DE511005C - Einrichtung zum Entgasen von Fluessigkeiten - Google Patents

Einrichtung zum Entgasen von Fluessigkeiten

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DE511005C
DE511005C DEM103200D DEM0103200D DE511005C DE 511005 C DE511005 C DE 511005C DE M103200 D DEM103200 D DE M103200D DE M0103200 D DEM0103200 D DE M0103200D DE 511005 C DE511005 C DE 511005C
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degasser
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degassing
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DEM103200D
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KARL MORAWE DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0068General arrangements, e.g. flowsheets

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten Bei Unterdruckentgasern, die mit Vorwärmung des Wassers arbeiten, ist es erwünscht, im Hinblick auf einen geringen Wärmebedarf für die Vorwärmung des Wassers dieses mit entsprechend niedriger Temperatur in den Rauchgasvorwärmer und Kessel zu fördern. Diese niedrige Temperatur bedingt eine entsprechend große Aufstellungshöhe des Entgasers über der Speisepumpe, wenn die aus Betriebssicherheitsgründen nötige Bedingung erfüllt sein soll, daß im Pumpeneinlaufstutzen mindestens Atmosphärendruck herrscht, damit Dampfbildung in der Zuleitung zur Pumpe verhütet wird. Um die häufig nicht durchführbare große Aufstellungshöhe zu vermeiden, hat man daher vielfach in solchen Fällen den größeren Wärmebedarf in Kauf genommen und die Entgasung bei höherer Temperatur durchgeführt.
  • Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser mit dem Betrieb von Unterdruckentgasern verbundenen Schwierigkeiten. Durch sie soll erreicht werden, daß das Wasser trotz verhältnismäßig niedriger Aufstellungshöhe des Entgasers über der Speisepumpe und Entgasung bei höherer Temperatur mit verhältnismäßig geringer Temperatur in die Pumpe und den Kessel gelangt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf solche bekannte Unterdruckentgasereinrichtungen, bei denen das zu entgasende Rohwasser durch das bereits entgaste, erwärmte Wasser vorgewärmt wird.
  • Nach der Erfindung erfolgt die Vorwärmung des Rohwassers in einem Wärmeaustauscher, der in die vom Entgaser zur Förderpumpe für das entgaste Wasser führende Falleitung eingeschaltet ist, in der am Einlaufstutzen der Förderpumpe mindestens Atmosphärendruck herrscht.
  • Die mit der Einrichtung nach der Erfindung angestrebten Vorteile sind die Vermeidung von Dampfbildung in der Zulaufleitung zur Pumpe bei entsprechender Steigerung der Saughöhe und der nur geringe Wärmeverbrauch für die Vorwärmung des Rohwassers zwecks Entgasung bei höherer Temperatur.
  • Außerdem hat das Speisewasser bei der Einrichtung nach der Erfindung nur eine verhältnismäßig geringe Temperatur, so daß die Rauchgaswärme in den Vorwärmern weitgehender als bisher ausnutzbar ist, trotzdem die Entgasung selbst bei höherer Temperatur und geringer Aufstellungshöhe des Entgasers vor sich geht. Die Vorteile sind also in wirtschaftlicher Hinsicht von Bedeutung.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Es ist angenommen, daß das in den Entgas er a eintretende Wasser eine Temperatur von 950 besitzt, also gegenüber dem absoluten Druck, der im Entgaser herrschen soll (p = 0,7 atal, überhitzt ist. Bei Eintritt des überhitzten Wassers in den Entgaser wird also ein Teil desselben verdampft und dieser Dampf mit den aus dem Wasser ausgeschiedenen Gasen durch Leitung b nach einem Wärmeaustauscher c abgeleitet. Das im Entgaser hierdurch auf go0 C abgekühlte Wasser rieselt dann im Entgaser über beliebige Verteilungseinrichtungen abwärts, gibt hierbei die gelösten Gase ab und sammelt sich mit einem -freien Spiegel im Unterteil des Entgasers, um von dort durch Leitung d über einen Vorwärmer e der Förderpumpei (bei spielsweise Speisepumpe) zuzufließen. Durch den Vorwärmer e wird außerdem das im Behälter f gesammelte kältere Zusatzwasser oder Kondensat oder beide mittels einer Zubringerpumpe g hindurchgedrückt und hierbei entsprechend der Abkühlung des entgasten Wassers von gas auf 500 erwärmt, beispielsweise von 30 auf 700 C. Das so vorgewärmte Wasser gelangt in den Vorwärmer c und schlägt hierin den Brüdendampf, der vom Entgaser durch Leitung b zugeführt worden war, als Kondensat nieder. Die hierbei mit dem Brüdendampf zugeführten Gase werden dadurch frei und durch eine Luftpumpe h ins Freie weggefördert. Das Brüdenkondensat, das im Brüdenkondensator c entsteht, wird entweder durch eine Kondensatpumpe nach dem Speisewasserbehälter f gefördert oder bei entsprechender Höhenlage des LBrüdenkondensators c gegenüber dem Speisewasserbehälters durch ein barometrisches Fallrohr ohne Förderung in letzteren abgeleitet. Das Wasser wird im Brüdenkondensator c entsprechend der vom Entgaser dem Brüdenkondensator zugeführten Dampfmenge erwärmt, beispielsweise auf 75°, und durchströmt dann unter dem Einfluß der Pumpe g stehend einen weiteren Vorwärmer k, der vom Speisepumpenabdampf, von Frischdampf Q. dgl. beheizt ist, um dadurch weiter auf beispielsweise 950 erwärmt zu werden und so überhitzt in den Entgaser, in dem ein absoluter Druck von 0,7 ata herrscht, einzutreten.
  • Selbstverständlich kann die Einrichtung auch so betrieben werden, daß das Wasser bei Eintritt in den Entgaser nicht überhitzt ist, sondern im Entgaser erst auf Siedezustand oder eine unterhalb gelegene Temperatur erwärmt werden muß. Beispielsweise kann also das Wasser aus dem Brüdenkondensator c unmittelbar in den Entgaser eingeleitet werden, in welchem Falle dann Abdampf oder Frischdampf durch Leitung iii in den Entgaser einzuführen ist, um das Wasser in diesem zu erwärmen. Will man die Entgasung unterhalb der Siedetemperatur vornehmen, dann kann sogar auch eine weitere Erwärmung des Wassers ganz fortfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Entgasen von Flüssigkeiten, insbesondere von Kesselspeisewasser, bei Unterdruck und durch Erwärmen, bei der das Rohwasser durch das entgaste Wasser vorgewärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmung des Rohwassers in einem Wärmeaustauscher (e) erfolgt, der in die vom Entgaser zur Förderpumpe (i) für das entgaste Wasser führende Falleitung (d) eingeschaltet ist, in der am Einlaufstutzen der Förderpumpe mindestens Atmosphärendruck herrscht.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898301C (de) * 1941-10-21 1953-11-30 Atlas Werke Ag Vorrichtung zum Entgasen von Wasser
DE1679636B1 (de) * 1965-06-09 1971-01-14 Julius Dopslaff Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen von Wasser in Warmwasserversorgungsanlagen
FR2309824A1 (fr) * 1975-04-29 1976-11-26 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Procede et dispositif pour augmenter le coefficient de conductibilite thermique des tubes d'un echangeur de chaleur
FR2370857A1 (fr) * 1976-11-16 1978-06-09 Bbc Brown Boveri & Cie Centrale a vapeur
EP3467377A1 (de) * 2017-10-04 2019-04-10 Primetals Technologies Austria GmbH Abhitzeanlage für heisswassererzeugung und verfahren zum betreiben einer abhitzeanlage für heisswassererzeugung

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