AT99539B - Verdampfungskühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verdampfungskühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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Georg Appelt
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Georg Appelt
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

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 EMI1.2 
 die Bildung von Dampfblasen, die eine geordnete Wärmeabgabe unmöglich machen würden, zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, den Verdampfer als hochstehenden Kessel anzuordnen, damit infolge der hohen Wassersäule der Druck und hiedurch auch die Siedetemperatur im Kühlmantel erhöht wird. Man wusste auch mit dieser Verdampfungskühlung einen   Kühlwasserumlauf   zu verbinden, indem der sich entwickelnde Dampf, gegebenenfalls nach Arbeitsleistung, niedergeschlagen und das Kondensat dem Kühlwasser wieder zugesetzt wurde.

   Bei diesen Einrichtungen musste jedoch die hochstehende Anordnung des Verdampfers notwendig in Kauf genommen werden, die an gewisse Grenzen gebunden ist und den Überdruck im Kühlmantel sowie das zur   Verfügung   stehende Temperaturgefälle erheblich   einschränkt.   



     Die Erfindung   beseitigt diese   Scirwierigkeiten durch Einschaltung   eines Druckminderventiles zwischen Kühlmantel und Verdampfer in Verbindung mit der Anordnung einer Pumpe in der Kühl-   wasseniickleitung.   Der Druck im Kühlmantel wird über dem Siededruck des Wassers gehalten, so dass   eine Dampfbildung ausgeschlossen ist. Das Druckminderventil sorgt für einen vom Druck im Kühlmantel   und von der Höhenlage der beiden Gefässe   unabhängigen Verdampferdruck,   der so niedrig gehalten wird, dass das in den Verdampfer übertretende Wasser zum Teil verdampft. Eine entsprechende Menge Frischwasser wird dem Verdampfer wieder zugeführt. Dieser kann unter   Atmosphären- oder   höherem Druck stehen.

   Das Wasser   nimmt   also im Verdampfer mindestens eine Temperatur von 1000 C an, so dass das   zugefulhrte Fjischwasser   seinen Kesselstein fallen lässt, bevor es durch die Umlaufpumpe unter Druck gesetzt und in den Kühlmantel eingeführt wird. Der im   Verdampfer   gebildete Dampf kann verwertet werden : in diesem Falle ist der Verdampfer unter entsprechenden Druck zu stellen, wobei auch der Druck und die Temperatur im Kühlmantel entsprechend höher sein muss. Der Verdampfer   kann im übrigen   an beliebiger Stelle angeordnet sein. 



   Um eine Dampfbildung im Zylindermantel mit Sicherheit zu verhindern, ist es vorteilhaft, die Aufrechterhaltung des Druckes und der Kühlwassertemperatur zu sichern. Fällt der Druck unterhalb des Siededruckes oder steigt die Temperatur über die Siedetemperatur, so tritt Dampfbildung ein, was unter allen Umständen vermieden werden soll. Ein Steigen der Temperatur kann mit Leichtigkeit durch
Regelung der Pumpenleistung verhindert werden ; je grösser die durchgeführte Kühlwassermenge, desto mehr nähert sich die   Abflusstemperatur   im Zylindermantel der Zuflusstemperatur. Das Fallen des Druckes kann durch entsprechende Einrichtung des   Druckminderorganes   zwischen Zylindermantel und Ver-   dampfungsbehälter geregelt   werden. 



   Die Zeichnung stellt zwei   Ausführungsformen   in   Umrisslinien   dar. In beiden Fällen ist A der
Zylindermantel, B der Verdampfungsbehälter, C das Druckminderventil zwischen beiden, D der Frischwasserzufluss   (voitei ! haft mit   einem   Schwimmerbehälter   zur Aufrechterhaltung des Wasserspiegels verbunden), E   die Umlaufpumpe, die das entspannte Wasser des Vprdnmpfnngsbehalters   wieder unter Druck setzt und dem   Zylindermantel zuführt.   



   In Fig. 1 ist Atmosphärellspannung im Behälter angenommen, das Druckminderventil wird vom
Druckunterschied im Zvlindermantel und Behälter beeinflusst und ist durch ein Gewicht oder eine
Feder J so belastet, dass es sich bei einem bestimmten   Druck im Wassermantel,   z.   B. ;), 5 Atmosphären   

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   überschüssige   Wärme benutzt wird, um einen Teil des Wassers in Dampf zu verwandeln.

   Das Wasser kann aus dem Behälter unmittelbar ohne weitere Wärmeabgabe der   Umlaufpumpe   zugeführt werdenin   die-em Falle findet sich   die ganze von der   Verbrennungdkraftmaschine   an das Kühlwasser abgeführte Wärme im Dampf wieder-oder es wird nutzbringend durch ein Heizsystem geleitet und mit entsprechend gerirgerer Temperatur der Maschine zugeführt. In je,'em Falle ist darauf zu achten, dass durch die Se wankungen des Druckes im Verdampfungsbehälter keine störende   Rückwirkung   auf den Zylindermantel eintritt. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform mit Ausnutzung des Dampfes zu Heizzwecken. An den Behälter B ist eine Heizleiturg G angeschlossen, durch ein Rückschlussventil H vom Kessel getrennt. Damit die so geschaffene Einrichtung gewährleistet, dass im Gefäss B stets ein bestimmter höherer Druck herrscht. darf das Druckminderorgan C nicht so ausgebildet sein, dass es vom Druck im Gefässe B abhängig ist, da bei zu starker Entlastung des Gefässes B auch der Wassermantel   A   entsprechend entlastet und in ihm eine   unerwünschte   Dampfbildung einsetzen würde. Es wird daher das Druckminderorgan C als Schieber ausgebildet, der nur dem Druck des Wassermantels A und dem einer äusseren Feder J'ausgesetzt ist und sich nach dem Gefässe B durch Freilegung von Schlitzen in dem Führungszylinder öffnet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :   J.     VerdampfungskÜhlvorrichtul1g   für Verbrennungskraftmaschinen mit Kühlwasserumlauf und Druckunterschied zwischen Kühlmantel und Verdampfer, gekennzeichnet durch ein Druckminderventil (C) zwischen Kühlmantel   (A)   und dem Verdampfer   (B) sowie   eine Pumpe (E) in der Kühlwasserleitung.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckminderventil (C) zwischen Kühlmantel J und Verdampfer (B) nur von dem Druck im Kühlmantel (A), nicht aber von dem im Verdampfer abhängig ist.
AT99539D 1922-12-27 1923-12-17 Verdampfungskühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. AT99539B (de)

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