DE746594C - Rueckgewinnung von Ammoniak und Waerme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Faellwasser - Google Patents

Rueckgewinnung von Ammoniak und Waerme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Faellwasser

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DE746594C
DE746594C DEI71428D DEI0071428D DE746594C DE 746594 C DE746594 C DE 746594C DE I71428 D DEI71428 D DE I71428D DE I0071428 D DEI0071428 D DE I0071428D DE 746594 C DE746594 C DE 746594C
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DE
Germany
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water
ammonia
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degassing
fall water
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Expired
Application number
DEI71428D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Haltmeier
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/02Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from solutions of cellulose in acids, bases or salts
    • D01F2/04Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from solutions of cellulose in acids, bases or salts from cuprammonium solutions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Rück?ewinnung von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Fällwasser Die zur Rückgewinnung von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunstseidefällwassernach Patenten 7o1 967, 7i7 354., 718 36-1, 727 2422, 744_939 erforderliche Vorrichtung kann grundsätzlich aufs Eisen hergestellt werden, da .dieses gegen wässerige Ammoniaklösungen und Ammoniakwasserdampfgemische , genügend wideratandsfähi.g ist. Wie sich gezeigt hat, wirken jedoch die in den Wässern außerdem enthaltenen Gase, wie Sauerstoff und Kohlensäure, korrodierend auf die eiserne Vorrichtung, insbesondere auf diie aus Eisen bestehenden Wärmeaustauschflächen, ein.
  • Erfindungsgemäß werden diese Korrosionen dadurch verhindert, daß die in dem gebrauchten hällwasser sowie die in dem zu erwärmenden frischen. Fäl.lwasser enthaltenen korrodierenden Gase vor Eintritt in die Ammonialkrückgewinnungsanlage z. B. in bei der Speisewasserentgasung .bekannter @#,Teise entfernt werden. Zweckmäßig- läßt man das gebrauchte Fällwasser sowie das frische Fällwasser jedes in einer besonderen Kolonne lierabrieseln, in denen jeweils den Sättigungsdrucken der Flüssigkeiten entsprechende Drucke aufrechterhalten werden. Da die Löslichkeiten der hier in Betracht `kommenden korrodierend wirkenden Gase in Wasser außerordentlich viel kleiner sind als die des Ammoniaks, ist die zur Austreibung dieser Gase erforderliche Dampfmenge entsprechend sehr gering. Wie Versuche zeigten, genügt bereits die unter dem Einfluß der zur Aufrechterhaltung des Vakuums in der Anlage .dienenden Vakuumpumpe eintretende geringe Verdampfung der zu entgasenden Flüssigkeit zur Austreibung der korrodierenden Gase. Falls erforderlich, können den in solchen Kolonnen herabrieselnden Flüssigkeiten geringe @=Tengen Dampf entgegengeführt werden. Für die Vorentgasung des gebrauch-
    ten Fallwassers wird hierzu vorteilhaft aus
    den Ainnionial:abtr°ibe :olonneii entnommener
    alnmonialclialti-er Dampf verwendet. Die in
    den Vorentgasungskolonnen frei werdenden
    Gase und Dämpfe können unmittelbar von
    Vakuumpumpen, z. B. Dampfstralilsatigern,
    abgesaugt werden. Zweckmäßig ist es jedoch,
    diese Gas-Dampf-Geinische vorher mit Wasser
    zu waschen, wob; i ein Teil der Dämpfe
    sowie der Gase in das Waschwasser geht, so
    dar die
    der Val:uuinpunipen
    kleiner bemessen werden kann. Das von die-
    ser Auswaschung der aus dem gebrauchten
    Fallwasser aufsteiä,2aden Gase und Dämpfe
    stammende ammoniakhaltige Waschwasser
    ,wird vorteilhaft, um das in diesem Wasser
    gelöste Am.monial: zuriicl:zugewinneii", zur
    Berieselung der unter Vakuum stehenden
    Ain.moniaksperre der Alninoniakrückgewin-
    nungsanlage nach Patent 727 2..j.2 weiter ver-
    wendet, wo der Ammoniakgehalt weiter er-
    höht wird, während gleichzeitig die anderen
    gelöst.2n Gase atisgetriel)en werden.
    Eine zur Durchführung
    ih.ät.# des Verfahrens ge-
    ' Erfindung äeeigiiete Vorrichtung ist in
    der beigefügten Ablrildunä beispielsweise .dar-
    gestellt. Die vorzuelit,gasnde Flüssigkeit tritt
    bei i in die Vorentga sungskolonne 2 ein und
    wird durch die Verteilungsvorrichtung 3 über
    die Füllkörperschicht4 verteilt, in der sie mit
    großer Oberfläche lierabrieselt. Die hierbei
    austretenden Gase und Dämpf,. werden .durch
    Vakttuinpulalie 5 abgesaugt. Das in der Ko-
    lonne herrschende Vakuum entspricht dein
    Sättigungsdruck der lierabrieselnden Flüssig-
    keit. Die neben den Gasen noch entwickelnden
    Dämpfe werden vor Eintritt in die Vakuum-
    pumpe mit Wasser in dem Waschturm 6 aus-
    gewaschen. In diesem rieselt Wasser, welches
    durch dieVerteilervorrichtuii97 Verteilt wird,
    in den Füllkörpe rschichien 1; herab. Von unten
    her kommen die auszuwaschenden Gase und
    Dämpfe, die durch die Lc itung, 9 aus ,der Vor-
    entgasulrgsl:oloIlne 2 in den Waschturm 6 her-
    übergeleitet werden. Die vorentgaste Flüssig-
    keit wird mittels der Pumpe io aus der Vor-
    entgasungskolonne 2 lieraus-efördert. Das
    gashaltige Waschwasser fl:el.lt dur Pumpe i i
    zu, die es, sofern es Ammoniak enthält, zu
    der unter Vakuum stehenden Annnoniak-
    sperre der Amnionial:rücl:gewinntuigsanlage
    pumpt.

Claims (1)

  1. PATE`TANSPRÜCHE
    i. Ausgestaltung des Verfahrens zur lZiicl:gewinliullä von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunst- seidefällwasser nach den Patenten; 0i 9C7, 7 1 7 354. 718 36-1 727 =4-2, 7-1-193i9, da- durch gekennzeichnet, daß die in dem ge- brauchten Fallwasser sowie die in dein zti e rw.- 'i ri-nenden frischen Fällwasser -elöstuii 2-1 korrodierenden Gase vor Eintritt in die Aminoniakrückgewinnungsanlage z. B. in bei der Speisewasserentgasung bekannter Weise entfernt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gebrauchte Fäll- wasser sowie (las frische Fä llwasser ;;e- trennt voneinander in Kolonnen lierab- rieseln, in denen jeweils den #iätt:gtuigs- drucken der Flüssigkeite.i entsprechende Drucke aufrechterhalten werden. 3. Verfahren nach Ansprüchen i tnid =. dadurch gekennzeichnet, daß den in den Vorentgasungskolonnen herabrieselnden I#liissigl<eiten geringe lleng:n Dampf elit- gegengeführt w; rden. .4. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3. dadurch gekennzeichnet, (-laß dein in der. @'orentga.sungsl:oloniien herabr:eseln- den gebrauchten Fallwasser eine geringe :Menge aus einer der Ainnioniakabtreibe- kolonnen entnommener ainnioniakhaltiger Dampf entgegengeführt wird. ;. Verfahren nach Ansprüchen i bis .4. dadurch gekennzeichnet, dal) die aus den Vorentgastingskolonnen austretenden Gase undDä mpfeinitWasser gewaschen werden. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ammoniakhaltige Waschwasser zur Berieselung der unter Vakuum stehenden Aininoli:al;slierre der Aniin.onial:i-iicl:gewinnuti-sanl:t-e verwen- det wird.
DEI71428D 1936-04-11 1942-01-29 Rueckgewinnung von Ammoniak und Waerme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Faellwasser Expired DE746594C (de)

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