CH102002A - Klöppel mit zwei Herzen für Flechtmaschinen. - Google Patents

Klöppel mit zwei Herzen für Flechtmaschinen.

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CH102002A
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Demuth Carl
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Demuth Carl
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


      1flÖPPel    Mit zwei Herzen für     Flechtmaschinen.       Es sind bereits Flechtmaschinen bekannt,  in welchen mit zwei Führungsherzen ver  sehene     Klüppel        in        schlangenförinigen    Schlit  zen zweier Gangplatten geführt werden. Der  Antrieb der     Klüppel    erfolgt in jedem Bogen       der    Führungsschlitze durch<B>je</B> zwei auf den  Antriebswellen befestigte Treiber, von     wel-          ehen    einer unmittelbar unterhalb der obern  Gangplatte und der andere unmittelbar ober  halb der untern Gangplatte angeordnet ist.  



  Die Erfindung betrifft einen Klöppel für  derartige Maschinen, dessen Gewicht sehr ge  ring und dessen Herstellung äusserst einfach  und billig ist. Der Erfindung gemäss be  sitzt der     Klüppel    eine auf seine ganze Länge  .durchgehende Hülse; das obere Herz, wird  von einer auf rechteckigen Querschnitt zu  sammengedrückten Stelle der     Klöppelhülse     und von an den Schmalseiten dieser Stelle be  festigten     keilförinigen    Stücken gebildet. Diese  leichte, Bauart des Klöppels ermöglicht es,  die     Fleehtmaschineil    klein und leicht zu  bauen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung veranschaulicht,     und       zwar zeigen die     Fig.   <B>1</B> und 2 den Klöppel  in zwei um<B>90 '</B> gegeneinander versetzten       Senkrecht-selliiitten;    die     Fig.   <B>3</B> und 4 sind       Wagrechtschnitte    nach der Linie     a-b        bezw.          c-d    der     Fig.   <B>1,</B> und die     Fig.   <B>5</B> und<B>6 -</B> stellen  einen Teil einer mit Klöppeln nach vorliegen  der Erfindung versehenen.

   Flechtmaschine  im     Senkrechtschnitt        bezw.    in     Draufsicht     dar.  



  Der dargestellte Klöppel besitzt eine auf  seine ganze Länge durchgehende Hülse<B>1,</B>  z. B. ein nahtlos gezogenes Rohr. Zur Bil  dung des obern Führungsherzens 2 ist die  Hülse<B>1</B> an der entsprechenden Stelle flach  zusammengedrückt, wobei jedoch ein Hohl  raum zum     DureIttritt    des das     Fadenspann-          gewielit    tragenden Drahtes<B>30</B> erhalten ist.  An den     Schinalseiten    der     abgeflaellten,    das  obere Herz 2 bildenden Stelle der Hülse<B>1</B>  sind keilförmige Eisenstücke<B>3</B> durch Löten  oder Schweissen befestigt, wodurch das Herz  verlängert ist.

   Das untere     Führungslierz    wird  durch ein flaches     Eiseristück    4 gebildet, das  in einen Ausschnitt des untern Rührendes ein  gesetzt und ebenfalls durch Löten oder      >Schweissen befestigt ist. Als Stütze für die  Spule ist oberhalb des     Führungslierzens    2 auf  dem     Klöppelrolir   <B>1</B> ein     13andeisen    oder Blech  streifen<B>5</B> befestigt, der     wiliklig    aufwärts ge  bogen ist, um gleichzeitig als Lager für den       ouf    das obere Ende der Spule einwirkenden       Sperrliebel    dienen zu können.

   Unterhalb des       Klöppellierzens    2 trägt die Hülse<B>1</B> eine auf  gelötete oder aufgeschweisste     Blechring-          scheibe   <B>6,</B>     inittelst    welcher sieh der<B>Klöppel</B>  auf die obern Treiber stützt. Der Einbau  solcher Klöppel in die Maschine ist aus den       Eig.   <B>5</B> und<B>6</B> zu entnehmen. Die Maschine  enthält eine Grundplatte<B>7,</B> auf welcher in  bekannter Weise im Kreise angeordnete Pfei  ler<B>8</B> befestigt sind, die als Lagerzapfen für  die Treiber dienen.

   Auf der Innen- und       ,-\ussenseite    des     Pfeilerkreises    sind auf der  Zeichnung nicht dargestellte     Stellbolzen    ange  ordnet, welche die beiden übereinander     aiige-          ordneten    Gangplatten<B>9, 10</B> tragen.

       Wäh-          reild    die untere Gangplatte<B>10</B> Löcher     zum     Durchtritt der Pfeiler<B>8</B> und der     Treibräder-          naben    enthält, ist die obere Gang     latte   <B>9</B> mit       np     den bekannten Ausschnitten für die     Klöppel-          laufbalin    versehen.

   Die innern Begrenzungen  der Laufbahn,<B>d.</B>     li.    die innern     Klöppelfüh-          rungen,    sind durch aus verhältnismässig  dünnen     Blechplalten   <B>11,</B> 12 bestehende Tel  ler gebildet, deren Bänder<B>13,</B> 14 zur     Bil-          dun-        )-enü-eiid    breiter     Füliruro,sfl.iielien    für  die Klöppel     lioeligezogen    sind.

   Die obern  Teller<B>11,</B> die zweckmässig durch an der  Ober- und Unterseite befestigte     Blechring-          selieiben    versteift -werden, sind in der     üb-          lieben    Weise auf den obern Enden der Pfei  ler<B>8</B>     befesti-,f,        -%vohiii-e"-#en    die untern Teller  12 auf der untern     Crangplatte   <B>10</B> befestigt  sind.

   Die äussern     Klöppelführungen    werden  durch     entspreehend    gekrümmte     Vierkanteisen     <B>15, 16</B> gebildet, welche an den     Gano#phitten,     und zwar bei der obern     Gangplattc   <B>9 -</B> längs  deren     Ausschnittkanten        ant,enietet    oder     sonst-          #M     -wie befestigt und dabei an den     Gangplatten-          hl     spitzen zweckmässig miteinander verzapft  sind.

      Die Treiber bestehen aus gestanzten Blech  platten<B>17, 18,</B> welche auf einem die Treiber  nabe bildenden     und    auf dem zugehörigen  Pfeiler drehbar sitzenden Rohr<B>19</B>     befesticyt          "ind.    Sie sind, wie bekannt,     ain    Rande ab  wechselnd der eine oben bei 20 und der  nächste unten bei 21 abgedreht, so     dass        diq     benachbarten Treiber, obwohl     in    gleicher  Höhe liegend, einander übergreifen können.

    Die Treiberrüder 22 sind zwischen der untern       Gang,platte   <B>10</B>     und    der Grundplatte<B>7</B> auf  den untern Enden der Treibernaben<B>19,</B> z.     B.     mittelst Schrauben 203, befestigt, wobei ihre  Naben 24 nach oben durch die Gangplatte<B>10</B>  und die Teller     1-)        hindurchtreten    und mit  den untern Treibern<B>18</B> noch durch Kupp  lungsstifte<B>298</B> verbunden sind. Als Fusslager  für die Treiber und die Treiberräder sind auf  der Grundplatte besondere Pfannen<B>25</B> ange  ordnet.  



  Die Herzen 2 greifen in die obere, die Her  zen 4 in die untere Führung ein. Das     Faden-          spanngewiellt   <B>'26</B> befindet sieh zwischen den  beiden     Gangplatteu,    und die Spule<B>27</B> ruht  auf der Stützplatte<B>5</B> auf.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> KIÖPPel mit zwei Herzen für Flecht- inasehinen, dadurch gekennzeichnet, dass er eine auf seine ganze Länge durchgehende Hülse besitzt und das obere Herz von einer auf rechteckigen Querschnitt zusammenge drückten Stelle der Klöppelhülse und -von an den Sehnialseiten dieser Stelle befestigten keilförmigen Stücken gebildet wird.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Klüppel nach Patentanspruch. dadurph Ige- kennzeichnet, (lass die Klöppelhülse nur<I>so</I> weit zusammeii.#iedrüel-,t ist, dass in ihr ein Durchgang<B>für</B> den das Fadenspanngewieht tragenden Draht freibleibt.
CH102002D 1921-12-06 1922-11-27 Klöppel mit zwei Herzen für Flechtmaschinen. CH102002A (de)

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CH102002D CH102002A (de) 1921-12-06 1922-11-27 Klöppel mit zwei Herzen für Flechtmaschinen.

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