CH100613A - Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH100613A
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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      Farblösung    und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Farblösung, deren Neuheit auf einem Gehalt       von        20-30        %        mindestens        einer        monobasischen     und monoalkoholischen Alkoholsäure,<B>d.</B> h.  einer Säure, die neben einer     COO-H-Gruppe,     noch eine     OH-Gruppe    enthält, wie z.

   B.     Gly-          kolsäure    und Milchsäure, beruht, sowie ein  Verfahren zur Herstellung dieser Lösung, die  vorteilhaft zum Färben und Bedrucken von  Textilwaren, Holz, Papier, Federn, Leder,  Pelzwerk, Stroh.,     Tagal,    Kunststoffen     ete.    ver  wendet werden und hierbei, ohne Aufwand  von     Wärnie,    rasch gleichmässige und reib  echte Färbungen     bezw.    Drucke liefern kann.  



  Die neue     Farbstofflösnng    kann ferner noch  einen Gehalt an     Tannin    oder an einem Ver  dickungsmittel, oder gleichzeitig an     Tannin     und an einem Verdickungsmittel aufweisen.  



  Folgende Beispiele veranschaulichen die  Herstellungsweise und     ZusammensetzUDg    der  neuen Farblösung,  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B>1</B>     gr    basischer Farbstoff wird in<B>5</B>     gr          Essigsäure        (40%)        und        2.0        gr        kochendem     Wasser gelöst, dann werden 42     gr    Traganth-         stärke-Verdickung    und 2     gr        Tannin    zugefügt.

    Alsdann werden<B>30</B>     gr        Glykolsäure    zugesetzt,  und nach erfolgter Lösung ist die Farblösung  gebrauchsfertig.  



  Wenn an Stelle von     Glykolsäure    Milch  säure verwendet wird, so gelangt letztere in  Form einer Lösung von spezifischem Gewicht  von 1,21 zur Verwendung.    <I>Beispiel 2:</I>    <B>1</B>     gr    basischer Farbstoff wird gelöst in  <B>5</B>     gi,        Essigsäure        (40        %)        und        20        gr        kochendes     Wasser.

   Dazu werden noch hinzugefügt:<B>32</B>     gr     kaltes Wasser,-<B>10</B>     gr        Traganthstärke-Ver-          dichung,    2     gr        Tannin    und<B>30</B>     gr        Glykolsäure.       <I>Beispiel<B>3:</B></I>    <B>1</B>     gr        Säurefarbstoff    und<B>5</B>     gr    Essigsäure       (4011/o)    werden in 20     gr    kochendem Wasser  gelöst;

   dazu noch 34     gr    kaltes Wasser,<B>10</B>     gr          Traganthstärke-Verdickung    und<B>30</B>     gr        Glykol-          säure    hinzugefügt.  



  Die Farblösungen dieses Beispiels sind  vorteilhaft zum Färben von Wolle und Seide  verwendbar.      Die Farblösungen sämtlicher Beispiele  können nicht nur im Grossbetrieb der Färberei  und Druckerei auf Textilstoffen Verwendung  finden, sondern eignen sich ihrer Haltbarkeit  und Handlichkeit wegen zum Gebrauch     für     kunstgewerbliche Zwecke, da sie ein bisher       nieht    gekanntes echtes Färben von Textil  geweben     durch-einfaches    Bemalen mit dem  Pinsel oder Bespritzen gestatten. Die gleiche  Verwendung     ei-streckt    sich auf Papier, Stroh,  Leder, Holz, Federn, Pelze, Kunststoffe und  dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Neue Farblösung, gekennzeichnet durch einen Gehalt von<B>20-30</B> 'I/o an mindestens einer monobasischen und einer monoalko holischen Alkobolsäure. Il. Verfahren zur Herstellung der in Patent anspruch<B>1</B> gekennzeichneten Farblösung, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine monobasische und monoalkoholische Alkoholsäure einer Farbstofflösurig ein verleibt wird, so dass der Gehalt daran <B>20-30</B> 1/o beträgt.
    UNTERANSPRVC-UE: <B>1.</B> Farblö>,ung gemäss Patentanspruch I, weiter gekennzeichnet durch einen Ge halt an Taniiiii. 2. Farblösung gemäss Patentanspruch I, weiter gekennzeichnet durch einen Ge halt an einem Verdickungsmittel. <B>3.</B> Farblösung gemäss Patentanspruch I, weiter gekennzeichnet durch einen Ge- halt an Tannin und einem Verdickungs mittel. 4. Farblösung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die, mono- basisehe und monoalkoliolische Alkohol säure Glykolsäure ist.
    <B>5.</B> Farblösung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die mono basische und morioalkoholische Alkohol- Säure Milchsäure ist. <B>6.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass ausser der Al- koliolsäure noch Tannin der Farbstoff- lösung einverleibt wird.
    <B>7.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ausser der<B>Al-</B> koholsäure noch ein Verdickungmittel, der Farbstofflösung einverleibt wird. <B>8.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch<B>U,</B> da durch gekennzeichnet<B>'</B> dass ausser der<B>Al-</B> koholsäure noch Tannin und ein Ver dickungsmittel der Farbstofflösung ein- verleiht wird.
    <B>9.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als Alkohol säure Glykolsäure der Farbstofflösung einverleibt wird. <B>10.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass als Alkohol säure Milchsäure der Farbstofflösung ein verleibt wird.
CH100613D 1921-07-29 1922-06-13 Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH100613A (de)

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