CH112089A - Elektrische Zeitschalteinrichtung zur Betätigung von Stromverbrauchern zu im voraus festgesetzten Zeiten. - Google Patents

Elektrische Zeitschalteinrichtung zur Betätigung von Stromverbrauchern zu im voraus festgesetzten Zeiten.

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CH112089A
CH112089A CH112089DA CH112089A CH 112089 A CH112089 A CH 112089A CH 112089D A CH112089D A CH 112089DA CH 112089 A CH112089 A CH 112089A
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    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/26Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times
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Description


  Elektrische Zeitschalteinrichtung zur Betätigung von Stromverbrauchern  zu im voraus festgesetzten Zeiten.    Bisher bekannt gewordene elektrische  Zeitschalteinrichtungen zur Betätigung von  Stromverbrauchern zu im voraus festgesetz  ten Zeiten, die auf dem Prinzip beruhen, dass  durch Anschliessen eines     Stromverbrauchers     von Hand an eine Leitung aus einer Gruppe  von nach Stunden geschalteten Leitungen, so  wie an eine Leitung aus einer Gruppe von  nach Minuten geschalteten Leitungen ein  Stromkreis gebildet und dieser dann selbst  tätig durch Uhrschaltvorgänge zu der ge  wählten Stunde vorgeschlossen und dann zu  der gewählten Minute ganz geschlossen wird,  haftet der Übelstand an,

   dass beim Abschlie  ssen von drei oder mehr Stromverbrauchern  an die Einrichtung Stromkreise durch Schal  tung zu     ungewollten        Zeiten    geschlossen wer  den können.  



  Die vorliegende Erfindung hilft diesem  Übelstande ab. Bei dieser verbesserten Ein  richtung können gewöhnliche Stromverbrau  cher in grösserer Anzahl zu der für jeden voll  ihnen festgesetzten Zeit betätigt, und ferner  kann die Anzahl der Leitungen vermindert    werden. ohne dass es     nötig    ist, die Bauart der  Stromverbraucher zu ändern.  



  Der Erfindungsgedanke beruht darauf,  dass für eine kleinere Periode in einer grö  sseren Periode     (Minute    in einer Stunde) für  einen Stromverbraucher je :ein Stromkreis von       Hand    gewählt wird, wodurch die gewünschte  Zeit der     Betätigung    im voraus festgelegt ist.  Die Betätigung     erfolgt    dann selbsttätig unter  Kontrolle :durch eine Schaltuhr. Es können  für     .andere    Zeitteilungen, beispielsweise für  Tage, Wochen usw., Stromkreise hinzugefügt  werden, die ihrerseits für die Zeit der Be  tätigung     mitbestimmend    sind.  



  In den angefügten Zeichnungen zeigt       Fig.    1 ein Beispiel einer     einfachen    Ausfüh  rungsform des Erfindungsgedankens. Der  Stundenzeiger 1 ist aus isolierendem Mate  rial     angefertigt    und mit zwei Schleiffedern  versehen. die untereinander verbunden sind  und von denen die eine beständig auf     einem     leitenden Ring 2 und die andere auf einem       von    zwölf Kontaktstücken ss jeweils wäh  rend einer Stunde schleift. Mit je einem der      Kontaktstücke 3 ist eine Leitung 4 verbun  den.

   Der ebenfalls aus isolierendem Material  hergestellte Minutenzeiger 7 ist mit einer  Schleiffeder versehen, die beständig auf dem       leitenden        hing    8 schleift, sowie mit einer  Schleiffeder 11, die alle zehn Minuten wäh  rend einer kurzen Dauer mit einem der sechs  Metallstücke 12, und einer andern, welche alle  zehn Minuten während einer längeren Dauer,  etwa während fünf Minuten, mit einem der  Kontaktstücke 6 Kontakt bildet. Zwischen  den Metallstücken 12 sind lange Isolierstücke  taugeordnet.

   Die drei Schleiffedern sind unter  einander elektrisch verbunden, und mit den  Kontaktstücken 6 ist je eine Leitung 5 ver  blinden; ferner sind die Stücke 12 unterein  ander und mit dem Ring 2 durch die Leitung  13 verbunden; schliesslich ist der Ring 8 mit       einem    Pol der Stromquelle und die Leitung  14 mit dem andern Pol derselben verbunden.  



  Jedem der Stromverbraucher ist eine von  der Uhrschaltung entfernt gelegene Schalt  vorrichtung zugeteilt, die in dem in der Fig. 1  gezeigten Beispiel aus einem Elektromagnet  15, einer Stütze 16, einem Anker 17, einer  Stütze 18 und einem Elektromagnet 19     be-          en     steht. Durch einen Handwähler 9 wird der    Stunden- und durch einen Handwähler 10 der  Minutenstromkreis eingestellt. Der Strom  verbraucher A ist in dem dargestellten Bei  spiel auf 6 Uhr 10 eingestellt. Um 6 Uhr 00  war der folgende Stromkreis geschlossen:  Stromquelle, Leitung 14, Stütze 16, Mag  net 15, Kontakt 9, Linie 4 für 6 Uhr,     Kon-          taktstiück    3, Zeigerkontaktfedern, Ring 2,  Leitung 13, Kontaktstück 12, Schleiffedern  11, Ring 8, Stromquelle.  



  Der Magnet 15 war erregt und zog seinen  Anker an, der mit der Stütze 18 Kontakt  bildete; da jedoch die Handkontaktvorrich  tung 10 nicht mit der 0-Minutenleitung 5 ver  bunden ist, so war der Minutenstromkreis  nicht geschlossen     und        der    Stromverbraucher  A nicht in Tätigkeit.

   Um 6 Uhr 10 ist der  selbe     Stundenstromkreis    wieder     geschlossen     gewesen, und da dann der gewählte     10-Mi-            nutendraht    5 durch den Umschalter mit der    Stromquelle verbunden ist, so entsteht 'im  6 Uhr 10 der folgende Minutenstromkreis:  Stromquelle, Linie 14, Stütze 16, Anker  17, Stütze 18, Magnet 19, Stromverbraucher  A, Handkontakt 10, Linie 5 für zehn Minu  ten, Kontaktstück 6, Zeigerkontaktfedern,  Ring 8, Stromquelle.  



  Der Stromverbraucher ist nun in Tätig  keit. Der Stundenstromkreis ist bald durch  Abgleiten der Feder 11 von dem Kontakt  stück 12 geöffnet, der Anker 17 wird jedoch  durch den Magnet 19, der mit dem Strom  verbraucher in Reihe liebt, weiter angezogen       gehalten,    und der Minutenstromkreis wird  erst geöffnet, wenn der Kontakt 6 von seiner  Schleiffeder frei ist.  



  Dem Minutenstromkreis ist bei A noch  ein Druckknopf 20 hinzugefügt, der durch  Druck von Hand den Minutenstromkreis un  terbricht, so dass er zufolge Aberregung des  Magnetes 19 offen bleibt.  



  In der Fig. 1 ist der Stundenstromkreis  B um 6 Uhr 10 ebenfalls geschlossen wor  den, da der Minutenstromkreis ,jedoch auf  20 Minuten eingestellt ist, so wird der Strom  verbraucher B um 6 Uhr 20 in Tätigkeit  treten. Der Stromverbraucher C ist auf  7 Uhr 10 eingestellt; der entsprechende An  ker l7 wird erst in der siebenten Stunde an  bezogen werden, und der Kontakt 17/18 ist  daher offen. Bei mir kurzer Betätigung der  Stromverbraucher Bann der Magnet 19 fort  fallen.  



  Die Stromverbraucher A, B, C nebst Kon  takten 17, 18 können ebensogut in dem Stun  denstromkreis liegen, wenn lange     Kontakt-          12    und kurze Kontaktstücke 6 ange  ordnet werden. Der     Magnet    15 würde dann  zum Beispiel in jeder Stunde bei 0, 10, 20  usw. Minuten     htirz        erregt    werden, und der       Anker    17     geu,,issc-rinassen    bei 18 fühlen, ob  die sechste     Stunde        leerangekommen    ist.

   Es       l@önnten    auch. in beiden Zeitstromkreisen  (Minuten- und     Stundenstromkreis)    Magnete  1-5 liegen (je     crüeer    in jedem Stromkreis),  deren     Anlier        dann        zii.in    Beisspiel zu seiner  Zeit einen dritten Stromkreis schliessen wür  den, der der Arbeitsstromkreis wäre (ver-      gleiche auch D, Fig. 3). Den beiden Zeit  stromkreisen könnten natürlich, bei zweck  entsprechender Anordnung der Schalt- und  Leitungseinrichtung, auch getrennte Strom  quellen zugeteilt werden.  



  Bei Anwendung von Wechselstrom könn  ten die Magnete 15 durch primäre Wicklun  gen von Transformatoren ersetzt werden. In  Fig. 3 ist die Gruppe der Stundenstromkreise  und die Gruppe der Minutenstromkreise mit  getrennten Stromquellen versehen. Die Fe  der 11 und der Zeiger 1 schalten die Stunden  leiter 4, und die Feder 45 mit Ring 46 und  Feder 47 schalten die Minutenleiter 5 unter  Spannung. Die Leitung 48 auf der Minuten  seite entspricht der Leitung 14 auf der Stun  denseite.  



  Bei dem Stromverbraucher A ist die pri  märe Wicklung des Transformators 49 für  6 Uhr und der Magnet 15 für zehn Minuten  gewählt. Wenn die Erregung der primären  Wicklung mit dem Schluss des Kontaktes  l7/18 zusammenfällt, was um 6 Uhr 10 der  Fall ist, wird der Stromverbraucher A be  tätigt; bei ihm ist ferner durch unterbro  chene Linien ein halbtätiger Stromkreis ge  zeigt. Der Arm 50 springt alle zwölf Stun  den von einem Kontaktstück 51 nach dem  andern; der Magnet 52a wird während der  gewählten Zwölfstundenperiode erregt, und  der sekundäre Stromkreis, in dem der Strom  verbraucher A liegt, nur während dieser Pe  riode bei 52'53 geschlossen. Wenn demnach  auch die primäre Wicklung im Stundenstrom  kreis erregt und der Kontakt 17/18 geschlos  sen ist, so wird der Stromverbraucher A  doch nur betätigt, wenn auch der Kontakt  52'53 geschlossen ist.  



  In Fig. 3 ist bei B sowohl in den     gewähl-          ten        Stundenstromkreis    6 Uhr, wie in den ge  wählten Minutenstromkreis 20 Minuten je eine  primäre Wicklung eines Transformators ein  geschaltet. Jeder der beiden sekundären  Stromkreise enthält ein Relais; beide Relais  zusammen schliessen einen dritten     Stromkreis,     dem der Stromverbraucher B zugeteilt ist.  Die primäre Wicklung des Stundenstromkrei  ses wird im Laufe der sechsten Stunde und    diejenige des Minutenstromkreises in jeder  Stunde im Laufe der Zehnminutenteilung er  regt, und wenn beides zusammenfällt, wird  der Stromverbraucher B betätigt.

   In Fig. 3  ist bei C der sekundäre Stromkreis über 17/18  kurzgeschlossen, und wenn der Magnet 15  diesen Stromkreis öffnet, wird C betätigt,  wenn die primäre Wicklung gleichzeitig  Strom induziert. In dieser Anordnung ist  also stets ein sekundärer Stromkreis     .gesehlos-          sen.    Es ist ersichtlich, dass nach den Anord  nungen bei A und C Stromverbraucher ver  schiedener Spannung gemäss den     Transfor-          m.ationskoeffizienten    betätigt werden können.  



  Bei Anwendung von Gleichstrom, einer  Vorrichtung zum Wechseln der Stromrich  tung und polarisierten Relais 15, 17 kann in  bekannter Weise ein Stundendraht 4 für  zwei verschiedene Stunden benutzt werden,  und so können mit 12 Drähten 24 Stunden  und mit sechs Drähten 12 Stunden bestimmt  werden. Die Minutenseite könnte ebenso be  handelt werden.  



  In     Fig.    2 ist eine Anordnung gezeigt, in  der der Stundenstromkreis, sobald er einmal  bei einem eingestellten     Stromverbraucher    ge  schlossen worden ist, sich an einer ihm zuge  teilten     Schaltvorrichtung        selbsttätig    öffnet  und für die     Stunde    offen bleibt.  



  Der     Minutenstromkreis,    in dem der Strom  verbraucher liegt, wird zu Anfang der ge  wünschten Stunde an der     Schaltvorrichtung,     oder, wenn der     Stundenhandkontakt    erst     w5,h-          rend    der gewünschten Stunde betätigt wird,  sofort an der Schaltvorrichtung durch den  Stundenstromkreis vorbereitet; zu .der ge  wünschten Minute wird dann     der    Arbeits  stromkreis ganz geschlossen.  



  In der     Fig.    2 ist in der Schaltvorrichtung  bei B der Stundenkreis offen,     wohingegen    bei  A das Umgekehrte der Fall ist. Ein Stun  denstromkreis, wenn geschlossen, verläuft  wie folgt:  Stromquelle, Ring 2, Zeigerfedern. Kon  taktstück 3, Leitung 4, Stöpsel 21, Linie 22,  Stütze 23, Anker 23a, Kontaktfeder 23b,       Stellschraube    24, Magnet 25, Linie 26, Strom  quelle.      Der Minutenstromkreis verläuft so:  Stromquelle, Ring 2, Zeigerkontaktfedern,  Stück 3, Leitung 4, Stöpsel 21, Leitung 22,  Stütze 23, Anker 23a, Kontaktfeder 27,  Stellschraube 28, Stromverbraucher, Kontakt  10 Leitung 5, Kontaktstück 6, Zeigerkon  taktfedern, Ring 8, Stromquelle.  



  Wenn der Stundenstramkreis durch den  Stundenzeiger oder einen sonstigen, stünd  lich geregelten Stromschliesser ganz ge  schlossen wird, so wird der Magnet 25 sofort       erregt,    zieht     seinen        Anker    29 an, und der  Anker 23a, der federnd an der Stütze 23     be-          festigy    ist, kommt auf den isolierten Block  30 zu stehen, wie bei dem Stromverbraucher  A ersichtlich ist. Der Kontakt 23b/24 ist ge  öffnet, der Kontakt 27/38 geschlossen. Der  Stundenstromkreis ist demnach bei 23b/24  geöffnet, und der Magnet 25 ist nicht mehr  erregt. Der Minutenstromkreis ist bei 27/28  vorgeschlossen und wird dann durch die  Schaltuhr ganz geschlossen.  



  Es sind zwei Stromkreise für Öffnung  vorgesehen. Der eine bringt die Schaltvor  richtung in Ruhestellung am Ende der  Stunde, und der andere tut es sofort, wenn  der Stöpsel 21 während der Arbeitsstunde  herausgezogen wird. Für den ersten Öffner  stromkreis ist die Linie 31 angelegt, die nach  dem Schluss einer Arbeitsstunde und kurz  vor dem Beginn der neuen, einmal durch die  am Zeiger 8 isoliert befestigte Feder 32 an  dun beiden Knöpfen 33 während einer kur  zen Zeit geschlossen wird. Der erste Öffner  stromkreis verläuft wie folgt:  Stromduelle, Leitung 31, Kontakt 32/33,  Leitung 31, Knopf 34, Anker 29, Stütze 35,  Magnet 36, Leitung 26, Stromquelle.  



  Wenn die Schaltvorrichtung gearbeitet  hat, ist der Kontakt 29/34 geschlossen, und  der Manet 36 wird am Ende der Stunde er  regt. Der Anker 23a wird angezogen und  der Anker 29, der federnd an der Stütze 35  befestigt ist, geht hoch. Der Block 30 hält  den Anker in der aus Fig. 2 bei B ersicht  lichen Weise.  



  Der zweite Öffnerstromkreis ist wie folgt:  Stromquelle, Stundenschaltuhr, Linie 4,    Handkontakt 37, Linie 38, Knopf 39, Feder  40, die isoliert am Anker 29 sitzt, Knopf 4l,  Magnet 42, Linie 26, Stromquelle.  



  Der Stöpsel 21 ist aus Isoliermaterial an  gefertigt, jedoch mit dem leitenden Ring 43  versehen. Wenn die Schaltvorrichtung in  Tätigkeit gewesen ist, so ist der Kontakt  39/40/4l geschlossen, der Kontakt 3 7 aber  geöffnet; wird der Stöpsel 21 herausgezogen,  so schliesst der Ring 43 die     Kontaktvorrich-          tunc    37 während einer kurzen Zeit, der Mag  net 42 wird erregt, und der Anker 23a, der  die Stellung A einnimmt, geht in die Stel  lung B über.  



  Wenn eine andere Periode hinzugefügt  werden soll, so wird durch einen gewählten  Stromkreis ans dieser Periode ein Schalt  magnet 25 erregt. Der Magnet 25 der nächst  kürzeren Periode ist an die Stellschraube 28  der längeren Periode     angeschlossen    usw.,  dass die Periodenstromkreise sich stufenweise  weiterschalten. Die Schaltvorrichtung einer  Periode, welche während einer dieser Perio  den schaltete, geht mindestens am Schluss  dieser Periode in die Ruhestellung zurück.  



  Dieselbe Einrichtung, die in Fig. 2 für  Stunden und Minuten gezeigt ist, kann vor  teilhaft auch für eine Schaltung zwischen  zwei Gruppen der Stundenleitungen, bei  spielsweise bei einem 24-Stunden betrieb, be  nutzt werden, um die Stunde zu bestimmen.  In diesem Falle würden 10 Stundenleitun  gen beispielsweise in zwei Gruppen geteilt,  von denen die eine sechs Vierstundenleitun  gen und die andere vier Einstundenleitungen  erhalten würden. Ferner wären zwei Leitun  gen 26 vorgesehen. Mit den 10 Stunden  leitungen könnten für Stromverbrenner A  und B, die dann für die Minutenschaltung  die Magnete 25 sein würrlen, 6 nial I gleich       24    Stunden     bestini.ml=    werden.

   Würde jede  Leitung dieser Gruppen     durch        Anwen-          dung        polarisierter        Magnete    zweimal benutzt:       werden,    so     könnten        die        24        Stunden    mit     etwa          wclit        Leituno@cn    bestimmt werden.  



  Die     Minutenseite        könnte        ebenso    behandelt        -erden.         Die in den verschiedenen beschriebenen  und gezeigten Anordnungen benutzten Re  lais könnten natürlich anstatt mit Arbeits  strom auch mit, Ruhestrom betätigt werden.  Der Minutenstromkreis in Fig. 1 könnte bei  spielsweise über 17/18 so geschlossen werden,  dass 18 oberhalb von 17 liegt, der Magnet 15  während 11 Stunden erregt und nur wäh  rend der gewählten Stunde abgeregt sein  würde, wodurch dann der Anker 17 während  der gewählten Stunde losgelassen und der  Kontakt 17/18 geschlossen sein würde. Die  Schaltuhr würde in diesem Falle für die  wählbaren Stunden einen Uhrkontakt offen  anstatt geschlossen halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektrische Zeitschalteinrichtung zur Be tätigung von Stromverbrauchern zu im vor aus festzulegenden Zeiten, dadurch gekenn zeichnet, dass durch von einem Uhrwerk ab hängige Schaltvorgänge Stromleiter zu ge wissen Zeitteilungen (Stunden) einer Strom quelle an- und abgeschaltet und andere Stromleiter zu gewissen Unterteilungen (Mi nuten) der ersten Zeitteilung einer Strom duelle an- und abgeschaltet werden, und dass durch Wahl mittelst eines Wählers von einem Stromleiter aus der ersten Gruppe, zwecks Bildens eines Stundenstromkreises und durch Wahl von einem Stromleiter aus der andern Gruppe der Stromleiter, zwecks Bildens eines Minutenstromkreises, die Zeit der Be tätigung je eines Stromverbrauchers (Minu ten in einer Stunde) festgelegt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich unter den einen gewählten Zeitstromkreis kontrol lierenden Organen ein Relais befindet, welches durch Strom in dem andern Zeit. stromkreis betätigt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .der gewählte Stundenstromkreis und .der gewählte Ni- nutenstromkreis <B>je</B> ein Relais einschliesst, welche einen .dritten :Stromkreis zur Be tätigung des Stromverbrauchers kontrol lieren. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch Wahl eines Stromkreises aus der einen Gruppe, welcher Stromkreis die primäre Wicklung eines Transformators einschliesst, und durch Wahl eines Stromkreises aus der andern Gruppe, welcher ,Stromkreis ehr Relais einschliesst, die kürzere Periode der längeren Periode, während welchen die Betätigung eines Stromverbrauchers statt finden soll, festgelegt wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, -dass durch Wahl eines Stromkreises aus der einen Gruppe und .durch Wahl eines Stromkreises aus der andern Gruppe, welche Stromkreise beide je eine primäre Wicklung von Trans formatoren einschliessen, die kürzere Pe riode der längeren Periode, während wel chen die Betätigung eines Stromverbrau chers stattfinden soll, festgelegt wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Betätigung eines Schaltorganes durch Strom in den Zeit stromkreisen polarisierte Elektromagnete benutzt werden, wodurch eine Leitung (4) für zwei Perioden derselben Gattung ver wendbar ist, vorausgesetzt, ,d.ass die Strom richtung in zweckentsprechender Weise ge wechselt wird.
CH112089D 1923-12-29 1924-10-27 Elektrische Zeitschalteinrichtung zur Betätigung von Stromverbrauchern zu im voraus festgesetzten Zeiten. CH112089A (de)

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