DE746594C - Rueckgewinnung von Ammoniak und Waerme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Faellwasser - Google Patents
Rueckgewinnung von Ammoniak und Waerme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-FaellwasserInfo
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Description
- Rück?ewinnung von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunstseide-Fällwasser Die zur Rückgewinnung von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunstseidefällwassernach Patenten 7o1 967, 7i7 354., 718 36-1, 727 2422, 744_939 erforderliche Vorrichtung kann grundsätzlich aufs Eisen hergestellt werden, da .dieses gegen wässerige Ammoniaklösungen und Ammoniakwasserdampfgemische , genügend wideratandsfähi.g ist. Wie sich gezeigt hat, wirken jedoch die in den Wässern außerdem enthaltenen Gase, wie Sauerstoff und Kohlensäure, korrodierend auf die eiserne Vorrichtung, insbesondere auf diie aus Eisen bestehenden Wärmeaustauschflächen, ein.
- Erfindungsgemäß werden diese Korrosionen dadurch verhindert, daß die in dem gebrauchten hällwasser sowie die in dem zu erwärmenden frischen. Fäl.lwasser enthaltenen korrodierenden Gase vor Eintritt in die Ammonialkrückgewinnungsanlage z. B. in bei der Speisewasserentgasung .bekannter @#,Teise entfernt werden. Zweckmäßig- läßt man das gebrauchte Fällwasser sowie das frische Fällwasser jedes in einer besonderen Kolonne lierabrieseln, in denen jeweils den Sättigungsdrucken der Flüssigkeiten entsprechende Drucke aufrechterhalten werden. Da die Löslichkeiten der hier in Betracht `kommenden korrodierend wirkenden Gase in Wasser außerordentlich viel kleiner sind als die des Ammoniaks, ist die zur Austreibung dieser Gase erforderliche Dampfmenge entsprechend sehr gering. Wie Versuche zeigten, genügt bereits die unter dem Einfluß der zur Aufrechterhaltung des Vakuums in der Anlage .dienenden Vakuumpumpe eintretende geringe Verdampfung der zu entgasenden Flüssigkeit zur Austreibung der korrodierenden Gase. Falls erforderlich, können den in solchen Kolonnen herabrieselnden Flüssigkeiten geringe @=Tengen Dampf entgegengeführt werden. Für die Vorentgasung des gebrauch-
ten Fallwassers wird hierzu vorteilhaft aus den Ainnionial:abtr°ibe :olonneii entnommener alnmonialclialti-er Dampf verwendet. Die in den Vorentgasungskolonnen frei werdenden Gase und Dämpfe können unmittelbar von Vakuumpumpen, z. B. Dampfstralilsatigern, abgesaugt werden. Zweckmäßig ist es jedoch, diese Gas-Dampf-Geinische vorher mit Wasser zu waschen, wob; i ein Teil der Dämpfe sowie der Gase in das Waschwasser geht, so dar die der Val:uuinpunipen kleiner bemessen werden kann. Das von die- ser Auswaschung der aus dem gebrauchten Fallwasser aufsteiä,2aden Gase und Dämpfe stammende ammoniakhaltige Waschwasser ,wird vorteilhaft, um das in diesem Wasser gelöste Am.monial: zuriicl:zugewinneii", zur Berieselung der unter Vakuum stehenden Ain.moniaksperre der Alninoniakrückgewin- nungsanlage nach Patent 727 2..j.2 weiter ver- wendet, wo der Ammoniakgehalt weiter er- höht wird, während gleichzeitig die anderen gelöst.2n Gase atisgetriel)en werden. Eine zur Durchführung ih.ät.# des Verfahrens ge- ' Erfindung äeeigiiete Vorrichtung ist in der beigefügten Ablrildunä beispielsweise .dar- gestellt. Die vorzuelit,gasnde Flüssigkeit tritt bei i in die Vorentga sungskolonne 2 ein und wird durch die Verteilungsvorrichtung 3 über die Füllkörperschicht4 verteilt, in der sie mit großer Oberfläche lierabrieselt. Die hierbei austretenden Gase und Dämpf,. werden .durch Vakttuinpulalie 5 abgesaugt. Das in der Ko- lonne herrschende Vakuum entspricht dein Sättigungsdruck der lierabrieselnden Flüssig- keit. Die neben den Gasen noch entwickelnden Dämpfe werden vor Eintritt in die Vakuum- pumpe mit Wasser in dem Waschturm 6 aus- gewaschen. In diesem rieselt Wasser, welches durch dieVerteilervorrichtuii97 Verteilt wird, in den Füllkörpe rschichien 1; herab. Von unten her kommen die auszuwaschenden Gase und Dämpfe, die durch die Lc itung, 9 aus ,der Vor- entgasulrgsl:oloIlne 2 in den Waschturm 6 her- übergeleitet werden. Die vorentgaste Flüssig- keit wird mittels der Pumpe io aus der Vor- entgasungskolonne 2 lieraus-efördert. Das gashaltige Waschwasser fl:el.lt dur Pumpe i i zu, die es, sofern es Ammoniak enthält, zu der unter Vakuum stehenden Annnoniak- sperre der Amnionial:rücl:gewinntuigsanlage pumpt.
Claims (1)
-
PATE`TANSPRÜCHE i. Ausgestaltung des Verfahrens zur lZiicl:gewinliullä von Ammoniak und Wärme aus gebrauchtem Kupferkunst- seidefällwasser nach den Patenten; 0i 9C7, 7 1 7 354. 718 36-1 727 =4-2, 7-1-193i9, da- durch gekennzeichnet, daß die in dem ge- brauchten Fallwasser sowie die in dein zti e rw.- 'i ri-nenden frischen Fällwasser -elöstuii 2-1 korrodierenden Gase vor Eintritt in die Aminoniakrückgewinnungsanlage z. B. in bei der Speisewasserentgasung bekannter Weise entfernt werden. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gebrauchte Fäll- wasser sowie (las frische Fä llwasser ;;e- trennt voneinander in Kolonnen lierab- rieseln, in denen jeweils den #iätt:gtuigs- drucken der Flüssigkeite.i entsprechende Drucke aufrechterhalten werden. 3. Verfahren nach Ansprüchen i tnid =. dadurch gekennzeichnet, daß den in den Vorentgasungskolonnen herabrieselnden I#liissigl<eiten geringe lleng:n Dampf elit- gegengeführt w; rden. .4. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3. dadurch gekennzeichnet, (-laß dein in der. @'orentga.sungsl:oloniien herabr:eseln- den gebrauchten Fallwasser eine geringe :Menge aus einer der Ainnioniakabtreibe- kolonnen entnommener ainnioniakhaltiger Dampf entgegengeführt wird. ;. Verfahren nach Ansprüchen i bis .4. dadurch gekennzeichnet, dal) die aus den Vorentgastingskolonnen austretenden Gase undDä mpfeinitWasser gewaschen werden. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ammoniakhaltige Waschwasser zur Berieselung der unter Vakuum stehenden Aininoli:al;slierre der Aniin.onial:i-iicl:gewinnuti-sanl:t-e verwen- det wird.
Priority Applications (1)
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| DE746594C true DE746594C (de) | 1944-06-21 |
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1942
- 1942-01-29 DE DEI71428D patent/DE746594C/de not_active Expired
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