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FunkenfÅanger für Lokomotiven und Lokomobilen.
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Die Erfindung soll in der Hauptsache bei Lokomotiven Verwendung finden, um beim Abheizen das Zusetzen des Funkenfängers zu verhindern. Namentlich wenn die Lokomotive kalt geworden ist und dann angeheizt wird, so bildet sich leicht viel Russ, welcher sich in die Maschen des Funkenfängers setzen und dadurch die Dampfbildung des Kessels benachteiligen würde. Um diesen Nachteil zu vermeiden, müsste dann also der Anheizer die Rauchkammertür öffnen und den Funkenfänger mit einem Besen reinfegen, wobei er den giftigen Rauchgasen ausgesetzt sein würde.
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind die künstlichen Pendelungsmittel gemäss der Erfindung vorgesehen.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Fig. 1 ist ein Querschnitt, Fig. 2 ist ein Schnitt nach C-D der Fig. 1, Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 4 stellt die Vorrichtung in eine Lokomobile eingebaut dar, Fig. 5 ist eine Ansicht des äusseren Siebzylinders, Fig. 6 ist ein senti echter Schnitt, Fig. 7 eine Seitenansicht.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1-5 ist unten an dem Schornstein 1 mittels der Schrauben der Ring 2 aufgehängt, welcher um diese Schrauben 3 drehbar ist. Der Ring 2 geht in einen flachen Ring -1
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Seiten eingesteckt sind, auf deren nach innen hervorstehenden Enden die beiden Hälften des inneren Siebzylinders 7 aufgehängt sind, während auf die nach aussen gerichteten Enden der Stifte 6 die beiden Hälften des Aussenzylinders 8 aufgehängt sind, die durch Schnallenverschlüsse 17 od. dgl. miteinander verbunden sind.
Die Siebzylinder bestehen aus zwei Querrahmen 18, 19, die durch mehrere Längsstege verbunden sind, zwischen denen weitmaschige Drahtsiebe 21 ausgespannt sind. Damit nun eine möglichst glatte Durchführung der Rauchgase durch die Drahtsiebe erfolgt und besonders die Stauung der Rauchgase durch Anstossen gegen das Dach 1 vermieden wird, ist an der Aussenseite des inneren Siebzylinders 7 unterhalb der Aufhängevorrichtung 5, 6 ein Dach 22 vorgesehen, das bis nahe an den Aussenzylinder 8 heranreicht und unterhalb des oberen Rahmens 19 liegt. An dem Fusse des Siebzylinders 7 sind mehrere Winkel 9 befestigt, welche mit ihren vorstehenden Stegen 10 in einem kleinen Abstande vor dem Sieb 8 endigen.
Die durch die Schrauben 3 gebildete Achse ist um 900 gegen die Achse versetzt, welche dllreh die Stifte 6 gebildet wird, so dass also die Siebzylinder 7, 8 sieh nach allen Richtungen bewegen können. wobei die Stege 10 als Klopfer dienen.
In Anwendung für eine Lokomobile ist noch eine besondere Klopfvorrichtung vorgesehen, bestehend aus einem Klopferpaar 12, das einstellbar an einem Arm 1.'3 hängen bzw. an diesem festgeklemmt werden kann, der einer Welle 14 angeschlossen ist, an deren Kurbelarm 15 eine Stange 16 angreift, die von der Pumpe der Lokomobile aus gesteuert wird.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 sind die beiden Nocken a auf einer Achse b befestigt, die ungefähr gleichachsig mit den Schrauben 3 liegt, die den Ring 2 tragen, an welchem die Siebe 7 und 8 befestigt bzw. aufgehängt sind. Unterhalb der Nocken a ist eine vorstehende Platte c vorgesehen, welche an dem Ringe 2 ausgebildet oder befestigt ist. Die Achse b ruht in einer Hülse d. welche an der Kesselwandung k geeignet befestigt ist. An ihrem äusseren Ende trägt die Achse beinen Hebel e, an dem eine Stange f angreift, die zum Führerstande führt und hier an einen Handgriff m angeschlossen ist, der um n drehbar ist.
Durch Hin-und Herbewegen des Handgriffes m wird die Achse b in Schwingung versetzt, und die Nocken a stossen abwechselnd auf die Platte e, so dass diese ebenfalls in Schwingung versetzt wird und diese auf die Siebe 7, 8 überträgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Funkenfänger für Lokomotiven und Lokomobilen, welcher aus mehreren am Sehornsteinfuss angebrachten Siebzylindern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass am Sehornsteinfuss ein Ring (2, 4) an zwei gegenüberliegenden Stellen (Schrauben 3) drehbar aufgehängt ist und an zwei um 90"gegen die
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