DE961052C - Trockenapparat zum Trocknen von Papier- und Papphuelsen - Google Patents

Trockenapparat zum Trocknen von Papier- und Papphuelsen

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DE961052C
DE961052C DEM15606A DEM0015606A DE961052C DE 961052 C DE961052 C DE 961052C DE M15606 A DEM15606 A DE M15606A DE M0015606 A DEM0015606 A DE M0015606A DE 961052 C DE961052 C DE 961052C
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Germany
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drying apparatus
sleeve
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dryer
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DEM15606A
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Helmut Majer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • F26B15/20Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all vertical or steeply inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockenapparat zum Trocknen von Papier- und Papphülsen Die Erfindung bezieht sich auf einen Trockenapparat zum Trocknen von Papier- und Papphülsen, bei dem die Hülsen mittels einer endlosen umlaufenden Kette durch Heißluft hindurchgeführt werden. Nach Patent 839 444 sind im wesentlichen zwei oder mehr mit .einer oder mehreren öffnungen zur Aufnahme der Hülse versehene Hülsenträger Bestandteil der Kettenglieder.
  • Gemäß der Erfindung wird der Trockenapparat wesentlich dadurch vereinfacht, daß die Aufnahmeöffnungen für die zu trocknenden Hülsen in Form von seitlich offenen, starr begrenzten Schlitzen ausgebildet sind. Diese Schlitze, die praktisch nichts anderes darstellen als seitliche Öffnungen der im Hauptpatent verwendeten Löcher des Hülsenträgers, bieten den besonderen Vorteil, d.aß die zu trocknenden Hülsen von der Seite her, d. h. senkrecht zu ihrer Längsachse, .in die Aufnahmeöffnungen eingelegt bzw. aus ihnen entnommen werden können, wodurch unter anderem das Einlegen und Entnehmen wesentlich vereinfacht wird. Die als Hülsenträger ausgebildeten Glieder der Transportkette können dabei so wie die bisher verwendeten plattenförmigen Hülsenträger zur Aufnahme mehrerer Hülsen eingerichtet sein, indem sie z. B. einen oder mehrere in Laufrichtung der Kette hintereinander an dem Träger ausgebildete Schlitze aufweisen, von denen jeder mehrere, beispielsweise drei Hülsen nebeneinänder aufzunehmen vermag, oder der Träger kann einen einzigen kurzen Schlitz für eine einzige Hülse aufweisen.
  • Die den Schlitz begrenzenden Tragglieder oder -arme zweier miteinander in gleicher Höhe zusammenwirkender Kettenlaschen können durch mindestens zwei Ouerstäbe miteinander verbunden werden, auf die dOann eine oder mehrere Hülsen in ihrer Längsrichtung gelegt werden.
  • Im Interesse einer guten Trocknung der Hülsen ist vielfach ein langer Trockenweg erwünscht. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können nun zwei oder mehr Transportketten der angegebenen Art nebeneinander in einem Trockenapparat angeordnet und die Hülsen jeweils von einer Kette auf die andere übergeschoben werden. Dabei wird vorteilhaft jede Kette in einem praktisch abgeschlossenen Raum angeordnet, so daß die Hülsen nach jeder Verschiebung in einem mit wärmerer und trockner Luft angefüllten Raum kommen.
  • Das überschieben geht infolge der Schlitzform der Aufnahmeöffnung des Hülsenträgers außerordentlich einfach vor sich und kann bei entsprechender Anordnung mehrerer Ketten ohne weiteres mittels eines für alle Ketten gemeinsamen Schiebers erfolgen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Trockenapparat mit mehreren zusammenwirkenden Transportketten, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die Draufsicht auf je einen Hülsenträger zweier Ketten, die nebeneinander für Ouerüberschiebung angeordnet sind, Fig. 3 die Seitenansicht zweier Kettenglieder mit Schlitzen für Einzelhülsen, Fig. q. die Seitenansicht eines Kettengliedes mit drei schlitzförmigen Ausnehmungen für je drei Hülsen, Fig. 5 die Draufsicht auf je einen Hülsenträger zweier Ketten, die für Längsüberschiebung nebeneinander angeordnet sind, Fig. 6 die Seitenansicht einer Kette mit Tragaufsatz für die Hülsen, Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Hülsenträger, dessen Tragarme durch Querstäbe verbunden sind und Fig.8 eine Schalteinrichtung für den Antrieb des Trockenapparates.
  • Die in feuchtem Zustand von einer beispielsweise automatischen Hülsenwickelmaschine kommenden Hülsen werden zum Trocknen in einen Trockenapparat eingeführt, in welchem sie an Traggliedern einer umlaufenden Kette durch einen Trockenluftstrom hindurchgeführt werden.
  • Die Tragglieder haben oder bilden seitlich offene, schlitzförmige Aufnahmeöffnungen für die Hülsen. Gemäß Fig. q. ist ein Kettenglied i als Hülsenträger ausgebildet, indem durch Anordnung dreier schlitzförmiger Ausnehmungen 2 in einer zur Kette senkrechten Platte etwa stab- oder stiftförmige Tragarme 3 gebildet werden, auf welche die zu trocknenden Hülsen q. quer zu ihrer Längsachse aufgelegt werden, wie das aus Fig. 2 ersichtlich ist. In Fig. q. sind die Tragarme 3 so lang, daß z. B. drei Hülsen nebeneinander in einen Schlitz 2 eingelegt werden können, so daß ein Hülsenträger nach dieser Figur neun Hülsen mit dem dargestellten Durchmesser aufzunehmen vermag.
  • In Fig. 3 sind die einzelnen Kettenglieder 5 als Träger je einer Hülse 4 derart ausgebildet, daß nur ein einziger unten und oben von je einem Tragarm 7 begrenzter Schlitz 6 in dem entsprechend kurzen Kettenglied 5 vorgesehen ist. Die beiden benachbarten als Hülsenträger dienenden Kettenglieder 5 sind an .einem gemeinsamen Kettenbolzen so angelenkt, daß der untere Arm 7 des oberen Gliedes 5 den oberen Arm 7 des unteren Gliedes 5 verdeckt.
  • Die Tragarme 3 oder 7 auf gleicher Höhe zusammenwirkender Tragglieder können in geringem Abstand voneinander angeordnet sein, so daß sie die Hülsen, wie in Fig. 2 und 5, im wesentlichen in der Mitte unterstützen. Statt dessen kann ihr Abstand auch, wie in Fig.7 angedeutet, so groß gewählt werden, daß sie eine lange Hülse in der Nähe ihrer Enden unterfassen. Um auch in diesem Fall kurze Hülsen trocknen zu können, «-erden solche Tragarme 13 (Fig.7) durch mindestens zwei Querstäbe 14 miteinander verbunden, auf welche die kurzen Hülsen 15- in Richtung ihrer Länge hintereinander aufgelegt werden. Unter Umständen können statt durchlaufender Stäbe 14 nur Teile solcher Stäbe, praktisch also Querstifte, an den beiden Tragarmen 13 vorgesehen sein.
  • Unter Anwendung solcher Querstäbe nach Fig. 7 kann zum Trocknen von Hülsen mit kleinerem Durchmesser an einer geeigneten Stelle des Hülsenträgers ein in Form eines liegenden U ausgebildeter Aufsatz 29 aufgesetzt und vorzugsweise lösbar befestigt werden, wobei die Schenkel des U den Hülsenaufnahmeschlitz unten und oben begrenzen (Fig. 6).
  • Die geschilderten Ausführungsformen der Hülsenträger gewährleisten eine Punkt- oder höchstens Linienberührung zwischen dem Auflageglied und der Hülse, so daß diese praktisch auf ihrer ganzen Fläche von der Trockenluft umspült wird.
  • Wie bereits eingangs ausgeführt, gestatten diese schlitzförmigen Aufnahmeöffnungen der Hülsenträger ein außerordentlich einfaches Einführen und Entnehmen der Hülsen und ermöglichen so die Ausbildung eines Trockenapparates mit mehreren zusammenwirkenden Transportketten, bei denen die Hülsen, von denen in diesem Fall in jedem Hülsenträger nur eine vorzugsweise nach Fig. 2 und 3 angeordnet ist, zur Verlängerung des Trokkenweges nach jedem Umlauf von einer Kette in die nächste übergeschoben werden.
  • In Fig. i ist ein solcher Trockenapparat veranschaulicht, der vier ständig oder mit Unterbrechungen umlaufende Ketten 17, 18, 19 und 2o enthält. Das Gehäuse 21 des Trockenapparates ist durch Zwischenwände 22, 23, 24 so unterteilt, daß jede dieser Ketten in einem eigenen schachtartigen Raum läuft, wobei diese Räume so untereinander verbunden sind, daß sie von der im Gegenstrom zum Durchgang der Hülsen bei 25 zugeführten heißen Trockenluft nacheinander durchströmt werden. Sämtliche Transportketten 17, 18, i9 und 20 bzw. ihre Hülsenträger sind in der gleichen Weise ausgebildet, und dieKetten sind räumlich so in bezug aufeinander angeordnet und auf Gleichlauf geschaltet, daß in jedem Zeitpunkt mindestens einem Hülsenträger der einen Kette ein Hülsenträger der anderen Kette gegenüberliegt, so daß an einem hierfür bestimmten Punkt 26, das ist vorzugsweise am unteren Ende des ablaufenden geraden Teiles der vorangehenden Kette und dem unteren Ende des anlaufenden geraden Teiles der nachfolgenden Kette, ein Überschieben der Hülse von der einen auf die andere Kette erfolgen kann.
  • Gemäß Fig. i erfolgt dieses Überschieben der Hülsen quer zu ihrer Längsachse, wie das in Fig. 2 in der Draufsicht klarer zum Ausdruck kommt.
  • Bei entsprechender Anordnung der Ketten hintereinander kann das Überschieben auch gemäß Fig. 5 in Richtung der Hülsenachse erfolgen.
  • Infolge des Gleichlaufes der Ketten kann das Überschieben an allen Ketten gleichzeitig und mittels eines gemeinsam betätigten Schiebers 27 erfolgen, der vorteilhaft mit der Vorrichtung 28 zum Einführen der nassen Hülsen in den Trockenäpparat gekoppelt wird und vorzugsweise selbsttätig arbeitet.
  • Am Austragende des Trockenapparates erfolgt die Entnahme der getrockneten Hülsen an einem Leitblech 3o, das in geeigneter Weise unter die Hülse greift und diese bei der Vorwärtsbewegung der Transportkette vom Hülsenträger abhebt und wegführt.
  • Im einzelnen kann die Einlegevorrichtung, die Schieberanordnung und -betätigung sowie die Entnahmevorrichtung in irgendeiner geeigneten, an sich bekannten Weise ausgebildet sein, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen.
  • Der Antrieb des Trockenapparates ist -vorteilhaft mit dem Antrieb der zugehörigen Wickelmaschine gekuppelt. Um zu erreichen, daß der mit Hülsen gefüllte Trockenapparat auch nach dem Abstellen der Wickelmaschine weiterläuft, z. B. so lange bis alle Hülsen aus dem Trockner entnommen worden sind, ist zwischen den gemeinsamen Antrieb der Wickelmaschine und des Trockners einerseits und der Hauptantriebswelle des Trockners andererseits eine Zwischenwelle eingeschaltet, die die wahlweise Kupplung der Trocknerwelle mit dem Antrieb allein oder zugleich mit der Wickelmaschine gestattet.
  • In Fig. 8 ist 31 die Hauptantriebswelle des Trockners, 32 ist eine von dem nicht dargestellten Motor über eine Scheibe 33 angetriebene Vorlegewelle, die mittels einer ausrückbaren Kupplung 34 mit der Antriebswelle 35 der Wickelmaschine verbunden werden kann. Auf den Wellen 32 und 35 ist je ein Antriebs-, z. B. Kettenrad 36 bzw. 37 befestigt. Die mittels eines Schalthebels 38 betätigte Kupplungsmuffe 39 läuft mit der Antriebswelle 32. Auf einer Zwischenwelle 40, die mittels eines Riemens oder einer Kette 41 dauernd mit der Trocknerwelle 31 in Antriebsverbindung steht, sitzen lose Antriebsscheiben 42 und 43, die mit den Scheiben 36 bzw. 37 verbunden sind. Diese beiden Scheiben 42 und 43 bilden Teile einer Wechselkupplung, deren von einer Schaltstange 44 betätigte Kupplungsmuffe 45 mit der Zwischenwelle 4o auf Drehung verbunden ist und im wesentlichen drei Schaltstellungen einnehmen kann. In der einen Stellung verbindet sie z. B. die Scheibe 43 und damit die Wickelmasch'inenwelle 35 mit der Zwischenwelle 40, so daß bei ausgerückter Kupplung 34, 39 Wickelmaschine und Trockner stillstehen bzw. gleichzeitig von Hand verstellt werden können, während bei eingerückter Kupplung der Antrieb der Wickelmaschine und des Trockners gleichzeitig erfolgt. Um dabei den für eine richtige Beschikkung des Trockners notwendigen Gleichtakt der beiden Maschinen zu sichern, ist der Teil 43, 45 der Wechselkupplung als Klauenkupplung ausgebildet, deren Klauen so angeordnet sind, daß sie nur in der richtigen gegenseitigen Stellung der beiden Maschinen kuppeln.
  • In der Mittelstellung der Schaltstange 44 ist die Wechselkupplung vollkommen außer Eingriff, und der Trockner kann allein für sich von Hand verstellt werden. Bei gleichzeitig ausgerückter Kupplung 34, 39 kann auch die Wickelmaschine allein für sich verstellt werden. In der dritten Stellung der Schaltstange 44 ist die Scheibe 42 und damit die Motorantriebswelle 32 mit der Zwischenwelle 4o verbunden, so daß bei ausgerückter Kupplung 34, 39 der Trockner allein, z. B. nach dem Abstellen der Wickelmaschine, angetrieben wird.
  • Unter Umständen können die beiden Schaltstangen miteinander geeignet gekoppelt werden, so daß die wichtigsten Schaltstellungen durch Betätigung eines einzigen Schaltgliedes erzielt -erden.
  • Selbstverständlich kann auch diese Antriebsverbindung i'm einzelnen weitgehend abgeändert werden, sofern nur eine selbständige Antriebsmöglichkeit des Trockners gewährleistet ist.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockenapparat zum Trocknen von Papier-und Papphülsen, bei dem die Hülsen mittels einer endlosen umlaufenden Kette durch Heißluft hindurchgeführt werden nach - Patent 839 444, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnungen für die zu trocknenden Hülsen (4 bzw. 15) in Form seitlich offener, starr begrenzter Schlitze (2 bzw. 6) in den Hülsenträgern (i bzw. 5) ausgebildet sind.
  2. 2. Trockenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenträger (i) mehrere parallele Schlitze (2) zur Aufnahme je mehrerer, z. B. dreier Hülsen (4) aufweist.
  3. 3. Trockenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenträger (5) einen, zur Aufnahme einer Hülse (4) bestimmten Schlitz (6) aufweist. .
  4. 4. Trockenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (i3) zusammengehöriger Laschen durch mindestens zwei Querstäbe (i4) miteinander verbunden sind, auf die die Hülsen (i5) einzeln oder zu mehreren in Richtung der Querstäbe (i4) aufgelegt werden.
  5. 5. Trockenapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (i3) zusammengehöriger Laschen je mindestens zwei quer zu den Tragarmen gerichtete Stifte zum Auflegen von Hülsen (i5) in Richtung der Stifte aufweisen.
  6. 6. Trockenapparat nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Hülsenträger bzw. auf Stäbe (i4) oder Stifte, die zwischen den, gegebenenfalls als Einzelzapfen (i3) einer Kettenlasche ausgebildeten Tragarmen angeordnet sind, ein vorzugsweise lösbarer, den Abstand zwischen in Kettenrichtung aufeinanderfolgenden Tragarmen unterteilender, den Aufnahmeschlitz für die Hülse oder Hülsen enthaltender Aufsatz (2g) aufgesteckt ist..
  7. 7. Trockenapparat nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere umlaufende Transportketten (i7, 18, 1g und 20) mit seitliche Hülsenaufnahmeschlitze aufweisenden Hülsenträgern für je eine Hülse in dem Trockenapparat (2i) hintereinander derart angeordnet sind, daß die zu trocknenden Hülsen je nach einem Umlauf von einer Kette waagrecht auf die nächste übergeschoben werden, vorzugsweise an einer Stelle, an welcher die Hülsenträger der benachbarten Ketten einander mit kleinstem Abstand parallel gegenüberstehen. B.
  8. Trockenapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er (2i) durch Querwände (22, 23, 24) so unterteilt ist, daß jede transportkette (i7, i8, ig und 20) in einem eigenen schachtartigen Abteil läuft und die Abteile so untereinander verbunden sind, daß sie von dem Trockenmittel (Heißluft) nacheinander, vorzugsweise im Gegenstrom zur Durchgangsrichtung der Hülsen durch den Trockenapparat (:21) durchströmt werden. g.
  9. Trockenapparat nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, d.aß sämtliche Transportketten (i7, 18, ig und 2o) des Trockenapparates vorzugsweise von einer gemeinsamen Hauptwelle (3i) derart angetrieben sind, daß in jedem Zeitpunkt mindestens einem Hülsenträger der einen Kette ein Hülsenträger der benachbarten Kette gegenüberliegt. io.
  10. Trockenapparat nach Anspruch 7 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportketten (i7, 18, ig und 2o) so in bezug aufeinander angeordnet sind, daß das Überschieben der Hülsen von einer Kette auf die andere quer zur Hülsenachse erfolgen kann. ii.
  11. Trockenapparat nach Anspruch 7 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportketten (i7, 18, ig und 2o) so in bezug aufeinander angeordnet sind, daß das Überschieben der Hülsen von einer Kette auf die andere in der Richtung der Hülsenlängsachse erfolgen kann.
  12. 12. Trockenapparat nach einem der Ansprüche 7 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Überschieben der Hülsen von einer Kette auf die andere jeweils am unteren Ende der einander gegenüberliegenden geraden Teile benachbarter Ketten erfolgt.
  13. 13. Trockenapparat nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zlberschieben der Hülsen an allen Ketten gleichzeitig mittels eines gemeinsamen Schiebers (27) erfolgt.
  14. 14. Trockenapparat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Schieber (27) mit der Einführvorrichtung (28) der Hülsen in den Trockenapparat gekuppelt ist.
  15. 15. Trockenapparat nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Schieber (27) selbsttätig betätigt wird.
  16. 16. Trockenapparat nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Trockenapparates (2i) und der zugeordneten Wickelmaschine von einem gemeinsamen Antriebsaggregat aus erfolgt.
  17. 17. Trockenapparat nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Trockenapparates (2i) über eine Zwischenwelle (40) erfolgt, die mittels einer Wechselkupplung (45) und entsprechender Getriebe (q.2, 36 bzw. 43, 37) entweder mit einer, mit der Antriebswelle (35) der Wickelmaschine durch eine Ausrückkupplung (34, 39) kuppelbare Vorlegewelle (32) oder mit der erstgenannten Antriebswelle (35) verbunden werden kann.
  18. 18. Trockenapparat nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Antriebswelle (35) der Wickelmaschine kuppelnde Teil (45, 43) der Wechselkupplung als Klauenkupplung ausgebildet ist und die Klauen so angeordnet sind, daß die notwendige Koordination der Wickelmaschine und der Trockenmaschine erreicht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 257 073, 501 151, 540 772, 549 44; französische Patentschrift Nr. 330 534.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE257073C (de) *
FR330534A (fr) * 1903-03-24 1903-08-20 Bernhard Cohnen Machine pour sécher des bobines de tout genre et en général toutes matières humides
DE501151C (de) * 1926-12-29 1930-06-28 Karl Dreyer Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Handgriffen fuer Fahrraeder u. dgl.
DE540772C (de) * 1930-08-24 1931-12-29 Glanzstoff Ag Tragvorrichtung in Kanaltrocknern mit Foerderketten
DE549414C (de) * 1929-09-29 1932-04-27 Nicolas K Panzireff Trockenanlage mit anschliessender Nachtrockenkammer

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