CH102017A - Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses.

Info

Publication number
CH102017A
CH102017A CH102017DA CH102017A CH 102017 A CH102017 A CH 102017A CH 102017D A CH102017D A CH 102017DA CH 102017 A CH102017 A CH 102017A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cheese
mass
fast
added
making
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tengler Johann
Original Assignee
Tengler Johann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tengler Johann filed Critical Tengler Johann
Publication of CH102017A publication Critical patent/CH102017A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/06Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
    • A23C19/068Particular types of cheese
    • A23C19/08Process cheese preparations; Making thereof, e.g. melting, emulsifying, sterilizing
    • A23C19/082Adding substances to the curd before or during melting; Melting salts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses.    Bei dem nach bisher bekannten Verfah  ren hergestellten Magerkäse waren eine Reihe  von Monaten nötig, bis der Käse Vollreife  erlangt hatte. Dies bedeutete jeweils einen  erheblichen Kapitalverlust.  



  Diesem Nachteil soll durch die vorliegende  Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe be  trifft ein Verfahren zur Herstellung eines  schnell reifenden Käses,     insbesondere    eines  Magerkäses, und zwar liegt das Neue an der  Erfindung hauptsächlich darin, dass man der  in einem Behälter befindlichen Magermilch  Bazillen beimischt, welche die Umwandlung  des Milchzuckers in Milchsäure     bewirken.     Hierauf wird durch Erwärmen und Pressen  der grösste Teil der Flüssigkeit aus der aus  geschiedenen Käsemasse entfernt, worauf  man die Masse zum Beispiel durch Mahlen,  fein zerkleinert, derselben kohlensäurehaltige  Substanzen beifügt, worauf das Ganze durch  Erhitzen zu einer streichfertigen Masse ge  schmolzen wird, die alsdann in Tuben, Dosen       etc.    abgefüllt werden kann.  



  Angenommen, man habe einen Behälter,  zum Beispiel einen Kochkessel, und fülle den-    selben zu ungefähr     2/s    mit Magermilch, so  fügt man dem Behälterinhalt ein gewisses  Quantum Bazillen, zum Beispiel Milchsäure  bakterien, zu, die eine Verwandlung des  Milchzuckers in Milchsäure bewirken, wo  durch die Milch dick wird. Hierauf wird die  im Kochkessel befindliche Masse auf ca. 50  bis 60   erhitzt, wodurch ein Teil der in der  Käsemasse befindlichen Flüssigkeit aus der  selben austritt und mittelst einer geeigneten  Entnahmevorrichtung aus dem Kochkessel  entnommen werden kann. Hierauf wird die  Käsemasse dem Drucke einer geeigneten       Pressvorrichtung    ausgesetzt, so dass der grösste  Teil der der Käsemasse noch innewohnenden  Flüssigkeit ausgepresst wird.

   Alsdann wird  die Käsemasse, zum Beispiel durch Mahlen,  fein zerkleinert, worauf man derselben kohlen  säurehaltige Substanzen, zum Beispiel Natrium  bikarbonat, beifügt und das Ganze intensiv  mischt. Die kohlensäurehaltigen Substanzen  bewirken, dass die der Käsemasse innewoh  nenden Bazillen rasch wirken und der so  gewonnene Käse sehr rasch zur Reife ge  langt. Die Käsemasse wird alsdann durch  Erhitzen zur streichfertigen Masse geschmol-           zen,    die man zum Beispiel in Tuben, Dosen       etc.    abfüllen kann und die sofort verbrauchs  fähig ist.  



  Fügt man der Käsemasse vor dem letzt  mals erwähnten Erhitzen Fett bei, so erhält  man einen Fettkäse.  



  Der nach dem beschriebenen Verfahren  hergestellte Käse bietet im Gegensatz zu  dem nach dein alten Verfahren hergestellten       Magerkäse    den Vorteil, dass er leichter ver  daulich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses, dadurch gekennzeichnet, dass man einer in einem Behälter befindlichen Magermilch Bazillen beimischt, welche die Umwandlung des Milchzuckers in Milch- säure bewirken und hierauf durch Erwärmen und Pressen den grössten Teil der Flüssig keit aus der ausgeschiedenen Käsemasse ent fernt, worauf man die Masse fein zerkleinert, derselben kohlensäurehaltige Substanzen bei fügt und das Ganze durch Erhitzen zu einer streichfertigen Masse schmilzt. UNTERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Masse vor dem Schmelzen Fett beifügt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die geschmol zene Käsemasse in Behälter abfüllt.
CH102017D 1922-10-31 1922-10-31 Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses. CH102017A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH102017T 1922-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH102017A true CH102017A (de) 1923-11-01

Family

ID=4360519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH102017D CH102017A (de) 1922-10-31 1922-10-31 Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH102017A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH102017A (de) Verfahren zur Herstellung eines schnell reifenden Käses.
DE4139817C2 (de) Vollkontinuierliches Verfahren zur Gewinnung von Kakaobutter und Kakaopulver aus Kakaomasse
DE546371C (de) Verfahren zur Herstellung von in der Siedehitze bestaendigen edestinhaltigen Hanfsamenauszuegen
DE328782C (de) Verfahren zur Vermeidung der Auswaschverluste und zur Abwaesserbeseitigung bei der Herstellung von aufgeschlossenem Stroh
DE2031145B2 (de) Lebensmittel In Form eines Getränkes bzw. in Form von Süßwaren
US732151A (en) Process of rendering lard.
US853759A (en) Process of extracting cotton-seed oil.
AT81115B (de) Verfahren, Milch für Einspritzungszwecke geeignet Verfahren, Milch für Einspritzungszwecke geeignet zu machen. zu machen.
AT166252B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Creme für Konditorwaren
AT132405B (de) Verfahren zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln.
AT151672B (de) Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels.
DE2159785A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines kalorienarmen Fruchtsaftes
AT94609B (de) Verfahren zur Gewinnung von Nährpräparaten aus im Autoklaven unter Druck entfetteten Knochen.
DE536780C (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Gruenfutter
AT79114B (de) Verfahren zur Herstellung von in trockene, haltbare Form zu bringenden resorbierbaren Kalkpräparaten.
DE356938C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren Genussmitteln aus eiweisshaltigen Fluessigkeiten und Trauben- oder sauren Obstsaeften
AT132714B (de) Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Milch- und Rahmpräparate.
DE517061C (de) Verfahren zur Gewinnung von Bouquetstoffen aus Trinkbranntweinen und Maischen
DE17407C (de) Darstellung von Krystallzucker und wohlschmeckendem Syrup aus Zuckerrüben und andern zuckerhaltigen Pflanzensäften
DE536016C (de) Verfahren zum Herstellen eines Blattsubstanz enthaltenden Futterkalkes
DE402645C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichem Gummi aus Ruebenschnitzeln
DE412158C (de) Verfahren zur Reinigung der Saefte und Sirupe bei der Zuckerfabrikation
AT78194B (de) Verfahren zur Steigerung der Ausbeute bei der Diffusion.
DE407917C (de) Verfahren zur Herstellung einer unbeschraenkt haltbaren, vollstaendig gelierfaehigen, pastenfoermigen Masse aus Obst und Gemuese
AT60759B (de) Verfahren zur Herstellung von Hopfenextrakt.