CH104084A - Stickereiausschneidmaschine. - Google Patents

Stickereiausschneidmaschine.

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CH104084A
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CH
Switzerland
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fabric
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Inventor
Tscherne Alois
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Tscherne Alois
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Stickereiausschneidmaschine.       Gegenstand     vorliegender@        Erfindung    ist       eine        Stickereiausschneidma.schine,    bei welcher  durch eine     Stof    f     transp        orteinrichtung    die  Stickerei über ein Messer gezogen wird, damit  der Stoff der Kante des     Festons        antlang    zer  schnitten werde.  



  Gemäss der Erfindung wird der Stoff an  der Schneidestelle noch quer zur Längsbewe  gung des Stoffes Aden Konturen des     Festons          entsprechend    hin- und hergeführt, so dass die  Kante .des     Festons    stets an die     Sühneidstelle     geführt wird. Der weiche :Stoff     ermöglicht     diese     Querbewegung    neben der Längsbewe  gung ohne weiteres.  



       In,der    beiliegenden Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 einen Grundriss .der Maschine unter  Weglassung     verschiedener    Teile;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    1;       Fig.    3 bis 6 zeigen     Details;          Fig.    7     zeigt    die gesamte Anordnung.  



  Die     Ausschneidmasehine        (Fig.    7) weist  ein rotierendes Messer 1 auf,     ferner    zwei       Trauspurtrollen    2, 3, mittelst     welchen    der    Stoff in     Längsrichtung    der     Stickerei    über  das     Messar    1 gezogen werden kann. Auf der  einen Seite des Messers, nahe der     Schneidstelle,     ist eine Walze 4 angeordnet, auf der andern  Seite :des Messers,     :abenfalls    nahe der Schneid  stelle,     ein        Ablenker    5.

   Der     Ablenker    5       (Fig.    3) ist aus Blech hergestellt; er besitzt  einen in Längsrichtung der Stoffbahn sich  erstreckenden Arm und einen quer dazu  stehenden Arm mit     nach    dem Messer hin ab  gebogenem Rand 5'. Der letztgenannte: Arm  ragt in die     beim        Zerschneiden    entstehende  Stoffspalte, und     zwar    hinter der     Schneidstelle     und. seitlich derselben, so     -d@ass    ein Stoffteil  seitlich     abgedrängt    wird.

   Sowohl die Walze  4, wie der     Ablenker    5 sind bestimmt, dem  Stoff eine Bewegung zu geben, die quer zur  Längsbewegung des Stoffes gerichtet ist,  welch letztere durch die Transportwalzen 2, 3       bewirkt    wird. Die Walze 4 und der Ab  lenker 5 arbeiten abwechselnd in entgegen  gesetzter Richtung.  



  Die Walze 4 ist :auf einer Hohlwelle  drehbar gelagert, welche in einer Büchse 7  der festen     Lagerplatte    8 drehbar gelagert ist.  Auf der Welle 6 sitzt fest eine Muffe 9,      gegen welche die Nabe der Walze 4 mittelst       eines    Stiftes 10     angepresst    wird, welch letz  terer     verschiebbar    in der Hülse 6 angeordnet  ist und unter der Wirkung einer Feder 11  steht. Die Feder 11 ist bestrebt, die Walze     4:     gegen die Muffe 9 zu drücken, welche die  Walze 4 durch Reibung mitnimmt.

   Der Stift  10 ist mittelst Kugellager 12 auf einem He  bel 41 abgestützt, durch welchen der Stift 10  in axialer     Richtung    verschoben werden kann,  -wie     nachstehend    beschrieben. Auf der hohlen  Büchse 6 ist ein Zahnrad 13 befestigt, das  mittelst eines     Zwischenrades    14 von einem  Zahnrad<B>15</B> angetrieben     wird.    Letzteres wird       mittelst    Riemenscheibe 16 von einem (in der  Zeichnung nicht dargestellten) Motor ange  trieben. Das Zahnrad 15 steht mit einem  Zahnrad 17 in Eingriff,     das    axial verschieb  bar und drehbar auf einem Bolzen 18 der  festen Lagerplatte 8 angeordnet ist.

   Auf der  einen Seite des Zahnrades 17 ist eine Reib  scheibe 19     befestigt,    gegen welche eine  Scheibe 20 anliegt, die mit einem     Zahnrad    21  starr verbunden ist. Mit dem Zahnrad 21  steht ein Zahnradsegment 22 in Eingriff.  Letzteres sitzt fest auf einer Welle 23, die  in einer Büchse der festen Lagerplatte 8     ,dreh-          'bar        gelagert    ist. Die Welle 23 besitzt einen  nasch unten ragenden Arm 24,     welcher        mit-          telst    eines Lenkers 25 mit dem freien Ende  eines Hebels 26 gelenkig verbunden ist, der  an der Lagerplatte 8     .a.ngelenkt    ist.

   Der He  bel 26 trägt den     Ablenker    5, welcher neben  der Walze 4 liegt. Die mit einer Riffelung  versehene Walze 4 und der     Ablenker    5     liegen     zu beiden Seiten des Messers 1.  



  Die Walze 4 kann zeitweise vom     Antrieb     losgekuppelt werden, und zwar dient hierzu       Stofftr.ansportwaIze    2. Diese Walze 2, auf       welcher    eine     Mitläuferwalze    30 ruht, ist in  einem Lager 31 angeordnet, das     schwenkbar     auf einer Welle 32 gelagert ist. Die Welle  32 wird von einem Motor angetrieben und  überträgt ihre Drehungen     mittelst    Zahnräder  34 auf die drehbare Walze 2. Das Lager  schwenkt entgegen der Wirkung einer nicht  gezeichneten Feder jeweils aus, wenn der  Widerstand zum Vorschalten des Stoffes S    eine bestimmte Höhe erreicht.

   Am Schwenk  lager ist eine     Staaige    35     .augelenkt,    die     mit-          telst    eines     Lenkers    36     einen    Hebel 37 ver  stellt, :der auf einem Bolzen der Lagerplatte  8 drehbar gelagert ist. Der Hebel 37     liegt     gegen das     untere    Ende eines Hebels 38 an,  welcher mittelst Zwischengliedern 40 den He  bel 41 entgegen der Wirkung der Federn 11  und 42 verstellen kann. Der Hebel 41     liegt     gegen das Kugellager 12 an, das auf der  Spindel 10 aufgeschraubt ist.

   Wird der Len  ker 36 in der Richtung des     Pfeils        III        (Fig.    7)  gezogen, so wird die Spindel 10 entgegen der  Wirkung der Feder 11 verstellt und gibt die  Walze 4 frei. Gleichzeitig wird aber auch  vom Hebel 37 ein Hebel 44 verstellt,     welcher     an einer Spindel 45 befestigt ist.

   Die Spin  del 45, die in einem Support der Platte 8       @drehb,ar    gelagert ist, trägt     amen    Hebel 46,  dessen gegabeltes     Endstück.    gegen die Nabe  des Zahnrades 17     anliegt.    Der Hebel 46  drückt     das    Zahnrad 17 gegen die Scheibe 20,  so     da.ss    letztere nun an der Drehung des Ra  des 17 teilnimmt.

   Dadurch     wird    das Rad 21  gedreht und damit auch das Zahnsegment 22,  welch letzteres seine Drehung durch die Or  gane 23 bis 26 auf den     Ablenker    5 überträgt,  der im     Sinne    des Pfeils     II        (Fig.    1) aus  schwingt und dabei den gestickten Teil des  Stoffes nach rechts vom Messer 1 wegbewegt.  



  Die Walze 4 zieht, wenn sie mit Büchse     G     gekuppelt ist, die Stickerei quer zur     Ricli-          tung    des Pfeils     III        (Fig.    7) im Sinne des  Pfeils IV, bis die Stickerei, respektive der       Festo:n    an festen Anschlägen 50     (Fig.    4, 5)  anliegt. Die Anschläge 50 sind über und  unter der Stoffbahn am Maschinengestell ein  stellbar befestigt; sie liegen zwischen Walze  4     and    Messer 1 unmittelbar neben der       Schneidstelle    des Messers 1.

   Auf der Walze 4  läuft eine Rolle 51, die an einem Hebel 52  angeordnet ist, der unter der Wirkung einer  Feder 53 die Rolle 51 auf die Walze 4 drückt.  Wird durch den Widerstand des Stoffes  gegen .den     Vortransport    die Walze 2 verscho  ben, so wird die Walze 4 entkuppelt, wie  oben beschrieben.     Gleichzeitig    tritt aber der       Ablenker    5 in Tätigkeit, und so findet ein           abwechselndes    Arbeiten der beiden Organe 4  und 5     statt.     



  Schneidet das Messer 1 längs einer auf  steigenden Kurve des     Festons        S    (wie in  F     i,..    7, in welcher der     Feston    S, d. h. die  Stickerei     rechts        am    Messer vorbeigeht, dar  gestellt), so wird dem Stofftransport ein ge  wisser Widerstand entgegengesetzt; die  Walze 2 schwingt .aus und     entkuppelt    die  Walze 4 und schwingt gleichzeitig den Ab  lenker 5 nach rechts     (Fig.    7).

   Hat das Mes  ser die     Kuppenhöhe    des     Festons    erreicht, so  sinkt der Widerstand gegen den     Vortrans-          port    sofort in erheblichem Masse. Die Walze  2 geht in ihre Ausgangslage zurück unter  der Wirkung der (in der Zeichnung nicht  dargestellten) Feder.

   Der Hebel 41 geht  unter der Wirkung der Feder 42 in die Aus  gangslage zurück, der Stift 10 wird freige  geben und drückt die Walze 4 gegen die  motorisch angetriebene Hohlwelle 6, welche  infolge der Reibung die Walze 4     mitnimmt.     Gleichzeitig wird auch der     Ablenker    5 ausser  Wirkung gesetzt, da der Hebel 37 den He  bel 44 freigibt, der Druck des Hebels 46 auf  das Rad 17 und die Reibung zwischen den  Teilen 19, 20 aufgehoben wird. Das Rad 21  wird frei und damit auch der     Ablenker    5.  Es zieht nun die Walze 4 zusammen mit  dem Mitläufer 51 den Stoff im Sinne des  Pfeils IV     (Fig.    7), und zwar so lange, bis  das Messer wieder an einem aufsteigenden  Teil des     Festons    zur Arbeit gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Ausschneiden von Sticke reien mit einem Messer und einer Stoff transporteinrichtung, welche den Stoff in der Längsrichtung der Stickerei über das Messer zieht, dadurch gekennzeichnet, dass :Mittel vorgesehen sind, welche den Stoff an der Schneidstelle quer zur Längsbewegung den Konturen des Festons entsprechend hin- und herbewegen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Stickereiaussöhneidmaschine nach Patent- anspruch,-dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite des Messers ein Walzen paar und auf der andern Seite ein Stoff ablenker liegt, welche zur Querverschie bung des Stoffes nach entgegengesetzten Seiten dienen, und dass Mittel vorgesehen sind, um die Walzen und den Stoff ablenker abwechselnd in Wirkung zu brin gen, zum Zwecke, den Rand des Festons an die Schneidstelle zu führen.
    2. Stickereiausschneidmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Walzen des Walzenpaares und auch der Stoffablen- ker je mittelst einer Kupplung von einer zwangsläufig angetriebenen Welle aus be wegt werden, wobei beim Ausrücken der einen Kupplung die andere eingerückt wird und damit Walze und Stoffablenker abwechselnd in verschiedener Richtung quer zum Stofftransport wirksam werden.
    3. Stickereiaussohneidmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein- und Ausschalten des Walzenpaares und des Ablenkers eine Stofftransportwalze derart verstellbar vorgesehen ist, dass sie, je nach dem Widerstand, den der Stoff bei seiner Längsbewegung an der Schneid stelle erfährt, sich verstellt und dabei das eine oder andere der Organe zur Quer verstellung,des Stoffes in Tätigkeit setzt.
CH104084D 1922-10-18 1922-10-18 Stickereiausschneidmaschine. CH104084A (de)

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