CH104530A - Apparat zum Behandeln von Rohseide vor dem Haspeln. - Google Patents
Apparat zum Behandeln von Rohseide vor dem Haspeln.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Apparat zum Behandeln von Rohseide vor dein Haspeln. Zweck der Erfindung ist, das Anhaften der Rohseidenfäden aneinander und speziell an den Kanten des Haspels in Seidenhaspel maschinen, bei denen die Seide direkt in Strähnen auf Haspel gewunden wird, zu ver hindern.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Haspeln der Seide wird die Rohseide in nassem Zustand auf den Haspel aufgewickelt und die Seidenfäden haben insbesondere das Be streben, aneinander zu haften, wo sie über die Stangen des Haspels gehen und zwar wegen der starken Pressung der Fadenlagen aufeinander. Dadurch entstehen grosse Nach teile für die _ Nachbehandlung der Seiden fäden.
Beim Gegenstand vorliegender Erfindung sind 11L'ttel vorgesehen, um die feuchten Ko- konfäden vor dem Haspeln durch trockene, heisse Luft zu führen und zwar im Gegen strom zu derselben. Die Rohseide in der Röhre wird dadurch erwärmt und ihre Feuch tigkeit verdampft. Dann werden die getrock neten Kokonsfäden kalter Luft ausgesetzt, so dass sie gekühlt werden und das Serizin fest wird. Das Anhaften der so vorbehan delten Rohseidenfäden wird dadurch verhütet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Apparat zum Durchführen des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform sche matisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht; und Fig. 2 einen Grundriss der Vorrichtung. Die Vorrichtung besitzt einen Haspel 2, der von an sich bekannter Bauart ist, ferner Heissluftröhren 3 von angemessener Grösse und Länge, welche parallell zueinander in eine Heissluftzuleitung 4 eingeschraubt sind. Das Rohr 3 ist zwischen der Fadenzuleitung und dem Haspel angeordnet und dient zum Durchführen des Rohseidenfadens. Die Heiss luftzuleitung 4 ist an eine Heissluftkammer 5 mittelst eines Winkelstückes 6 angeschlossen.
Innerhalb der Kammer 5 sind Dampfröhren 7 zum Beheizen der Luft auf die gewünschte Temperatur vorgesehen, Die Kammer 5 steht ihrerseits mittelst eines Rohres 8 mit einem Gebläse 9 in Verbindung. Der Rohseidenfaden wird, nachdem an haftendes Wasser und Fäden, wie bei bekann ten Haspelmaschinen, entfernt worden sind, in feuchtem Zustande in die Heissluftröhre 3 eingeführt und der Faden wird, nachdem er das Rohr, 3 passiert hat, nochmals der frischen Luft ausgesetzt. Durch das Gebläse 9 wird durch das Rohr 8 Luft in die Kammer 5 ge- presst, die Luft wird dadurch mittelst der Dampfröhre 7 bis auf eine gewünschte Tem peratur erwärmt und fliesst aus der Kammer 5 durch die Röhre 3 weg.
Die heisse Luft fliesst im Rohr 3 in entgegeirgesetzter Rich tung zur Bewegung des Rohseidenfadens. Die Rohseide, welche in feuchtem Zustande in innige Berührung mit dein Heissluftstrom kommt, während sie durch das Rohr 3 pas siert und ehe sie auf der Haspel 2 aufge wickelt wird, wird dadurch rasch erwärmt und getrocknet. Da der Heissluftstrom und die Bewegung der Rohseide entgegengesetzt gerichtet sind, so wird die Trockenwirkung beschleunigt und es wird die Qualität der Rohseide verbessert.
Die Rohseide wird voll kommen getrocknet aufgehaspelt; die Fäden können nicht aneinander anhaften, da wo die Windungen übereinander liegen, auch da nicht; wo sie die Haspelstangen kreuzen und unter einem gewissen Drucke stehen. Da die Roh seide freiliegend durch den Heissluftstrom geht, wird sie durch die erwähnte Trocknung nicht nachteilig beeinflusst, im C-xegerrteil, es wird die Qualität der Rohseide wesentlich verbessert.
Die in der Zeichnung dargestellte Vor richtung kann zum Beispiel in der Weise abgeändert werden, dass eine Heissluftkammer, die mit den geeigneten Heizmittel versehen ist, getrennt von der Röhre 3 angeordnet werden kann, so dass die heisse Luft mit dem Gebläse 9 in die Röhre 4 gedrückt wird. Die Geschwindigkeit der Rohseide, die Tem peratur oder die Strömungsgeschwindigkeit der heissen Luft kann entsprechend der Art und Stärke der Rohseide geändert werden. Mehrere Rohseidenfäden können durch das selbe Heissluftrohr geführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zurr Behandeln von Rohseide vor dem Haspeln derselben, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um feuchte Kokonfä den vor 'dem Haspeln durch trockene Heissluft und zwar im Gegenstrom zu derselben zu führen und dann die ge trockneten Fäden kälterer Luft auszusetzen. UNTERANSPRUCH: Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Durchleiten der Ko- konfäden Röhren vorgesehen sind, die an eine Heissluftquelle angeschlossen sind, derart, dass heisse Luft über die durch Röhren ge zogenen Fäden streichen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH104530T | 1923-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH104530A true CH104530A (de) | 1924-04-16 |
Family
ID=4363373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH104530D CH104530A (de) | 1923-05-30 | 1923-05-30 | Apparat zum Behandeln von Rohseide vor dem Haspeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH104530A (de) |
-
1923
- 1923-05-30 CH CH104530D patent/CH104530A/de unknown
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