CH102000A - Vorrichtung an einfädigen Spitzenklöppelmaschinen zum Bewegen und Stillegen der Klöppeltreiber. - Google Patents

Vorrichtung an einfädigen Spitzenklöppelmaschinen zum Bewegen und Stillegen der Klöppeltreiber.

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CH102000A
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CH
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lace
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pawls
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bobbin
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Gerber Ernst
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Gerber Ernst
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/24Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates
    • D04C3/28Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates by stopping only the spool carrier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


      Vorrichtuug    an     einfädigen        Spitzenklöppelmaschinen    zum Bewegen und     Stillegen     der     Klöppeltreiber.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung an     einfä,digen        Spitzenklöp-          pelmaschinen    zum Bewegen und Stillegen der  die     Klöppelfüsse    und Klöppel bewegenden       Klöppeltreiber,    die ihre Betätigung wahl  weise durch eine radial in ihre Bahn einge  schwenkte Klinke erhalten, die nach voll  zogener Teildrehung der     Klöppeltreiber     selbsttätig ausgeschaltet wird.

   Vorrichtungen  ähnlicher Art sind bereits bekannt; alle haben  aber den Nachteil, dass sie sehr kompliziert  sind und deshalb zu     Störungen    und Unregel  mässigkeiten im Betriebe führen, indem die       Klöppelfüsse    bei     Anfang    oder Ende des Platz  wechsels sich einklemmen oder zusammen  stossen infolge unzeitiger Betätigung der  Kupplungsteile.

   Die wahlweise Drehung der       Iilöppeltreiber    erfolgt beim Erfindungs  gegenstand durch die     untergelagerten,    in be  ständiger Bewegung sich befindlichen     Trieb-          linge,    die ihrerseits durch Zug vom Muster  werk. aus mit den     Klöppeltreibern    mittelst  Klinken kuppeln, wobei     naoh    jeder Teildre  hung der     Klöppeltreiber    durch selbsttätiges       Zurückschwenken    der Klinken die Verbin  dung wieder gelöst wird.    Die angefügte     Zeichnung    betrifft ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss mit teilweisem  Schnitt durch das linke Element, und     Fig.    2  ein     Grundriss,    bei dessen linkem Element der       Klöppeltreiber    zwecks besserer Übersichtlich  keit nur strichpunktiert angedeutet ist; im  rechtsseitigen Element stellt die schraffierte  Figur die Lage der ausgeschalteten Klinke  dar.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, dreht sich  der beständig umlaufende     Triebling    a um  den 'in der Unterplatte b feststehenden Pfei  ler c. Im     Triebling        a    ist parallel zum Pfeiler  c Bolzen d gelagert, über den die Stossfeder  e gelegt ist.

   Am obern Ende des Bolzens     tl     befindet sich die Rast     d'.    Auf dem     Trieb-          ling   <I>a,</I> um den Schraubenbolzen     f    drehbar  gelagert, befindet sich die Klinke     g,    die auf  der einen Seite die Warzen     g'    und     g2    trägt,  auf der gegenüberliegenden Seite die Nute     g3     und ausserhalb dieser die Öse     g4    besitzt. In  der Öse     g4    ist die Zugfeder lt eingehängt, die  am Bolzen<I>i,</I> der im     Triebling        ci    festsitzt, he-      festigt ist.

   Zwischen     Triebling        a    und Klöppel  treiber<I>k</I> ist der Distanzring<I>l</I> eingelegt.  



  Auf dem Unterflansch     k,'    des Klöppel  treibers k sind einander diametral gegenüber  angeordnet die Nocken     7L\,    wie aus     Fig.    2 er  sichtlich: an der Peripherie des Flansches     lc'     befinden sich die beiden Rasten     k",    in welche  nach vollendeter Bewegung des     Klöppeltrei-          bers        k    die Öse     na    der Feder     7z    einfällt.

   Der       Klöppeltreiber        k    liegt mit seinem     obern     Flansch     k4    auf gleicher Höhe mit der Ober  platte o, wie     Fig.    1 zeigt. Wie     Fig.    2 zeigt,  sitzen in der Ruhestellung in den Ausspa  rungen     k'    der     Klöppeltreiber        k:    die K     löppel-          füsse        p',   <I>p\.</I> In der Unterplatte<I>b<B>(</B></I>     Fig.    1)  geht durch die Hülse<I>q</I> der Stift<I>r,</I> der mit  dem Schaltring s verbunden ist.

   In die Kreis  bahn der Warze     g'    der Klinke     g    eines jeden       Trieblings    a ragen zwei auf der Unterplatte  einander diametral gegenüberliegend be  festigte Nocken t, von denen in     Fig.    2 zu  ;jedem     Triebling    nur einer dargestellt ist.

    Die Wirkungsweise ist folgende:  Wird durch einen Zug vom Musterwerk  aus der Stift r und mit diesem der Schaltring  s gehoben, so Wird auch der Bolzen d nach  oben gedrückt und dadurch die Feder e ge  spannt: Sobald die im Bolzen d befindliche  Rast d' genügend hoch steht, springt die Nut       g'    in die Rast<I>d',</I> durch die Zugfeder     1z    be  tätigt, und verriegelt das     Zurüelisinlzen    des  Bolzens d; gleichzeitig schwingt die Klinke  <I>g</I> die Warze<I>g'</I> radial in die Kreisbahn der  Nocken     k\    des     Klöppeltreibers        1c    und wird  durch den Zug der Feder     h    in dieser Arbeits  lage festgehalten.

   Da. die     Trieblinge        a    sich  ständig um die Pfeiler c drehen, so überträgt  die Klinke     g    und damit die Warze     g'    die  Drehbewegung auf den     Klöppeltreiber        k;     dadurch wechseln bei. Drehung des in     Fig.    2  rechtsgelegenen     Klöppeltreibers    die Klöppel  füsse<I>p',</I>     p'    gegenseitig ihre Plätze. Stift<I>r</I>  und Schaltring s kehren sofort nach dem He  ben des Bolzens d in ihre Ruhelage zurück.

    Jeder     Klöppeltreiber        lc    darf in einer Arbeits  periode nur eine Drehung von 180   machen  und gibt dann in der Regel die bewegten         Klöppelfüsse   <I>p',</I>     p -    an den benachbarten       Klöppeltreiber    ab; die halbe Umdrehung muss  deshalb genau eingehalten werden.

   Solange  nun die Nut     g'    in der Rast     dl    liegt, dreht sieh  der     Klöppeltreiber        k    und damit auch die  Klinke     g.    Sobald Warze     g'    der Klinke<I>g</I> auf  einen der Nocken t trifft, wird die Klinke g  in ihre Ruhelage (in     Fig.    2 rechtes Element  schraffiert) zurückgedrückt und Feder     h    ge  spannt, die Warze     g'    schwingt aus dem Be  reich der Nocken     k',    die Nut     g3    rückt aus  der Rast     d1,

      und damit sinkt der Bolzen     d     infolge des     Druel@es    der Feder e in seine An  fangslage. Im Moment, da die Warze     g'    aus  der Bahn der Nocken     k'    geschoben wird, fällt  die Öse     in    der Feder     )a    in die eine Rast     k'     des     Klöppeltreibers        k    und hält diesen sofort  unbeweglich fest, worauf das gleiche Arbeits  spiel am Nebenelement beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an einfädigeri Spitzenklöp- pelma,=.chi.nen zum Bewegen und Stillegen der Klöppeltreiber, dadurch geli#ennzeichnet, dass die Klöppeltreiber an einem Unterflansch Nocken besitzen, und dass auf den beständig sich drehenden Trieblingen radial ausschla gende Klinken mit Warzen derart angeord net sind, dass durch Zug vom Musterwerk aus eingeleitetes Ausschwenken der Klinken die Warzen mit den Nocken kuppeln,
    wobei nach jeder Teildrehung der Klöppeltreiber diese Kupplung wieder automatisch durch Zurück schwenken der Klinken gelöst und die Klöp- paltreiber automatisch stillgelegt werden. UNTERANSPRUCH:
    Vorrichtung an einfä.digen Spitzenl@löp- pelmaschinen zum Bewegen und Stillegen der Klöppeltreiber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinken jeweils au tomatisch in der Kupplungsstellung gehalten werden bis zu ihrer ordnungsmässigen Zzz- rückschwenkung am Ende der Teildrehung der Klöppeltreiber.
CH102000D 1922-02-07 1922-02-07 Vorrichtung an einfädigen Spitzenklöppelmaschinen zum Bewegen und Stillegen der Klöppeltreiber. CH102000A (de)

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