CH102485A - Selbsttätige Heberanlage. - Google Patents

Selbsttätige Heberanlage.

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CH102485A
CH102485A CH102485DA CH102485A CH 102485 A CH102485 A CH 102485A CH 102485D A CH102485D A CH 102485DA CH 102485 A CH102485 A CH 102485A
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CH
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Inventor
Heyn Joh
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Heyn Joh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/16Fixed weirs; Superstructures or flash-boards therefor
    • E02B7/18Siphon weirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description


  Selbsttätige Heberanlage.    Bei sehr grossen Heberanlagen, die schnell  anspringen sollen, ist es sehr zweckmässig,  einen Hilfsheber     anzuordnen,    dessen Luft  raum möglichst klein ist und der daher  schnell anspringt, um dann als Mithelfer  zum Saugen der Luft aus dem Hauptheber  zu dienen.  



  Der Hilfsheber ist auch dann von grossem  Vorteil, wenn der Unterwasserspiegel stark  wechselt. Damit der die Luft aus dem He  berschlauch mitreissende Wasserstrahl die  entstehenden Luftblasen sicher um die Aus  laufkante herum aus dem Heberinnern her  ausbringen kann, darf diese bei den selbst  tätig anspringenden Hebern nur wenig ein  tauchen, und die untere Haltung muss des  halb über den höchsten Unterwasserspiegel  gelegt werden. Bei stark wechselndem U. W.  geht dem Heber dadurch in den langen Zei  ten des normalen U. W.-Standes stets erheb  liches Gefälle verloren, was häufig die An  wendung des Hebers überhaupt bisher ver  bot, so zum Beispiel an Wehren in Flüssen,  wo in den kurzen Hochwasserzeiten das Ge  fälle beim Wehr auf ein geringes Mindest  mass zurückgeht.

      Zweck der vorliegenden Erfindung ist es  nun, dem Heber das in jedem Einzelfall  überhaupt grösstmögliche Gefälle zu geben  und trotzdem sein     selbsttätiges    Anspringen  und die     Staüregelung    durch ihn auch beim       kleinst    vorhandenen Gefälle zu gewährleisten.  Dies     wird    dadurch erreicht, dass zum     In-          betriebsetzen    ein     Hilfslieber    angeordnet ist;  dessen Auslauf über dem höchsten Unter  wasserspiegel liegt.

   Die zwei Heber     können     nebeneinander oder ineinander angeordnet  werden und deren     Heberräume        über    der       höhergelegenen    Auslaufkante in mehr oder  weniger enger Verbindung stehen, während  ihre Schläuche unter dieser Auslaufkante  getrennt durch die     Wasserverschlüsse    -ins  Freie münden. Dabei dient der, am besten  kleinere Heber, mit     hochgelegener    Auslauf  kante als Hilfsheber für die Inbetrieb  setzung des, am besten grösseren, Hebers mit  tiefer gelegener Auslaufkante, also grösserem  Gefälle.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des       Erfindungsgegenstandes    sind in     beiliegender     Zeichnung dargestellt.     Fig.    1 und 2 zeigen  eine Form solcher neuen Anlagen, bei der die      beiden Heber ineinandergeschachtelt sind,  und zwar zeigt Fig. 2 den wagrechten Schnitt  in Höhe I-I, und Fig. 1 den Vertikal  schnitt bei II-II. Die Trennungswände w  zwischen Hauptheber und Hilfsheber reichen  nach aufwärts nur bis zum schnitt 1-I, so  dass deren     Schläuche    über letzterem, also  auch über der untern Eintauchkante (Aus  lauf) f des Hilfshebers miteinander in Ver  bindung stehen, unterhalb derselben aber  völlig voneinander getrennt sind.  



  Wenn das Unterwasser seinen höchsten  Stand (H. U. W.) erreicht hat, wäre ein  selbsttätiges Anspringen des grossen Haupt  hebers allein und dadurch eine Stauregulie  rung durch ihn völlig ausgeschlossen. Nach  Anordnung des mit dem Hauptheber ober  halb der Wände w in offener Verbindung  stehenden Hilfshebers jedoch wird bei einer  geringen Übersetzung der Überlaufkrone K  die alsdann von aussen abgeschlossene Luft  beider Heber durch den in bekannter Weise  auf den Vorsprung v auffallenden Überlauf  strahl um den Auslauf, d. h. um f herum  ins Freie befördert, so lange, bis beide Heber  in vollen Betrieb gelangt sind, oder bis in  folge Absenkung des 0.W.-Spiegels die  Aussenluft bei a eintritt. Die Stauregulie  rung ist wieder sicher gestellt.  



  In allen Fällen, wo es auf schnelles An  springen nicht so sehr ankommt, kann     mau     auch beim niedrigsten Unterwasserstand  (N. U. W.) auf die Selbstentlüftung des  Haupthebers um die Kante F herum verzich  ten und dem Hilfsheber die Aufgabe der  selbsttätigen Inbetriebsetzung allein überlas  sen. Der Grossheber kann dann die hydrau  lisch selbstverständlich günstigere Schlauch  führung ohne Vorsprung erhalten, wie sie  strichpunktiert in Fig. 1 zu sehen ist.  



  Statt eines Kleingefällehebers können  natürlich auch deren mehrere mit dem glei  chen oder auch mit verschiedenen Gefällen  in dem Grossheber oder neben ihm angeordnet  werden.  



  Ausser dass der Hilfsheber den Haupt  heber vom wechselnden U. W.-Stand unab-    den Hauptheber zur Regulierung verschie  dener Oberwasserstände geeignet zu machen.  Bisher mussten zur Erreichung dieses Zweckes  die ganzen Heber in ihrer Höhenlage verstellt  werden. Bei der nachfolgend beschriebenen  Anlage wird nur der Hilfsheber zur Rege  lung verschiedener 0. W.-Stände eingerichtet,  während der Hauptheber ortsfest bleibt.  Fig. 3 zeigt im Längsschnitt, Fig. 4 im  Querschnitt III-III einen solchen Hilfs  heber.  



  Die Schütze c am Hilfsheber A ist mit  ihrer Oberkante auf den Wasserspiel 0. W.1  eingestellt; das Ventil d am     Luftzuführungs-          rohr    e, dessen untere Kante etwa in Höhe  des Wasserspiegels     O.1        V.1    liegt, ist auf  "offen" gestellt.  



  Sobald nun der Wasserspiegel 0.W., so  hoch ansteigt, dass die     Offnung    des Luft  zuführungsrohres e durch ihn geschlossen  wird, setzt der über die Oberkante der  Schütze abfliessende Wasserstrahl den Heber  in Betrieb. Die     Ausserbetriebsetzung    erfolgt,  wenn der Wasserspiegel 0. W., fällt und  das Rohr e wieder offen     ist.     



  Wird die Schütze c     gesenkt,    so dass ihre  Oberkante auf den Wasserspiegel 0.     W.2    zu  liegen kommt, und wird das Ventil d am  Luftrohr e geschlossen, dann entsteht ein He  ber, bei dem .die Saugschnauze 82 die Rege  lung übernimmt.  



  Soll noch für Wasserspiegel, die zwischen  den gezeichneten 0. Wal und 0.     W.2    liegen,  eine Einstellung des Hebers erfolgen, dann  sind für diese noch je ein     Luftzuführungs-          rohr    e mit Ventil d anzuordnen, oder aber,  was zweckmässiger ist: Es wird ein ver  schiebbares Rohr r nach     Fig.    5 eingebaut, das  für jede Höhenlage eingestellt werden kann;  der Verschluss eines solchen Rohres erfolgt  durch die Drosselklappe i.  



  Der . Mechanismus für das Verschieben  der Rohrhülse r kann beliebiger Art sein und  ist     auf    der Zeichnung daher nicht näher  angegeben.  



  Schliesslich kann auch nach     Fig.    6 vor  der fest eingebauten, auf dem höchsten Was-           Schütze        m    über die teilweise oder ganze  Breite des Hebers angeordnet werden.  



  In Fig. 6 sind die Schützen m und c in  tiefster Stellung gezeichnet, und der Heber  ist damit für den Wasserspiegel 0. W.2 ein  gestellt.  An Stelle der Schütze c und m können  ratürlich auch Klappen oder dergleichen und  an Stelle des runden Rohres e kann ein Rohr  mit beliebigem Querschnitt und beliebiger  Verschlussvorrichtung gewählt werden.  



  Der Hilfsheber steht mit dem Hauptheber  B, der     seinerseits    wieder aus mehreren Kam  mern     bestehen    kann, durch eine Anzahl Lö  cher g in Verbindung, die einzelnen Kammern  des Haupthebers sind ihrerseits wieder durch  Löcher in den Zwischenwänden oder durch  Rohrstücke verbunden, so dass beim     Ansprin-          gen    des Hilfshebers die Luft aus allen Kam  mern des     Haupthebers    gesaugt wird. Die  Krone K des Haupthebers liegt etwa in der  Höhe des Wasserspiegels 0. W.1 und seine  Schnauze S2 etwa in der Höhe des Wasser  spiegels 0. W.2.  



  Der Hilfsheber kann nätürlich auch in  passender Stelle in einiger Entfernung vom  Hauptheber angeordnet und mit diesem durch  eine     entsprechend    lange Rohrleitung verbun  den werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Heberanlage, dadurch ge kennzeichnet, dass sie durch einen Hilfsleber in Betrieb gesetzt wird, dessen Auslauf über dem höchsten Unterwasserspiegel liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schläuche des Haupthebers und des Hilfshebers über der untern Eintauchkante (f) des Hilfshebers miteinander verbunden, unterhalb dieser Kante jedoch voneinander getrennt sind. 2. Ansage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :der Hilfsheber eine für verschiedene Wasserspiegel einstell bare Überfallkrone und Saugschnauze be sitzt. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprach 2 .dadurch gekennzeichnet, dass .die Verstellbarkeit der Saugschnauze durch ein mit Ventil versehenes Luft- zuführungsrohr erreicht wird. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugschnauze durch eine verstellbare Schütze gebildet wird. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsheber von Haupthebern räumlich getrennt angeord net und mit diesen durch Luftabsaugrohre v er bunde n ist.
CH102485D 1922-10-04 1922-10-04 Selbsttätige Heberanlage. CH102485A (de)

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CH102485D CH102485A (de) 1922-10-04 1922-10-04 Selbsttätige Heberanlage.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT399527B (de) * 1988-03-25 1995-05-26 Werner Nill Spülheber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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