DE556520C - Dampfanlage mit Rauchgasvorwaermer und Speisewasserspeicher - Google Patents

Dampfanlage mit Rauchgasvorwaermer und Speisewasserspeicher

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DE556520C
DE556520C DES93388D DES0093388D DE556520C DE 556520 C DE556520 C DE 556520C DE S93388 D DES93388 D DE S93388D DE S0093388 D DES0093388 D DE S0093388D DE 556520 C DE556520 C DE 556520C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water
    • F22D3/04Accumulators for preheated water combined with steam accumulators

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampfanlage mit Rauchgasvorwärmer und Speisewasserspeicher Bei Dampfanlagen mit schwankender Belastung wird ein Ausgleich häufig dadurch herbeigeführt, daß bei Dampfüberschuß eine den augenblicklichen Bedarf übersteigende Wassermenge erzeugt und gespeichert wird. Bei Dampfmangel wird. dann die Heißwassererzeugung eingeschränkt oder ganz abgestellt und der Kessel ausschließlich mit dem aufgespeicherten Wasser gespeist. Der Wasserzufluß zu den vor dem Speicher angeordneten Vorwärmeeinrichtungen ändert sich also je nach der Belastung der Anlage. Diese Betriebsweise hat bekanntlich, insbesondere bei der Verwendung von Rauchgasvorwärmern, Nachteile zur Folge. Wenn der Durchfluß unverändert gehalten und bei der Einschränkung der Heißwassererzeugung nicht abgestellt werden soll, dann muß ein besonderer Speicher vorhanden sein, der das vorgewärmte Wasser in den Zeiten hoher Belastung aufnimmt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Speisewasserspeicher, der dem Belastungsausgleich dient, im Sinne des Speisewasserflusses zum Kessel vor dem Rauchgasvorwärmer angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, den Wasserdurchfluß durch den Rauchgasvorwärmer trotz der unregelmäßig anfallenden, durch Überschußdampf vorgewärmten Wassermenge der Dampferzeugung anzupassen. Der Belastungsausgleich ermöglicht eine gleichmäßige Kesselbelastung, so daß dann auch eine gleichmäßige Wassermenge durch den Rauchgasvorwärmer strömt. Da durch eine geeignete Regelung der Dampf- oder Wasserzufuhr zum Speicher Wasser gleichbleibender Temperatur erzeugt und gespeichert werden kann, so. können auch alle Schwankungen in der Speisewassertemperatur beim Eintritt in den Rauchgasvorwärmer und damit auch beim Austritt aus dem Rauchgasvorwärmer vermieden werden. Das Speisewasser kann dann im Rauchgasvorwärmer bis auf die Kesseltemperatur erhitzt werden. Dies ist von besonderem Vorteil bei Dampfanlagen, bei denen das Wasser nicht mit der Verdampfungstemperatur gespeichert wird. Denn bei den jetzt üblichen, hohen Kesseldrücken müßte der Speicher für diese Drücke bemessen sein, die Temperatur des gespeicherten Wassers steigt aber nur wenig mit dem Druck. Derartige Speicher würden also mit Rücksicht auf ihren Wärmeinhalt verhältnismäßig teuer werden. Wenn aber Wasser gleichbleibender Temperatur bei niedrigerem als dem Kesseldruck gespeichert wird und die Kesselspeisung gleichmäßig erfolgt, so kann der Wärmemangel durch die nachträgliche Erhitzung in einem Rauchgasvorwärmer beseitigt werden. Ein solcher Betrieb birgt wegen der gleichmäßigen Speisung keine Gefahren für den Rauchgasvorwärmer und den Kessel.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dient die Abbildung einer Dampfanlage, die schematisch dargestellt ist. Der Kessel a versorgt die Verbraucher hl und h. mit Dampf. Er wird aus dem Speicher ia-o durch eine Pumpe gleichmäßig gespeist. Ist Überschußdampf vorhanden, so leitet das Ventil p in der Speicherladeleitung den Dampf zum Speicher, dem Wasser nach Maßgabe der Einstellung des Ventils v zugeführt wird. Zwischen Speicher und Kessel ist der Rauchgasvorwärmer ei eingeschaltet. Der Druck im Speicher ist niedriger als im Kessel. Damit trotz der Schwankungen in der Dampfzufuhr zum Speicher Wasser gleichbleibender Temperatur erzeugt wird, ist die Wasserzufuhr derart geregelt, daß das Ventil v bei steigendem Speicherdruck öffnet, bei sinkendem Speicherdruck aber drosselt. Das dem Speicher entnommene Wasser wird. im kauchgasvorwärmer ei bis auf die Verdampfungstemperatur des Kessels a erhitzt. Es kann vorteilhaft sein, die Kesselabgase noch in einem Rauchgasvorwärmer e. auszunutzen, der dem Speicher ia-o vorgeschaltet ist. Dem Speicher kann auch Wasser für Warmwasserverbraucher b entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜC$E: i. Mit gleichmäßiger Kesselbelastung betriebene Dampfanlage mit einem von gleichbleibender Speisewassermenge durchströmten Rauchgasvorwärmer und einem Speisewasserspeicher, dem Wasser zum Zwecke des Niederschlagens von überschußdampf unregelmäßig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisewasserspeicher im Sinne des Speisewasserflusses zum Kessel vor dem Rauchgasvorwärmer (ei) angeordnet ist. a. Dampfanlage nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,- daß der Speicher im Speisewasserstrom zwischen zwei Rauchgasvorwärmern (ei, e2) angeordnet ist.
DES93388D 1923-11-10 1923-11-10 Dampfanlage mit Rauchgasvorwaermer und Speisewasserspeicher Expired DE556520C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884083C (de) * 1939-06-17 1953-07-23 Kraftanlagen Ag Geschlossene Heisswasser-Heizungsanlage mit Dampfkessel und Mischvorwaermer

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