DE408050C - Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen mit Gleichdruckspeicherung - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen mit Gleichdruckspeicherung

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DE408050C
DE408050C DED44498D DED0044498D DE408050C DE 408050 C DE408050 C DE 408050C DE D44498 D DED44498 D DE D44498D DE D0044498 D DED0044498 D DE D0044498D DE 408050 C DE408050 C DE 408050C
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EVAPORATOR AKT GES DEUTSCHE
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EVAPORATOR AKT GES DEUTSCHE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water
    • F22D3/04Accumulators for preheated water combined with steam accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen mit Gleichdruckspeicherung. Bei Dampfkesselanlagen, die schwankenden Dampfverbrauch für gleichen Druck zu decken haben, wird eine höhere Dampferzeugung durch Speisung des Dampfkessels aus Speichern erreicht, die in Zeiten des Wärmeüberschusses mit Wasser vom Kesseldruck und Temperatur gefüllt werden. Hierbei läßt sich eine der Temperaturdifferenz zwischen Speisewasser und Verdainpfungstemperatur entsprechende, mehr oder weniger ]tolle -Mehrleistung des Kessels erzielen. Um bei plötzlichen Spitzen eine größere -Zehrleistung zu ermöglichen, ist vor geschlagen «-orden, den Druck firn Kessel oder firn Speicher unter gleichzeitiger vermehrter Dampfabgabe absinken zu lassen. Dies ist jedoch -)ei Anlagen, bei denen der Dampf zur Krafterzeugung verwendet wird, wegen der damit verbundenen Entropieverniehrung des Danipfes ein Verlust. Iss soll daher nach weiteren Vorschlägen in Zeiten, in (leiten die Fleißspeisung aus dein Speicher den -Mehrbedarf nicht decken kann, der Dampferzeuger aus einem besnilderen Hochdruckbehälter mit Heißwasser oder init Dampf gespeist «-erden. Hierdurch wird eilte Mehrleistung erreicht, die wiederum der Teiltperaturspanne zwischen normaler Speiseteinperatur und der Temperatur des Wassers ini liocli(Irtickbehälter entspricht. Diese -Zehrleistung macht sich jedoch in Anlagen mit überhitzern unangenehm dadurch bemerkbar, daß bei so stark vermehrter Dampflieferung und gleichbleibender Feuerung die Überhitzungstemperatur stark abnimmt und dies gerade in Zeiten, in denen von der Kraftmaschine die höchste Leistung verlangt wird.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verringerung dieser Schwierigkeiten dadurch, daß der Zus«tz an Dampf, der aus dem Hochdruckbehälter geliefert wird, schon mit einer gewissen Überhitzungstemperatur zutreten soll. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß dein Hochdruckbehälter Wasser entnommen wird, was bei höheren Drücken als dem Kesseldruck Dampf durch I\Tachverdampfung erzeugt und (Maß dieser Dampf durch DruckmindervGrrichtungen dein Dampf für die Verbraucher zugesetzt wird.
  • Bei der Durcliströmung des Dampfes durch die Druckmindervorrichtungen tritt eitle Überhitzung ein, so claß bei der -Mischung dieses Dampfes finit dein vom Kessel erzeugten die Temperaturabnahme infolge der verinehrten Dampflieferung weselitlich geringer ausfällt.
  • Mine weitere Erhöhung der Temperatur läßt sich dann erreichen, wenn auch der vom Hochdruckhehälter koniMende Dampf durch einen Überhitzer geleitet wird, der in Zeiten der mittleren oder nur wenig gesteigerten Dampferzeugung abgeschaltet werden kann.
  • Bei der Drosselung von Dampf in der Druckmindervorrichtung wird zwar eine tlberhitzung erreicht, andererseits findet eine Entropievermehrung statt, ohne daß das Druckgefälle zur Krafterzeugung ausgenutzt wird. Um auch diese gerade für die Zeit des erhöhten Kraftbedarfs wichtige Energie auszunutzen, sollen «-eiter erfindungsgemäß der DruckmindervorrichtungHochdruckstufen einer Kraftmaschine dienen, die in Zeiten geringeren Kraftbedarfs, also wenn vom Hochdruckbehälter keine Dampflieferung stattfindet, mit der Kraftmaschine, die die Grundbelastung aufnimmt, leer mitlaufen.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Es bezeichnet i den Kessel, 2 den Speicher, 3 den Hochdruckbehälter. Im Normalbetrieb findet eine Speisung des Kessels i durch die Pumpe d. mit Wasser aus dem Speisewasserbehälter 5 statt. Steigt der Dampfbedarf, so erfolgt Drosselung bzw. Abstellung der Frischwasserzufuhr und Speisung des Kessels i aus dem Speicher 2 durch die Leitung 6 und die Pumpe 7. Hierdurch tritt entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen Speisewasser und Speicherwasser eine Mehrerzeugung von Dampf ein. ."bersteigt der Dampfbedarf des Betriebes die durch Heißspeisung des Kessels r aus dein Speicher 2 erzielbare -Zehrleistung, so sinkt der Druck in der Dampfv erbrauchsleitung 8, und es wird heißes Wasser aus dein Hochdruckbehälter 3 in die Entdrückungsgefäße 9, io und i i geleitet, in welchen es nacheinander bis auf den Druck des Kessels i entdrückt wird. Der hierbei entstehende Dampf wird beim Durchströmen der Reduzierventile 12, 13 Lind 14 überhitzt und gelangt durch die Sammelleitung 15 in die Verbrauchsleitung 8, wo er sich mit dein Kesseldampf, der durch die Leitung 16 und den Überhitzer 17 strömt, vermischt. Das entdrückte Wasser fließt aus dein letzten Entdrückungsgefäß entweder durch die Leitung 18 in den Speicher 2 oder die Leitung ig in den Kessel i.
  • Der von Gasen 1wheizte Vorwärmer 22 nimmt dauernd Wärine auf, die auf das in seinem Innern befindliche Wasser übertragen wird und mit der dein Druck entsprechenden Höchsttemperatur durch die Leitung 23 in den Hochdruckbehälter 3 gelangt und dort gespeichert wird. Der Vorwärmer 22 wird entweder aus dem Speicher -2 durch die Leitung 2o und die Pumpe 21 oder, falls der Speicher leer sein sollte, aus dem Speisewasserbehälter 5 durch die Pumpe .I, Leitung 24. und Pumpe 21 gespeist. Die Beförderung des hocherhitzten Wassers aus dem Vorwärmer 22 in den Hochdruckbehälter 3 erfolgt in Abhängigkeit von der Temperatur oder dem Druck im Hochdruckbehälter und wird so geregelt, daß der Wasserzulauf zum Hochdruckbehälter 3 bei sinkendem Druck oder sinkender Temperatur im Hochdruckbehälter vermindert, während er hei steigendem Druck oder steigender Temperatur im Hochdruckbehälter vergrößert wird. Der \-orwärmer 22 wird an eine Stelle in den Gasstrom gelegt, die eine solche Temperatur hat, die einerseits das Material mit hohem Innendruck nicht gefährdet, anderseits den erforderlichen Wärmeübergang bewirkt. An Stelle des gezeichneten Strömungsvorwärniers kann auch ein Zirkulationsvorwärmer gewählt werden, wobei auch eine Zirkulation zwischen dem Hochdruckbehälter 3 und dem Wärme aufnehmenden \-orwärmer stattfinden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen mit Gleichdruckspeicherung, bei denen zur Deckung von Schwankungen, die über die durch Heißspeisung erzielbare Dampferzeugung hinausgehen, Wärme aus einem Behälter höheren Druckes geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter Wasser entnotninen wird, das bei höheren Drücken als dein Kesseldruck Dampf durch Nachverdampfung erzeugt und daß dieser Dampf durch eine Druckmindervorrichtung dein Dampf für die Verbraucher zugesetzt wird.
  2. 2. Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Hochdruckbehälter oder den nachfolgernden Entdrückerbebältern gelieferte Dampf durch einen Überhitzer geleitet -wird.
  3. 3. Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Hochdruckbehälter oder den Entdrückern gelieferte Dampf vor Entspannung auf den Kesseldruck durch Hochdruckstufen einer Kraftmaschine geleitet wird, die in Zeiten normalen Kraftbedarfs leer mitlaufen.
DED44498D 1923-11-16 1923-11-16 Verfahren zum Betriebe von Dampfkesselanlagen mit Gleichdruckspeicherung Expired DE408050C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2632777A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Gilli Paul Viktor Einrichtung und verfahren zur spitzenlastdeckung und ausfallsreserve in dampfkraftwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2632777A1 (de) * 1975-07-24 1977-02-10 Gilli Paul Viktor Einrichtung und verfahren zur spitzenlastdeckung und ausfallsreserve in dampfkraftwerken

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