CH102464A - Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zufuhr von festem Brennstoff. - Google Patents

Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zufuhr von festem Brennstoff.

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CH102464A
CH102464A CH102464DA CH102464A CH 102464 A CH102464 A CH 102464A CH 102464D A CH102464D A CH 102464DA CH 102464 A CH102464 A CH 102464A
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CH
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Inventor
Maschinenbau A Herzogenbuchsee
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Herzogenbuchsee Maschbau Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zufuhr von festem Brennstoff:    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Verbesserung der Einrichtung ge  mäss Patentanspruch des Hauptpatentes, bei  welcher Einrichtung jede Beschickungs  vorrichtung     ein    Förderorgan     besitzt,    das  durch     einen    Hebel gesteuert     wird.    Die He  bel der Beschickungsvorrichtungen werden  durch biegsame Zugorgane von einer gemein  samen Antriebsstelle aus     betätigt.     



  Es     ist    nun bekannt, dass die Beschickungs  schächte in der Decke eines Ziegelofens in  mehreren,     parellelen,    dem Verlauf des Ofen  kanals folgenden Reihen angeordnet sind  und dass der     Brennstoffverbrauch    in den  Schächten von der äussersten Reihe gegen die  innerste hin abnimmt. Dies rührt daher, dass  die Verbrennungsgase     _    nach einem in der  Längsmitte des Ofens verlaufenden Rauch  kanal abgezogen werden. Dabei streichen die  Verbrennungsgase von der     äussersten    Schacht  reihe her gegen die innerste quer durch den  Ofenkanal über das Brenngut hinweg, so dass  dem unter den innern     Scbachtreihen    befind-.

    liehen     Brenngut    noch Wärme von dem unter  den äussern Schachtreihen verbrennenden    Brennstoff zugeführt wird. Zu einem ratio  nellen, allen überflüssigen Brennstoffver  brauch vermeidenden Betrieb eines Ziegel  ofens ist es daher erforderlich, die Brenn  stoffzufuhr zu den einzelnen Schachtreihen  so zu     regeln,    dass sie sich selbsttätig gegen  die     innern    Schachtreihen zu vermindert.  Dies zu     ermöglichen,    ist der Zweck der vor  liegenden Erfindung.  



  Ein Ausführungsbeispiel derselben ver  anschaulicht schematisch die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 zeigt einen mit der     Einrichtung     versehenen Ziegelofen im Grundriss,       Fig.    2 eine Einzelheit in grösserem Mass  stake.  



  Bei dem gezeichneten Beispiel sind nur  zwei Schachtreihen dargestellt, und für jede  der Einfachheit halber angenommen,     dass    sie  in einem Rechteck verlaufe, während be  kanntlich in Wirklichkeit der Ofenkanal und,  ihm folgend, die Schachtreihen an den bei  den Stirnenden des Ofens in     Kreisbogenform     verlaufen. Über der äussern Schachtreihe  ist am nicht gezeichneten     Gebälk    des Ofens      auf Führungsrollen ein Drahtseil     a    geführt  und über der     innern    ein Drahtseil. b. Die  gemeinsame Antriebsstelle für die beiden  Drahtseile     befindet    sich in c.

   Dort ist eine  Welle d gelagert     (Fig.    2), die von der Trans  mission aus durch ein     Vorgelege    e an  getrieben wird. Auf der Welle d sitzen zwei       gleichgrosse    Antriebsscheiben     f    und     g    fest,  von denen jede einen Kurbelzapfen     h        resp.        i     trägt.

   Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, ist die  Exzentrizität des Zapfens     lz    grösser als die  von     i..    Am Zapfen     h    ist das eine Ende     .des     Drahtseils<I>a,</I> und am Zapfen<I>i das</I> eine     Ende     des Drahtseils b befestigt. Am andern Ende  jedes Drahtseils ist ein Gegengewicht k an  gehängt.  



  Dreht sich die     Wellö    d, so wird jedes  Drahtseil während einer halben Umdrehung  von dem zugehörigen Zapfen im einen Sinne       mitgenommen    und dann während der folgen  den halben Umdrehung durch das Gegen  gewicht im entgegengesetzten Sinne bewegt.  Da aber die Exzentrizität     ider    beiden Zapfen  <I>1,</I>     i    verschieden ist, so legen die beiden  Drahtseile während der vorerwähnten Be  wegungen verschieden grosse     'hege    zurück,  und zwar ist, wegen der grösseren Exzentri  zität des Zapfens     la,    der Weg des Draht  seils     a    grösser als der des Drahtseils b.

    Infolgedessen machen auch die Hebel .der  vom Drahtseil     a    betätigten Beschickungs  vorrichtungen grössere Schwingungen als die  mit dem Drahtseil b verbundenen Hebel.  Dies hat zur Folge, dass die     Förderorgane          der.    über der äussern Schachtreihe     a,

  ngeord-          ncten    Beschickungsvorrichtungen bei jeder  Betätigung einen grösseren     Förderweg        m.a-          ehe    n als die     Förderorgane    der über den     in-          nern        Schachtreihen    befindlichen     Beschik-          kung@svorrichtungen,    das heisst erstere     beför-          clernv    bei jeder Betätigung mehr Brennstoff  in die zugehörigen Schächte als letztere, und  die Brennstoffzufuhr zur äussern Schacht  reihe ist grösser als die zur innern.  



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  sind der Einfachheit halber nur zwei     Schacht-          reihexi    angenommen     worden.    In @'irhlicb-         keit    sind es deren     natürlich'    mehr, und es  ist dann über jeder Schachtreihe ein Draht  seil und auf der Welle d für jedes Draht  seil eine Antriebsscheibe     angeorndet,    wobei  die, Exzentrizitäten der Kurbelzapfen so ge  wählt sind, dass sie von der Scheibe für das  über die äusserste Schachtreihe geführte       Drahtseil    bis zur Scheibe für das über die  innerste Schachtreihe geführte Drahtseil all  mählich abnehmen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung an Ziegelöfen zur automa tischen Zufuhr von festem Brennstoff, nach dem Patentanspruch des Hauptpaten tes, bei welcher jede Beschickungsvorrich tung ein durch einen Hebel gesteuertes För- derorgan besitzt, und die Hebel der Beschik- kungsvorrichtungen durch biegsame Zug organe von einer gemeinsamen Antriebsstelle aus betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Zugorgan über jede der unter sich parallelen,
    dem Laufe des Ofenkanals fol- P <B>0'</B> n den Reihen der Beschickungsschächte hinweggeführt ist und dass an der Antriebs stelle auf gemeinsamer Achse je eine An triebsscheibe für jedes Zugorgan angeordnet ist, an der letzteres exzentrisch befestigt ist, wobei die Exzentrizität der Befestigungs punkte von dem über die äusserste Schacht reihe geführten Zugorgan bis zu dem über der innersten Schachtreihe geführten ab nimmt,
    und die bei einer Umdrehung der genannten Achse von den einzelnen Zug organen zurückgelegten Wege und daher auch die Wege der von den verschiedenen Zugorganen betätigten Förderorgane sich vorhalten wie die Exzentrizitäten der Be festigungspunkte, das Ganze derart. dass den Beschickungsscbä.chten der verschiedenen Schachtreihen bei jeder Förderbewegung der Förderorgane eine von der äussersten gelgen die -innerste Reihe hin abnehmende> Brenn stoffmenge zugeführt wird.
CH102464D 1921-12-20 1921-12-20 Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zufuhr von festem Brennstoff. CH102464A (de)

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CH102464T 1921-12-20

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