bis zum Abschnappen länger  oder kürzer und damit auch die Zeit, während  welcher- die Steuerwelle stillsteht. Es kann   < also auf diese Weise innerhalb gewisser       ixrenzen    die Zeitdauer der eigentlichen Schäl  wirkung der,     Maschine    eingestellt werden,  wobei die jeweilige Stellung der     Mutter    31  auf einer entsprechenden Teilung 34 des Ge  häuses 32     (Fig.    7) abgelesen werden kann.

    Anstatt den Hebel 18 durch eine Feder, 19  zu betätigen, kann er auch durch eine Kurve  oder dergleichen zwangsläufig betätigt werden  Steht zunächst das Zahnrad 14     (Fig.    2  und 3) und damit die Steuerwelle 10 still,  während die Maschine in Betrieb ist, so läuft  das     (-xetreide    in den drei Schälkammern 1, 2  und 3 mittelst eines darin rotierenden, später       beschriebenen    Schlägerwerkes fortlaufend in  Form eines Kornbandes herum und wird  durch Reibung an der, innern Umfangsfläche  der- Kammern geschält.

   Setzt sich jetzt nach  dem Abgleiten der Zunge 24 von der Ge  windewelle 25     (Fig.    5) das Zahnrad 14 in  Bewegung, so macht die Steuerwelle und  das auf ihr sitzende Zahnrad 14 dabei eine  Umdrehung, getrieben von dem kleinen Zahn  rad 16, das seinerseits durch die Zahnräder  20 und 21, sowie durch den Riementrieb 22  von der Hauptwelle 23 in Umdrehung ver  setzt wird.  



  Während der vollständigen Drehurig des  Zahnrades 14 und damit der Steuerwelle 10  findet folgendes Arbeitsspiel statt, wobei    während dieser Zeit das Schlagwerk im Be  triebe bleibt:  Zunächst öffnet sich die Klappe 6; das  Getreide aus der letzten Schälkammer 3  läuft damit aus der Maschine heraus in den  Schneckentrog 8' und in einen Auslauftrich  ter 6'. Das     Öffnen    der Klappe 6 geschieht  durch den Nocken 11, der die Klappe 6  zurückdrückt.

   Unmittelbar, nachdem sich die  Klappe 6 wieder geschlossen hat,     öffnet        der-          Nocken    12 die Klappe 7,     worauf    das Schäl  gut aus der Kammer 2 durch deren Öffnung  9' unter der\ Wirkung der Zentrifugalkraft  in den Schneckentrog 8' läuft, .von der  Schnecke 8" nach der Kammer 3 zu trans  portiert wird und durch die eine     Überlauf-          öffnung    9 und den     Überlaufkanal    5'     lärift,     von wo das Schälgut in die Kammer 3 ge  langt. Nachdem die Klappe 7 geschlossen  ist,     öffnet    der Nocken 13 die Klappe B.

    worauf das Schälgut der Kammer 1 in glei  cher Weise, wie eben beschrieben, durch den       Überlaufkanat    4' in - die Kammer 2 gelangt..  Unmittelbar, nachdem die Klappe 8 geschlos  sen ist, wird der Auslauf des     Einlaufkorbes     69 geöffnet, und das Schälgut läuft von  diesem in die Kammer 1.  



  Darauf erfolgt das Arbeitsspiel von neuem;  und zwar zunächst der Stillstand der Steuer  welle, währenddem das Getreide wieder in  allen drei Schälkammern der     Scbälang    unter  liegt.  



  Bei jeder Umdrehung der Steuerwelle  wird der Hebel 18 durch den exzentrischen  Teil 15 des Zahnrades 14 ausgeschwenkt.; und  das Zahnrad 16 greift nicht mehr in 14 ein.  Die Zunge 24 stützt sich dann auf die Ge  windewelle 25, und zwar zunächst gegen die  Mutter 31 und hält dabei den Hebel abge  drückt, läuft dann den     (xewindegängeii    ent  lang, bis sie schliesslich am Ende der Welle  von ihr heruntergleitet,. so dass jetzt wieder  der Hebel 18 unter' der- Wirkung der Feder,  19 zurückschwingt und das Zahnrad 16 in  Eingriff mit 14 kommt. Während der Zeit  des Stillstandes der Steuerwelle 10 findet  die Schälwirkung in sämtlichen Schälkam  mern gleichzeitig statt, wobei diese Zeitdauer      .je nach Stellung der Mutter 31 auf der  Teilung 34 eingestellt werden kann.  



  Die Steuervorrichtung kann natürlich auch  in anderer Weise, als hier beschrieben, be  tätigt werden, und ebenso ist es möglich, die  Regelungsvorrichtung durch eine andere mit  derselben Wirkung zu ersetzen.  



  Die Kammern 1, 2 und 3 sind als Schäl  trommel dargestellt.     Fig.    9 zeigt eine solche  Ausführung. In derselben bezeichnet 35 die  Trommelwand, die auf ihrer Innenfläche bei  36 mit einem die Schälwirkung ausübenden  Belag 36 versehen ist. 37 bezeichnet ein  Schlägerrad, auf dem die Schlagleisten 38  sitzen, die als dünne Bleche ausgeführt sind.  Die Befestigung dieser Bleche erfolgt durch  die Bügel 39, die ihnen eine leichte Dreh  barkeit nach beiden Seiten hin     gestattet).     Da die Schlagleisten 38 aus dünnem Blech  hergestellt sind, so kann man sie     verhältnis-          niäl')ig    dicht     aneinanderrücken.     



  Wird das Schlägerrad, das auf der Welle  sitzt, in Umdrehung versetzt, so legen  sich unter dem Druck der Fliehkraft die  Schlagleisten 38 gegen die zu schälende  Frucht, wobei sie jedoch dein Druck der  Körner leicht nachgeben können. Da die  Schlagleisten in keiner Stellung die Trommel  wandung berühren, d. h. auch in ihrer radialen       Stellung    auf dem Schlägerrad gerade noch  an der Trommelwand vorbeigehen, also nach  rückwärts durchschlagen können, so sind  Anschläge für sie nicht erforderlich.  



  Bei der Ausführungsform der Schältrommel  nach     Fig.    11 sind die einzelnen Schlagleisten       .'    >8 mit Lappen 40 versehen, die bei 41     di@eh-          bar    an dein Schlägerrad 37 befestigt sind.  .Jede Schlagleiste hat nach hinten zu eine  Verlängerung 42, die als Gegengewicht dient       und    einen Teil der Fliehkraft der Schlag  leisten     35    aufhebt. Gleichzeitig können sich  diese verlängerten Teile 42 gegen feste An  schläge 43 an das Schlägerrad legen und  damit die äusserste Stellung der Schlagleisten       -\)8    begrenzen.

   Diese Stellung wird zweck  mässig so bestimmt, dass zwischen dem Ende  der Schlagleiste und dem Belag 36 der Trom-         melwand    35 etwa die Dicke des Kornes ver  bleibt.  



  Die     Anschläge    43 können gegebenenfalls  verstellbar eingerichtet werden. Ebenso kann  bei beiden Ausführungsformen der Drehpunkt  der Schlagleiste, also einerseits der Bügel     39     und anderseits der Drehzapfen 41 in radialer  Richtung verstellbar eingerichtet werden,     uni     etwaigen Abnutzungen der Schlagleisten     bezw.     des Belages 36 der Trommelwand Rechnung  tragen zu können.     Arsch    bei der zweiten Aus  führungsform nach     Fig.   <B>11</B> ist ein     enges    Zu  sammenrücken der Schlagleisten möglich.

    Durch dieses enge     Zusammenrücken    wird  auch vermieden, dass das Körnerband     zerreisst.     



  Bei der Ausführungsform der     Sehältroni-          mel    nach den     Fig.    12 und 13 sind an dem  Schlägerrad 37 noch feststehende Schaufeln  44 angeordnet, an denen die     Schlagleisten    38  drehbar aufgehängt sind. Unter Umständen  können diese Schaufeln 44 in radialer Rich  tung verstellbar sein, um die Schlagleisten  dadurch in ihrem Abstand gegenüber der  Trommelwand einstellen zu     können.    Bei  dieser     Ausführungsform    besteht jede Schlag  leiste aus drei Teilen.  



  Der an der     lIaschine    45 befindliche Füll  korb 46 besitzt einen trichterförmigen Ein  satz 47, der durch eine um 48 drehbare  Bodenklappe 49 geschlossen werden kann.       Mine    Feder 50, die seitlich an der Dreh  achse 48 der Klappe angreift, sichert die       Schlusslage,    die in     Fig.    15 dargestellt ist.  



  Auf der andern Seite greift an einem auf  der Achse 48 sitzenden Hebelarm     b1    eine       Zugstange    52 an, die mit dem um     53    dreh  baren Winkelhebel 54 verbunden ist. Das  freie Ende     55    dieses Winkelhebels läuft bei  spielsweise auf einer auf der Steuerwelle 10  der Maschine sitzenden     Kurvenscheibe        57.     Diese Kurvenscheibe ist, wie     Fig.    16 zeigt,  aus zwei     nebeneinandersitzenden    Scheiben 58  und 59 ausgeführt, die je mit einem Ein  schnitt 60 versehen sind.

   Diese Scheiben  können gegeneinander verstellt     werdet),    so  dass der sich auf der ganzen Breite der  Scheibe erstreckende Einschnitt kleiner oder  grösser und damit der Umfang der Kurve      grösser oder kleiner wird. Die beiden     Schei-          ben    werden durch die Bolzen 61 zusammen  gehalten, die durch die Schlitze 62 hindurch  gehen. Die Schlitze 62 sind so lang, dass  jede für den vorliegenden Fall erforderliche  Verstellung der Scheiben möglich ist. Auf  der einen Scheibe kann noch am Umfang  eine Teilung 63 angebracht werden, auf der  eine     Marke    64 der andern Scheibe einstell  bar ist. Man kann dadurch genau die jewei  lige Grösse des wirksamen Umfanges der  Kurve einstellen.  



  Bei der Drehung der Kurvenscheibe in  der Pfeilrichtung läuft das freie Ende 55  des Winkelhebels 54 auf ihrem Umfang, wo  durch, wie aus     Fig.    15 ersichtlich ist, die  Bodenklappe 49 geschlossen gehalten wird.       Sobald    der Hebel in den Einschnitt 60 fällt,       öffnet    sich unter dein Zug der Feder 50 die       Bodenklappe    (Fix. 14), und das Gut kann  aus dem Trichter 47 in die Maschine fallen.  Die Ausbildung der Steuervorrichtung für  den Füllkorb gestattet es, wie im Vorher  gehenden dargelegt wurde, die Zeitdauer der       Öffnung    und des Schliessens des Bodens genau  zu regeln.

   Dadurch ist man imstande, der       Maschine    das Gut in ganz bestimmter Menge  und in bestimmten Zeitabständen zuzuführen,  je nachdem die Umstände es erfordern.  



  Natürlich kann auch irgend eine andere  Einrichtung benutzt werden,     uni    regelbar die  Klappe zu betätigen, etwa eine Kurve, die  auf der Steuerwelle verschoben werden kann,  und die in     ihren    verschiedenen Stellungen  verschieden grosse     Umfänge    dem Hebel 54       darbietet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Schälen und Polieren von Körnerfrüchten finit mehreren untereinander in Verbindung stehenden Schälkammern, da durch gekennzeichnet, dass während einer bestimmten Zeit das Gut in sämtlichen Kam mern verbleibt und geschält wird, worauf dann während einer bestimmten Zeitperiode, während welcher die Schälorgane in Tätig keit bleiben, ein Weiterwandern des (gutes von einer Kammer in die andere so erfolgt, dass während dieser Zeit das Gut zunächst aus der letzten Schälkammer in den Aus lauf, darauf von der vorletzten Schälkammer in die letzte Schälkammer usf.,
    darauf von der ersten Schälkammer in die zweite und schliesslich vom Einlauf in die erste Schäl kammer gelangt, derart, dass durch sämtliche Kammern eine der jeweiligen Zulaufmenge entsprechende Menge des Gutes hindurch schreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch mit einer über den Kammern angeordneten Steuer welle für Auslauföffnungen der einzelnen Kammern abschliessende Klappen, da durch gekennzeichnet, dass die Steuer welle ein mit einem exzentrischen Teil versehenes Zahnrad trägt; in das ein von einer Antriebswelle der Maschine ange triebenes, auf einem Hebel sitzendes Zahnrad eingreift, derart, dass nach einer -Umdrehung der Steuerwelle der exzen trische Teil des Zahnrades den Hebel mit dem Antriebszahnrad wegschwenkt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des das Antriebszahnrad für die Steuerwelle tragenden Hebels ein Anschlag sich befindet, der beim Weg schwenken des Hebels durch das Zahn rad der Steuerwelle von einer Vorrich tung aufgefangen und eine bestimmte einstellbare Zeit lang festgehalten wird, worauf nach Freigabe dieses Anschlages der Hebel unter der Wirkung einer Feder wieder zurückschwingt und sein Antriebs zahnrad wieder in Eingriff mit dem Zahn rad der Steuerwelle bringt.
    3. 1Taschine nach Patentanspruch mit an einem innerhalb einer feststehenden Trom mel sich drehenden Schlägerrad drehbar befestigten Schlagleisten, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlagleisten aus dün nem leichten Material hergestellt sind und dicht aneinander angeordnet sind. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagleisten so an dem Schlägerrad angelenkt sind, dass sie über die radiale Stellung hinaus durchschlagen können. 5. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Schlagleisten an Bügeln des Schlägerrades aufgehängt sind. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagleisten mit seitlich abgebogenen Lappen versehen sind, durch die ein Drehzapfen am Schlägerrad hindurchgeht. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt der Schlagleisten in radia ler Richtung auf dem Schlägerrad ver stellbar ist. B. 3laschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeich net, dass die Schlagleisten aus Blech be stehen und über dem Drehpunkt hinaus verlängert sind, so dass der verlängerte Teil die Fliehkraft des andern Teils teil weise ausgleicht. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3, 6 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass gegen den verlängerten Teil der Schlagleisten je ein am Schläger rad befestigter Anschlag die äusserste Lage der Schlagleisten begrenzt. 10. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlägerrad feststehende Schaufeln angeordnet sind, an denen die Schlag leisten aufgehängt sind. 11. Maschine nach Patentanspru(;h und Unter ansprüchen 3 und 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schaufeln in radialer Richtung verstellbar sind, um die Schlag leisten in ihrem Abstand in bezug auf die Trommelwand einstellen zu können. 12. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagleisten in ihrer Breite mehrfach unterteilt sind. 13.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einem Füll korb angebrachte Abschlussklappe durch eine die Zeitdauer der Öffnung regelnde Steuervorrichtung geöffnet und geschlos sen wird. 14. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung aus einer auf einer Steuerwelle sitzender), aus zwei Scheiben zusammengesetzten Kurven scheibe besteht, gegen deren Umfang sich ein mit der Klappe des Füllkorbes ver bundener Hebel legt, wobei die Scheiben so gegeneinander verstellt werden können, dass der auf dem Hebel wirksame Um fang der Kurvenscheibe grösser oder kleiner wird. 15.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 13 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass von beiden Scheiben die eine mit einer Teilung, die andere mit einer Marke versehen ist, um die Ein stellung genau festlegere zu können.
CH112797D 1923-07-17 1924-05-31 Maschine zum Schälen und Polieren von Körnerfrüchten. CH112797A (de)

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DEK88219D DE411779C (de) 1924-01-25 1924-01-25 Maschine zum Schaelen von Koernerfruechten mit an dem Schlaegerrad drehbar befestigten Schlagleisten
DE112797X 1924-04-15

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