DE696486C - Verfahren zur Herstellung langer ueberlappter Loetnaehte an duennen Blechen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung langer ueberlappter Loetnaehte an duennen BlechenInfo
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- DE696486C DE696486C DE1938S0132515 DES0132515D DE696486C DE 696486 C DE696486 C DE 696486C DE 1938S0132515 DE1938S0132515 DE 1938S0132515 DE S0132515 D DES0132515 D DE S0132515D DE 696486 C DE696486 C DE 696486C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/20—Preliminary treatment of work or areas to be soldered, e.g. in respect of a galvanic coating
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
Beim Löten von dünnen Blechen ist die Herstellung von Überlappungslötnähten von
etwa, 1/2 m oder 1 m Länge und mehr bekanntlich
ohne Auftreten von unerwünschten Ausbeulungen nicht möglich, was' darauf zurückzuführen
ist, daß jeweilig· mittels des Lötkolbens oder der Flamme fortlaufend im-
- mer nur kleine Längen des Bleches erwärmt und gelötet werden. Dabei treten am Blechrand
infolge der Erwärmung Spannungen auf, welche die Ausbeulungen bewirken. Diese Gefahr des Ausbeulens ist utn1 so größer,
je dünner das verwendete Blech ist.
Man hat die verschiedensten Versuche angestellt, um· solche Ausbeulungen- zu vermeiden.
Wenn man Lötkolben benutzt, deren Finne nur einen Bruchteil der Länge der herzustellenden
Lötnaht lang sind, so entfernt sich das Blech infolge der auftretenden
Wärmespannungen sowohl in Richtung der Längskanten der Bleche als auch lotrecht hierzu. Solange sich . das Lot in warmem
Zustande befindet, bleiben die Bleche an der Überlappungsnaht noch eben; sobald
aber das. Lot erkaltet, treten die Spannungen auf.
Man hat dieses Problem in mehrfacher Weise zu lösen versucht und u.a. auch bereits
" vorgeschlagen, Prägungen in Form quer zur Blechkante verlaufender wellenförmiger
Einbeulungen in Abständen voneinander zum Ausgleich der bei der Erwärmung
auftretenden Spannungen vorzusehen; bei diesem Vorschlag handelt es sich um eine
stumpf aneinanderstoßende Verbindung der Bleche unter Abkantung der Ränder und Füllung der so entstehenden Kerbe mit Lot,
jedoch nicht um· eine Überlappungsverbindung ebener Bleche. Es hat sich herausgestellt,
daß derartige Prägungen in letzterem Falle allein nicht zum Ziele führen.
Die Erfindung hat sich die Herstellung langer Lötnähte, insbesondere an hochfesten,
dünnen, ebenen Blechen von beispielsweise einer Stärke eines Bruchteils eines MUH-meters,
zur Aufgabe gestellt.
Wie angestellte Versuche erwiesen haben, läßt sich das Problem überraschend einwandfrei
lösen, wenn man in der Weise verfährt,
daß man die Lötränder in Abständen mit· unter Streckung des Bleches einseitig h>eri
ausgedrückten und wieder in die Blechebenezurückgepreßten Sicken versieht, mit den
glatt gebliebenen Seiten aufeinanderlegt und mittels einer sich über die ganze Naihclänge
erstreckenden Lötschiene lötet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung ihrem Wesen nach an Hand von Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht eines mit
einseitig herausgepreßten Sicken versehenen Blechrandes>
Fig. 2 den Blechrand mit den plattgedrückten Sicken, ;
Fig. 3 veranschaulicht das Aufeinanderlegen
der Blechränder,
Fig. 4 zeigt die Draufsicht von Fig. 3,
Fig. 5 zeigt in Draufsicht das Löten der "Überlappungsnaht mittels aufgesetzter Lötschiene,
wobei die quer zum Rand verlaufenden Sicken im Blech "nicht angedeutet sind.
Fig. ι bis 4 zeigen die Bleche mit Sicken in größerem Maßstabe, während, Fig. ζ die
auf eine Blechüberlappung aufgesetzte Lötschiene in Lötnähtlänge· in verkleinertem
Maßstab veranschaulicht.
Aus dem Blech ι sind in Fig. ι einseitig
die Sicken 2 in Abständen voneinander in
der Weise ausgeprägt. Bei 3 sind die Längskanten der Sicken auf einem Teil ihrer Höhe
im wesentlichen lotrecht zur Blechebene. Anschließend an den Zieh Vorgang werden die
Sicken, welche auch zn mehreren nebeneinander vorgesehen werden können, wobei dann
solche Gruppen von Sicken in größeren Abständen voneinander angeordnet sind3 wieder
,möglichst in die Blechebene zurücfcgepießt,
",etwa wie das bei 4 in Fig. 2 dargestellt ist.
" Die Bleche i, 5 werden dann zur Herstellung der Lötnaht mit ihren ebenen Flächen gegeneinandergelegt.
Um die Festigkeit der Verbindung nicht zu beeinträchtigen, werden dabei die zurückgepreßten Sicken 4 zweckmäßig
gegeneinander versetzt, wie das Fig. 3 und 4 zeigen. Die durch die Sicken 4 gebildeten
schmalen, nachgiebigen Zonen haben mindestens eine der Lötnahtbreite entsprechende
Länge, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. In Fig. 5 stellen 1 und S wieder die sich
überlappenden Bleche dar. 6 ist eine Lötschiene, welche annähernd die Breite der
Lötnaht hat und sich über die ganze Länge der herzustellenden Naht erstreckt, so daß
mit ihr die ganze Lötnaht in ihrer ganzen Länge auf einmal hergestellt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung langer überlappter Lötnähte an dünnen Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötränder (1, s) in Abständen mit unter Streckung des Bleches einseitig herausgedrückten und wieder in die Blechebene zurückgepreßten Sicken (4) versehen, mit den glatt gebliebenen Seiten aufeinandergelegt und mittels einer sich über die ganze Nahtlänge erstreckenden Lötschiene (6) gelötet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0132515 DE696486C (de) | 1938-06-12 | 1938-06-12 | Verfahren zur Herstellung langer ueberlappter Loetnaehte an duennen Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0132515 DE696486C (de) | 1938-06-12 | 1938-06-12 | Verfahren zur Herstellung langer ueberlappter Loetnaehte an duennen Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696486C true DE696486C (de) | 1940-09-23 |
Family
ID=7539096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938S0132515 Expired DE696486C (de) | 1938-06-12 | 1938-06-12 | Verfahren zur Herstellung langer ueberlappter Loetnaehte an duennen Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696486C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191664B (de) * | 1961-06-23 | 1965-04-22 | Carnaud & Forges | Duennblech fuer Verpackungen |
| DE3741655A1 (de) * | 1987-12-09 | 1989-06-22 | Kernforschungsz Karlsruhe | Verfahren zum erzeugen von schweissverbindungen |
-
1938
- 1938-06-12 DE DE1938S0132515 patent/DE696486C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1191664B (de) * | 1961-06-23 | 1965-04-22 | Carnaud & Forges | Duennblech fuer Verpackungen |
| DE3741655A1 (de) * | 1987-12-09 | 1989-06-22 | Kernforschungsz Karlsruhe | Verfahren zum erzeugen von schweissverbindungen |
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